Frauke أُعيد تغريده

Der Messerstich ins Herz des 13-Jährigen Schülers in Flottbek:
Hamburg mal wieder gut in Verschweigen, Verharmlosen, Verdrängen
Am Montag, den 30. März stach der 15-Jährige Palästinenser Omar A. vor der Stadtteilschule Flottbek einem 13-jährigen Schüler ein Messer in Herz und Leber. Mitschüler dokumentierten den brutalen Vorfall im Video. Das 13-Jährige Opfer befand sich in Lebensgefahr, lag im Koma und wird laut Medienberichten möglicherweise ein Leben lang ein Pflegefall bleiben.
Was sich danach in Hamburg ereignete, ist typisch für diese Stadt: die Medien überwanden sich erst nach Tagen die Täterherkunft zu nennen. Der Schulleiter verkündete im Hamburger Abendblatt, dass der Vorfall „aus dem Nichts“ gekommen sei und lobte die Anstrengungen der Schule für Vielfalt und „Diversity“.
Wenige Zeilen darunter erfuhr man im gleichen Artikel, dass das „Nichts“ absehbar war und das dreizehnjährige Opfer schon vor dem Mordversuch aus Sicherheitsgründen von Lehrern zur Bushaltestelle begleitet werden musste. Und noch ein paar Zeilen darunter ist nachzulesen, dass der tatverdächtige Omar A. alles andere als ein unbeschriebenes Blatt ist: Es wird gegen ihn ermittelt wegen: Körperverletzung, gefährlicher Körperverletzung, versuchter gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung. Ermittlungen gibt es auch gegen einen weiteren 13-Jährigen syrischen Komplizen des Tatverdächtigen. Er soll den Palästinenser mit – laut Polizei – „unklarer Staatsbürgerschaft“ angestiftet haben.
Einige Schüler der Schule nahmen nach der Tat ein Video auf. Darin warfen Sie der AfD Hamburg vor, in der Berichterstattung dem tatverdächtigen Messerstecher zunächst die syrische Staatsbürgerschaft gegeben zu haben. Später stellte sich heraus, dass der Messerstecher Palästinenser ist. Das ist natürlich eine ganz andere Sache.
Dass die Polizei intern davon ausgeht, dass der Palästinenser syrischer Herkunft ist, sei an dieser Stelle geschenkt. Manch einer wunderte sich auch, warum sich die linksgrün gewickelten Schüler mehr über die AfD und weniger über die bestialische Tat aufgeregt haben.
Die Schüler (mit FCK-AFD-Sticker an der Mütze) unterstellten der AfD Hamburg außerdem, nicht das Opfer zu bedauern. Der Reflex der Schüler zeigt sehr schön, wie nach solchen Taten immer wieder versucht wird das Opfer und die Trauer um das Opfer zu missbrauchen, um von den Tätern und den Ursachen der Tat abzulenken. Jene die uns kritisieren und uns vorwerfen wir würden die Tat instrumentalisieren, tun genau das. Sie schieben die Trauer in den Vordergrund – ob sie ernst gemeint ist oder nicht – um gar keine Diskussion über die Ursachen des Problems aufkommen zu lassen. Trauer und Gedenken an das Opfer soll die Wirklichkeit kaschieren. So kann das mittlerweile tausendfach widerlegte rosarote Bild der Vielfalt aufrechterhalten werden ohne auch nur die eigene Position um einen Millimeter korrigieren zu müssen.
Fazit: Wir erleben auch bei diesem Fall aus Hamburg wieder die gesamte Klaviatur aus Verschweigen, Verharmlosen und Verdrängen.
Das Gute: Die Wahrheit findet immer ihren Weg.

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