Florian Meilinger

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@FMeilinger

Sport 🏈 ⚽️ - Religion 🇻🇦 ✝️ - Politik - Ökonomie - Soziales - Geschichte - Kritiker

انضم Haziran 2019
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Florian Meilinger
Florian Meilinger@FMeilinger·
Nur so, um das mal klar zu stellen und völlig wertfrei: Die liberale Demokratie kann nicht ohne NGOs.
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Football’s Greatest Moments
How sports leagues make money.
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Felix
Felix@WolfDesNordens·
Die Parteienlandschaft in Österreich beginnt auch, sich nachhaltig zu verändern. Nicht nur, dass die FPÖ inzwischen seit geraumer Zeit mit Abstand (!) stärkste Kraft ist. Auch das abgebildete Spektrum in Österreich beginnt, sich zu verschieben. Während FPÖ + ÖVP meist 52-55% abdeckten, bewegen wir uns langsam aber sicher in Richtung einer 2/3 Mehrheit auf Ebene der Wähler und das geführt von einer starken rechten Partei, die gleichzeitig weit oberhalb der Sperrminorität liegt. Die Republik verändert sich. Linke verlieren.
Europe Elects@EuropeElects

Austria, Market-Lazersfeld poll: FPÖ-PfE: 38% (+1) ÖVP-EPP: 20% (+2) SPÖ-S&D: 18% (-1) GRÜNE-G/EFA: 11% NEOS-RE: 7% KPÖ-LEFT: 3% (-1) +/- vs. 06-07 April 2026 Fieldwork: 13-14 April 2026 Sample size: 2,000 ➤ europeelects.eu/austria

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Plebejer 🕊️
Plebejer 🕊️@realPlebejer·
"Deutschland ist gespalten!" Deutschland:
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Clash Report
Clash Report@clashreport·
Pete Hegseth quoted a fake Bible verse from Pulp Fiction during a Pentagon sermon.
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Benedikt Kaiser
Benedikt Kaiser@benedikt_kaiser·
Orbáns metapolitische Kehre nach rechts war erfolgreich, weil er die gesamte Gesellschaft konservativer machte. Nur ein markantes Beispiel: Das neue Parlament beginnt heute bei „Mitte-Rechts“ und geht bis in den Nationalismus. Vor Orbáns Ära war das völlig undenkbar. Es wurden die Fundamente verschoben. Zugleich war Orbáns metapolitische Kehre nicht erfolgreich, weil ein Zuviel an (US-ähnlichem) Kulturkampf und Fokus auf außenpolitisches Spektakel die ökonomischen und sozialethischen Fragen, das Primat der Alltagssorgen der Ungarn, verdrängte: Es mangelte also am Fokus auf die materielle Ebene, auf Brot-und-Butter-Themen, die (mit und nach Gramsci) mindestens so wichtig sind wie der Kampf um kulturelle Hegemonie.
Karl-Eckhard Hahn@KE_Hahn

Vorzügliche (!) Analyse des Budapester @FESonline-Mitarbeiters Ernst Hillebrand zu den Wahlen in Ungarn. Zurzeit seien nur geschmeidige Liberal-Konservative, wie schon in Polen Tusk, in der Lage, Rechtspopulisten zu besiegen und die politische Linke diesbezüglich chancenlos.

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Plebejer 🕊️
Plebejer 🕊️@realPlebejer·
@FMeilinger Ich red' ja nicht mal vom Sozialismus. Das ist weit weg. Aber zumindest dieses "Sklavengesetz" muss jeder abschaffen wollen, der es wirklich gut meint mit seinem Volk.
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Plebejer 🕊️
Plebejer 🕊️@realPlebejer·
Was springt nun für die normalen Ungarn raus, außer dass ein Clan durch den anderen ersetzt wurde? Gut, bessere Infrastruktur hat TISZA versprochen. Aber schon beim arbeiterfeindlichen "Sklavengesetz" (Pflicht zu unbezahlten Überstunden) findet sich nix.
Plebejer 🕊️@realPlebejer

Orban ist weg! Gut! Aber die Propaganda, wonach Magyar jetzt Rechtsstaat oder gar "Gewaltenteilung" wiederherstellen würde, ist absurd. Er hat wie Orban dank Zweidrittelmehrheit die totale Kontrolle über den Staat und will überall auch bloß seine Leute hinsetzen. Logisch.

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Florian Meilinger
Florian Meilinger@FMeilinger·
@benedikt_kaiser Richtig. Gramsci funktioniert nur, wenn man die materielle Ebene genau so fokussiert. Ich hoffe man lernt daraus. Schöne Grüße gehen raus an die ganzen Libcucks.
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Florian Meilinger
Florian Meilinger@FMeilinger·
Ok, aber ich glaube kaum, dass die Rechtsparteien in Europa dieses Problem angehen. Schließlich ist ja alles stalinistisch-links was sich mit Verteilungsgerechtigkeit, Kapitalismuskritik und Solidarität beschäftigt. Und ja, diese Themen sind nicht so sexy und reichweitenstark wie wenn man 1000 mal Remigration postet und einen Grünen-Witz nach dem anderen ablässt, aber ich kann mich noch an keine Kampagne erinnern, welche diese Thematiken stärker in den Vordergrund stellten. Das bist du und ein ehrenwerter aber kleiner Teil von Vorfeld und Partei, welche sich wirklich die soziale Frage stellen. Aber dann? Ich habe noch niemanden aus dem patriotischen Spektrum im Bundestag gehört, welcher ernsthaft an einer demokratischeren Verteilung der gesellschaftlichen Produktionsmitteln interessiert ist. Aber das ist der springende Punkt und das sollte einmal einer Mehrzahl von Entscheidungsträgern bekannt werden, dass eine metapolitische oder gar realpolitische Wende nur Hand in Hand mit der Lösung der sozialen Frage geht. Und ja, neben Korruption war es vor allem die ökonomische Lage, welche die Wahl in Ungarn höchstwahrscheinlich so ausgehen ließ wie sie ausging. Das 21. Jhd ist geprägt vom Kampf Oben vs Unten und es sollte klar sein, wo volksverbundene Parteien da stehen sollten.
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Florian Meilinger
Florian Meilinger@FMeilinger·
Als der Klassenkompromiss nicht mehr benötigt wurde und mit Reaganomics eine neue Vodoo-Politik als Psy Op installiert wurde, waren es u.a. auch Arbeiterparteien, welche sich in Windeseile zu Nadelstreifen-Sozialisten entwickelten, um ja genug von der Beute zu bekommen. Das war der Anfang von der Rechten als Arbeiteralternative.
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Florian Meilinger أُعيد تغريده
Plebejer 🕊️
Plebejer 🕊️@realPlebejer·
Die "soziale Marktwirtschaft" gibt es nicht. Sozialstaatlichen Errungenschaften im globalen Westen zwischen ca. 1930 und 1980 sind systemfremde Elemente, erzwungen durch kriegsbedingte Einbingung der Arbeiter, Systemkonkurrenz, starke Gewerkschaften, starke Arbeiterparteien etc.
BERLINER KURIER@BERLINER_KURIER

Die Bundesregierung prüft Kürzungen, Karenztag und neue Regeln bei Lohnfortzahlung. Das könnte sich ändern. berliner-kurier.de/news/krankenge…

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East German Visuals
East German Visuals@GDRvisuals·
Once upon a time in East Germany
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Florian Meilinger
Florian Meilinger@FMeilinger·
@benedikt_kaiser Ja, glaube auch, dass nicht ideologisch-aussenpolitische Ausrichtungen die größten Sorgen der Menschen sind.
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Benedikt Kaiser
Benedikt Kaiser@benedikt_kaiser·
Da schlägt beim geschätzten Derksen der antirussische Affekt leider die vernunftorientierte Analyse: Viele Rechtswähler haben in Ungarn keine Lust auf CPAC-Spektakel, Netanjahu-Anbindung und Vulgär-Trumpismus-Import. Ebenso wenig wie auf Moskau-Unterordnung. Nur: CPAC, MCC und Co. waren ja eben explizit und tiefgreifend transatlantisch ausgerichtet, inklusive abgespielter US-Hymne usw. Moskau sendet dagegen nicht einmal Redner nach Budapest. Die Ungarn haben so oder so genug reale ökonomische und gesellschaftliche Probleme vor Ort. Die Vetternwirtschaft und Korruption nervt viele. Für viele normale Ungarn gilt das Primat der eigenen Alltagssorgen, nicht das Primat der außenpolitischen Happenings mit Milei und anderen Show-Darbietungen. Ansonsten verweise ich weiterführend darauf: t.me/benediktkaiser…
Vadim Derksen@realDerksen

Nachdem man in Ungarn gesehen hat, wie „erfolgreich“ ein prorussischer Kurs ist, so eine Aktion zu starten, ist eigentlich schon pure Selbstsabotage.

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Benedikt Kaiser
Benedikt Kaiser@benedikt_kaiser·
Noch ein notwendiger kleiner Ungarn-Nachtrag: Wir sehen heute, dass das Scheitern von Wilders und Orbán u.a. auch belegen dürfte, dass der selbst gewählte Vorrang außenpolitischen Glamours – internationale Shows, MAGA-Nachahmung, Eventisierung der Politik – innerhalb des europäischen Rechtspopulismus an sein Ende gelangt ist. In Krisenzeiten sind konservative und rechte Wähler (neben der Migrationsproblematik) an materiellen Fragen, an Brot-und-Butter-Themen also, interessiert. Ob Netanjahu ein Grußwort spricht, Trump einen Tweet absetzt oder Milei sich fanatisch-ekstatisch für einen Kandidaten ausspricht … … wen juckt das, mit Verlaub, wenn die Inflation das bescheidene Eigentum auffrisst, die Korruption den Leistungswillen senkt, die Kriege, deren Urheber man selbst als „Partner“ feiert, die Lebenshaltungskosten explodieren lassen? Auch Meloni droht dieses Schicksal nach Wilders und Orban. Natürlich: Sie sorgt für bella figura auf internationalem Parkett, sie hat Italien in Nah- und Mittelost wieder auf die Bühne gehoben, sie präsentiert Rom ganz ausgezeichnet international. Aber zuhause? Da bröckelt ihr Fundament, da wenden sich klassische Rechtswähler anderen Rechtsparteien oder gar der Sozialdemokratie zu. Wenn nach Wilders und Orbán auch Meloni wackelt, erleben wir es endgültig auch für Deutschland aufgezeigt: Mitte-Rechts ist überholt, der klassische westorientierte Rechtskonservatismus als Trumpismus-Populismus findet zunehmend sein organisches Ende. Zurückhaltender formuliert ist zumindest klar: Daraus entsteht nichts Großes (mehr) für die Völker in Europa.
Benedikt Kaiser@benedikt_kaiser

Kleiner Nachtrag: Orbáns respektvoller Umgang mit seiner Niederlage zeigt, wie stark die Mehrheitspresse in Deutschland log, als sie Orbáns Projekt einer „illiberalen“ Demokratie als Diktatur-im-Werden diffamierte. Machtwechsel: möglich. Wie wäre das in Deutschland, umgekehrt?

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