
Mathias Schmuckerschlag
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Mathias Schmuckerschlag
@MatSchmuck
Student, App Tester, politisch interessiert.












Die Entscheidung der Universität Wien, dem Mathematiker Rudolf Taschner die geplante Ehrung zu verweigern, wirft erhebliche grundrechtliche und wissenschaftspolitische Fragen auf. Nach den vorliegenden Berichten erfolgte die Absage insbesondere aufgrund von Äußerungen Taschners zu Themen wie Gender Studies und Klimawandel. Sollte dies zutreffen, ist diese Maßnahme in mehrfacher Hinsicht problematisch: Sie berührt nicht nur die verfassungsrechtlich gewährleistete Meinungsfreiheit, sondern auch die Freiheit der Wissenschaft. Gerade Universitäten sind Orte des offenen Diskurses und der pluralistischen Auseinandersetzung. Die Sanktionierung unbequemer oder vom Mainstream abweichender Meinungen steht im klaren Spannungsverhältnis zu diesem Selbstverständnis. Eine Ehrung von wissenschaftlicher Leistung nachträglich von weltanschaulichen Positionierungen abhängig zu machen, lässt Zweifel an der inhaltlichen Neutralität und institutionellen Unabhängigkeit der Entscheidungsträger aufkommen. Besonders kritisch erscheint dabei, dass offenbar nicht die wissenschaftliche Qualifikation oder das Lebenswerk des Betroffenen infrage gestellt wurden, sondern seine öffentliche Meinungsäußerung. Eine solche Praxis läuft Gefahr, einen „chilling effect“ auf den akademischen Diskurs auszulösen: Wer befürchten muss, wegen legitimer Meinungsäußerungen sanktioniert zu werden, wird sich künftig zurückhalten. Insgesamt wirkt das Vorgehen der Universität weder transparent noch sachlich überzeugend begründet. Vielmehr entsteht der Eindruck, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird und bestimmte Meinungen institutionell privilegiert, andere hingegen sanktioniert werden. Für eine Einrichtung, die sich der Wissenschaft und ihrer Freiheit verpflichtet sieht, ist das ein bedenkliches Signal. @univienna @DiePressecom @derStandardat @RABeneder @sascha_flatz @luciammann @exxpressat



Damit sich jeder selbst ein Bild machen kann…






Kurzmeldung: Das Berliner Verwaltunsgericht hat entschieden, dass der Verfassungsschutz unsere Einstufung als "extremistisch" aus dem Verfassungsschutzbericht für 2024 entfernen muss. Weitere Informationen folgen.

Die Nation ist halt auch nicht der Bankomat der Pensionisten






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