Heute haben wir zwar noch nicht die Dimension der Inflation von damals, aber die Preise für Lebensmittel sind trotzdem eine Unverschämtheit, zumal der Inhalt verkleinern wurde, die Qualität verschlechtert.
Meine Oma hatte in den 1920er Jahren die unfassbare Inflation erlebt. Preise stiegen ins Unermessliche (Brot kostere 200 Mrd. Mark), Erspartes wurde vernichtet, und der Handel wich auf Tauschhandel aus.
Heute ist zwar noch nicht so extrem, aber auch unfassbar teuer geworden.
@Tom_de_Belfore Sehr gut formuliert 👍Wie bitter, dass der Kunde sich nicht wehren kann und die Politik unterwandert ist von Lobbyisten. Solaranlagen wären eine Möglichkeit, sich abzukoppeln vom Markt, aber nicht jeder hat die Möglichkeit.
Beim Strom ist es ähnlich. Noch nie zuvor wurde er so günstig hergestellt, trotzdem muss man Wucherpreise zahlen. Die Gier der Konzerne ist grenzenlos, die Bürger hat man erst abhängig vom Strom gemacht und werden sie abgezockt.
@hapemathys Den Grundstein haben die Gründer der AHV, IV, des Gesundheitswesens für Alle, des Arbeitsrechtes usw. gelegt. Nicht die Wirtschaft. Ungebremstes ökonomisches Wachstum kann Armut hervorbringen siehe USA oder Wohlstand siehe🇨🇭
@hapemathys Armut ist Folge von Politik, von Verteilung der Ressourcen unzter den Bürgern, somit eine politische Größe, die nicht mit der Einwohnerzahl korreliert.
Ich bin in einer 5-Millionen-Schweiz aufgewachsen. Wir hatten zwar saubere Luft und Bäche, wenig Strassenverkehr, keine Hochhäuser usw. Aber wir lebten an der Armutsgrenze. Der Vater verdiente einen Hungerlohn, in den Schulferien musste ich bei Bauern arbeiten, um dazuzuverdienen
@Tom_de_Belfore Bitte vermehrt das beachten, was aus Ihrer wunderbaren Hilfe entsteht, all die zufriedenen Büssis! Und glücklich darüber sein und stolz! Niemand kann alleine die ganze Welt retten. Und bitte bedenken: Wildtiere werden auch krank und sterben allein: der Welt Lauf.
Eigentlich bin ich auch ausgewandert um mich gesundheitlich & von der mentalen Krise der Coronazeit zu erholen. Das gelang nur in den Anfangsmonaten, dann kam der Stess mit dem Leid der Streunerkatzen, der mich nicht nur emotional & gesundheitlich total überforderte. Nun... 1/2
@Forstler1 Fantastische Bilder! Was für ein Erlebnis! Und schön, dass Sie den Menschen dort damit ein Gesicht geben. Ich bete für diese Bewohner dort, dass sie diese furchtbare Zeit irgendwie durchstehen können.
An der Straße von Hormus
Da ich heute Morgen im Radio wieder die Tatarenmeldungen über die Straße von Hormus gehört habe, erinnerte ich mich an eine wunderbare Reise nach Musadam, Oman. Das ist der Finger, der von der arabischen Halbinsel her in die Meerenge, die Straße von Hormus, hineinragt und eine omanische Exklave darstellt. Musadam ist etwa so groß wie der Landkreis Osterzgebirge/Sächsische Schweiz. Während in dem landschaftlich beeindruckendem sächsischen Kreis etwa 250.000 Menschen leben, ist in dem ebenfalls landschaftlich beeindruckenden omanischen Gebiet die Bevölkerungszahl deutlich niedriger, etwa 50.000.
Im November 2008 flogen wir mit einem kleinen Propellerflugzeug, einer Twin Otter, mit 19 Plätzen über eine atemberaubende Landschaft nach Khasam. Der Pilot war ein alter Europäer, der Anflug war sehr kompliziert und ging nur vom Meer aus. Heute werden größere Flugzeuge eingesetzt, aber damals hatte die kleine Kiste etwas wirklich abenteuerliches. Da der Flughafen nicht erweitert wurde, es ist wegen der Berge kein Platz, ist der Anflug auch heute mit bessere Technik anspruchsvoll und geht nur nach Sicht.
An dieser Stelle im heutigen Khaseb, der Hauptstadt und einzigen Stadt des Gebietes bauten die Portugiesen Anfang des 17. Jahrhundert eine Festung zum Meer hin. Das war eine Versorgungsstation, auf der vorbeifahrende Handelsschiffe Wasser und Verpflegung laden konnten. Die Freude war aber nur kurz, nach etwa 20 Jahre vertrieben die Omanis die Portugiesen und bauten die Festung um. Heute Museum.
Im Land gibt es nur kleine Siedlungen, wie hier am Fjord Khor Ash Sam, eine 18 km langen Meerenge. Die Siedlungen sind nur vom Meer aus mit dem Boot zu erreichen. Die Kinder sind während der Schulzeit in der Hauptstadt in Internaten. Lebensgrundlage bilden Fische und Ziegen, die junge Generation will dort nicht mehr so leben und viele ziehen weg.
Das Gebiet an der Nordspitze der Arabischen Halbinsel ist stark gegliedert, hohe Berge, die extrem steil zum Meer hin abfallen, viele Fjorde. Der höchste Berg ist der Jebel Harim, 2087 m hoch. Die enge Straße ist beeindruckend steil, nur mit guten Allradfahrzeugen zu befahren. Vom Gipfel sind es nur wenige Kilometer Luftlinie zum Meer. Nicht umsonst hat die Gegend den Spitznamen „Norway of Arabia“. Auf deutsch heißt der Berg „Berg der Frauen“. Wenn die Männer auf See waren, verzogen sich die Frauen auf den Berg, um vor Piraten geschützt zu sein, die traditionell die Gegend unsicher machten.
@ClemensHoltzen1@Ruebenhorst Jede Menge gibt es, und es werden täglich mehr. Wenn 5% der Bevölkerung das machen würden was ich mache hätte ganz Deutschland satt und genug abwechslungsreiches Gemüse und kein Artensterben sowie Sortensterben.
Ich will diesen Enthusiasmus der jungen Leute gar nicht abwerten, aber den Eindruck zu erwecken, man könne nichtindustriell über 80 Mio. Menschen ernähren, ist vom Zwangsfunk grob verantwortungslos. Es würde schlicht und einfach Hunger bedeuten.
twitter.com/LibertyHannes/…
@Ruebenhorst Wenn wir noch länger so wirtschaften, werden die Böden so zerstört und vergiftet sein, dass niemand mehr ernährt werden kann. Zur nachhaltiger Landwirtschaft gibt es keine Alternative.
@hapemathys Da niemand die Qualität überprüft von Staates wegen, können Heime abzocken durch schlechte Pflege und kritisieren können diese Menschen nicht mehr, sie sind ausgeliefert.