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FrauBe
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FrauBe
@FrauBe
das Nähren der Renitenz (Randnotizen) - sie | she - Wave after Wave -
Sofas Finest Beigetreten Mayıs 2010
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@janvoss Mir ist das auch passiert (Mitte 40) und ich lese mir echt alles durch. Bei denen stand es nicht im Kleingedruckten, sondern nur auf einer eigens angelegten Internetseite - und zwar versteckt, ich glaube, in den AGB. Ich hab's widerrufen können. Aber das war richtig richtig frech
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Ich hab heute früh schon einen 83 Jährigen aus einem Abo-Scam rausgeholt.
Alles begann mit der beiläufigen Frage "Sag mal, ich hatte da so ne Abbuchung der Firma Riverty auf meinem Girokonto, die ich nirgends zuordnen konnte. Da hab ich die Lastschrift zurückgehen lassen"
Die Recherche startete: Riverty macht Inkasso u.a. für Paypal.
Nach einigem Suchen fanden wir monatliche Abgänge vom Paypalkonto über 29,99 EUR seit einigen Monaten. Es handelte sich um myiq.com
Ich fragte, ob er das Zeug kenne. "Ne."
Nach kurzem googlen und dem anschauen der Seite erinnerte er sich. "Ja, da hab ich mal so einen Test gemacht. Da musste man 1 EUR bezahlen."
Die Wahrheit sah leider anders aus: mit einem fingierten "Mensa IQ Test" werden Leute spielerisch angelockt. Mitten im test muss man 1 EUR zahlen, wenn man weiter machen möchte. Was halt im Kleingedruckten keiner liest: Es startet ein einwöchiger Testzeitraum und danach ein monatliches Abo von 29,99 EUR.
Für einen durchschnittlichen Erwachsenen könnte man das tatsächlich als Intelligenztest im Umgang mit dem Internet gelten lassen. Wer reinfällt, ist halt nicht so helle.
Für nen 83 Jährigen, der bei Facebook auf ne Werbung klickt und dann in der Abofalle landet, ohne es zu merken (weil er ja auch eher nie seinen Paypal-Account checkt), ist das schon arg mies gemacht.
Wir haben ein längeres Gespräch darüber geführt, wem man seine Zahlungsdaten geben kann und wem lieber nicht ;-)
Gucken wir mal, ob es hilft. Diese Angebote existieren, weil Leute darauf hereinfallen. Nicht zu wenige. Sprecht mit euren Angehörigen.

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This @ebruenig piece reads like a gripping horror story. I could not put it down.
theatlantic.com/ideas/2026/02/…
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@KopfYvonne Schaffst du das auch beruflich? Da finde ich es so viel schwerer, weil ich mich ja um die Belange der Eltern kümmern muss.
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Meine geheime #Superkraft
Immer besser darin zu werden, den negativen, toxischen Menschen nicht zu erlauben, so viel Raum in meinen Gedanken und Gefühlen einzunehmen.
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Es ist bemerkenswert, wie viele junge Menschen heute „gegen Krieg“ demonstrieren und dabei so tun, als sei Kapitulation eine moralische Kategorie. Als könne man sich einfach ergeben, die Hände falten und dann unbehelligt sein Leben weiterführen, möglichst bei Hafermilch und moralischer Selbstzufriedenheit.
Diese Vorstellung ist nicht nur historisch falsch, sie ist gefährlich naiv.
Wer glaubt, ein imperialistisches Regime lasse besetzte Bevölkerungen einfach in Ruhe, sollte sich anschauen, was in der Ukraine passiert ist. Nach der Besatzung folgten Zwangspässe, Repression, Entrechtung, und am Ende Rekrutierung für die Armee der Besatzungsmacht. Menschen wurden an die Front geschickt, nicht trotz, sondern wegen der Kapitulation. Das ist kein Ausrutscher der Geschichte, das ist ihr Muster.
Und genau hier liegt der fundamentale Denkfehler bei Leuten wie Ole Nymoen. Wenn er argumentiert, Systeme seien letztlich austauschbar und es lohne sich nicht, für irgendein System zu kämpfen, dann offenbart das keine radikale Klarheit, sondern eine erschreckende Blindheit für Rechtsstaatlichkeit.
Denn Systeme sind nicht gleich.
In Deutschland gibt es Abwehrrechte, Gewaltenteilung, unabhängige Gerichte, Pressefreiheit, Opposition.
In einem autoritären, imperialen System wie dem russischen hast du keine Rechte vor dem Staat, sondern nur Gnade auf Widerruf.
Wer diese beiden Ordnungen gleichsetzt, argumentiert nicht pazifistisch, sondern zynisch. Denn diese Gleichsetzung funktioniert nur für Menschen, die nie erfahren mussten, was es heißt, unter einem Regime zu leben, das Loyalität erzwingt, notfalls mit der Waffe in deiner Hand und einem anderen Staat auf der Brust.
Natürlich kann man Wehrpflicht kritisieren. Man kann den Staat kritisieren. Man kann sogar Krieg kategorisch ablehnen.
Aber zu behaupten, man müsse nur nicht mitmachen, und alles werde gut, ist kein moralischer Mut, es ist politische Infantilität.
Frieden entsteht nicht durch Wegsehen.
Und Freiheit stirbt nicht zuerst im Schützengraben, sondern im Kopf, wenn man aufhört, Unterschiede zwischen Unterdrückung und Rechtsstaat überhaupt noch wahrnehmen zu wollen.
Ole Nymoen@nymoen_ole
Gestern wurden junge Leute gegen Krieg und Frieden agitiert.
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