Kirsten Girschick

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Kirsten Girschick

Kirsten Girschick

@Girschick

report München ARD/Bayerischer Rundfunk. Zuvor TV-Korrespondentin im ARD Hauptstadtstudio.

Beigetreten Mart 2011
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Stefan Kooths
Stefan Kooths@StefanKooths·
Die Bundesregierung reiht sich ein in den Reigen anderer EU-Länder, die mit ähnlichen Maßnahmen auf den Anstieg der Treibstoffpreise reagieren. Genau darin liegt das Problem: Wenn ringsum in der EU als wichtigem Nachfrager auf dem Weltenergiemarkt die Steuern auf Mineralölprodukte sinken, wirkt das für sich genommen wie ein Nachfrageschub auf dem Weltmarkt. Damit werden im Ergebnis die Beschaffungspreise steigen, so dass die Steuernachlässe nicht zuletzt die Lieferanten in Übersee füttern. Es ist eine Illusion, der Staat könne die Bürger von höheren Energiekosten entlasten. Er kann es nicht. Die höheren Einfuhrpreise für Energie führen zu einem gesamtwirtschaftlichen Kaufkraftverlust, der sich im Zeitraum 2026/2027 nach derzeitigem Stand auf rund 50 Mrd. Euro belaufen dürfte. In dieser Größenordnung wird die Gesamtwirtschaft ärmer. Der Staat ist Teil der Gesamtwirtschaft. Er kann daher die Lasten nur umverteilen. Die heutige „Entlastung“ reißt Löcher in die öffentlichen Haushalte, für die künftig andere Steuern erhöht bzw. weniger gesenkt werden können. Die Bürger werden die Rechnung daher so oder so zu tragen haben. Die Weltwirtschaft muss vorübergehend insgesamt mit weniger Öl auskommen, daher muss der Verbrauch sinken. Steigende Preise bewirken genau das. Die Preissignale durch gegenläufige steuerliche Maßnahmen zu konterkarieren, ist wenig marktwirtschaftlich gedacht. Der Preismechanismus in einer Marktwirtschaft erlaubt wie kein anderes System den rationalen Umgang mit knappen Gütern. Dies gilt nicht nur in Schönwetterlagen, sondern erst recht in Zeiten verschärfter Knappheit, wie sie gegenwärtig bei Öl und Gas bestehen. Es kommt jetzt darauf an, Energierohstoffe dort einzusparen, wo es gesamtwirtschaftlich mit den geringsten Verlusten möglich ist. Genau das leisten Preissignale. Steuersenkungen bedeuten: Es werden dadurch wieder mehr Treibstoffe verbraucht werden. Die aufgrund höherer Beschaffungskosten weiterhin anfallenden Mehrkosten werden anschließend durch alle geteilt. Die Rechnung kommt für den Bürger daher so oder so. Der Unterschied liegt darin, dass höhere Preise an der Zapfsäule mit funktionalen Sparanreizen verbunden sind, die bei der Bezahlung über künftig höhere Steuern nun deutlich geschmälert werden. Auf höhere Treibstoffpreise kann der Einzelne zweckmäßig reagieren, der Steuermehrbelastung kann er im Zweifel nur dadurch ausweichen, dass er ökonomische Aktivität drosselt – und zwar unabhängig davon, ob sie mit Energieverbrauch einhergeht oder nicht.
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Stefan Kooths
Stefan Kooths@StefanKooths·
Kluge Politik beginnt mit dem Erkennen der Wirklichkeit: Der #Staat kann „die Bürger“ nicht von Terms-of-Trade-Verlusten entlasten. #Marktmechanismen unterstützen die notwendige Priorisierung im Verbrauch, politischer Aktionismus macht es nur teurer. podcasts.apple.com/de/podcast/fol…
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Kirsten Girschick
Kirsten Girschick@Girschick·
(Für Euch dieses Wochenende schon mal getestet...)
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Kirsten Girschick
Kirsten Girschick@Girschick·
Und damit schöne Ferien und bald frohe Ostern! Mit möglichst wenig Ärger mit Hard- und Software. Möge sie jeweils in Form bunter Eier und weichem Hefezopf auf Eurem Tisch liegen - und nicht in Form von "kannst du mal kurz gucken"... 10/Ende
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Kirsten Girschick
Kirsten Girschick@Girschick·
#Service-Tweet für die Bundesregierung und alle, die Ostern zur Familie fahren: Deutschlands Produktivität würde um 0,5% steigen, wenn nicht alle Arbeitnehmer im Boomer-Alter 3 Werktage jährlich damit verbringen würden, ihren Eltern #Microsoft-#Updates zu erklären. 1/x
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Kirsten Girschick
Kirsten Girschick@Girschick·
Ich bin bestimmt keine Technik-Feindin. Aber weder im privaten noch im beruflichen Bereich hat man etwas von Updates, die vor allem dazu dienen, den Gewinn der Firma (Microsoft) zu steigern aber (fast) allen, die damit arbeiten (müssen), den letzten Nerv zu rauben.... 9/x
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Kirsten Girschick
Kirsten Girschick@Girschick·
Damit Wochenenden mit den Eltern nicht permanent zu IT-Wochenenden werden. 8/x
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Kirsten Girschick
Kirsten Girschick@Girschick·
mit Sicherheitsupdates zu versehen. Aaaaaaber... man könnte sich das ja bezahlen lassen. Ich bin mir sicher, jede Menge Menschen hätten 100-300 Euro im Jahr bezahlt, nur damit sie nicht von Windows 10 auf Windows 11 upgraden müssen. Ich hätte das jedenfalls bezahlt. 7/x
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Kirsten Girschick
Kirsten Girschick@Girschick·
Jedenfalls gibt es aus meiner Sicht einen besonderen Platz in der Hölle für Firmen, die funktionierende Systeme "upgraden", und Milliardenwerte an Hardware obsolet machen für Menschen, die nur mal kurz ins Internet wollen. Ja, es wäre teuer, alte Systeme immer wieder 6/x
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Kirsten Girschick
Kirsten Girschick@Girschick·
Also besorgt man neue (gebrauchte) Hardware. Und versucht, das Konzept einer "Cloud" zu erklären. Die Tatsache, dass Microsoft alles dorthin speichert, wenn man nicht aktiv immer wieder einen anderen Speicherort angibt, schätzen wir ja bereits beruflich in Flugzeugen etc.. 5/x
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Kirsten Girschick
Kirsten Girschick@Girschick·
Das alles, nachdem man über Weihnachten bereits #Windows 11 eingerichtet hat. Ein Betriebssystem, das offenbar vor allem dafür gebaut wurde, zufriedenen Rentnern ihren Laptop, der ansonsten noch 10 Jahre für Mail, Banking und Facebook gereicht hätte, obsolet zu machen. 4/x
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Nico Lange
Nico Lange@nicolange_·
Die Ukraine hat sich am Golf gerade Diesel für ein Jahr, Militärhilfe vor allem für Raketenabwehr und belastbare strategische Partnerschaften gesichert - durch pragmatische, geostrategisch getriebene Hilfe in der Not. Wir haben gesagt, das geht uns nichts an.
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Charlotte Alter
Charlotte Alter@CharlotteAlter·
At one point covering these social media liability cases, I was using a tiny screwdriver to try to open a battery case on a little pink flashlight for my daughter. It was impossible, and I stripped the screw, and then I realized: this battery pack is impossible to open because the toy company has legal liability. If a kid eats the battery, their parents can sue the toy company for negligent product design. That little company that made a crappy toy flashlight for kids had to think more about liability than Meta, one of the largest companies on the planet.
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Julius Betschka
Julius Betschka@JuliusBetschka·
Diese Grafik sollte wirklich allen Parteien zu denken geben.
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BR24
BR24@BR24·
Wie wurde aus einem Studentenprojekt in Harvard der mächtigste Social-Media-Konzern der Welt? Der BR24 Podcast "Die Entscheidung" geht zurück zu den Anfängen, dem Moment ab dem Algorithmen entscheiden, was wir sehen. 1.ard.de/die_entscheidu…
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Christian Deutschländer
Christian Deutschländer@CDeutschlaender·
Münchens OB Dieter Reiter legt seine Ämter bei FC Bayern nieder - meldet dpa gerade. Auch eine Rückzahlung oder Spende der hohen fünfstelligen Vergütungen steht im Raum.
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Andreas Rinke
Andreas Rinke@Andreas__Rinke·
Grundregel in der Politik: Parteien, die zu sehr auf ihre Jugendorganisationen hören, haben ein Problem
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