@to303@to3032
welch erhabenes Schauspiel bietet uns da der gute Till Backhaus, der ewige SPD-Umwelt- und Alles-Mögliche-Minister aus Mecklenburg-Verkommen.
Seit 1998 – ja, richtig gelesen, seit fast drei Jahrzehnten – thront er auf seinem Posten wie ein Gutsherr auf dem alten Herrensitz, während das Land drumherum langsam, aber sicher in den Transferleistungen versinkt. Die Wirtschaft? Am Ende. Die Menschen? Chronisch unzufrieden. Die Infrastruktur? Na ja, Hauptsache, der Wal hat eine Chance.
Und jetzt, fünf Monate vor der Landtagswahl, wo die Umfragen die SPD gnadenlos hinter der AfD zeigen und Verluste drohen, die selbst einen gestrandeten Buckelwal blass aussehen lassen, zieht der Genosse alle Register. Timmy, der arme, wiederholt festliegende Wal vor Poel, wird zum ultimativen Wahlkampf-Prop. Backhaus übernachtet höchstpersönlich beim Tier, bewaffnet mit Nachtsichtgerät, starrt ihm tief in die Augen und „kommuniziert“ mit ihm. „Ich glaube an dieses Tier!“, tönt er ergriffen. Klar, Till. Der Wal hat dir wahrscheinlich zugeflüstert: „Genosse, rette mich – und nebenbei siechende Partei!“
Während das Land von Berlin aus mit Milliarden am Leben gehalten wird, weil die eigene Wirtschaft schon lange nicht mehr atmet, inszeniert sich der Minister als tierliebender Retter der Meere. Populismus pur, verpackt in Öko-Romantik. Die SPD, diese Partei, die einst für Arbeiter stand und heute mit Kommunisten und Grünen kuschelt, als gäbe es kein Morgen, klammert sich ans sinkende Schiff wie ein Ertrinkender an die letzte Planke. „Wir bleiben an der Macht!“, rufen sie – und schicken ihren Langzeit-Minister zum Wal-Watch. Hauptsache, die Medien haben ein süßes Foto: Backhaus im Schlafsack, Timmy im Hintergrund prustend. Rührend. Fast so rührend wie die leeren Versprechen der letzten 28 Jahre.
Die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern haben es satt. Sie sehen, wie das Land von Transferzahlungen lebt, während die SPD nach Gutsherrenart regiert und jede Kritik als „rechts“ abtut. Und jetzt das: Ein sterbender Wal als letzter Strohhalm. Wie tief kann man sinken? Wenn Timmy wirklich „kommuniziert“ hätte, hätte er vielleicht gesagt: „Till, lass mich in Frieden sterben – und gib dem Land endlich eine Chance auf Zukunft!“
Hoffentlich, wirklich hoffentlich, verliert die SPD im September 2026 diese Wahl krachend. Nicht aus Schadenfreude, sondern weil Mecklenburg-Verkommen dann endlich die Möglichkeit bekommt, aus dem Dauerschlaf der roten Dauerherrschaft aufzuwachen. Ein Neustart ohne Backhaus, ohne Wal-Inszenierungen, ohne das ewige Klammern an vergangene Glorien. Das Land verdient mehr als einen Minister, der lieber beim Wal übernachtet, statt die reale Misere anzupacken.
Timmy, alter Junge – du hast deinen Zweck erfüllt. Jetzt darfst du gehen. Und die SPD? Am besten gleich mit. Damit MV wieder atmen kann.