Christian FitzGerald

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Martin Sonneborn
Martin Sonneborn@MartinSonneborn·
Nicht unser Krieg?! Sie sehen hier nicht nur, dass Europa, wenn es denn nur wollte, den US-Angriffskrieg gegen den Iran aufhalten (oder zumindest erheblich erschweren) könnte, sondern auch einen sicher nicht neuen Trend, der allerdings selten mit dieser Dreistigkeit - und der totalen Komplizenschaft der Medien - durchgeführt wurde: Sie erleben die absichtsvolle Entkoppelung des (politischen) Wortes von der (politischen) Tat, das systematische Auseinanderfallen von Deklamation und Handlung. Mit anderen Worten: Sie werden nach Strich und Faden belogen. Regierungschefs SAGEN dieser Tage, was auch immer dazu nötig ist, das heimische Publikum zu beschwichtigen. Was sie derweil aber TUN oder geschehen lassen oder durch Nichttun erst ERMÖGLICHEN, hat mit den zeitgleich abgesonderten Buchstabenfanfaren nicht das Geringste mehr zu tun. Sie werden mit Gelaber abgelenkt. Und wenn Sie bemerken, was während des Gelabers tatsächlich geschehen ist und wie „in Ihrem Namen“ gehandelt wurde, ist es zu spät, (es noch aufzuhalten). Dieser Tage gilt mehr denn je: Achten Sie nicht darauf, was ein Akteur SAGT, sondern darauf, was er TUT. Das gilt für das Trump, Netanjahu & MBS - und erst recht für Starmer, Macron, vonderLeyen & Merz, diese ungeschlagenen Publikumslieblinge der prinzipienfesten Prinzipienfestung EU.
Robert A. Pape@ProfessorPape

Everyone should see this: since “ceasefire” over 75 US logistics flights into the Gulf. Notice how much depends on Europe’s bases. Shows US preparing for more escalation and its global power would decline markedly without Europe.

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Martin Sonneborn
Martin Sonneborn@MartinSonneborn·
Alter, das Ende der Demokratie! „Es ist nicht Europa, das man uns vorschlägt, sondern das Ende der Demokratie.“ Philippe Séguin am 5. Mai 1992 zum Maastricht-Vertrag Ehem. Präsident der Nationalversammlung, Sozialminister, Präsident des Rechnungshofes Ausweislich seiner eigenen Frau, so schreiben es (noch) nicht altersverifizierte Franzosen ins (noch) nicht vollständig kontrollierte Internet, habe der „Kinderschutz“ wohl schon in der analogen Welt versagt. Denn während die (völlig straffrei gebliebene) Premiere Dame in ihrer Zeit als Lehrerin völlig straffrei eine der offiziellen Elysée-Erzählung zufolge als „romantisch“ einzustufende strafbare Handlung an einem schutzbefohlenen Minderjährigen (Macron) beging, ist der seinerzeit schutzlose Schützling nun aufs Wildeste entschlossen, die nutzlosen Geschütze des Kinderschutzes in die digitale Welt zu tragen. Bis September sollen die sozialen Medien für unter 15-jährige Franzosen verboten sein. Für morgen hat Macron einen Videogipfel angesetzt, um einen „koordinierten Ansatz“ EU-weit voranzutreiben, meldet Reuters, während Lars Klingbeil ein „Positionspapier“ ähnlichen Inhalts und Wortlauts in Hinterzimmern herumgehen lässt, das die einst als „100% freiwillig“ beworbene Altersverifikation der EU nun plötzlich zur verpflichtenden Zugangsvoraussetzung für Online-Plattformen macht (und sogar VPN-Umgehungen blockieren soll). Zeitgleich zeigt vonderLeyen den Bürgern das für sie vorgesehene Folterinstrument. Die EU-App zur Altersverifikation sei fertig, freut sie sich heute in Brüssel, ein Instrument, das nach demselben „bewährten“ Modell und denselben „Prinzipien“ der „erfolgreichen“ Corona-App („a huge success!“) gestaltet sei. (Smiley. Man darf davon ausgehen, dass vonderLeyen sehr genau weiß, welche Assoziation sie hier bei EU-Bürgern hervorruft, denen in den Jahren 2021 ff. der Zugang zum öffentlichen Raum mit exakt diesem „innovativen“ EU-Instrument verweigert worden war.) „Aber es ist doch für die Kindaaaa!“ ist dabei der koordinierte Schlachtruf von vonderLeyen, Macron und anderen ihres Schlages: durchgehend so fehlgeleitet fanatische Takfiri-Demokraten, dass sie glatt den totalen Totalitarismus einführen würden, nur um ihre Vorstellung von Demokratie durchzusetzen. Sie wollen es unbedingt. Man darf sich also fragen, warum. Sind die Massaker, die unsere demokratischen Vertreter auf der Welt anrichten, unterstützen und befeuern, etwa nicht jugendfrei? Muss man demnächst auch seinen Ausweis zeigen, bevor man in regulären „Nachrichten“ von all den Toden und Morden und Bomben erfährt, von denen die (durch ihr Tun & Schweigen) so kindgerecht mitgestaltete Realität mittlerweile durchzogen ist? Was könnte junge Menschen im Netz denn so verstören, dass man sie entschiedener davor schützen müsste als vor einem Krieg in ihrer Wirklichkeit? In den sie, die sie ja noch nicht mal ins Internet durften, dann mit vorgehaltener Waffe pfeifend ziehen sollen, um für die geopolitischen Machtzüge der geopolitisch Mächtigen und die Profitinteressen der Profitinteressierten zu sterben? Und für dahingelaberte Blabla-Werte, die es jenseits dahingelaberter Blabla-Blasen überhaupt nicht (mehr) gibt? Und was kommt als Nächstes, Namensschilder für alle in Pogi’s Getränke-Oase? Klarnamenpflicht am Dönerstand & beim Italiener? Dieselben, die standardmäßig die verschrobene Frühsexualisierung von Kindern verordnen. Dieselben, die die Bekämpfung mutmaßlich bandenbetriebener Pädophilie für so bedeutend halten, dass sie - etwa im französischen Epstein-Sumpf um Ariane de Rothschild & Jack Lang - eher „Verschwörungstheorie“ als nach dem Staatsanwalt rufen. Dieselben, die uns wieder und wieder mit der Chatkontrolle beglücken wollen. Denselben soll man es nun ernsthaft abkaufen, dass sie ein ehrliches Interesse am Kinderschutz hätten? Wollte irgendjemand in der EU die Kinder wirklich schützen, dann würde er dafür sorgen, dass sie eine brauchbare Bildung erhalten statt Waffen. Er würde dafür sorgen, dass sie Zugang zu unabhängiger Information und kritischen Perspektiven erhalten und befähigt werden zur Herstellung interpretativer Versuchsanordnungen und eigenständigem Denken - statt auf Manipulation & Indoktrination bis hin zur Gehirnwäsche zu setzen. Er würde dafür sorgen, dass die seit Jahrzehnten gleichbleibend hohe Kinderarmut (25%) endlich verschwindet: 20 Millionen Kinder sind in der EU von Armut bedroht. Und er würde dafür sorgen, dass endlich (wieder) das Fundament für eine halbwegs intakte Gesellschaft entsteht, die Kindern die Ausbildung einer optimistischeren Perspektive ermöglicht als die, aus einem Zustand ethischer und kultureller Unterernährung sowie blanker utopischer Not die lethargische Hoffnungslosigkeit ihrer Erwachsenen zu reproduzieren. Mit dem Projekt der Altersverifikation im Internet wird nur ein einziges Ziel verfolgt: Die 99,9% (Veranstalterangabe) erwachsener Nutzer dazu zu zwingen, sich mit digitaler ID oder Biometrie zu identifizieren. Erzwungene Online-Identifizierung ist nicht die Grundlage einer demokratischen & freien Gesellschaft, sondern die conditio sine qua non von Narrativkontrolle & Datensammlung, die ihrerseits die Grundlage autoritärer Staatssysteme & moderner Massenüberwachung sind. Niemand in der EU braucht eine digitale Gouvernante. (Erst recht keine mit einer fiesen Betonfrisur.) Niemand braucht Bevormundung, Belehrung, Zensur, Manipulation, Überwachung, Intransparenz, Dummheit, Inkompetenz, Korruption, Hybris, Kompetenzüberschreitung & Grundrechtsübergriffigkeit - und erst recht braucht niemand die EU-behördliche Lüge vom Kinderschutz. Und schließlich: Hat irgendjemand da draußen wirklich Lars Klingbeil oder die SPD gewählt? Und das womöglich auch noch dafür, unter dem (mit jeder missbräuchlichen Verwendung erbärmlicher werdenden) Vorwand des „Kinderschutzes“ die Anonymität im Internet aufzuheben?
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Tara Riva
Tara Riva@tara_riva·
Versuchen wir, 1,5 Millionen Unterschriften zu erreichen! Das ist auch eine Chance für Länder wie Deutschland, die erforderliche Mindestschwelle zu erreichen. Bitte, Deutschland: weiter unterschreiben und den Link teilen! Deutschland und Italien gehörten zu den Ländern, die sich der Aussetzung des EU-Israel-Assoziierungsabkommens widersetzt haben. Wenn auch Deutschland diese Initiative mitträgt, wird sie politisch deutlich stärker. Link: eci.ec.europa.eu/055/public/#/s… @schweizermel
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Melanie Schweizer 🇩🇪@schweizermel

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Nicola Perugini
Nicola Perugini@PeruginiNic·
Almost 800.000 signatures: “EU citizens cannot tolerate that the EU maintains an agreement that contributes to legitimize and finance a State that commits crimes against humanity and war crimes. Full suspension of the EU-Israel Association Agreement.” eci.ec.europa.eu/055/public/#/s…
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Arnaud Bertrand
Arnaud Bertrand@RnaudBertrand·
This is beyond shameful: x.com/atrupar/status… When asked if it "bothered him at all" when Trump "threatened to kill the entire Iranian civilization," Rutte's response was simply: "what I want you to know is I support the President and I know a large part of Europe do." If Europe cared at all about the "values" it supposedly has, this should be cause for immediate dismissal, and potentially criminal prosecution - publicly endorsing genocide would be classified as illegal hate speech in several EU countries, including in the Netherlands (Rutte's own country).
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Fabian Goldmann
Fabian Goldmann@goldi·
Der Nahost-Aufmacher im @Tagesspiegel am Morgen nachdem Israels Armee in Beirut ganze Stadtviertel zerstörte und mindestens 254 Menschen tötete. Wir leben wirklich in orwellschen Zeiten.
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Peter Borbe
Peter Borbe@PeterBorbe·
Regierungen lassen sich nicht gern auf die Finger schauen, deswegen gibt es in Berlin ein Informationsfreiheitsgesetz (IFG). Dies garantiert seit 1999 jedem Bürger, aber auch Vereinen und Unternehmen, das Recht auf Akteneinsicht oder Aktenauskunft gegenüber den öffentlichen Stellen des Landes Berlin. Die CDU/SPD-Regierung hat dies nun im Eilverfahren drastisch eingeschränkt, künftig werden weite Teile staatlichen Handelns pauschal der öffentlichen Kontrolle entzogen. So sieht Transparenz in "Unserer Demokratie" aus. msn.com/de-de/nachrich…
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Jochen_Mitschka
Jochen_Mitschka@jochen_mitschka·
Ich sach mal so: Israel bombardiert eine Synagoge im Iran Israel zerstört Kirchen in Gaza, erschießt Frauen die in christlichen Kirchen beten wollen, zerstört christliche Denkmäler in Libyen und beseitigt Kreuze in Syrien. Aha. Der Iran hat eine Station der U-Bahn der Mutter von Jesus gewidmet, Hisbollah verteidigte christliche Dörfer und Statuen im Libanon gegen ISIS, Hamas beschützte christliche Kirchen in Palästina und Gaza ... Aber das sind die hassenden religiös extremistischen Terroristen? Irgendwie verstehe ich diese "wertebasierte Ordnung" nicht ... (Satire aus)
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Trita Parsi search. ..
Members of the Iranian Jewish community inspect what is left of their synagogue in Tehran after Israel bombed it. On Passover...
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Smart Money Crypto
Smart Money Crypto@Smart_Money·
🇪🇺 Christine Lagarde steht am EZB-Podium. Sagt, #Bitcoin erfülle nicht die grundlegenden Sicherheitsstandards. Zu riskant. Verknüpft mit krimineller Aktivität. Formal aus dem Rahmenwerk verworfen. Das Video ist 15 Monate alt. Januar 2025. Pressekonferenz. Die Tschechische Nationalbank hatte vorgeschlagen, $BTC als Reserve aufzunehmen. Lagardes Antwort: "Ich bin zuversichtlich, dass Bitcoin in keiner Zentralbank des General Council als Reserve auftauchen wird." Aber ob das Zitat von gestern oder von letztem Jahr ist, spielt keine Rolle. Was zählt: Was ist in diesen fünfzehn Monaten passiert, seit Lagarde Bitcoin den Stempel aufgedrückt hat? Lass mich dir das kurz zeigen. Weil es wehtut. Michael Saylor hat nicht aufgehört. Strategy hat Monat für Monat weiter gekauft. Convertibles platziert. Kredit aufgenommen. Über 700.000 $BTC im Tresor. Während Lagarde "zu riskant" sagt, hat ein einzelner Mann mehr Bitcoin akkumuliert als die meisten Zentralbanken jemals in Erwägung gezogen haben. Der Aktienkurs seines Unternehmens? Hat sich vervielfacht. Die USA haben ihre Spot-ETFs zum größten Produktlaunch in der Geschichte der Finanzindustrie gemacht. BlackRocks iShares Bitcoin Trust ist der schnellste ETF aller Zeiten — schneller als Gold, schneller als alles davor. Milliarden fließen rein, jeden Monat. Institutionell, reguliert, transparent. Abu Dhabis Staatsfonds hat Bitcoin-ETF-Anteile gekauft. Ein Staatsfonds aus dem Nahen Osten. Offiziell gemeldet bei der SEC. Trump hat auf einer Bitcoin-Konferenz gesprochen und eine strategische Bitcoin-Reserve angekündigt. Texas, Wyoming und mehrere US-Bundesstaaten haben Gesetzentwürfe für staatliche Bitcoin-Reserven eingereicht. Die Tschechische Nationalbank — genau die Institution, auf deren Vorschlag Lagarde damals reagiert hat — evaluiert weiter. Der Plan lebt. El Salvador stackt seit Jahren. Offiziell. Als Staatsreserve. Und $BTC selbst? Stand im Januar 2025 bei knapp $100.000. Ist im Tariff-Crash unter $80.000 gefallen. Steht heute bei $69.100 — höher als 90 Prozent aller historischen Einstiegspunkte. Das alles in fünfzehn Monaten. Und Europa? Europa hat in dieser Zeit MiCA implementiert. Ein Regelwerk, das Stablecoins einschränkt und Krypto-Unternehmen so viel Bürokratie aufhalst, dass viele in die USA oder nach Singapur abgewandert sind. Keinen Bitcoin-Spot-ETF. Keine Reserve-Diskussion. Keine institutionelle Adoption auf Staatsebene. Keine neue Position zu der Frage, ob Bitcoin ein legitimes Asset sein könnte. Und Lagardes eigene Bilanz in dieser Zeit? 2021 hat sie die Inflation als "vorübergehend" eingestuft und lag daneben. Auf die Energieschocks nach dem Ukraine-Krieg reagierte die EZB zu spät. Jetzt, April 2026, der nächste Schock: Iran-Krieg treibt Ölpreise hoch, deutsche Inflation bei 2,8 Prozent. Ihre Antwort: Zinsen anheben. Wieder. Die Institution, die jeden Makro-Schock der letzten fünf Jahre verschlafen hat, erklärt dir, welches Asset zu riskant ist. Du kennst das Muster. Europa hat das Internet verschlafen, Social Media den Amerikanern überlassen und bei Cloud Computing zugesehen. Als KI kam, hat Europa den AI Act geschrieben statt Unternehmen zu bauen. Und jetzt bei Crypto: MiCA statt Innovation, Regulierung statt Infrastruktur. Europa reguliert, was es nicht bauen kann. Du lebst in diesem Europa. Du investierst in ein Asset, das dein eigener Kontinent als "nicht sicher genug" einstuft. Während der Rest der Welt Infrastruktur baut. Lagarde hat eine Meinung. Der Markt hat fünfzehn Jahre Daten. Und Europa verliert. Wieder. Wetten, KI wird auch irgendwann durch Europa reguliert und besteuert?
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Nurder Koch
Nurder Koch@NurderK·
In Gaza fehlen laut Ärzte ohne Grenzen lebenswichtige Medikamente, Verbandsmaterial und medizinische Geräte – weil Hilfslieferungen blockiert werden. Chronisch Kranke, Verletzte und Kinder zahlen den Preis. Die Welt schaut zu. Frohe Ostern.
MSF International@MSF

We haven't been able to bring any supplies into Gaza, Palestine, since 1 January 2026, because Israeli authorities are blocking aid. Read from our medical adviser in Gaza about how this is affecting operations in our hospitals and clinics: msf.org/gaza-israeli-e…

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Christian FitzGerald
Christian FitzGerald@ChrisFitzFor·
@smart_money Die Meerenge ist offen für in Yuan gekaufte Güter, als such für Spanien und mittlerweile Frankreich. ByeBye Dollar Hegemonie.
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Smart Money Crypto
Smart Money Crypto@Smart_Money·
⚠️🤬 WARUM REDET NIEMAND DARÜBER? Du stehst auf der Brücke eines Rohöl-Tankers. 300.000 Tonnen unter dir. Vor dir: das offene Meer. Hinter dir: eine gesperrte Meerenge. Seit fünf Wochen drehst du Kreise im Golf von Oman vor den Straßen von Hormuz. Dein Reeder sagt: Warten. Die Versicherung sagt: Nicht durchfahren. Dein Charterer droht mit Vertragsstrafen. Auf deinem AIS-Radar sieht es aus wie ein Stau auf der A1 an Ostern — nur dass jedes Schiff Fracht im Wert von Millionen trägt. 2.000 Schiffe stecken in der Region fest. Öl, Gas, Dünger, Aluminium-Rohlinge. Die Welt redet über den Ölpreis. Über Sanktionen. Über Eskalation. Der eigentliche Trade liegt tiefer. Und fast niemand hat ihn auf dem Schirm. Seit dem 28. Februar ist die Straße von Hormuz dicht. Iran hat sie gesperrt — für alle Schiffe, die zu oder von Häfen der USA, Israels und ihrer Verbündeten fahren. Von 130 Transits pro Tag auf einstellige Zahlen. Über 95 Prozent Rückgang. Maersk, MSC, Hapag-Lloyd — alle haben eingestellt. 20 Millionen Barrel Öl pro Tag liefen durch diese 33 Kilometer breite Meerenge. 20 Prozent des weltweiten Tagesverbrauchs. An einem einzigen Chokepoint. Brent Spot bei $141 pro Barrel. Der höchste Stand seit 2008. Aber der Ölpreis ist nur die Oberfläche. Darunter läuft eine Kausalkette ab, die Industrien trifft, die du garantiert nicht auf dem Radar hast. 1️⃣ Erstes Glied: Aluminium. Die größten Alu-Hütten der Welt stehen am Persischen Golf. EGA in den Emiraten, Alba in Bahrain. Zusammen fast 3 Millionen Tonnen pro Jahr — die Hälfte der gesamten Nahost-Produktion. Diese Hütten brauchen gigantische Mengen Erdgas für die Schmelze. Gas, das jetzt knapp wird, weil Tanker nicht durchkommen. Aluminium bei über $3.500 pro Tonne. Plus 17 Prozent seit Jahresanfang. Die Forward-Kurve in steiler Backwardation — der Markt rechnet damit, dass es so bleibt. Aluminium steckt in Autos, Flugzeugen, Verpackungen, Elektronik. Wenn die Hütten drosseln, merkst du das in sechs Monaten in jedem Industrieprodukt, das du anfasst. 2️⃣ Zweites Glied: Düngemittel. 30 Prozent des weltweiten Seedünger-Handels laufen durch Hormuz. Saudi-Arabien, Katar, Oman — die größten Harnstoff-Exporteure der Welt. 22 Millionen Tonnen Urea pro Jahr. Komplett gestoppt. DAP bei über $700 pro Tonne, Urea über $600. Plus 30 Prozent in fünf Wochen. Kein Dünger heißt niedrigere Erträge. Weniger Reis, weniger Weizen, weniger Soja. In Südasien beginnt die nächste Aussaat in Wochen. Wenn indische Bauern jetzt keinen Harnstoff bekommen, merkst du das im Herbst an den Lebensmittelpreisen. Weltweit. Die FAO rechnet mit 15 bis 20 Prozent höheren Düngerpreisen im ersten Halbjahr. 3️⃣ Drittes Glied: Diesel, Jet Fuel und die Logistik-Kette. Container-Reedereien fahren um das Kap der Guten Hoffnung. 10 bis 14 Tage länger pro Route. 40 Prozent mehr Treibstoff. Versicherungsprämien für den Persischen Golf um das Zehnfache gestiegen. Jeder Container wird teurer. Jedes Produkt, das per Schiff reist, wird teurer. Airlines in Asien trifft es frontal. Jet Fuel macht 30 bis 40 Prozent der Betriebskosten aus. Bei $141 Brent rechne selbst: Cathay Pacific, Singapore Airlines, ANA — deren Margen waren bei $80 schon dünn. Bei $140 fliegen die roten Zahlen. Und am Ende der Kette stehst du. Teureres Aluminium — teurere Verpackungen. Teurerer Dünger — teurere Lebensmittel. Teurere Schifffahrt — teurerer Transport. Addier das. Und frag dich, warum Reis im Supermarkt plötzlich das Doppelte kostet. Das ist der Hormuz-Trade. Die Welt diskutiert den Ölpreis. Die echte Frage: Welche Industrien brechen, wenn eine 33 Kilometer breite Meerenge dicht bleibt? Jetzt zu dem Teil, den keiner stellt: Was passiert, wenn sie wieder aufgeht? Kriege enden. Meerengen öffnen. Und genau dann entsteht einer der größten Rebuilding-Booms seit Jahrzehnten. Nach jeder Versorgungskrise kommt ein Nachholeffekt, der die ursprüngliche Disruption übertrifft. Die Schiffe, die wochenlang Umwege gefahren sind, müssen den Rückstau abarbeiten. Die Düngerproduktion muss hochgefahren werden — bei einer Nachfrage, die höher liegt als vorher, weil eine komplette Aussaat-Saison in Südasien kompromittiert wurde. Die Alu-Hütten brauchen Monate, um wieder auf volle Kapazität zu kommen. In der Zwischenzeit explodiert die Nachfrage nach jedem Gramm verfügbarem Metall. Commodity-Zyklen nach Versorgungskrisen laufen historisch 12 bis 18 Monate. Erst normalisiert sich Energie, dann folgen Rohstoffe, zuletzt Fertigprodukte. Die Opportunitäten liegen dort, wo der Flaschenhals am engsten war. Düngerproduzenten außerhalb der Golfregion — Kanada, Marokko, Russland — werden in den nächsten zwei Quartalen Preise durchsetzen, die sie seit 2022 nicht mehr gesehen haben. Logistik-Unternehmen mit Flotten, die sofort einsatzbereit sind, werden den Rückstau abarbeiten und Premiums kassieren. Industriemetall-Produzenten, die alternative Energiequellen nutzen und nicht am Golf stehen, werden Marktanteile gewinnen, die sie unter normalen Bedingungen nie bekommen hätten. Und dann ist da der Wiederaufbau selbst. Jede zerstörte Raffinerie, jeder beschädigte Hafen, jede Infrastruktur die unter den Angriffen gelitten hat — alles muss ersetzt werden. Stahl, Beton, Maschinen, Ingenieure. Die Unternehmen, die diese Kapazitäten bereitstellen, werden die stillen Gewinner dieser Krise sein. Der Golfkrieg 1991 hat es gezeigt. Die Libyen-Krise 2011 hat es gezeigt. Öl spikt, Branchen brechen, die Welt schreit — und 18 Monate später verdienen die Wiederaufbauer mehr als die Ölkonzerne im Spike. Der Hormuz-Trade belohnt die Geduldigen. Wer die Kausalkette versteht, positioniert sich jetzt — und wartet. Ich beobachte Industriemetalle, Dünger und Logistik. Die Krise ist laut. Die Opportunity danach wird leise kommen. Wer kein Lesezeichen setzt wird diesen Trade verschlafen. Wenn die Meerenge aufgeht, reden wir nochmal. 👇
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goma
goma@soigomaa·
Interesting how wars are named after the country attacked: Vietnam War, Iraq War, Afghanistan War, Iran War... That's because if they were named after the attacker, it would be too confusing, since 80% of conflicts would be called the US war.
Chaos@kizzriee

Hot take:

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Coinvo Trading
Coinvo Trading@CoinvoTrading·
BREAKING: 🚨 Bitcoin has always taken 23 months to hit its bear market bottom. We are sitting at the 23 month mark right now. This has never failed.
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Chay Bowes
Chay Bowes@BowesChay·
Dear Americans calling for WW3 over baseless allegations that Russia and China are supplying Iran with intelligence to strike US targets. The Date of the below article, in your Wall Street Journal, is 1st October 2025. I presume (maybe unwisely) that you can read?
Chay Bowes tweet media
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Sahak Ibrahimkhil
Sahak Ibrahimkhil@S_Ibrahimkhil·
Die @tagesschau trägt zur Verharmlosung von Landraub bei. Die Grabeskirche liegt nicht in Israel, sondern in völkerrechtswidrig besetztem Ostjerusalem!
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Chris Williamson
Chris Williamson@DerbyChrisW·
Boycott companies linked to the Zionist colony.
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