
Jetzt ist die Katze aus dem Sack, das soll alles kommen:
Für Patienten
•Abschaffung der kostenlosen Mitversicherung für Ehepartner (Ersparnis: 3,5 Mrd. Euro)
•Höhere Grenze für Zuzahlung für verschreibungspflichtige Medikamente/Krankenhausaufenthalte (bringt 1,9 Mrd. Euro). Aktuell: 2 Prozent des Bruttojahreseinkommens
•Absenkung des Krankengelds (bringt 1,3 Mrd. Euro)
•Senkung der maximalen Bezugsdauer des Krankengelds auf 78 Wochen (bringt 100 Mio. Euro)
•Erhöhung der Tabaksteuer, höhere Alkoholsteuer auf Spirituosen (Ersparnis: 1,8 Mrd. Euro)
•Gestaffelte Zuckersteuer auf Getränke (bringt 100 Mio. Euro)
•Homöopathie soll aus dem Kassenkatalog gestrichen werden (Ersparnis: weniger als 100 Mio. Euro)
•Streichung der Erstattung von Cannabisblüten (100 Mio. Euro)
Für Krankenhäuser
•Pflege wird nicht mehr extra bezahlt (bringt 600 Mio. Euro)
•Mehrere Aufenthalte eines Patienten können zu einem Abrechnungsfall zusammengefasst werden (bringt 2,1 Mrd. Euro)
•Kassen dürfen mehr Krankenhaus-Rechnungen prüfen (bringt 1,4 Mrd. Euro)
Für Pharma-Hersteller
•Höhere Rabatte bei Medikamenten für Krankenkassen (bringt 2,3 Mrd. Euro)
•Kassen dürfen wieder Verträge über Medikamente gezielt mit bestimmten Apotheken ausschreiben (bringt 200 Mio. Euro).
•Verpflichtende Zweitmeinung bei häufigen Operationen (z. B. Hüfte). Könnte 200 Mio. Euro bringen
Für Krankenkassen
•Weniger Werbeausgaben (bringt 100 Mio. Euro)
•Einjähriger Preisdeckel für Hilfsmittel (z. B. Hörgeräte, Krücken, Rollator etc.) – bringt 700 Mio. Euro.
Für den Staatshaushalt
•Vollständige Finanzierung der Krankenkassen-Beiträge von Bürgergeld-Empfängern: 12 Mrd. Euro im Jahr. Bislang weigerte sich Arbeitsministerin Bärbel Bas (57, SPD) die Kosten zu übernehmen. Würde bedeuten: Kassen entlastet, Sozialetat belastet – Bas müsste woanders sparen.

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