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@RainerFauth

Bewahre den wahren Geist klar, dann verschwinden Ich-Sucht und Täuschung.

Hamburg 参加日 Kasım 2009
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RAINER🙏☸️@RainerFauth·
Das kürzeste Gebet: "Danke" Eckhart wird oft der Satz zugeschrieben (wenn auch eher sinngemäß aus seinen Predigten abgeleitet): > „Wäre das einzige Gebet, das du je sprichst, 'Danke', so würde das genügen.“ > #Danke_Jesus
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RAINER🙏☸️@RainerFauth·
Das ist ein zentraler Kernsatz christlicher Theologie, der die Brücke zwischen dem Unfassbaren und der menschlichen Erfahrung schlägt. In der Lehre der Menschwerdung (Inkarnation) wird Gott greifbar, verletzlich und nahbar. Dieses Konzept hat über die Jahrhunderte verschiedene Ebenen der Interpretation hervorgebracht: ### 1. Die Natur der Beziehung In der theologischen Tradition, insbesondere im Dogma der **Zwei-Naturen-Lehre**, wird Jesus als „wahrer Gott und wahrer Mensch“ definiert. Das bedeutet, er ist kein Halbgott oder ein bloßer Bote, sondern die unmittelbare Präsenz Gottes in der zeitlichen Welt. ### 2. Gott als Gegenüber Durch die Inkarnation verändert sich das Gottesbild: * **Vom fernen Schöpfer zum Bruder:** Gott begegnet dem Menschen auf Augenhöhe. * **Mitleiden:** Gott erfährt durch Jesus menschliche Grenzen – Hunger, Schmerz, Trauer und den Tod. * **Vorbildcharakter:** Das Leben Jesu wird zum Maßstab dafür, wie göttliche Liebe (Agape) in einer unvollkommenen Welt praktisch aussieht. ### 3. Das Wort wird Fleisch Oft wird hier auf den Prolog des Johannesevangeliums verwiesen: *„Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns.“* Hier wird deutlich, dass die „Vernunft“ oder das „Wort“ (Logos), das am Anfang der Schöpfung stand, in der Person Jesu eine physische, historische Realität annimmt. Es ist ein Gedanke, der eine enorme Kraft zur Veränderung des eigenen Lebens besitzen kann, da er impliziert, dass das Göttliche nicht irgendwo „da draußen“ ist, sondern mitten im menschlichen Alltag und im Mitmenschen zu finden ist.
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RAINER🙏☸️@RainerFauth·
Ein „Danke“ ist weit mehr als Höflichkeit – es ist die praktische Anwendung der hermetischen Gesetze. Es wirkt wie ein **Hebel**, der den Fokus sofort von dem, was fehlt (Mangel), auf das lenkt, was bereits da ist (Fülle). Damit ändert man die eigene Schwingung im Handumdrehen. Durch Dankbarkeit signalisiert man dem liebenden Universum: „Ich erkenne das Gute an.“ Nach dem Prinzip der Resonanz zieht diese innere Haltung genau das an, was sie ausstrahlt. Das Stoßgebet „Danke“ ist somit der kürzeste Weg, um das eigene Herz weit zu machen und sich mit dem unendlichen Potenzial zu verbinden. #Dankbarkeit #Resonanz
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RAINER🙏☸️@RainerFauth·
Genau das ist der Punkt. Der „Stein der Weisen“ ist keine magische Substanz, die Blei in Gold verwandelt, sondern die Erkenntnis, dass das Gewöhnliche bereits das Heilige ist. Wer das Hier und Jetzt so annimmt, wie es ist, hat den größten Schatz bereits gefunden. #Erkenntnis #Frieden Aber wer sucht heute schon Erleuchtung
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RAINER🙏☸️@RainerFauth·
Die **Christliche Hermetik** vereint die hermetische Lehre der Entsprechungen („Wie oben, so unten“) mit der Offenbarung in Christus. Sie versteht das Universum als ein durchgängiges, isomorph von Gott strukturiertes System. Der Mensch fungiert hier als Mittler: Er erkennt im Mikrokosmos seiner Seele die Gesetze des makrokosmischen Schöpfungsplans. Es ist ein Weg der Erkenntnis (Gnosis) und der Liebe, der die Weisheit der Antike als Vorbereitung auf das Wort Gottes begreift. #ChristlicheHermetik #Metaphysik #Gnosis #Esoterik #Philosophie
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RAINER🙏☸️@RainerFauth·
Die **„ewige Herrlichkeit“** ist das große Gegengewicht zu unserer menschlichen Zerbrechlichkeit. In der biblischen Tradition ist Herrlichkeit (*Kabod*) kein bloßer Lichtschein, sondern bedeutet wörtlich „Gewicht“. Es ist die göttliche Schwere, die allem Flüchtigen Standfestigkeit verleiht. Während unsere täglichen Sorgen oft laut und fordernd sind, beschreibt Paulus sie als „leicht“, sobald man sie neben die Ewigkeit stellt. Diese Perspektive ist kein Vertrösten auf ein Jenseits, sondern eine Einladung, die Gegenwart neu zu bewerten. Wahre Herrlichkeit finden wir dort, wo der Charakter durch Standhaftigkeit gereift ist und wo die Hoffnung über die sichtbare Not hinausreicht. Es ist der tiefe Friede, dass das Beste nicht hinter uns liegt, sondern uns noch erwartet. #ewigkeit #glaube #hoffnung #zuversicht #bibelverse
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Welcher Teil dieses Verses spricht Sie heute am stärksten an – eher der Trost der „Leichtigkeit“ oder die Aussicht auf die „ewige Herrlichkeit“?
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RAINER🙏☸️@RainerFauth·
Das ist ein kraftvoller Vers, der besonders in Momenten der Reflexion eine tiefe Resonanz entfaltet. Er stellt eine kühne mathematische Gleichung des Geistes auf: Die Schwierigkeiten des Augenblicks werden als „leicht“ bezeichnet – nicht, um den Schmerz zu verharmlosen, sondern um ihn in Relation zur Unendlichkeit zu setzen. Hier sind drei Perspektiven, warum dieser Text so zeitlos wirkt: ### 1. Der Kontrast der Gewichte Im Griechischen wird für „Herrlichkeit“ oft das Wort *doxa* verwendet, was im Hebräischen (*kabod*) ursprünglich **„Gewicht“** oder **„Schere“** bedeutete. Paulus spielt hier mit den Begriffen: * **Die Not:** Zeitlich begrenzt und „leicht“. * **Die Herrlichkeit:** Ewig und „über alle Maßen gewichtig“. Es ist das Bild einer Waage, bei der die Zukunft die Gegenwart bei weitem aufwiegt. ### 2. Leid als „Vorbereitung“ Der Vers sagt nicht nur, dass auf Leid Herrlichkeit *folgt*, sondern dass die Bedrängnis diese Herrlichkeit **schafft** (*katergazetai*). Es ist ein aktiver Prozess – wie das Veredeln von Metall im Feuer oder das Schleifen eines Diamanten. Die Reibung der Gegenwart formt die Substanz der Ewigkeit. ### 3. Der Fokus auf das Unsichtbare Direkt im nächsten Vers (V. 18) heißt es weiter, dass wir nicht auf das Sichtbare schauen, sondern auf das Unsichtbare. Das ist eine Einladung zur **gedanklichen Neuausrichtung**: * **Sichtbar:** Schmerz, Müdigkeit, Alltagssorgen (vergänglich). * **Unsichtbar:** Hoffnung, Charakter, göttliche Gegenwart (beständig). > „Glaube ist nicht das Wissen, dass Gott die Umstände ändert, sondern das Vertrauen, dass Gott uns in den Umständen verändert.“ > Welcher Teil dieses Verses spricht Sie heute am stärksten an – eher der Trost der „Leichtigkeit“ oder die Aussicht auf die „ewige Herrlichkeit“?
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Quelle @DerGanesha finde ich toll.

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RAINER🙏☸️@RainerFauth·
Das kürzeste Gebet: "Danke" Eckhart wird oft der Satz zugeschrieben (wenn auch eher sinngemäß aus seinen Predigten abgeleitet): > „Wäre das einzige Gebet, das du je sprichst, 'Danke', so würde das genügen.“ > @UngeteiltesH #Mystik
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RAINER🙏☸️@RainerFauth·
Bei Meister Eckhart findet man das Stoßgebet nicht als formelhaftes Bittgebet, sondern als Ausdruck seiner radikalen Philosophie der **Abgeschiedenheit**. Für Eckhart ist das kürzeste Gebet oft das vollkommenste, weil es den Verstand umgeht und direkt in den "Seelengrund" zielt. Eckhart würde das Stoßgebet wohl unter folgenden Aspekten einordnen: ### 1. Das kürzeste Gebet: "Danke" Eckhart wird oft der Satz zugeschrieben (wenn auch eher sinngemäß aus seinen Predigten abgeleitet): > „Wäre das einzige Gebet, das du je sprichst, 'Danke', so würde das genügen.“ > Das ist das ultimative Stoßgebet. Es braucht keine Rechtfertigung, keine lange Liste an Wünschen. Es ist die spontane Anerkennung der göttlichen Gegenwart im Jetzt. ### 2. Der Durchbruch (Einfalt statt Vielfalt) Für Eckhart ist Gott "einfach" (im Sinne von ungeteilt). Lange Gebete mit vielen Worten empfand er oft als Hindernis, weil sie das Denken beschäftigen. Ein Stoßgebet hingegen ist: * **Wortarm:** Es zerredet die Beziehung zu Gott nicht. * **Plötzlich:** Es ist ein „Durchbrechen“ des Egos. In der Not oder der plötzlichen Klarheit fällt die Maske des stolzen Ichs ab, und das ist genau der Moment, in dem laut Eckhart Gott in der Seele „geboren“ werden kann. ### 3. Gott „ohne Warum“ lieben Das intuitive Stoßgebet geschieht oft „ohne Warum“ – man plant es nicht, man kalkuliert nicht. Eckhart lehrte, dass man Gott nicht wie eine „Kuh“ lieben soll (um der Milch, also des Nutzens willen), sondern um seiner selbst willen. Ein spontaner Ruf aus dem Herzen ist frei von theologischen Hintergedanken. Es ist die reinste Form des **„Ledig-Seins“**: Man ist in diesem Moment leer von sich selbst und voll von der unmittelbaren Erfahrung. ### 4. Das Gebet als Zustand Eckhart wollte, dass der Mensch so eins mit Gott wird, dass das ganze Leben zu einem Gebet wird. Das Stoßgebet ist wie ein Funke, der zeigt, dass diese Verbindung unter der Oberfläche immer glüht. **Ein Eckhart-Zitat, das diese Haltung widerspiegelt:** > „Die Leute meinen oft, sie müssten Gott so gegenüberstehen, als stünde er dort und sie hier. Dem ist nicht so. Gott und ich, wir sind eins.“ > Das Stoßgebet ist der Moment, in dem diese Distanz („dort“ und „hier“) für einen Wimpernschlag verschwindet. Es ist weniger ein Anrufen eines fernen Gottes, sondern ein **Erwachen** in der Gegenwart Gottes.
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RAINER🙏☸️@RainerFauth·
Das ist ein faszinierender Vergleich. Man könnte das Stoßgebet tatsächlich als eine Form der „westlichen Zen-Mystik“ betrachten. In beiden Traditionen geht es um den Abbruch des rationalen Denkens und den direkten Durchbruch zum Kern der Existenz. Hier sind die Parallelen, die das Stoßgebet mit der Mystik und dem Zen verbinden: ### 1. Der Einbruch des Augenblicks (Kairos) Sowohl im Zen als auch im Stoßgebet zählt nur das **Jetzt**. Während man in der Meditation versucht, diesen Zustand durch Übung zu erreichen, wird man beim Stoßgebet durch die Situation hineingezwungen. Es ist ein Moment absoluter Präsenz, in dem die Trennung zwischen dem „Ich“ und dem „Göttlichen“ (oder der Leere) für eine Sekunde aufgehoben wird. ### 2. Die Überwindung der Sprache Mystik beginnt oft dort, wo Worte versagen. * **Zen:** Nutzt das *Koan* (unlösbare Rätsel), um den Verstand kurzzuschließen. * **Stoßgebet:** Nutzt die Not, um das egozentrische Planen kurzzuschließen. Beide münden in eine sprachlose Unmittelbarkeit. Ein „Hilfe!“ oder ein „Danke!“ ist in seiner Radikalität oft mystischer als ein theologisches Werk. ### 3. Das "Nicht-Tun" In der christlichen Mystik gibt es das Konzept der *Gelassenheit* (Eckhart). Man lässt sich in Gott fallen. Das spontane Stoßgebet ist der Moment, in dem man die Kontrolle abgibt – man erkennt an, dass man aus eigener Kraft nicht weiterkommt. Das ist dem Zen-Zustand des *Wu Wei* (Handeln durch Nichthandeln) sehr verwandt: Das Ego tritt beiseite, damit etwas Größeres wirken kann. ### 4. Schlichtheit statt System Beide Richtungen misstrauen dem komplizierten Überbau. * **Zen** ist „direktes Zeigen auf den Geist des Menschen“. * **Das Stoßgebet** ist direktes Rufen nach dem Urgrund. Es ist eine Form der Spiritualität, die keine Kathedrale und kein Zendo braucht, sondern nur die nackte Existenz im Hier und Jetzt. Es ist Mystik für den Alltag – radikal, intuitiv und vollkommen ungeschützt.
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RAINER🙏☸️@RainerFauth·
Das ist eine treffende Beobachtung. Das Stoßgebet ist gewissermaßen die „Kurzmitteilung“ an das Transzendente – ohne rituelles Vorspiel oder theologische Schnörkel. Es zeichnet sich durch eine ganz besondere Dynamik aus: * **Die Unmittelbarkeit:** Es gibt keine Barriere zwischen dem Erlebten und dem Ausgesprochenen. Wenn die Not am größten ist, bricht das Gebet oft fast reflexartig hervor. * **Die Reduktion:** Meist sind es nur wenige Worte oder gar nur ein Seufzer. Es wird auf das Wesentliche reduziert, weil im „Hier und Jetzt“ der Krise keine Zeit für lange Formulierungen bleibt. * **Die Ehrlichkeit:** In der Spontaneität liegt eine tiefe Authentizität. Es ist kein „schönes“ Gebet, sondern ein echtes. Interessant ist, dass diese Gebete oft die tiefste Form des Vertrauens widerspiegeln – den instinktiven Glauben, dass da jemand ist, der diesen kurzen Ruf hört, selbst wenn man sonst vielleicht mit langen Liturgien wenig anfangen kann.
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RAINER🙏☸️@RainerFauth·
Doch, genau das ist ein Stoßgebet! Es ist ein kurzer, intensiver Ruf zu Gott inmitten des Alltags. Ohne lange Vorrede schickst du deine Not oder Bitte direkt „gen Himmel“. Es ist die ehrlichste Form des Gesprächs, weil es aus dem Moment kommt. #Glaube #Vertrauen #Gebet #Hoffnung #Segen
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