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@Magdendon

가입일 Ocak 2025
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foreveryoung
foreveryoung@Magdendon·
@YilmazTim Tja, wenn alle Vollzeit arbeiten sollen, fällt Ehrenamt halt hinten runter. Dann sind nach der 40-Stunden-Woche Haushalt und Familie dran. Kann ich verstehen.
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Tim Yilmaz
Tim Yilmaz@YilmazTim·
29,3 Millionen Menschen sind Mitglied in einem Sportverein, das ist absoluter Rekord. Rückläufig sind allerdings die Zahlen Ehrenamtlicher (vor allem unter Gutverdienern). Ein weiterer Beleg, dass die Gesellschaft zunehmend versagt - fucking Loser!
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foreveryoung
foreveryoung@Magdendon·
@NukaRhyPiratin Reispapier ? Nee, da bin ich raus. Warum einwickeln, wenns auch einfacher geht. In ne Auflaufform schichten, Topping drüber, in den Ofen. Alltagstauglich.
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Maître Moni 🐇🇨🇭 😺 Heidi von der Bärlauch-Alm.
Wir sind offiziell in der Reispapier-Ära angekommen. Alles wird eingewickelt. Alles wird gebraten. Alles wird „neu gedacht“. Pizza aus Reispapier. Apfelkuchen aus Reispapier. Croissants… ja, auch die mussten dran glauben. Lasagne sowieso. Die Konzerne feiern’s. Die Influencer sowieso. Content läuft, Klicks kommen rein, alle glücklich. Und ich? Ich mag das Zeug wirklich. Ehrlich. Aber man muss halt wissen, wie man damit umgeht. Reispapier ist kein Zaubertrick. Das ist wie mit Tofu. Der war mal einfach… da. Hat funktioniert, ohne großes Theater. Und heute? Stehen da Leute mit drei Ölen, fünf Soßen und kippen das halbe Gewürzregal drüber, damit irgendwas passiert. Dabei liegt’s nicht am Produkt. Sondern daran, dass keiner mehr zuhört, wie man damit eigentlich arbeitet. Weniger Show. Mehr Gefühl.
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foreveryoung
foreveryoung@Magdendon·
@NukaRhyPiratin Oh boah, ich kenne das. Völlig anderes Gewerbe, aber " hab ich da nicht was vergessen ? Verdammt, ja. Bringt es was, die Frühschicht anzurufen ? Nee, is rum. " Schlecht geschlafen, abends zum müde zum Dienst. Glück gehabt, jemand hats gemerkt..
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Maître Moni 🐇🇨🇭 😺 Heidi von der Bärlauch-Alm.
Zwei Tage frei. Als Chef. Frei auf dem Papier. Nicht im Kopf. Die Wohnung still. Zu still. Der Geruch von kaltem Kaffee in der Küche, ein halb volles Glas Rotwein vom Vorabend, der Blick aus dem Fenster auf graue Dächer, alles wirkt langsamer – nur dein Kopf nicht. Irgendwo da drin ein Wort, das kreist wie ein verdammter Fliegenschwarm: Rehrücken. Leise zuerst. Dann lauter. Hast du das im Reservationsbuch gesehen? Oder ist das nur dieser Küchenparanoia-Modus, der nie ganz abschaltet? Du siehst dich selbst wieder im Servicebereich, zwischen Kellnern in schwarzen Hemden, die Tablets in der Hand, das leise Klirren von Gläsern, das Blättern im Buch, dieser eine Eintrag… War da was? Letzter freier Tag. Mitternacht. Du liegst im Bett, Decke halb runtergerutscht, das Zimmer dunkel, nur das Licht vom Handy beleuchtet dein Gesicht. Und plötzlich: Scheisse. Da stand es. Ganz sicher. Nicht vielleicht. Nicht eventuell. Sicher. Der Puls geht hoch. Der Körper sofort wieder im Dienstmodus. Souschef angeschrieben. Der antwortet verschlafen, aber sofort wach werdend. Er schreibt dem Chef de Service. Der sitzt wahrscheinlich noch irgendwo in einer Bar, Hemdkragen offen, ein Glas Weisswein in der Hand, und liest die Nachricht mit hochgezogenen Augenbrauen. Dann: Gruppen-WhatsApp. Das ganze Team. Nachrichten ploppen rein. Einer schiebt’s auf den anderen. Der Ton bleibt höflich – aber du kennst die Untertöne. Alle diskutieren. Alle haben Argumente. Alle sind irgendwie raus aus der Verantwortung. Oder genau deshalb mittendrin. Kurz hältst du inne. Sich jetzt online zerlegen… oder einfach liefern. Du kennst die Antwort schon, bevor du zu Ende denkst. Jacke an. Schuhe halb offen geschnürt. Frische Nachtluft. Der Metzger deines Vertrauens. Ein alter Hase. Rauhe Hände, ruhige Stimme, kennt Ware besser als Menschen. „Hast du noch Reh?“ Kurze Pause. Du hörst ihn atmen. „Nur TK.“ Egal. „Ich bring dir ’ne Flasche Wein.“ Ein kurzes Lachen. Deal. Am nächsten Morgen stehst du früher auf als an Arbeitstagen. Die Küche noch dunkel, kalter Edelstahl, der Boden sauber, fast steril. Dann geht das Licht an. Und mit ihm dein Tunnelblick. Er kommt. Der Metzger. Mit einer einfachen Kiste, als wäre es nichts Besonderes. Für dich ist es alles. Auftauen. Warten. Nicht zu lange. Nicht zu kurz. Filets auslösen. Das Messer gleitet sauber, präzise, fast meditativ. Parieren. Jede Sehne weg. Kein Kompromiss. Nebenbei Garnituren. Rotkohl – langsam, tief, mit Gefühl. Rosenkohl – bissfest, nicht totgekocht. Spätzle – frisch, klebrig, warm, der Teig zieht sich zwischen den Fingern. Dampf steigt auf. Gerüche mischen sich. Und irgendwo im Hintergrund: die Uhr. Die Mise en Place wächst. Ordnung im Chaos. Zwei Stunden vor Schichtbeginn bist du schon da. Alleine. Küchentelefon auf laut. Jeder Klingelton ein kleiner Stich. Alle 30 Minuten gehst du raus. Hintereingang. Warenannahme. Kalter Beton. Metallgeruch. Du lehnst dich an die Wand. Zigarette. Der Rauch kratzt im Hals. Hilft trotzdem. „Ich brauch den Scheiss. Nicht mein Fehler. Aber mein Ruf.“ Du sagst es laut. Nur für dich. Dann zurück rein. Langsam kommt das Team. Der Souschef – Augenringe, aber fokussiert. Ein Jungkoch, zu sauber, zu nervös, will alles richtig machen. Service trudelt ein, Lächeln aufgesetzt, noch nicht im Stressmodus. Und du mittendrin. Alles sitzt. Alles läuft. Die Küche wird laut. Pfannen schlagen an. Öl zischt. Rufe fliegen durch den Raum. Du bist ruhig. Am Abend: Die Teller werden angerichtet. Der Rehrücken perfekt rosa, Sauce glänzt, Garnitur sitzt wie geplant. Du trägst die Platte raus. Der Gastraum warm, gedimmtes Licht, leises Murmeln, Weingläser spiegeln das Licht. Die Gäste – gut gekleidet, entspannt, ahnungslos. Du stellst es ab. Ein kurzer Moment. Stolz. Still. Sie lächeln. Nicken anerkennend. Und du denkst nur: Wenn ihr wüsstet.
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foreveryoung
foreveryoung@Magdendon·
@MatthiasHartel Wir haben eine 25 Jahre alte Massivholzküche gegen Selbstabbau geschenkt bekommen. Hat unsere Tochter aufgearbeitet, in ihrer Wunschfarbe lackiert, steht jetzt in ihrer Küche und hält nochmal 25 Jahre.
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Hans 🖤❤️💛
Hans 🖤❤️💛@MatthiasHartel·
Aus Alt mach Neu! 💖 Wir haben vor 30 Jahren unsere Küche für damals 10.000 DM gekauft – und haben sie so sehr ins Herz geschlossen, dass wir uns nicht trennen konnten. Also Frischzellenkur: Neue Arbeitsplatten, Wände vertäfelt, neue Spüle und ein neuer Bosch-Herd für 1.400 €. Insgesamt 4.700 € – davon 900 € für die beiden Monteure, die 5 Stunden gewerkelt haben und man beachte auch die Mehrwertsteuer. Verrückte Zeiten, aber wir konnten nicht anders. In dieser Küche ist unsere Tochter groß geworden und wir haben in ihr so viele schöne Feste gefeiert. Was meint ihr dazu? Habt ihr auch schon mal die alte Küche „gerettet“? Oder würdet ihr lieber alles neu machen? [Foto 1: Küche neu] [Foto 2: Küche alt] [Foto 3: Rechnung]
Hans 🖤❤️💛 tweet mediaHans 🖤❤️💛 tweet mediaHans 🖤❤️💛 tweet media
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foreveryoung
foreveryoung@Magdendon·
@DerGanesha Ey, wenn die nicht aufpasst, rutscht se noch inne Magersucht. Wirkt irgendwie zombiehaft.
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Ganesha 🇩🇪🇮🇳
Wenn ich Ricarda Lang richtig verstehe, sind blöde Sprüche über Frauen der Nährboden für digitale Gewalt gegenüber Frauen Gut, dann können wir ja auch blöde Sprüche gegen Männer verbieten, am besten allgemein Witze verbieten, einverstanden ?
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foreveryoung
foreveryoung@Magdendon·
@AliCologne Biodeutsch oder nicht is mir egal. Was ich von dir lese mag ich. Du verteidigst unsere Heimat. Das ist mehr, als alle Woken tun.
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Ali Utlu
Ali Utlu@AliCologne·
Ich weiß, dass ich viele Follower habe, die zwar meine Beiträge gut finden, aber letztendlich mich ablehnen und am liebsten "remigrieren" würden, weil ich kein "Biodeutscher" bin. Aber die absolute Mehrheit steht zu mir und an diesen orientiere ich mich.
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foreveryoung
foreveryoung@Magdendon·
@nemesis_nice Eben. Hier auf dem Lande is heute vormittag mal wieder die Bahnverbindung zur Großstadt ausgefallen "Reparatur an der Strecke". Heute Abend heißt es "Ersatzverkehr bis Mittwoch". Noch Fragen?
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Nemesis die Nette
Nemesis die Nette@nemesis_nice·
Da ja ein Politiker (kein Name weil Bademantel in der Wäsche) und auch einige Plattformen gerade dem normalen Volk aufgrund der gestiegenen Spritpreise entgegen husten, wie dümmlich man doch wäre, kein E-Auto zu fahren - hier mein Rant: Ich fahre einen Mercedes Baujahr 91. Und ich klopfe auf Holz, dass er mir noch lange gewogen bleiben wird. Warum ich kein E-Auto fahre? Nun denn - ich gehöre weder dem Bundestag an (Einkommensklasse) noch bin ich Spitzenverdiener (Einkommensklasse). Höhhöh werden jetzt einige grün-angehauchte mäklen. Was wäre denn mit dem öffentlichen Nahverkehr, mit Lastenrad und Co. Und ich schweife gerne aus: Ich habe ein Haus und einen großen Garten mit Obst und Gemüse Anbau. Mindestens zwei mal monatlich fahre ich Grünschnitt/Unkraut weg (trotz eigener Kompostiertung) Ich bin halt nicht so easy-peasy wie viele hier im Viertel, die ihren Grünschnitt am Waldrand entsorgen. Im Gegenzug transportiere ich Pflanzerde und Co. nach Hause. Ich bin chronisch krank. Das bedeutet viele lästige Arzttermine. Früher waren die vor Ort - heute sind viele Fachärzte außerhalb. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln wäre ich Stunden unterwegs. Wenn denn überhaupt erreichbar. Ich springe ein, wenn die Kita meiner Enkelin anruft, dass das Kind wegen was-auch-immer abeholt werden muss oder eine Betreuung nicht stattfindet. Mit den Öffis - brauchen wir gar nicht erst zu diskutieren. Mit dem Lastenrad? Ich läge auf dem Boden vor Lachen. Ich betreue meine 84-jährige Mutter. D.h. ich trete monatlich an zur Fellpflege (Fußpflege und Co.) mit schwerem Köfferchen. Dazu noch die TK für vorbereitetes Essen. Und als Notfallkontakt, falls sie gestürzt ist oder sonstwas schief läuft. Sicher macht es Sinn vollgepackt mal mit Lastenrad anzulaufen oder im Notfall die Öffis zu nutzen. Dauert ja dann auch nur anderthalb Stunden statt 10 Minuten mit dem Auto. Falls das jemand der: "Nutzt doch einfach E-Autos" Lobby dies liest: Gerne - nur zu gerne würde ich in einen Diskurs gehen. Ich stehe halt einfach darauf, wenn man auf Menschen spuckt und sich erhebt. Und der guten Ordnung halber - selbstverständlich sind Sponsoren die E-Auto und drumherum finanzieren selbstverständlich willkommen. Haha - als ob.
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Hans 🖤❤️💛
Hans 🖤❤️💛@MatthiasHartel·
Da sicherlich einige mitbekommen haben, das ich gerade zusammen mit Rolf Schälike an einem neuen Buch arbeitet, möchte ich hier mal exklusiv eine kurze Leseprobe einstellen. Rolf Schälike (* 1938) Dissidenten-Kind aus dem Hotel Lux, Kernphysiker, Regimekritiker, Freund von Biermann & Havemann, 1984 zu 7 Jahren Haft verurteilt...... Über ein Feedback von euch würde ich mich sehr freuen. Interessiert es euch? Könnte ihr euch vorstellen, das Buch zu kaufen? Auch wenn es wohl weit über 700 Seiten haben wird? Gefällt euch mein Schreibstil? Schreibt es mir in die Kommentare – positiv, kritisch, alles willkommen! Dankeschön 💖 Wer mehr über mich wissen möchte: Schaut in meine Bio oder hier lang => x.com/MatthiasHartel… Kurort Lesnoj – Gorki Ich renne durch einen Wald. Einen unendlich großen, wilden, russischen Wald. Die Sonne bricht durch die Kiefern, tanzt auf Moos und Farnen entlang. Der Boden federt unter meinen nackten Füßen. Ich bin fünf Jahre alt und fühle mich unbesiegbar. Jetzt bin ich 87 Jahre alt und genau hier setzt meine Erinnerung ein. Die Erinnerung an mein Leben und es ist genau dieser Moment in dem mein Leben anfängt. Dieser Moment, den jeder Mensch hat und dieser Moment liegt immer in der frühesten Kindheit. Der Wald liegt direkt bei dem Kinderheim in Lesnoj Kurort, einem kleinen, versteckten Ort am Flüsschen Wetluga, nicht weit von Gorki entfernt. Die Luft ist kühl, selbst im Sommer. Es riecht nach Harz, Erde und manchmal nach Rauch aus den Dörfern. Ich renne also durch diesen wunderschönen, russischen Wald hinter den dort im Massen lebenden wilden Katzen her. Diesen kleinen, schmutzigen Biestern mit verlottertem Fell, die wütend fauchen, wenn ich sie mal in ein Gebüsch gedrängt habe und sie nicht mehr raus können. Ich liebe diesen Wald der nicht weit von meinem Kinderheim entfernt ist und nein, nur keine Angst, ich bin kein Waisenkind, sondern ich wurde verschickt. Von meinen Eltern die in Moskau leben, arbeiten und Mitglieder der Komintern – der Kommunistischen Internationale – waren. Mehr zum Werdegang meiner Eltern am Ende des Kapitels. Ihr Name Schälike ist heute wieder völlig unbekannt und längst vergessen, wurde damals aber in einem Atemzuge mit Namen wie Pieck, Ulbricht, Dimitrov, Wendt und vielen anderen der deutschen Komintern genannt. Namen die einmal in die Geschichte eingehen und bei der Gründung eines neuen Staates auf deutschem Boden von großer Bedeutung sein würden. Und auch der Name meiner damals berühmten Eltern, mein Name Schälike gehörte dazu, der mir später in der noch jungen DDR Tür und Tor öffnete, wo für andere schon lange vorher Schluss war. Ich war also nach Gorki, einem Vorort von Moskau, in den kleinen Kurort Lesnoj in das dortige Kinderheim verschickt worden und tobte dort durch den kleinen Wald. Wir schreiben das Jahr 1943, ich bin 5 Jahre alt und die siegreichen deutschen Divisionen rückten immer weiter Richtung Moskau vor und hier setzen meine bewussten Erinnerungen an mein Leben ein. Meine Eltern hatten mich in diesem Kinderheim in Sicherheit gebracht und natürlich war ich dort nicht alleine, sondern umringt von den anderen Kindern der kommunistischen Emigranten, die ebenfalls verschickt worden waren. Meine erste Kindheitserinnerung stammt also nicht aus Moskau, sondern eben aus diesem Kinderheim in dem Kurort Lesnoj in Gorki. Im Juni 1941 fing alles an. Ich war noch keine drei Jahre alt. Der Krieg gegen Deutschland brach aus. Plötzlich war alles anders. Die Erwachsenen sprachen leiser, die Gesichter wurden hart, Sorgenfalten bildeten sich auf der Stirn. Genosse Dimitrov, der große Bulgare, gab am 11. Juli 1941 den Befehl: Die Kinder der Komintern müssen weg. Evakuiert. In Sicherheit. Weg von den Bomben, weg von Moskau. Genosse Dimitrov gab die Anweisung, den Genossen Kazenow Sergej Iwanowitsch nach Gorki-Wetluga zu entsenden, um die Evakuierung der Kinder zu organisieren, die Partei- und Sowjetorganisationen erhielten die Anweisung, ihn bei den notwendigen Maßnahmen zu unterstützen. Alles war von ganz oben, also wohl Stalin direkt, abgesegnet worden und so ging nun alles das ganz schnell, was sonst in der Sowjetunion niemals gegangen wäre und ewig gedauert hätte. Aber da waren wohl diese wichtigen Stempel auf den Papieren und dann folgte dieser typisch deutsche Kadavergehorsam. Ich denke mal, das geht auf die Zeit von Zar Peter dem Großen zurück, denn Peter der Große war schon als Jugendlicher von der deutschen Kultur, Technik und dem Handwerk fasziniert. Und vor allem von der deutschen Bürokratie, Pünktlichkeit und Genauigkeit. Muss ja schließlich alles seine Ordnung haben. Ein schriftlicher Befehl mit einem Stempel vom Genosse Stalin höchstselbst? Haken knallen, strammstehen, nicht nachdenken und ausgeführt. Приказываю, товарищ ! Zu Befehl, Genosse! Lesnoj Kurort ist eine kleine Siedlung am Fluss Wetluga, im Verwaltungsgebiet Gorki,heute Nishnij Nowgorod, unweit des Ortes Krasnye Baki. Es war ursprünglich ein Ferienobjekt der großen Automobilwerke in Gorki, welches in Krieg zum Heim für Komintern-Kinder wurde. Wie viele Kinder dort waren, kann ich nicht mehr genau sagen. Aber ich schätze, dass es etwa 100 bis 300 Kinder von Eltern aller Nationalitäten waren. Dort waren nicht nur Kinder von deutschen Emigranten, sondern auch französische, italienische und spanische. Auch russische Kinder waren dort. Die Erzieher im Heim waren entweder Frauen der Komintern - Mitarbeiter, die ebenfalls evakuiert waren, oder Frauen aus den umliegenden Dörfern, aber auch Mütter der Kinder waren dabei. Durch meinen langen Aufenthalt dort, ist die russische Sprache bei mir dem in Gorki gesprochenen Russisch sehr ähnlich, denn ich betonte das O, die meisten Russen sprechen das O wie ein A, ich aber okaju (oke). Wir sind dort in diesem Kinderheim von den Frauen praktisch erzogen worden. Die Sprache im Kinderheim war natürlich nur russisch, die eigene Sprache der Kinder wurde nicht gesprochen, das war dann die Zweitsprache. Bei mir natürlich Deutsch. Ich bin als Dreijähriger, mein Bruder als Vierjähriger dorthin gekommen. Bis dahin haben wir zu Hause nur Deutsch gesprochen. Als meine Mutter sich damals von uns Kindern verabschiedete, hatte sie zu meiner Schwester gesagt: "Trautchen, Deine wichtigste Aufgabe während des Krieges ist: Erhalte das Leben Deiner Brüder!" Also nicht verteidigen oder beschützen, sondern: "erhalte" das Leben Deiner Brüder. Foto: Das berühmt berüchtigte Hotel Lux in Moskau.
Hans 🖤❤️💛 tweet media
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foreveryoung
foreveryoung@Magdendon·
@ronalyze Das freut mich sehr. Ich bin immer noch soo froh, dass mein Kind sich nicht "helfen" lassen wollte. Sie ist seit mehr als 5 Jahren mit ihrer Freundin sehr glücklich und wir mit ihnen.
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Rona
Rona@ronalyze·
Heute, am Freitag, dem 13., kam das Urteil zu dem Eilverfahren von Sabine Maur gegen mich: Das Landgericht Berlin erklärt das Video mit ihr zum Zeugnis der Zeitgeschichte, das weiter verbreitet werden darf. Das Gericht sieht „Unstimmigkeiten zwischen ihrer öffentlichen Selbstdarstellung und ihrem eigenen Verhalten." Mehr im Artikel. cc @FrauenHeldinnen
Rona@ronalyze

x.com/i/article/2032…

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DerMedienfuzzi
DerMedienfuzzi@MedienfuzziShow·
Ich weiß, vielen ist es egal, aber mir ist es wichtig. Heute bin ich seit 1389 Tagen nüchtern. Weil ich weiß, wie die andere Seite aussieht. Krankenhäuser. Handschellen. Krampfanfälle. Überdosen. Geschlossene psychiatrische Abteilungen. Nächte, in denen mein eigener Verstand er versuchte, mich zu vernichten. Von @Eddie_Stainer
DerMedienfuzzi tweet media
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foreveryoung
foreveryoung@Magdendon·
@LibertyHannes Ich hatte auch eins. Glaub, so bis 18. Nachdem ich die NN gekündigt hatte weil zu links. Hatte auch seit meiner Einreise n Spiegel-Abo, weil ich die im Osten als kritisch wahrgenommen habe. Seitdem WELT-online Abo. Besser informiert.
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Liberty Hannes
Liberty Hannes@LibertyHannes·
Bis 2020 hatte ich ein Abonnement der Süddeutschen Zeitung. Ich schäme mich so sehr. Könnt Ihr mir verzeihen?
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foreveryoung
foreveryoung@Magdendon·
@MatthiasHartel Meine Mama schreibt, sie war 1954 bis 55 in Halle, an Namen erinnert sie sich leider nicht.
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Hans 🖤❤️💛
Hans 🖤❤️💛@MatthiasHartel·
Es gibt je bekanntlich keine dumme Menschen, aber es gibt kluge Menschen und es gibt Überflieger. Einer davon ist Rolf Schälike, mit dem ich ja gerade ein gemeinsames Buchprojekt gestartet habe. Bezeichnend; seine Professoren waren wohl nicht ganz so schlau, denn sie waren wohl nicht dazu in der Lage seinen Nachnamen richtig zu schreiben. 😋😆 Wie wart ihr eigentlich so in der Schule bzw. im Studium, egal ob nun in Ost oder West? Schreibt es mir in die Kommentare. 👍
Hans 🖤❤️💛 tweet media
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foreveryoung
foreveryoung@Magdendon·
@ronalyze Grauenhaft. Ich hoffe, die ihr das angetan haben brennen in der Hölle.
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Rona
Rona@ronalyze·
Der Verfall einer jungen Frau … Sie dient u.a. als Influencerin für Brustamputationen
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foreveryoung
foreveryoung@Magdendon·
@NukaRhyPiratin Als Ossi kenn ich da mehrere Bubbles. Regimetreue, Sektenopfer, Leute, die einfach nur "ihre Ruhe haben wollen"..
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Maître Moni 🐇🇨🇭 😺 Heidi von der Bärlauch-Alm.
Aus Langeweile betrete ich fremde Bubbles. Beobachtend. Nicht teilnehmend. Sektenartige Strukturen sind besonders interessant. Klare Hierarchie. Klare Narrative. Klare Feindbilder. Regel Nummer eins: Widerspruch = Freiwild. Nicht diskutieren. Nicht argumentieren. Markieren. Ausschliessen. Eliminieren. Kommentare sind von Anfang an geschlossen. Kontrolle der Kommunikation ist essenziell. Offener Diskurs ist Risiko. Blockieren wird strategisch eingesetzt. Nicht nur Kritiker. Auch jene, die ihnen folgen. Oder von ihnen gefolgt werden. Kontaktschuld als System. Das Resultat: Eine sterile Echokammer. Nur Bestätigung. Keine Reibung. Und dann spricht man über Menschen, die sich nicht verteidigen können. Weil sie blockiert sind. Ein Monolog mit Publikum. Kein Dialog. Interessant ist nicht die Meinung. Interessant ist die Struktur dahinter. Wer überzeugt ist, braucht keine geschlossenen Kommentare. Wer Argumente hat, braucht keine Blocklisten als Schutzschild. Ein offener Dialog kann mündlich sein. Oder schriftlich. Form ist irrelevant. Mut ist relevant. Wer ihn nicht aufbringt, sollte weniger über Wahrheit sprechen und mehr über das eigene Sozialverhalten nachdenken. Beobachtung abgeschlossen.
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Maître Moni 🐇🇨🇭 😺 Heidi von der Bärlauch-Alm.
Sind ca 4kg. Heute Abend richtig salzen. Alles töten was nicht ins Pesto gehört..(Wasser entziehen) Donnerstag, viermal waschen und trocknen. Pinienkerke, Sonnenblumenkerne, Haselnüsse rösten, mit Olivenöl aus Griechenland und Bärlauch mixen. Stehen lassen in der Kühle, abgedeckt für eine Woche. Dann in Gläser füllen und pasteurisieren. Natürlich Temperaturen messen und die Konsistenz. Hört sich einfach an Meine Oma hat es mir gelernt und ich bin ihr so dankbar.
Maître Moni 🐇🇨🇭 😺 Heidi von der Bärlauch-Alm. tweet media
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SueEllenTrinktWieder
SueEllenTrinktWieder@Suellentrinkt·
Trefft mich, wie ich mein hart erarbeitetes Bargeld, das ich bereits mit 42% versteuert habe, für Tüddelkram (19% MwSt) ausgebe 🙄
SueEllenTrinktWieder tweet media
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foreveryoung
foreveryoung@Magdendon·
@DasPommelchen Alles gut. Meine hat ins Erinnerungsbuch gekriegt "Deine Wunderbox war sooo toll" . Sie hatte ne weite Anreise zur Schule, Stullen wären vertrocknet. Also Snacks in wechselnder Auswahl, hat sie gegen "gesundes" Essen getauscht.
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Pommelchen
Pommelchen@DasPommelchen·
C-Hörnchen: packst du mir bitte Tomaten in die Brotdose? Ich: Tomaten? Ich dachte, du magst keine Tomaten? C-Hörnchen: Mag ich auch nicht. Aber die Pia aus meiner Klasse mag gerne Tomaten...
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