Monade
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Es ist der absolute Offenbarungseid eines übergriffigen Staates, der seine eigenen Bürger wissentlich und willentlich getäuscht hat. Karl Lauterbach, der Mann, der monatelang als unantastbare Autorität in allen Talkshows das Land in Panik versetzte, räumt nun in der Enquete-Kommission beiläufig ein, was aufmerksame Beobachter von Anfang an wussten: Die Impfpflicht entbehrte zu dem Zeitpunkt, als sie erbarmungslos durchgepeitscht wurde, jeder validen medizinischen Grundlage. Man muss sich die Dimension dieser Ungeheuerlichkeit erst einmal klarmachen. Lauterbach gibt offen zu, dass der sogenannte Fremdschutz bei der Omikron-Variante faktisch nicht mehr vorhanden war. Zur Erinnerung: Als die einrichtungsbezogene Impfpflicht im Februar 2022 in Kraft trat und kurz darauf sogar eine allgemeine Impfpflicht durch den Bundestag geboxt werden sollte, war Omikron längst die absolut dominierende Variante. Dennoch wurde wider besseres Wissen an der Schimäre des Fremdschutzes festgehalten. Pflegekräfte, Ärzte und Therapeuten, die sich in den Monaten zuvor bis zur Erschöpfung für die Gesellschaft aufgeopfert hatten, wurden eiskalt erpresst, diffamiert und auf die Straße gesetzt. Unbescholtene Bürger wurden systematisch aus dem öffentlichen Leben verbannt, Existenzen wurden ruiniert und Familien bis aufs Blut entzweit. Und wofür das alles? Für eine rein politische Inszenierung. Für den schieren Machterhalt und die rücksichtslose Durchsetzung eines autoritären Maßnahmenstaates, der keine Grenzen mehr kannte. Es ging hier offensichtlich nie primär um die Gesundheit der Bevölkerung. Es ging um Unterwerfung und Gehorsam. Wenn ein Minister faktisch zugibt, dass die medizinische Evidenz für den massivsten Grundrechtseingriff in der Geschichte der Bundesrepublik schlichtweg fehlte, dann reden wir hier nicht über einen bedauerlichen Irrtum im Eifer des Gefechts. Wir reden über einen beispiellosen Machtmissbrauch. Dass in derselben Anhörung ein ehemaliger Chef-Toxikologe von Pfizer das Vorgehen bei der Zulassung der mRNA-Präparate unumwunden als „Menschenversuch“ bezeichnet und die unzureichende Sicherheitsprüfung anprangert, passt exakt in dieses dystopische Bild. Kritische Wissenschaftler und mündige Bürger wurden jahrelang zensiert, beruflich vernichtet und pauschal in die extremistische Ecke gedrängt, während die Regierung eine Agenda vorantrieb, die auf politischer Willkür basierte. Es darf nach diesem schamlosen Eingeständnis kein gesellschaftliches „Schwamm drüber“ geben. Wer aus rein ideologischen Motiven unveräußerliche Freiheitsrechte schleift, Menschen unter Androhung des beruflichen Ruins in medizinische Behandlungen zwingt und die körperliche Unversehrtheit mit Füßen tritt, der muss vollumfänglich zur Verantwortung gezogen werden. Wer diese Vorgänge jetzt als bloße Fehler der Vergangenheit abtut, unterschreibt den moralischen Bankrott des Rechtsstaates. apollo-news.net/bei-enquete-ko…














