Frank Schäffler

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@f_schaeffler

„Es ist eine der Hauptaufgaben des Wettbewerbs, zu zeigen, welche Pläne falsch sind.“ F.A. von Hayek

Ostwestfalen-Lippe Katılım Aralık 2008
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Frank Schäffler
Frank Schäffler@f_schaeffler·
Musterbrief an Wahlkreisabgeordnete von CDU/CSU und SPD zur möglichen Abschaffung der Haltefrist bei Bitcoin: Betreff: Geplante Abschaffung der Haltefrist nach § 23 EStG – Bitte um Ihre Position Sehr geehrte/r Frau/Herr [Name], ich wende mich an Sie als Bürger/in Ihres Wahlkreises [Wahlkreis/Ort]. Anlass ist der mögliche Regierungsentwurf, mit dem die einjährige Haltefrist für private Veräußerungsgeschäfte nach § 23 EStG für Kryptowerte abgeschafft werden soll. Ich bitte Sie, diesem Vorhaben nicht zuzustimmen, und möchte Ihnen kurz begründen, warum. 1. Es geht um Vertrauensschutz. Bereits am 20. Juni 2013 hat die Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage hin klargestellt, dass Bitcoin als privates Wirtschaftsgut behandelt wird und Veräußerungen unter § 23 EStG fallen – mit einjähriger Haltefrist, wie beim Verkauf von Edelmetallen. Das Bundesfinanzministerium hat diese Einordnung 2022 in einem umfassenden Schreiben bestätigt. Millionen Bürger haben auf dieser Grundlage über mehr als ein Jahrzehnt ihre Vermögensplanung ausgerichtet. Wer diese Systematik nun kippt, beschädigt das Vertrauen in die Verlässlichkeit unseres Steuerrechts – weit über das Thema Kryptowerte hinaus. 2. Es gibt ein verfassungsrechtliches Problem. Der allgemeine Gleichheitssatz (Art. 3 Abs. 1 GG) verbietet die Ungleichbehandlung wesentlich gleicher Sachverhalte. Bitcoin ist steuersystematisch wie Gold ein privates Wirtschaftsgut – keine Kapitalanlage im Sinne des § 20 EStG, denn es gibt keinen Emittenten, keinen Zins und keine Forderung. Das Bundesverfassungsgericht hat in seiner Entscheidung zur Pendlerpauschale (2008) klargestellt: Wer eine steuerrechtliche Grundentscheidung trifft, muss sie folgerichtig durchhalten. Ausnahmen bedürfen eines besonderen sachlichen Grundes – der rein fiskalische Zweck der Einnahmenerhöhung genügt ausdrücklich nicht. Eine gezielte Herauslösung von Kryptowerten aus der Systematik des § 23 EStG, während Gold, Kunst und Oldtimer dort verbleiben, wäre genau eine solche nicht folgerichtige Ausnahme. 3. Die praktischen Folgen träfen den Standort. Geschätzt 7 bis 10 Millionen Menschen in Deutschland halten Bitcoin und andere Kryptowerte – quer durch alle Alters- und Einkommensgruppen, viele davon in Ihrem Wahlkreis. Die Abschaffung der Haltefrist würde nicht die großen Vermögen treffen, die längst über Kapitalgesellschaften oder im Ausland strukturiert sind, sondern private Sparer, die langfristig und rechtstreu vorgesorgt haben. Zugleich würde Deutschland einen Standortvorteil aufgeben, den andere Länder gezielt aufbauen. Meine Bitte an Sie: Setzen Sie sich in Ihrer Fraktion dafür ein, dass die Haltefrist des § 23 EStG für Kryptowerte erhalten bleibt. Ich würde mich über eine kurze Rückmeldung freuen, wie Sie zu diesem Vorhaben stehen und wie Sie im weiteren Gesetzgebungsverfahren abzustimmen beabsichtigen. Mit freundlichen Grüßen [Vor- und Nachname] [Straße, Hausnummer] [PLZ, Ort – im Wahlkreis] [ggf. E-Mail/Telefon]
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Musterbrief an Wahlkreisabgeordnete von CDU/CSU und SPD zur möglichen Abschaffung der Haltefrist bei Bitcoin: Betreff: Geplante Abschaffung der Haltefrist nach § 23 EStG – Bitte um Ihre Position Sehr geehrte/r Frau/Herr [Name], ich wende mich an Sie als Bürger/in Ihres Wahlkreises [Wahlkreis/Ort]. Anlass ist der mögliche Regierungsentwurf, mit dem die einjährige Haltefrist für private Veräußerungsgeschäfte nach § 23 EStG für Kryptowerte abgeschafft werden soll. Ich bitte Sie, diesem Vorhaben nicht zuzustimmen, und möchte Ihnen kurz begründen, warum. 1. Es geht um Vertrauensschutz. Bereits am 20. Juni 2013 hat die Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage hin klargestellt, dass Bitcoin als privates Wirtschaftsgut behandelt wird und Veräußerungen unter § 23 EStG fallen – mit einjähriger Haltefrist, wie beim Verkauf von Edelmetallen. Das Bundesfinanzministerium hat diese Einordnung 2022 in einem umfassenden Schreiben bestätigt. Millionen Bürger haben auf dieser Grundlage über mehr als ein Jahrzehnt ihre Vermögensplanung ausgerichtet. Wer diese Systematik nun kippt, beschädigt das Vertrauen in die Verlässlichkeit unseres Steuerrechts – weit über das Thema Kryptowerte hinaus. 2. Es gibt ein verfassungsrechtliches Problem. Der allgemeine Gleichheitssatz (Art. 3 Abs. 1 GG) verbietet die Ungleichbehandlung wesentlich gleicher Sachverhalte. Bitcoin ist steuersystematisch wie Gold ein privates Wirtschaftsgut – keine Kapitalanlage im Sinne des § 20 EStG, denn es gibt keinen Emittenten, keinen Zins und keine Forderung. Das Bundesverfassungsgericht hat in seiner Entscheidung zur Pendlerpauschale (2008) klargestellt: Wer eine steuerrechtliche Grundentscheidung trifft, muss sie folgerichtig durchhalten. Ausnahmen bedürfen eines besonderen sachlichen Grundes – der rein fiskalische Zweck der Einnahmenerhöhung genügt ausdrücklich nicht. Eine gezielte Herauslösung von Kryptowerten aus der Systematik des § 23 EStG, während Gold, Kunst und Oldtimer dort verbleiben, wäre genau eine solche nicht folgerichtige Ausnahme. 3. Die praktischen Folgen träfen den Standort. Geschätzt 7 bis 10 Millionen Menschen in Deutschland halten Bitcoin und andere Kryptowerte – quer durch alle Alters- und Einkommensgruppen, viele davon in Ihrem Wahlkreis. Die Abschaffung der Haltefrist würde nicht die großen Vermögen treffen, die längst über Kapitalgesellschaften oder im Ausland strukturiert sind, sondern private Sparer, die langfristig und rechtstreu vorgesorgt haben. Zugleich würde Deutschland einen Standortvorteil aufgeben, den andere Länder gezielt aufbauen. Meine Bitte an Sie: Setzen Sie sich in Ihrer Fraktion dafür ein, dass die Haltefrist des § 23 EStG für Kryptowerte erhalten bleibt. Ich würde mich über eine kurze Rückmeldung freuen, wie Sie zu diesem Vorhaben stehen und wie Sie im weiteren Gesetzgebungsverfahren abzustimmen beabsichtigen. Mit freundlichen Grüßen [Vor- und Nachname] [Straße, Hausnummer] [PLZ, Ort – im Wahlkreis] [ggf. E-Mail/Telefon]

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Frank Schäffler
Frank Schäffler@f_schaeffler·
7/7 Mein Vorschlag: Haltefrist bei Bitcoin erhalten, auf Aktien und ETFs ausweiten. Wer langfristig vorsorgt, verdient Vertrauensschutz. Schreiben Sie Ihrem Wahlkreisabgeordneten – Musterbrief unten. 👇 #Haltefrist #Vermögensbildung
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Frank Schäffler
Frank Schäffler@f_schaeffler·
1/7 Die Debatte läuft falsch herum. Statt zu fragen: „Warum ist #Bitcoin nach einem Jahr steuerfrei?“ sollten wir fragen: „Warum sind #Aktien es nicht mehr?“ Ein Thread über Fairness, Vertrauensschutz und Vermögensbildung. 🧵
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Frank Schäffler
Frank Schäffler@f_schaeffler·
Kaum jemand weiß: Die einjährige #Haltefrist ist keine Erfindung der Krypto-Szene. 1999 hat Rot-Grün sie von 6 auf 12 Monate verlängert – für Aktien. Das Prinzip war parteienübergreifender Konsens: Langfristige Vorsorge ist keine Spekulation. Warum soll das heute plötzlich falsch sein? #Bitcoin
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Frank Schäffler
Frank Schäffler@f_schaeffler·
@SMBAH05 es soll lebenszeitlich besteuert werden wie Erwerbseinkommen, aber erst, wenn es zu Konsumzwecken entnommen wird.
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SB
SB@SMBAH05·
@f_schaeffler Warum soll man Einkommen aus Bitcoins anders besteuern als Einkommen aus Arbeit? Das ergibt alles keinen Sinn. Wenn man alle Einnahmen gleich besteuert, nähert man sich einem gerechten Steuersystem an. Ansonsten stimme ich zu, dass man mehr Konsum besteuern soll
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Frank Schäffler
Frank Schäffler@f_schaeffler·
Ein gerechtes Steuersystem diskriminiert das Sparen nicht. Es besteuert den Konsum – und zwar dann, wenn er stattfindet. Gerecht heißt: ein linearer Steuersatz, ein hoher Grundfreibetrag und eine konsequente Konsumorientierung der Besteuerung. Wer spart, verzichtet heute auf Konsum und trägt Verantwortung für morgen. Wer das bestraft, bestraft Vorsorge, Eigenverantwortung und Kapitalbildung. Genau das tut der Staat, wenn er die Haltefrist bei #Bitcoin abschaffen will: Er besteuert nicht Konsum, sondern Zukunftsvorsorge. Einfach, transparent, leistungsgerecht – so sieht ein Steuersystem aus, das Freiheit ermöglicht statt Abhängigkeit verwaltet.
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Frank Schäffler
Frank Schäffler@f_schaeffler·
@SMBAH05 Weil der künftige Konsum dadurch höher besteuert wird, als der in der Gegenwart. Daher wird beispielsweise die Rente künftig nur einmal versteuert. Die Beiträge werden aus dem Brutto gespart und im Alter versteuert.
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SB
SB@SMBAH05·
@f_schaeffler Nein tut es nicht. Es werden neue Einnahmen besteuert. Und beim Konsum kommen ebenfalls neue Steuern darauf. Obwohl ich mit Geld bezahle, das schon versteuert wurde. Warum soll das eine falsch und bei dem richtig sein?
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Marconbt
Marconbt@marconbt·
@f_schaeffler Volle Zustimmung. Ich verstehe auch diese Argumentation mit der Gerechtigkeitslücke nicht. Diese kann auch geschlossen werden, indem man die Steuern der anderen Assets nach unten anpasst. Scheinbar ist es aber eine Einbahnstraße
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Frank Schäffler
Frank Schäffler@f_schaeffler·
Anstatt die #Haltefrist bei #Bitcoin abzuschaffen, sollten wir sie auf #Aktien ausweiten. Wer aus versteuertem Einkommen langfristig vorsorgt, verdient Vertrauensschutz – keine neue Steuer. Vermögensbildung gehört belohnt, nicht bestraft.
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Frank Schäffler
Frank Schäffler@f_schaeffler·
@wurzelhacke Ich habe das schon immer vertreten. Meine Partei will die Haltefrist auch auf Aktien ausweiten. Es ist an SPD und Grünen gescheitert
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Bull-Power
Bull-Power@gschnappad·
@f_schaeffler Was haben sie in der FDP verloren? Die Partei hat doch genau das Gegenteil gemacht von dem was sie propagieren.
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Frank Schäffler
Frank Schäffler@f_schaeffler·
@SMBAH05 Nein, eine lebenszeitorientierte Besteuerung wäre gerecht. Das derzeitige Steuersystem diskriminiert das Sparen und belohnt den heutigen Konsum.
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SB
SB@SMBAH05·
@f_schaeffler das ist eine so dumme Argumentation. Damit fällt jede Rechtfertigung für sicher 95% der Steuern.
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The21Kra
The21Kra@AndKraaa·
@f_schaeffler Lieber Herr Schäffler, es ist einfach so schade. Wenn Sie und Ihre Kollegen in den letzten Jahren alles so auch im Bundestag vertreten hätten, wie sie es auf X schreiben, dann wäre vieles besser. Aber sich bei den wichtigen Entscheidungen immer wegzuducken und zu enthalten...naja
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Frank Schäffler
Frank Schäffler@f_schaeffler·
BTC-Echo greift meine Kritik an der Union auf. Mal schauen, wer sich am Ende in der Koalition durchsetzt. Der Drops ist noch nicht gelutscht …
BTC-ECHO@btcecho

💰 Krypto-Steuer: Klingbeil spricht von Koalitionseinigung Lars Klingbeil hat erstmals von einer Einigung der Koalition zur Krypto-Besteuerung gesprochen. Demnach arbeitet das Bundesfinanzministerium an einem Gesetz, das Kryptowerte künftig den Kapitaleinkünften zuordnen soll. Damit könnte die einjährige Haltefrist entfallen und Gewinne aus privaten Krypto-Verkäufen künftig unabhängig von der Haltedauer steuerpflichtig werden. 🏛️ Bislang hatte die Union betont, eine Abschaffung der Haltefrist sei weder im Koalitionsvertrag vereinbart noch steuerpolitisch sinnvoll. Auch im Finanzausschuss lehnte sie einen entsprechenden Gesetzentwurf der Grünen ab und verwies auf die bestehende Gleichbehandlung mit Gold und Fremdwährungen. 📑 Ein konkreter Gesetzentwurf liegt weiterhin nicht vor. Klingbeil kündigte zunächst die Frühkoordinierung innerhalb der Bundesregierung an. Erst danach soll ein Gesetzgebungsverfahren starten. Ob und in welcher Form die geplante Reform umgesetzt wird, bleibt daher offen. 🗣️ Kritik kommt von FDP-Politiker Frank Schäffler. Er spricht von einem Wortbruch der CDU und wirft der Union vor, ihre bisherige Position aufgegeben zu haben. Aus seiner Sicht würde eine Abschaffung der Haltefrist das Vertrauen vieler Anleger in die steuerlichen Rahmenbedingungen beschädigen. 🔍 Klar ist: Mit Klingbeils Aussage verdichten sich die Hinweise, dass die Bundesregierung die Krypto-Besteuerung tatsächlich reformieren will. Ob das Ende der Haltefrist kommt, entscheidet sich jedoch erst mit einem konkreten Gesetzentwurf und dem parlamentarischen Verfahren. #Bitcoin #Krypto #Steuern #Kryptosteuer #Deutschland #CDU #SPD #Finanzpolitik #BitcoinNews #BTCECHO

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