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Führender Verband für KMU und Grossunternehmen der Schweizer Tech-Industrie (Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie sowie verwandte Technologiebranchen)

Zürich, Schweiz Katılım Şubat 2011
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Wer in der Ukraine, im Irak oder in Syrien arbeitet, muss verstehen, wie Länder regiert werden. Das Schweizer Tech-Unternehmen GSC stellt innovative Minenräumung her. Und ist auch in den genannten Ländern aktiv. Erfahre mehr im neusten TecTalk von Swissmem. youtu.be/8Q1VMFSajqg?si…
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Nicht tragbare Lösung: Ständerat beschliesst Lohnprozente für 13. AHV Der Ständerat hat heute der Finanzierung der 13. AHV-Rente über höhere Lohnbeiträge und eine unbefristete Erhöhung der Mehrwertsteuer zugestimmt. ❗Damit setzt er auf den politisch bequemsten, aber wirtschaftlich falschen Weg: mehr Abgaben statt echter Reformen. Für Swissmem ist klar: Eine Finanzierung über Lohnprozente ist nicht tragbar. ❌ Höhere Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge verteuern die Arbeit und schwächen die Wettbewerbsfähigkeit der unter Druck stehenden Schweizer Tech-Industrie. ❌ Diese Abgaben treffen zudem ausgerechnet jene Unternehmen und Erwerbstätigen, die bereits heute unter hohem Kostendruck stehen. ❌ Gleichzeitig werden Nichterwerbstätige und Rentenbeziehende an dieser Finanzierung nicht angemessen beteiligt. So wird der Sozialausbau einmal mehr einseitig auf dem Buckel der arbeitenden Bevölkerung finanziert. Besonders problematisch ist dieser Entscheid auch mit Blick auf die Bundesfinanzen: Wie die Debatten um das Entlastungspaket 27 zeigen, ist das Parlament nicht willens, Ausgaben wirksam zu begrenzen und Prioritäten zu setzen. Statt Reformen anzupacken, werden neue Belastungen beschlossen. ⚠️ Das ist umso gefährlicher, als die Schweiz neben der AHV auch die Verteidigungsfähigkeit dringend stärken muss. Wer heute immer neue Abgaben für den Sozialstaat beschliesst, erhöht das Risiko, dass morgen bei der Sicherheit entweder das Geld fehlt oder die Schuldenbremse unter Druck gerät. ✅ Einen Ausweg aus dieser Sackgasse bietet der Vorschlag eines befristeten MWST-Sicherheitsprozent zur Übergangsfinanzierung von AHV und Armee, das eine Erhöhung von je 0.5 Prozent vorsieht. Dieses Modell wäre rasch umsetzbar, schuldenbremsenkonform und würde der veränderten Sicherheitslage Rechnung tragen.
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«Wir können sehr viel dafür tun, dass die Welt ein bisschen sicherer wird", sagt Philipp von Michaelis, CEO eines Schweizer Tech-Unternehmens. Schau rein in den neusten TecTalk von Swissmem und erfahre die Hintergründe. youtu.be/8Q1VMFSajqg?si…
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Bundesrat verabschiedet Botschaft: Swissmem begrüsst weiteren Meilenstein für die Bilateralen III In einer Welt, die zunehmend von Blockbildung, Machtpolitik und Protektionismus geprägt ist, braucht die Schweiz stabile und verlässliche Beziehungen zu ihrem wichtigsten Handelspartner. Wie der Marktzugang ist für die Tech-Industrie auch der liberale Arbeitsmarkt zentral. Gegen negative Elemente wie die inakzeptabel teure Erasmus-Assoziierung wird sich Swissmem in der parlamentarischen Beratung engagieren. Und im Zuwanderungsbereich gilt nach wie vor: Die Politik muss endlich konsequent im Asylbereich Ordnung schaffen. Euphorie ist insofern fehl am Platz. Aber jedes Abkommen bedarf Kompromisse von beiden Seiten. Die Bilateralen III wurden gut verhandelt, die Vorteile überwiegen deutlich – und eine bessere Alternative ist nicht in Sicht. Die wichtigsten Punkte aus Sicht der Tech-Industrie: 👉🏼 Wichtigste Markt der Schweizer Tech-Industrie Mit einem Exportanteil von 56 Prozent ist die EU unser mit Abstand bedeutendster Absatzmarkt. 👉🏼 Ein unverzichtbarer Arbeitskräfte-Pool Für die Unternehmen der Tech-Industrie sind gute Rahmenbedingungen beim Zugang zu Fachkräften absolut zentral. 👉🏼 Swissmem unterstützt das Lohnschutz-Paket mit 13 Massnahmen integral. Bei der sachfremden Massnahme 14 zum Kündigungsschutz wurde zwar keine Einigung erzielt, in den Verhandlungen aber eine Verbesserung erreicht. Swissmem wird sie deshalb nicht bekämpfen. 👉🏼 Brücke für Gleichbehandlung mit EU- und EWR-Staaten Die Bilateralen III schaffen die Grundlage, damit die Schweiz beim Zugang zum Binnenmarkt nicht als Drittstaat an den Rand gedrängt wird. Der jüngste Entscheid der EU-Kommission letzte Woche zum «Industrial Accelerator Act» zeigt, dass eine Gleichbehandlung der Schweiz mit den EWR- Staaten möglich ist. 👉🏼 Sicherheitspolitisch sind stabile Beziehungen zentral In einer geopolitisch angespannten Lage, wie wir sie zurzeit erleben, sind verlässliche Beziehungen zur EU nicht nur für den Wohlstand, sondern auch für die Sicherheit der Schweiz unabdingbar.
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Minenräumung rettet Menschenleben: Im neusten TecTalk erklärt der CEO des Schweizer Tech-Unternehmens Global Clearance Solutions seine innovative Minenräumungs-Plattform. Und warum davon nicht nur Benutzer des geräumten Landes, sondern auch die Minenräumer-Equipen profitieren. youtu.be/8Q1VMFSajqg?si…
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Industrial Accelerator Act: EU-Kommission will Schweiz bei «Buy European» gleichwertig behandeln Der Entscheid der EU-Kommission ist ein erster und wichtiger Schritt, um einen weiteren harten Schlag für die Schweizer Tech-Industrie abzuwenden: Gemäss Vorschlag der EU-Kommission sollen Partner gleichwertig wie EU-Staaten behandelt werden, welche ein Beschaffungsabkommen mit der EU haben – was bei der Schweiz der Fall ist. Entsprechend ist Stand heute davon auszugehen, dass Schweizer Firmen gleichwertig behandelt werden. Das wäre eine grosse Erleichterung für die Tech-Industrie in einer bereits sehr schwierigen Zeit. ❗Swissmem wird die Vorlage noch im Detail prüfen. Zudem ist klar: Bisher liegt lediglich dieser Vorschlag der EU-Kommission vor, der noch geändert werden kann. Ein Genehmigungsverfahren ist noch ausstehend. 🇪🇺 🇨🇭 Dass die Schweiz innert weniger Wochen diesen Schritt in die richtige Richtung erreicht hat, ist ein Erfolg der Schweizer Diplomatie. Die Gleichung: Europa = EU + EFTA inkl. Schweiz (statt nur EWR) verfängt. Das funktioniert aber nur dank den Bilateralen III, welche ein ähnliches wirtschaftliches Integrationsniveau wie der EWR bieten. Die Bilateralen III sind die Brücke, welche die Gleichbehandlung der Schweiz mit den EWR-Staaten zu sichert. Da hat die Unterschrift des Abkommens durch Bundespräsident Parmelin in Brüssel sicher geholfen. Die Tech-Industrie dankt Bundesrat und Behörden für ihr Engagement und die gute Zusammenarbeit auch in diesem Fall. 👏🏼 Was ist der Industrial Accelerator Act? Die EU will mit dem Industrial Accelerator Act ihre Industrie stärken und den Ausbau sauberer Technologien beschleunigen. Darin enthalten war ursprünglich der Grundsatz «Buy European», der vorschrieb für die Verwendung von öffentlichen EU-Geldern Produkte und Komponenten aus Europa zu bevorzugen – mit Mindestanteilen an europäischer Wertschöpfung. Schweizer Unternehmen, die eng in europäische Wertschöpfungsketten integriert sind, drohten also bei öffentlichen Aufträgen und Fördermitteln der EU gegenüber Produkten mit europäischer Wertschöpfung diskriminiert zu werden. 🔔 Swissmem hält seine Mitglieder weiterhin auf dem Laufenden.
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Die Formel 1 beginnt: Nicht nur Sauber, auch das Schweizer Unternehmen Geobrugg ist dabei In einer Woche geht’s in Australien los. Das Swissmem-Mitglied Geobrugg ist bei fast jeden Formel-1-Rennen weltweit und die erste Firma, die Fangzäune konsequent 1:1 testet – mit realistischen Szenarien, enormen Kräften und klaren Resultaten. Im TecTalk wird sichtbar, warum die Geobrugg-Systeme in der Formel 1 entscheidend sind: 2022 ist ein Sauber-Alfa in einen Fangzaun geflogen – unmittelbar vor der Zuschauertribüne. Die Videobeweise: • 1:1-Tests mit Fahrzeugen • Energieabbau im gesamten System • Der Sauber-Zauneinschlag ▶️ Was passiert, wenn ein Formel-1-Auto mit voller Wucht in einen Fangzaun einschlägt? 👉 Jetzt das komplette Interview mit vielen Videoeinspielern auf YouTube ansehen. eu1.hubs.ly/H0rGpH60
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Entscheid US Supreme Court: Reziproke Zölle sind rechtswidrig ❌ 🗨️ Swissmem Präsident Martin Hirzel ordnet ein: «Aus Sicht der Schweizer Exportindustrie ist das ein guter Entscheid. Die hohen Zölle haben der Tech-Industrie stark geschadet. Aber: Mit dem heutigen Urteil ist noch nichts gewonnen. Denn es ist davon auszugehen, dass die Trump-Administration andere Gesetze heranziehen wird, um Zölle zu legitimieren. Entscheidend ist jetzt, die Beziehungen zu den USA rasch in einem verbindlichen Handelsabkommen abzusichern.» 📜 Die Schweiz ist trotz des Urteils des Supreme Courts gut beraten, die mit den USA geschlossene Vereinbarung nun in einen rechtssicheren Vertrag überzuführen. So hat der Bundesrat am 14. Januar das definitive Verhandlungsmandat für ein Handelsabkommen mit den USA verabschiedet. Denn es ist davon auszugehen, dass die Trump-Administration andere Gesetze heranziehen wird, um Zölle zu legitimieren. 🌎 Dies, obwohl man weltweit sieht, dass Protektionismus den Handel massiv bremst und grosse Unsicherheit herrscht. Das wirkt überall schädlich – für Unternehmen und Arbeitnehmende in den Exportländern, aber auch durch höhere Preise für die Konsumenten in den USA selbst. Die Tech-Industrie hat allein im 4. Quartal 2025 18 Prozent an Exporten in die USA verloren. 💸 Für die Begleichung der Zölle gegenüber den Behörden ist der Abnehmer in den USA verantwortlich – meist die amerikanischen Kunden oder Niederlassungen. Eine Rückforderung müsste also über den Importeur erfolgen. Die unrechtmässig bezahlten Zölle der Schweizer Tech-Industrie belaufen sich – grob geschätzt – auf knapp 800 Millionen US-Dollar. 👉🏼 Swissmem informiert seine Mitglieder sobald wie möglich über die weiteren Auswirkungen des Gerichtsentscheids sowie über konkrete nächste Schritte und Anlaufstellen. 👈🏼 ❗ Weiterhin gilt: Die Schweizer Politik muss dort handeln, wo sie selbst die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Schweiz stärken kann: Mit besseren Rahmenbedingungen dank tieferer Kosten, weniger Bürokratie und neuen Freihandelsabkommen.
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Finanzierung 13. AHV: Sozialkommission bringt Lohnbeiträge wieder ins Spiel Eine Mehrheit der ständerätlichen Sozialkommission SGK-S sieht für die Finanzierung der 13. AHV eine Mischlösung mit höheren Lohnbeiträgen von 0.3 Prozent und einer befristeten MWST-Erhöhung von 0.4 Prozent vor. Die vorberatende Kommission bringt damit Lohnbeiträge wieder ins Spiel, nachdem sich der Nationalrat gegen eine Finanzierung über Lohnprozente ausgesprochen hat. Das ist bedauerlich. ❌ Für Swissmem sind zusätzliche Lohnbeiträge nicht tragbar: ➡️ Eine Erhöhung der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge verteuert Arbeit, ➡️ schwächt die Wettbewerbsfähigkeit der stark unter Druck stehenden Unternehmen der Tech-Industrie ➡️ und würde Nichterwerbstätige und Rentenbeziehende nicht angemessen an der Finanzierung beteiligen. ✅ Begrüssenswert ist der Entscheid der SGK-S, in dieser Vorlage – in der es um die 13. AHV-Rente geht – von der Finanzierung der noch nicht beschlossenen Mitte-Initiative zu höheren Ehepaarrenten abzusehen. ✅ Auch die vorgeschlagene Befristung der MWST-Erhöhung auf 2033 braucht es unbedingt, um den Druck für grundlegende Reformen hoch zu halten. Swissmem hält an der Position fest, dass diese Mischlösung nicht der richtige Weg ist. 👉🏼 Stattdessen unterstützt Swissmem die Motion Würth eines befristeten MWST-Sicherheitsprozents zur Übergangsfinanzierung von AHV und Armee – ein Ansatz, der rasch umsetzbar und Schuldenbremse konform ist, sowie der veränderten Sicherheitslage Rechnung trägt.
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Mit einem High-Tech-Fangzaun gegen Piraten?! Die Geobrugg-Fangzäune stehen an den Formel-1- Strecken der ganzen Welt. Aber sie werden auch in kriegerischen Konfliktzonen zum Schutz von Menschen und Infrastrukturen eingesetzt! Im TecTalk überrascht Jochen Braunwarth von Geobrugg mit Anwendungen weit über den Motorsport hinaus. • Einsatz gegen Drohnen-Angriffe • Schutz von Bohrinseln vor Schnellboot-Angriffen • Verhindert den wirksamen Aufschlag selbst von Panzerfäusten 👉 Das ganze Interview mit vielen Aufnahmen jetzt auf YouTube anschauen. eu1.hubs.ly/H0rM_VG0
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Kündigungsschutz-Massnahme 14: Swissmem wird Bundesrats-Entscheid analysieren Der Vorstand von Swissmem befürwortete im Juli 2025 einstimmig die Bilateralen III – unter der Voraussetzung, dass der flexible Arbeitsmarkt durch Anpassungen der Flankierenden Massnahmen nicht ausgehöhlt wird. Denn dieser ist zusammen mit dem Zugang zu Fachkräften der wichtigste Standortvorteil der Schweiz. Die Bedingung wurde mit dem von den Sozialpartnern getragenen Lohnschutz-Paket mit dreizehn Massnahmen erfüllt. Dieses unterstützt Swissmem, wenn es integral umgesetzt wird. ❌ Eine von den Gewerkschaften zusätzlich eingebrachte Massnahme 14 zum Kündigungsschutz für Arbeitnehmervertreter hat Swissmem abgelehnt, weil sie in keinem Zusammenhang mit den Bilateralen III steht und den flexiblen Arbeitsmarkt bedeutend schädigen würde. Im Sinne einer Kompromisssuche war Swissmem aber gesprächsbereit und nahm an Gesprächen mit Vertretern der Sozialpartner teil. ❗ Ob der Bundesrat die überrissenen Forderungen der Gewerkschaften mit der heute entschiedenen Regelung genügend zurückgebunden hat, wird Swissmem in den kommenden Wochen analysieren. Der Swissmem Vorstand wird eine Einschätzung der Massnahme vornehmen und sie in den Gesamtkontext der Bilateralen III stellen. ❌ Eine Anpassung des Kündigungsschutzes für Arbeitnehmervertreter ist aus Sicht von Swissmem grundsätzlich weiterhin nicht notwendig. 👉🏼 Die vom Bundesrat ohne Einigung der Sozialpartner beschlossene Lösung hat nun immerhin die ursprünglich vorgesehene Nichtigkeit einer Kündigung durch Missbräuchlichkeit ersetzt. Das ist eine zentrale Änderung, die Rechtssicherheit schafft. 👉🏼 Das Festschreiben auf eine Mindestgrösse von 50 Mitarbeitende macht die Massnahme zudem etwas KMU-freundlicher.
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High-Tech aus der Schweiz bei fast jedem Formel-1-Rennen – und es ist nicht Sauber. Bei rund 80 % aller Formel-1-Strecken weltweit schützen Fangzäune der Swissmem-Mitgliedfirma Geobrugg die Zuschauerinnen und Zuschauer. Und die Fahrer. Was unscheinbar wirkt, ist Hightech-Sicherheit auf höchstem Niveau. Im TecTalk zeigt Geobrugg, wie ihre Systeme Leben schützen – eindrücklich belegt mit realen Unfallaufnahmen und Tests. • Schutz vor Trümmerflug und Fahrzeugen • Einsatz bei Hochgeschwindigkeitsunfällen • Viele eingespielte Videos zeigen die Wirkung im Ernstfall 🎥 Wie schützt Hightech aus der Schweiz Zuschauer bei 300 km/h? Jetzt auf YouTube anschauen @geobrugg
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Das heutige Kriegsmaterialgesetz KMG schadet nicht anderen. Es schadet der Schweiz. Denn mit dem geltenden KMG ist die Schweiz für Partnerländer kein verlässlicher Produktions- und Lieferstandort mehr. Wer heute Schweizer Rüstungsgüter kauft, weiss: Im Ernstfall kann weder weitergegeben noch nachbeschafft werden. Genau deshalb kaufen unsere Partner kaum mehr bei uns. Die Folgen sind drastisch: Im Konfliktfall hat die Schweiz nichts zu bieten – und selbst europäische Staaten schauen für sich, das hat die Corona-Pandemie gezeigt. Ohne eigene Rüstungsindustrie brauchen auch unsere Partner die Schweiz nicht – im Konfliktfall ist das fatal. Im neuen TecTalk von Swissmem bringt Nationalrätin Maja Riniker (FDP) es auf den Punkt: Sicherheit entsteht nicht durch Abschottung, sondern durch Verlässlichkeit. Warum das heutige KMG der Schweiz massiv schadet: 👉 Partnerstaaten meiden die Schweiz. Wer im Ernstfall blockiert, wird vorgängig ausgeschlossen. 👉 Ohne Exporte keine Industrie. Die Nachfrage unser eigenen Armee kann keine eigene Rüstungsindustrie erhalten. 👉 Abhängigkeit statt Neutralität. Ohne eigene industrielle Basis wird die Schweiz noch abhängiger vom Ausland. Das neue KMG korrigiert genau diesen Fehler – mit klaren Regeln und einem jederzeitigen Veto-Recht des Bundesrats. Sicherheit mit Kontrolle. 🎥 Jetzt TecTalk mit Maja Riniker ansehen eu1.hubs.ly/H0rlT4_0
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📢 Ernst der Lage erkannt: Bundesrat beschliesst endlich mehr Mittel für die Sicherheit der Schweiz Die Welt wird immer gefährlicher, die sicherheitspolitische Lage kritischer. Allen ist klar: Die Schweiz ist nicht gerüstet, es fehlt an allen Ecken und Enden. Der Bund muss deshalb rasch handeln und mehr in die Sicherheit investieren. Eigentlich müssten die Mehrausgaben für die Verteidigungsfähigkeit durch konsequente Einsparungen kompensiert werden. In den vergangenen Jahren hat sich aber leider gezeigt: Darauf können sich die Parteien nicht einigen – bereits die Verlangsamung des Ausgabenwachstums stellt die Politik vor grosse Probleme, wie das Entlastungspaket 27 zeigt. ❌ Kein Weg ist die Finanzierung der Armee über Schulden. Von der Sicherheit heute profitieren alle und deswegen sollen auch alle mitzahlen. Denn Schulden von heute sind Steuern von morgen. Also darf die Schuldenbremse nicht geritzt werden. Deshalb ist aus Sicht von Swissmem eine Erhöhung der Mehrwertsteuer unvermeidbar. Der Verband der Tech-Industrie begrüsst den Entscheid des Bundesrats, zusätzliche Mittel für die Sicherheit bereitzustellen – unter Einhaltung der Schuldenbremse und mit klaren Leitplanken. 💡 Wichtig ist dabei: Diese Lösung ist zeitlich befristet. Die Gefahr, dass es zu einer Verlängerung kommt, ist gering, da eine zwingende Volksabstimmung dazu nötig ist. Die institutionelle Hürde ist damit sehr hoch, dass es bei einer befristeten Erhöhung bleibt. 👉🏼 Das entbindet Bundesrat und Parlament aber nicht von der Pflicht, Prioritäten zu setzen und zu sparen. Das Potenzial für Einsparungen ist immens. Eine glaubwürdige Verteidigungsfähigkeit ist eine zentrale Voraussetzung für Wohlstand, Investitionen und eine leistungsfähige, exportorientierte Tech-Industrie. Der bundesrätliche Vorschlag trägt dieser Realität Rechnung. 💪🏼 Swissmem wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass Lösungen gefunden werden, die wirtschaftliche Handlungsfähigkeit, soziale Stabilität und Sicherheit in Einklang bringen.
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Der deutsche Botschafter Markus Potzel hat sich in einem Interview zur sicherheitspolitischen Lage in Europa sowie zur Revision des Kriegsmaterialgesetzes (KMG) geäussert. Einzelne Aussagen zur Wirkung der Gesetzesrevision sind aus Sicht von Swissmem erklärungsbedürftig. Die Revision des KMG hebt die bisherigen generellen Nichtwiederausfuhr-Erklärungen auf und schafft damit wieder Verlässlichkeit und Vorhersehbarkeit für Partnerstaaten mit einem gleichwertigen Exportregime. Genau diese Einschränkungen hatten in den vergangenen Jahren bei Partnerstaaten zu Zurückhaltung gegenüber Beschaffungen in der Schweiz geführt. Der Bundesrat prüft weiterhin vor einem Export, ob ein Empfängerstaat vertrauenswürdig ist. Ein Veto bleibt ein Ausnahmeinstrument. Die Revision trägt jedoch der veränderten geopolitischen Lage Rechnung und gibt dem Bundesrat den notwendigen Abwägungsspielraum zwischen neutralitäts-, aussen- und sicherheitspolitischen Interessen. Wichtig zu wissen: Auch künftig bleiben Exporte in Länder verboten, die Menschenrechte schwerwiegend und systematisch verletzen und in denen ein hohes Risiko besteht, dass diese Verteidigungsgüter gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt werden. Die Debatte darf nicht auf den Sonderfall Ukraine reduziert werden. Ausschlaggebend für die Revision ist die seit dem russischen Angriffskrieg grundlegend veränderte Sicherheitslage. Die Schweiz hat ein eigenes sicherheitspolitisches Interesse daran, auch künftig Teil verlässlicher europäischer Liefer- und Kooperationsketten zu bleiben. Moderne Die eigene Verteidigungsfähigkeit ist heute ohne enge Partner wie Deutschland nicht mehr realistisch. Genau diese Zusammenarbeit stärkt letztlich auch die Sicherheit der Schweiz. 👉 Swissmem-Direktor Stefan Brupbacher ordnet die Revision des Kriegsmaterialgesetzes im Interview ein: eu1.hubs.ly/H0rhc_V0.
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Swissmem am WEF 2026: Wie Schweizer Unternehmen beim Wiederaufbau der Ukraine unterstützen Der heutige Ukraine Roundtable mit unserem Direktor @StefanBrupbach1 hat gezeigt: Die Ukraine braucht dringend Energieinfrastruktur – hier können Schweizer Unternehmen helfen. Auch mittelfristig ist Schweizer Technologie gefragt. Im Fokus: 👉🏼 Energie: Generatoren, Gasturbinen, Pumpen- und Versorgungssysteme, Netzausbau, auch erneuerbare Energieanlagen für Wasser, Sonne und Wind 👉🏼 Wasser: Aufbereitung und Verteilung, Pipelines, PPP-Projekte 👉🏼 Verkehr und Logistik: Brücken, Eisenbahnen, Strassen, Häfen, Commercial Infrastructure 👉🏼 Industrie: Maschinen, Anlagen, Planung und Machbarkeitsstudien 📜 Entscheidend ist der Abschluss des Staatsvertrags, damit eine breitere Basis von Schweizer Unternehmen die Ukraine beim Wiederaufbau unterstützen kann. Swissmem engagiert sich, um die Schweizer Tech-Industrie, öffentliche Stellen und internationale Partner gezielt zu vernetzen. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für den spannenden Austausch.
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Sicherheit ist kein Zufall. Und sie ist ganz sicher kein Spielball parteipolitischer Symbolik. Das neue Kriegsmaterialgesetz stärkt genau das, was die Schweiz heute am dringendsten braucht: Handlungsfähigkeit, Kontrolle und Verlässlichkeit. Wer dagegen das Referendum ergreift, verkennt die Realität – oder blendet sie bewusst aus. Im Zentrum des neuen KMG steht ein entscheidender Punkt, den die Gegner gerne verschweigen: Der Bundesrat behält jederzeit das Veto-Recht. Jede Ausfuhr kann gestoppt werden, wenn aussen- oder sicherheitspolitische Interessen es erfordern. Keine Automatismen. Keine Blankochecks. Sondern politische Verantwortung. Im neuen TecTalk von Swissmem erklärt Nationalrätin Maja Riniker (FDP), warum dieses Gesetz nicht weniger, sondern mehr Sicherheit für alle bringt – gerade für die Schweiz. Warum das neue KMG notwendig ist: 👉 Maximale Kontrolle: Der Bundesrat kann jederzeit Nein sagen. Das ist gelebte Neutralität, nicht Ideologie. 👉 Mehr Sicherheit für die Schweiz: Wer liefern kann, wird beliefert – auch im Krisenfall. Abschottung macht verletzlich. 👉 Rechtssicherheit statt Chaos: Klare Regeln verhindern Abwanderung von Industrie, Know-how und Schlüsseltechnologien. Dieses Gesetz ist kein Risiko. Das Risiko ist, es zu blockieren. 🎥 Jetzt den neuen TecTalk mit Maja Riniker anschauen eu1.hubs.ly/H0r1T4z0 Mehr Infos zum KMG gibts hier: eu1.hubs.ly/H0r1TC_0
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