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@WDennstedt

Redakteur

Pressath, Deutschland Katılım Ağustos 2014
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Wolfgang Borchert (* 20. Mai 1921 in Hamburg; † 20. November 1947 in Basel) war ein deutscher Schriftsteller. Sein schmales Werk von Kurzgeschichten, Gedichten und einem Theaterstück machte Borchert nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem der bekanntesten Autoren der Trümmerliteratur. Mit seinem Heimkehrerdrama Draußen vor der Tür konnten sich in der Nachkriegszeit weite Teile des deutschen Publikums identifizieren. Kurzgeschichten wie Das Brot, An diesem Dienstag oder Nachts schlafen die Ratten doch wurden als musterhafte Beispiele ihrer Gattung häufige Schullektüre. Der Vortrag der pazifistischen Mahnung Dann gibt es nur eins! begleitete viele Friedenskundgebungen.
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@berndrae.bsky.social 💯%EE2030 in Bürgerhand
Via ##ChristinaChristiansen: Es gibt diese seltenen Momente in der Politik, in denen jemand nicht einfach nur taktiert, nicht laviert, nicht weichspült – sondern tatsächlich eine Linie zieht. Kein großes Theater, keine Inszenierung. Einfach ein klares: So nicht. Genau so ein Moment ist das gerade. Denn was da im Hintergrund passiert, ist alles andere als technisches Kleinklein. Katherina Reiche versucht mit mehreren Gesetzespaketen, die Energiewende neu zu sortieren – und das klingt erstmal vernünftig. Netze entlasten, Kosten kontrollieren, System stabilisieren. Alles Begriffe, die nach Verantwortung klingen. Aber wenn man genauer hinschaut, merkt man schnell: Hinter dieser „Ordnung“ steckt ein Kurs, der die Dynamik der Erneuerbaren nicht nur bremst – sondern aktiv aushebelt. Wenn kleine Solaranlagen plötzlich nicht mehr gefördert werden, dann ist das kein technischer Eingriff. Dann ist das ein Schlag ins Gesicht für alle, die ihr eigenes Dach nutzen wollen, die investieren, die Verantwortung übernehmen. Wenn Betreiber von Wind- und Solaranlagen bei Netzengpässen keine Entschädigung mehr bekommen, dann ist das keine „Effizienz“. Dann ist das politisch verordnetes Risiko – und ein ziemlich deutlicher Hinweis: Baut lieber gar nicht erst. Und wenn Netzbetreiber plötzlich entscheiden dürfen, wer überhaupt noch angeschlossen wird, dann hat das mit freiem Ausbau nichts mehr zu tun, sondern mit Kontrolle. Mit politisch gewollter Verlangsamung. Und genau hier wird es ehrlich gesagt unerquicklich. Denn man kann vieles diskutieren. Man kann über Kosten reden, über Systemlogik, über Netze. Aber was Katherina Reiche da gerade macht, wirkt nicht wie kluge Steuerung – es wirkt wie ein Rückbau durch die Hintertür. Verpackt in Fachbegriffen, verkauft als „Vernunft“, aber in der Wirkung: ein Bremsklotz für genau das, was dieses Land gerade dringend braucht. Und während draußen die Weltlage wieder zeigt, wie fragil unsere Energieabhängigkeit ist, während Preise schwanken, während Unsicherheit wächst – kommt ausgerechnet aus diesem Ministerium ein Kurs, der sagt: Lasst uns langsamer machen,lasst uns begrenzen,lasst uns den Ausbau erstmal kontrollieren. Man muss sich das mal wirklich auf der Zunge zergehen lassen. In einer Zeit, in der wir uns eigentlich aus fossilen Abhängigkeiten befreien müssten, wird politisch daran gearbeitet, die Alternativen komplizierter, riskanter und unattraktiver zu machen. Das ist kein vorsichtiger Kurs mehr. Das ist ein gefährlicher. Und genau hier kommt Lars Klingbeil ins Spiel. Er macht gerade etwas, das in dieser Regierung selten geworden ist: Er widerspricht nicht leise, er verhandelt nicht im Schatten – er blockiert. Und das nicht aus Prinzip, sondern mit einer Klarheit, die man fast schon vermisst hat: Man bremst die Erneuerbaren nicht aus, wenn die Realität einem jeden Tag zeigt, warum man sie braucht. Das ist kein politischer Reflex. Das ist schlicht und sehr einfach rational! Blockieren heißt in diesem Fall nicht Stillstand. Es heißt: einen falschen Kurs stoppen, bevor er Wirkung entfaltet. Und ja, das ist unbequem. Das ist laut. Das produziert Schlagzeilen. Aber es ist notwendig. Denn am Ende geht es hier nicht um ein paar Gesetzestexte. Es geht um die Frage, ob Deutschland die Energiewende wirklich will – oder ob sie in Ministerien langsam so lange „optimiert“ wird, bis von ihr nicht mehr viel übrig ist. Und genau deshalb ist die Wut gerade so groß. Weil viele spüren, dass hier nicht einfach nur nachjustiert wird – sondern dass an den falschen Stellen angesetzt wird. Dass Menschen ausgebremst werden, die eigentlich Teil der Lösung sind. Dass Investitionen unsicher gemacht werden. Dass Tempo verloren geht, das wir schlicht nicht haben. In einer politischen Landschaft, die oft von Ausweichen lebt, ist das hier ein offener Konflikt. Und selten war er so notwendig. #Energiewende #Politikversagen #Deutschland #Klimakrise #ErneuerbareEnergien
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@EinAugenschmaus
@EinAugenschmaus@EinAugenschmaus·
Habt ihr euch JE gefragt, weshalb die Kassen der Krankenkassen leer sind oder wollt ihr es nicht wissen? @jensspahn hat die Krankenkassen dazu verpflichtet die Rücklagen abzubauen. Und dafür soll jetzt der unschuldige Bürger aufkommen? Lasst den Spahn dafür haften. Danke!
Bundesgesundheitsministerium@BMG_Bund

Die Kassen der gesetzlichen Krankenversicherung sind beinahe leer – und deshalb müssen wir jetzt alle gemeinsam anpacken. Für ein zukunftsfähiges Gesundheitswesen und eine gute Versorgung für alle! Mehr dazu im Video mit @ninawarken 👇

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Selbstleser
Selbstleser@Selbstleser·
Im allgemeinen gelten ja doch die Bücher für die besten, die sich für jeden Leser eignen, oder es muß wenigstens, hat man mir ge­sagt, ein Autor in Deutschland sehr viele Gleichgesinnte haben, damit er für einen ungewöhnlichen Geist gilt. Robert Musil (6.11.1880– 15.4.1942): MoE
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💙💛 Regina Laska
💙💛 Regina Laska@Sunnymica·
Trump greift den Papst an. Erneut. Und wieder. Und heute Nacht schon wieder. Das ist keine politische Meinungsverschiedenheit mehr. Das ist augenscheinlich eine offene narzisstische Wunde. Denn der Papst ist der einzige Mensch auf der Welt, den Trump nicht kaufen, nicht feuern, nicht verklagen und nicht einschüchtern kann. Kein Deal. Kein Anwalt. Kein Tweet-Sturm. Leo XIV. hat nichts zu verlieren, er bleibt, bis er stirbt – und er braucht Trump nicht. Nicht einen Cent. Nicht ein winziges bisschen. Nicht eine Sekunde seiner Aufmerksamkeit. Für einen Mann, dessen gesamte Existenz auf Unterwerfung und Loyalität gebaut ist, ist das unerträglich. Aber es geht tiefer. Trump hat sich sein ganzes Leben als Auserwählten inszeniert. Er, der gesegnete Milliardär. Er, der gottgewollte Retter der USA. Seine Evangelikalen haben das inszeniert. Er hat es geglaubt. Vielleicht glaubt er es wirklich – das KI-Bild, das ihn als Jesus beim Heilen Kranker zeigt, spricht Bände. Auf Nachfrage sagte er, er habe gedacht, es zeige ihn als Arzt. Und jetzt kommt der tatsächliche Stellvertreter Gottes auf Erden – zumindest für 1,4 Milliarden Menschen – und sagt: Nein. Was du tust, ist nicht Gottes Wille. Krieg ist keine Stärke. Gewalt ist keine Tugend. „Gott segnet keinen Konflikt.“ Das ist keine politische Kritik. Das ist eine theologische Entthronung seiner blasphemischen Rhetorik und der seiner Speichellecker. Trump kann das nicht stehen lassen. Also greift er zum ältesten Trick der Kriegsrhetorik: Wer gegen den Krieg ist, ist für die Täter. Er wirft Leo vor, die Opfer im Iran nicht zu sehen. 42.000 tote Demonstranten in zwei Monaten – Trump wirft das als Tatsache hin, als habe Papst Leo für diese Toten kein Mitgefühl. Aber die bittere Wahrheit ist eine andere. Trump hat den Iranern Hoffnung gemacht. „Help is on the way.” Die Menschen sind auf die Straße gegangen – mit diesem Versprechen im Rücken. Und wurden niedergeschossen. Tausende. Während Trump noch in Venezuela zugange war, um sich dort das Öl zu sichern. Er hat die hoffnungsvollen Iraner als moralische Rechtfertigung für seine Agenda benutzt. Und sie dann fallen gelassen – wie er jeden fallen lässt, der ihm nichts mehr nützt. Bei den Bombardierungen hat er auf eben diese Menschen keine besondere Rücksicht genommen. Und jetzt benutzt er ihre Toten, um den Papst anzugreifen. Leo hält derweil Gottesdienste in Afrika und betet für den Frieden. Er antwortet auf höflich auf gezielte Pressefragen vom Papstflieger aus mit einem einzigen Satz: „Ich habe keine Angst vor der Trump-Regierung.“ Kein Gegentweet. Keine Wut. Keine Großbuchstaben. Nur das Evangelium. Und die Stille eines Mannes, der weiß, dass er nicht verlieren kann. Trump schreit. Der Papst schweigt – und gewinnt.
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💙💛 Regina Laska
💙💛 Regina Laska@Sunnymica·
Was mag Gas-Katie am liebsten? Richtig. Gas. Was mag sie gar nicht? Batteriespeicher. Aber dem Ministerium fehlten offenbar die Argumente. Also dachten sich Katies Mitarbeiter: Fragen wir doch mal bei den Profis nach. Die Profis: EnBW und RWE. Beide wollen natürlich neue Gaskraftwerke bauen. Beide wurden aktiv vom Ministerium um Argumente gegen Batteriespeicher gebeten. ☝️ Nochmal zum Mitschreiben: Nicht die Gas-Anbieter haben von sich aus ihre Argumente ans Bundesministerium geschickt, NEIN, es war das Ministerium, dass proaktiv nachfragte. Aber dann haben die vom Ministerium doch sicher auch die Batteriespeicher-Firmen um Argumente gebeten? Nö. Kyon Energy wurde nicht gefragt. Eco Stor wurde nicht gefragt. Uniper und EWE dementieren ausdrücklich jeden Kontakt. Wer nur eine Seite fragt, will keine Antwort. Er will eine Bestätigung. Und der Hammer: EnBW hat erst nach Spiegel-Anfrage im Lobbyregister eingetragen, dass der Vorgang so passierte, wie er passierte – dazu verpflichtet wäre es schon Ende März gewesen. Das gibt nur eine Ordnungswidrigkeit. Ein winziges Bußgeld von bis zu 50.000 Euro. Für einen Konzern, der Milliarden an Fördergeldern anstrebt. Recherchiert hat das @derspiegel. Guten Morgen? Nicht in Deutschland!
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LateNighter
LateNighter@latenightercom·
A concerned Jon Stewart spies a familiar face in Trump's now-infamous "Jesus" meme....
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Flood 🇪🇺 With Facts 🥇
Wer diese Tweets von Friedrich Merz und Jens Spahn teilt, die zeigen, dass sie von der Ampel eine mehr als doppelt so hohe Senkung der Spritpreise gefordert haben, als sie es selber jetzt machen, beteiligt sich an einer Schmutzkampagne. ☝️
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Light Rabbit 👒
Light Rabbit 👒@MarieDMeier·
Putin dreht den Gashahn zu und CDU/CSU kämpfen aus der Opposition heraus erfolgreich für Gasheizungen. Öl kommt nicht mehr durch die Straße von Hormus und die CDU/CSU kämpfen für den Verbrenner. Wir haben eine hochgradig gefährliche Bundesregierung.
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Laserbrille 💚
Laserbrille 💚@Laserbrille·
Die Union belohnt mal wieder Verbrenner-Fahrer. Nicht E-Auto-Fahrer. Nicht Bahnfahrer. Nicht Deutschlandticketfahrer. Nicht Radfahrer. Immer nur Verbrenner-Fahrer. Ach ja, und Shell, Aral, BP,... Die werden auch belohnt.
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@berndrae.bsky.social 💯%EE2030 in Bürgerhand
Via #MirkoLange: Anbei ein Video mit einer Aussage von Katharina Reiche, getroffen auf dem „ersten wirtschaftspolitischen Symposium des BMWE“ am 10. November 2025. Reiche spricht hier als Wirtschaftsministerin auf einer Veranstaltung des Wirtschaftsministeriums. Dieser Ausschnitt wurde später vielfach geteilt, unter anderem auch in der heute show. Sofern Reiche hier in amtlicher Funktion spricht, unterliegt sie verfassungsrechtlichen Grenzen staatlicher Sachlichkeit und Mäßigung. Die Frage ist, ob sie diese hier überschritten hat. #Disclaimer Wichtig: Es geht hier nicht um die politische Frage, wie wir das Rentensystem reformieren. Das ist ein legitimes, dringendes Problem, über das wir als Gesellschaft streiten müssen. Meine Meinung dazu ist hier irrelevant. Aber: Bürgerinnen und Bürger müssen sich zu solchen Themen frei eine Meinung bilden können. Die Frage ist: Leistet die Aussage von Reiche einen Beitrag zu einer freien Meinungsbildung, oder wirkt sie faktisch, ethisch oder emotional verzerrend? #DieAussage Reiche sagt: „Wenn wir wirtschaftlich vorne mitspielen wollen, können wir nicht ein Drittel des Erwachsenenlebens auf Kosten der Allgemeinheit im Ruhestand verbringen.“ #DieFakten Reiche verwendet hier jedenfalls eine sachlich hoch problematische Zuspitzung. Die gesetzliche Rente besteht nicht einfach darin, dass Menschen „auf Kosten der Allgemeinheit“ leben. Sie beruht im Kern auf dem Umlageverfahren: Erwerbstätige finanzieren mit ihren Beiträgen die Renten der älteren Generation, in der Erwartung, dass die nächste Generation später ebenso verfährt. Hinzu kommen staatliche Zuschüsse. Die Formulierung „auf Kosten der Allgemeinheit“ unterschlägt also die Beitragslogik des Systems und reduziert einen generationenübergreifenden Sicherungsmechanismus auf eine einseitige Belastungserzählung. Wer Beiträge zahlt, erwirbt dadurch Ansprüche. #Abwertung Reiche legt mit dieser Formulierung zudem eine Deutung nahe, in der Rentnerinnen und Rentner als Belastung erscheinen. Das beschädigt nicht nur das Vertrauen in das System, sondern auch das Vertrauen zwischen den Generationen. Das Umlageverfahren beruht gerade nicht auf Parasitismus, sondern auf einem wechselseitigen Gesellschaftsvertrag über die Zeit. #EmotionaleAktivierung Hinzu kommt die emotionale Wirkung der Aussage. Die Formulierung „auf Kosten der Allgemeinheit“ aktiviert Ressentiments, gerade bei Jüngeren, die sich ohnehin um ihre eigene Absicherung sorgen. Sie verschiebt die Perspektive von einer schwierigen sozialpolitischen Strukturfrage hin zu einer moralisch aufgeladenen Wir-gegen-die-Dynamik zwischen Generationen. #Demokratie Reiches Aussage mag politisch wirksam sein, weil sie ihr Reformanliegen zugespitzt unterstützt. Demokratietheoretisch ist sie aber problematisch weil sie zur Verzerrung der Meinungsbildung beiträgt, statt sie zu versachlichen. #Ergebnis Diese Aussage erhält bei uns einen Democracy Score von "D". Zur kompletten Analyse: democracy-intelligence.de/2429a8af02 Hier der Link zur kompletten Aufzeichung des Symposiums: youtu.be/8mc34XT-zOI?si…
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Annika Joeres
Annika Joeres@AnnikaJoeres·
Ob Ministerin Reiche dem französischen Premierminister Lecornu zuhören mag? "Solange wir von Öl und Gas abhängig sind, zahlen wir den Preis für Kriege anderer Länder". Und, folgerichtig: Ab 2027 dürfen keine Gasheizungen mehr eingebaut werden, nirgends. lemonde.fr/planete/articl…
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Anna
Anna@AnnaDeMilanese·
🚨🚨🚨Leo XIV. zerlegt auf X die Logik der Kollateralschäden. Ein amerikanischer Papst klagt die Arroganz der Macht an – und das Pentagon steht moralisch mit dem Rücken zur Wand. Während das Pentagon noch versucht, ihn durch Einschüchterung des Nuntius auf Linie zu bringen, antwortet Leo mit der schärfsten Waffe des Heiligen Stuhls: der öffentlichen Exkommunikation einer Politik, die Kinder und Familien für Profit und Macht opfert. ​ ​Leo XIV. nennt den Krieg im Osten eine „Blasphemie“ und geißelt die „Brutalität des Geschäfts“. Eine direkte Ohrfeige für das Pentagon und die US-Rüstungsindustrie. In Rom brennt das Licht, in Washington herrscht Schockstarre. ​Keine Ausreden mehr: „Kein Profit rechtfertigt das Leben der Schwächsten.“ Das ist kein Tweet, das ist ein diplomatisches Erdbeben. 🎯
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💙💛 Regina Laska
💙💛 Regina Laska@Sunnymica·
Axel Springer streicht das „vereinte Europa“ aus seinen Unternehmensgrundsätzen. Die „Essentials“ sind seit 1967 in der Satzung verankert und für alle Redakteure vertraglich bindend. Jetzt verlieren sie ihren ersten und ältesten Grundsatz: Pro-amerikanisch bleibt. Pro-europäisch ist weg. Ein klares Bekenntnis. Döpfner baut Springer seit Jahren zum transatlantischen Rechtsmedienimperium aus: Bild, Welt, Politico, Business Insider - und seit März der Daily Telegraph für 575 Millionen Pfund, weit über Marktwert bezahlt. Auf dem Weg dorthin traf sich Döpfner mit Nigel Farage und Boris Johnson. Seinen Konzern beschrieb er in der eigenen Strategie als „digital und transatlantisch“ - kein Wort mehr von Europa. Sicher, das EU-skeptische Telegraph-Publikum lässt sich schlecht mit einem Bekenntnis zur europäischen Einigung verkaufen. Auf dem US-Markt, den Döpfner als „wichtigsten Wachstumsmotor“ bezeichnet, verkauft sich Europa erst recht nicht. Also weg damit. Was bleibt, ist ein Medienkonzern, der Europa als bloßen Absatzmarkt betrachtet, aber nicht mehr als Wert. Und eine Redaktion, deren Mitarbeiter ab sofort vertraglich zu etwas verpflichtet sind, das sich von Trumps Weltbild kaum noch unterscheidet: Amerika ja, Europa nein, Markt immer. Axel Springer, der Verlagsgründer, war einst glühender Europäer. Mathias Döpfner, der CEO, streicht ihn aus der Satzung.
Mariam Lau@MariamLau1

Axel Springer löscht das Pro-Europäische aus seinen Statuten - beim Pro-Amerikanischen bleibt es. theguardian.com/media/2026/apr…

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Ferrika💚
Ferrika💚@Ferika0409·
Katja Hausner macht sich Luft gegenüber dieser Marionette, die sich Wirtschaftsministerin schimpft. Zu recht! Es ist unfassbar, was dieses arrogante, unfähige Püppchen sich herausnimmt! #ReicheRücktritt #ReicheEntlassen #ReicheMussWeg
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💙💛 Regina Laska
💙💛 Regina Laska@Sunnymica·
„Bleibt Amerika in der NATO oder nicht?“ ist längst die falsche Frage. Trump kann ohne den Kongress gar nicht austreten – und das weiß er. Also betreibt er etwas Teuflischeres: Er mobbt die NATO-Partner so lange, bis jemand anderes die Tür entnervt aufmacht und geht. Jetzt also wieder Grönland. Aber da sind noch: die permanenten Beleidigungen, die ewigen völlig haltlosen Iran-Erpressungen, seine dauernden Beschimpfungen, seine Zölle, sein despektierlicher Umgang mit der Ukraine, sein freundschaftliches Getue mit Putin, seine Nationale Sicherheitsstrategie, in der er die NATO-Partner aus Europa als politische Feinde brandmarkt, aber Putin-Freund Orbán unterstützt, das Verweigern jeder Konsultation vor Kriegsbeginn – das alles sind keine Launen. Das ist Zermürbung. Und das Ziel ist nicht der NATO-Austritt der USA. Das Ziel ist, dass ein europäisches Mitglied den Schritt tut. Dann ist der Artikel 5 tot, ohne dass Trump einen Finger gerührt hat. Macron hat das verstanden. Sein Satz vom 2. April, aus Seoul, trifft es präziser als alles, was in Brüssel in den letzten Monaten gesagt wurde: Die NATO werde durch das Unausgesprochene zusammengehalten – durch das Vertrauen, das darunter liegt. Wer jeden Tag Zweifel an seinem Bekenntnis sät, höhlt es aus. Denn genau dieses Vertrauen wird gerade systematisch zerstört. Von Washington. Und in Moskau applaudiert man dazu, laut und öffentlich. Europa sitzt in einer strukturellen Falle: Eine EU-Verteidigungsunion existiert auf dem Papier, Macrons nuklearer Schutzschirm bleibt auf das französische Staatsgebiet beschränkt, auch wenn es Gespräche mit Merz geben soll, und die einzige Antwort des NATO-Generalsekretärs auf die Frage, ob er sich Sorgen macht, ist ein Lachen und ein Lob für den Trump. Marc Rutte war der letzte Sargnagel, den sich das Bündnis noch etwas hat kosten lassen. Er wurde von den Bidens und Sullivans, den Olaf Scholzens und Sunaks dieser Welt dorthin gesetzt. Man hätte Kaja Kallas haben können, hat sich aber für einen entschieden, der in den Gedärmen des Mannes, der gerade das Weiße Haus okkupiert hat, noch glücklich über alle vier Backen strahlen kann. Die Leisetreter-Fraktion nahm aber Rutte. Ihnen ging es nur darum, bloss nicht zu eskalieren, bloß nicht Putin zu provozieren. Diese Leisetreter-Doktrin hatte sogar einen Namen: „Don't escalate.“ Sie war die gemeinsame Außenpolitik-Philosophie von Biden, Scholz, Sunak – bis hin zu Stoltenberg vor Rutte. Keine roten Linien, die man auch hält. Keine echten Konsequenzen. Kein Taurus. Keine weitreichenden Waffen. Kein Nichts. Aber sagen, was man alles vor lauter Sorge nicht schickt. Alles lieber immer nur einen Schritt zurück, damit Putin nicht das Gefühl bekommt, in die Ecke gedrängt zu werden. Das Ergebnis: Putin hat gelernt, dass Eskalation funktioniert, und Trump hat gelernt, dass Europa kuscht. Die bittere Ironie: Genau diese Zurückhaltung, die Russlands Krieg beenden sollte, hat ihn verlängert. Und genau die Ruhe, die Trump zähmen sollte, hat ihm gezeigt, wie weit er gehen kann. Wenn diese Leisetreter, nach deren ruhigen Regierungen sich gerade manche sehnen, nur ein winziges bisschen mehr Biss gehabt hätten, wäre Trump im Knast gelandet und der Krieg in der Ukraine längst vorbei. Zudem müsste niemand in der Straße von Hormus zwei Milliarden Dollar Zoll pro Schiff zahlen. Es geht nicht mehr darum, ob die NATO überlebt. Es geht darum, wer Europa verteidigt, wenn sie es nicht tut. Und auf diese Frage hat noch niemand eine ehrliche Antwort gegeben. Und da ist auch genau niemand, dem ich das zutraue.
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