
👉 Zum wiederholten Mal wird die Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze bei der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) diskutiert. Die notwendigen Strukturreformen im Gesundheitsbereich müssen den Fokus auf der Begrenzung der Ausgaben legen – ein Einnahmeproblem hat die GKV nicht.
👀 Die Einwände gegen eine Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze der GKV wiegen entsprechend schwer: Höhere Einkommensbezieher können sich in die private Krankenversicherung (PKV) verabschieden und stünden nicht mehr als Beitragszahler in der GKV zur Verfügung. Zum anderen würde man die GKV Stück für Stück zu einem zweiten Steuersystem ausbauen.
🔎 Es würden jene noch stärker belastet, die bereits heute den Löwenanteil am Einkommensteueraufkommen tragen. Das sind nicht nur Versicherte, sondern auch Unternehmen, die mit zusätzlichen Belastungen in Höhe von elf Milliarden Euro im Jahr rechnen müssen, wenn man die Beitragsbemessungsgrenze auf das Niveau der Rentenversicherung hebt.
📣 Alle müssen lernen, dass es keinen leichten Weg bei den Reformen im Gesundheitsbereich geben wird. Reformen werden nur dann wirken, wenn sie mit harten Einschnitten auf der Ausgabenseite einhergehen. Diese bittere Wahrheit müssen wir uns endlich eingestehen.

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