Vicky

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@Vicky4crypto

Digital Assets / Bitcoin, Blockchain, Crypto, web3 Enthusiast / RWA / Real Estate & PropTech // No advice / DYOR / WAGMI / ETH + BTC 🧡

Germany Katılım Mart 2019
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Crypto Rover
Crypto Rover@cryptorover·
MASSIVE 🚀 META just launched $USDC stablecoin payouts for creators across facebook, instagram, and whatsapp. With 3.56 billion daily users, Meta is now using Stripe to send instant crypto payments.
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Vicky
Vicky@Vicky4crypto·
@FurkanCCTV Es ist wohl höchste unwahrscheinlich, dass sich etwas am Gesetz ändern wird. Also keep calm and hodl 😉
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Furkan Yildirim
Furkan Yildirim@FurkanCCTV·
Bitcoin und ein Goldbarren stehen im selben Steuerparagraphen. Wortwörtlich. Im selben Satz. Trotzdem will die Politik offenbar nur einen davon härter besteuern. Das ist juristisch nicht so einfach, wie sie tut. Der entscheidende Paragraph heißt § 23 EStG. Dort sammelt der Staat alles, was Privatleute kaufen und später verkaufen können. Edelmetalle. Schmuck. Antiquitäten. Kunst. Fremdwährungen. Münzsammlungen. Bitcoin. Eine einzige Regel für alle: Wer länger als ein Jahr hält, zahlt keine Steuer auf den Gewinn. Diese Regel ist über 90 Jahre alt. Sie galt für Goldbarren genauso wie für Bitcoin. Jetzt will die Bundesregierung die Regel kippen. Aber nur für Bitcoin. Nicht für Gold. Nicht für Kunst. Nicht für die Münzsammlung. Genau hier liegt das Problem. Das Grundgesetz hat einen Artikel 3. Gleiches muss gleich behandelt werden. Wer in derselben Schublade liegt, darf nicht willkürlich anders besteuert werden. Bitcoin und Gold liegen in derselben Schublade. Beides wird gekauft, gehalten, verkauft. Beides wirft keine Zinsen ab. Beides ist knapp. Beides schützt vor Geldentwertung. Der Bundesfinanzhof hat 2023 ausdrücklich entschieden: Bitcoin ist ein Wirtschaftsgut wie jedes andere. Deshalb gilt § 23 EStG. Genau wie bei Gold. Die Politik hat jetzt drei Möglichkeiten. Möglichkeit eins: Nur Bitcoin besteuern. Eine Klagewelle ist vorprogrammiert. Verfassungsbeschwerden landen in Karlsruhe. Möglichkeit zwei: Alle anderen Wirtschaftsgüter mitbesteuern. Dann zahlt auch der CDU-Wähler aus Düsseldorf Steuer auf seinen Goldbarren. Und auf den Picasso im Wohnzimmer. Möglichkeit drei: Bitcoin künstlich aus § 23 EStG herausschneiden und wie eine Aktie behandeln. Juristisch fragwürdig. Aber politisch der bequemste Weg. Niemand spricht offen über diese drei Optionen. Stattdessen wird so getan, als sei die Sache einfach. Sie ist es nicht. Wer Bitcoin hart besteuern will, ohne die deutsche Mittelschicht am Goldbarren anzufassen, muss tricksen. Und Tricks fallen vor Gericht selten gut aus. Wenn dich solche Insights interessieren und dir helfen, interagiere gerne mit dem Post. 🧡
Furkan Yildirim@FurkanCCTV

Wer Bitcoin in Deutschland länger als ein Jahr hält, zahlt darauf bisher null Steuern. Genau dieser eine Standortvorteil steht jetzt offiziell im Haushaltsplan der Bundesregierung. Als Streichposten. Heute hat das Bundeskabinett die Eckwerte für den Haushalt 2027 beschlossen. In den Unterlagen aus dem Finanzministerium taucht ein Punkt auf, der die Krypto-Community in Deutschland seit Monaten beschäftigt: eine “veränderte Besteuerung von Kryptowährungen”. Im Klartext: Die einjährige Haltefrist soll fallen. Bisher ist die Regel einfach. Wer Bitcoin oder andere Kryptowährungen länger als zwölf Monate hält und dann verkauft, zahlt auf den Gewinn keine Steuer. Egal ob 1.000 Euro oder 1 Million. Das ist seit Jahren der einzige echte Standortvorteil für deutsche Bitcoin-Halter im europäischen Vergleich. Genau dieser Vorteil soll weg. Damit würde Bitcoin steuerlich wie Aktien behandelt: Jeder Verkauf wird steuerpflichtig, unabhängig davon, wie lange du gehalten hast. Spannend ist nicht das Was. Spannend ist das Warum. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hat es mit der Union nicht geschafft, sich auf echte Einsparungen zu einigen. Die CDU forderte unter anderem die Abschaffung des 1. Mai als Feiertag und einen Karenztag bei Krankheit. Die SPD lehnte ab. Es kam zu Streit, laut Klingbeil sogar zu Geschrei im Verhandlungsraum. Geeinigt hat man sich am Ende nicht aufs Sparen. Sondern auf neue Einnahmen. Der Haushalt 2027 sieht 110,8 Milliarden Euro neue Schulden vor. Allein im Kernhaushalt. 2026 waren es noch 98 Milliarden. Dazu kommen 27,5 Milliarden aus dem Sondervermögen Bundeswehr und 58,2 Milliarden aus dem Sondervermögen Infrastruktur, beides schuldenfinanziert. Steuern auf Zucker. Auf Plastik. Höhere Tabak und Alkoholsteuer. Und eben Krypto. Martin Greive, Leiter des Hauptstadtbüros des Handelsblatts, schreibt seit 13 Jahren über Finanzpolitik. Er nennt den Haushaltsentwurf “erschütternd” und spricht von “Luftbuchungen” und “Globalpositionen”, mit denen Lücken kaschiert würden. Die Begründung der Politik für die Krypto-Steuer klingt anders. Bündnis 90/Die Grünen sprechen seit Monaten von einer “Krypto-Lücke” von 11,4 Milliarden Euro pro Jahr. Eine Pflegekraft zahle Steuern, ein Lehrer zahle Steuern, aber wer Bitcoin lange genug halte, zahle null. Das sei eine “himmelschreiende Ungerechtigkeit”. Der Haken: Diese 11,4 Milliarden sind keine offizielle Zahl. Sie stammen aus einer Hochrechnung der Steuersoftware Blockpit, basierend auf einem Sample. Genau dieses Muster kennt man aus Österreich. Dort wurde die Haltefrist 2022 abgeschafft. Krypto-Gewinne werden seitdem pauschal mit 27,5 Prozent besteuert, unabhängig von der Haltedauer. Die politische Verkaufsformel war damals dieselbe: Gleichstellung mit Aktien, Modernisierung, Gerechtigkeit. Drei Jahre später kommt in Deutschland exakt dieselbe Argumentation auf den Tisch. Mit derselben Datengrundlage. Diesmal vom selben Anbieter. Was technisch dazukommt: Seit dem 1. Januar 2026 ist in Deutschland das Kryptowerte-Steuertransparenzgesetz in Kraft. Krypto-Börsen müssen ab 2027 alle Nutzerdaten und Transaktionen automatisch an das Bundeszentralamt für Steuern melden. Genau ab dem Zeitpunkt, ab dem die neue Besteuerung greifen würde, hat der Staat erstmals lückenlosen Zugriff auf jede Bewegung. Die Infrastruktur ist gelegt. Was bedeutet das konkret? Wenn die Reform kommt, verschwindet der einzige steuerliche Vorteil, den langfristig orientierte Bitcoin-Halter in Deutschland haben. Wer 2017 für 5.000 Euro Bitcoin gekauft und nicht verkauft hat, sitzt heute auf einem sechsstelligen Gewinn, den er bisher steuerfrei realisieren könnte. Nach der Reform wird daraus, je nach Ausgestaltung, ein steuerpflichtiger Vorgang. Offen ist bisher, ob es Übergangsfristen gibt, ob Altbestände geschützt werden und ab wann die Regelung greifen soll. Das größere Bild: Es ist nicht nur eine Steuerreform. Sieben Millionen Krypto-Nutzer in Deutschland sind die Zielgruppe. Sie sind politisch schlecht organisiert, in den klassischen Medien ohne Lobby, und sie sitzen auf Buchgewinnen aus einem mehrjährigen Bullenmarkt. Aus der Logik eines Finanzministers, der dringend Geld sucht und keine echten Einsparungen durchsetzen kann, ist das die einfachste Zielgruppe. Genau das ist es auch, was hier passiert. Wir reden nicht über Krypto-Politik. Wir reden über Haushaltsstopfen. Die Erfahrung aus Österreich legt nahe, dass die fiskalischen Effekte am Ende deutlich kleiner ausfallen als versprochen. Die strukturellen Effekte aber sind real. Höhere Compliance-Kosten für Privatanleger. Verlust eines Wettbewerbsvorteils im europäischen Vergleich. Und ein klares Signal: In einem Staat, der seine Schulden nicht über Einsparungen, sondern über neue Steuern und neue Schulden finanziert, gibt es keine Kategorie von Vermögen, die langfristig unangetastet bleibt. Wer geglaubt hat, sein Bitcoin sei sicher, weil eine zwölfmonatige Frist ihn schützt, wird das in den nächsten Wochen lernen. Frist ist Politik. Politik ändert sich, wenn der Haushalt sich ändert. Und der Haushalt 2027 ändert sich gerade vor unseren Augen. Wenn dich solche Insights interessieren und dir helfen, interagiere gerne mit dem Post. 🧡

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Furkan Yildirim
Furkan Yildirim@FurkanCCTV·
Wer Bitcoin in Deutschland länger als ein Jahr hält, zahlt darauf bisher null Steuern. Genau dieser eine Standortvorteil steht jetzt offiziell im Haushaltsplan der Bundesregierung. Als Streichposten. Heute hat das Bundeskabinett die Eckwerte für den Haushalt 2027 beschlossen. In den Unterlagen aus dem Finanzministerium taucht ein Punkt auf, der die Krypto-Community in Deutschland seit Monaten beschäftigt: eine “veränderte Besteuerung von Kryptowährungen”. Im Klartext: Die einjährige Haltefrist soll fallen. Bisher ist die Regel einfach. Wer Bitcoin oder andere Kryptowährungen länger als zwölf Monate hält und dann verkauft, zahlt auf den Gewinn keine Steuer. Egal ob 1.000 Euro oder 1 Million. Das ist seit Jahren der einzige echte Standortvorteil für deutsche Bitcoin-Halter im europäischen Vergleich. Genau dieser Vorteil soll weg. Damit würde Bitcoin steuerlich wie Aktien behandelt: Jeder Verkauf wird steuerpflichtig, unabhängig davon, wie lange du gehalten hast. Spannend ist nicht das Was. Spannend ist das Warum. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hat es mit der Union nicht geschafft, sich auf echte Einsparungen zu einigen. Die CDU forderte unter anderem die Abschaffung des 1. Mai als Feiertag und einen Karenztag bei Krankheit. Die SPD lehnte ab. Es kam zu Streit, laut Klingbeil sogar zu Geschrei im Verhandlungsraum. Geeinigt hat man sich am Ende nicht aufs Sparen. Sondern auf neue Einnahmen. Der Haushalt 2027 sieht 110,8 Milliarden Euro neue Schulden vor. Allein im Kernhaushalt. 2026 waren es noch 98 Milliarden. Dazu kommen 27,5 Milliarden aus dem Sondervermögen Bundeswehr und 58,2 Milliarden aus dem Sondervermögen Infrastruktur, beides schuldenfinanziert. Steuern auf Zucker. Auf Plastik. Höhere Tabak und Alkoholsteuer. Und eben Krypto. Martin Greive, Leiter des Hauptstadtbüros des Handelsblatts, schreibt seit 13 Jahren über Finanzpolitik. Er nennt den Haushaltsentwurf “erschütternd” und spricht von “Luftbuchungen” und “Globalpositionen”, mit denen Lücken kaschiert würden. Die Begründung der Politik für die Krypto-Steuer klingt anders. Bündnis 90/Die Grünen sprechen seit Monaten von einer “Krypto-Lücke” von 11,4 Milliarden Euro pro Jahr. Eine Pflegekraft zahle Steuern, ein Lehrer zahle Steuern, aber wer Bitcoin lange genug halte, zahle null. Das sei eine “himmelschreiende Ungerechtigkeit”. Der Haken: Diese 11,4 Milliarden sind keine offizielle Zahl. Sie stammen aus einer Hochrechnung der Steuersoftware Blockpit, basierend auf einem Sample. Genau dieses Muster kennt man aus Österreich. Dort wurde die Haltefrist 2022 abgeschafft. Krypto-Gewinne werden seitdem pauschal mit 27,5 Prozent besteuert, unabhängig von der Haltedauer. Die politische Verkaufsformel war damals dieselbe: Gleichstellung mit Aktien, Modernisierung, Gerechtigkeit. Drei Jahre später kommt in Deutschland exakt dieselbe Argumentation auf den Tisch. Mit derselben Datengrundlage. Diesmal vom selben Anbieter. Was technisch dazukommt: Seit dem 1. Januar 2026 ist in Deutschland das Kryptowerte-Steuertransparenzgesetz in Kraft. Krypto-Börsen müssen ab 2027 alle Nutzerdaten und Transaktionen automatisch an das Bundeszentralamt für Steuern melden. Genau ab dem Zeitpunkt, ab dem die neue Besteuerung greifen würde, hat der Staat erstmals lückenlosen Zugriff auf jede Bewegung. Die Infrastruktur ist gelegt. Was bedeutet das konkret? Wenn die Reform kommt, verschwindet der einzige steuerliche Vorteil, den langfristig orientierte Bitcoin-Halter in Deutschland haben. Wer 2017 für 5.000 Euro Bitcoin gekauft und nicht verkauft hat, sitzt heute auf einem sechsstelligen Gewinn, den er bisher steuerfrei realisieren könnte. Nach der Reform wird daraus, je nach Ausgestaltung, ein steuerpflichtiger Vorgang. Offen ist bisher, ob es Übergangsfristen gibt, ob Altbestände geschützt werden und ab wann die Regelung greifen soll. Das größere Bild: Es ist nicht nur eine Steuerreform. Sieben Millionen Krypto-Nutzer in Deutschland sind die Zielgruppe. Sie sind politisch schlecht organisiert, in den klassischen Medien ohne Lobby, und sie sitzen auf Buchgewinnen aus einem mehrjährigen Bullenmarkt. Aus der Logik eines Finanzministers, der dringend Geld sucht und keine echten Einsparungen durchsetzen kann, ist das die einfachste Zielgruppe. Genau das ist es auch, was hier passiert. Wir reden nicht über Krypto-Politik. Wir reden über Haushaltsstopfen. Die Erfahrung aus Österreich legt nahe, dass die fiskalischen Effekte am Ende deutlich kleiner ausfallen als versprochen. Die strukturellen Effekte aber sind real. Höhere Compliance-Kosten für Privatanleger. Verlust eines Wettbewerbsvorteils im europäischen Vergleich. Und ein klares Signal: In einem Staat, der seine Schulden nicht über Einsparungen, sondern über neue Steuern und neue Schulden finanziert, gibt es keine Kategorie von Vermögen, die langfristig unangetastet bleibt. Wer geglaubt hat, sein Bitcoin sei sicher, weil eine zwölfmonatige Frist ihn schützt, wird das in den nächsten Wochen lernen. Frist ist Politik. Politik ändert sich, wenn der Haushalt sich ändert. Und der Haushalt 2027 ändert sich gerade vor unseren Augen. Wenn dich solche Insights interessieren und dir helfen, interagiere gerne mit dem Post. 🧡
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Vicky
Vicky@Vicky4crypto·
Must read for Crypto users in Germany ‼️
Furkan Yildirim@FurkanCCTV

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Er nennt den Haushaltsentwurf “erschütternd” und spricht von “Luftbuchungen” und “Globalpositionen”, mit denen Lücken kaschiert würden. Die Begründung der Politik für die Krypto-Steuer klingt anders. Bündnis 90/Die Grünen sprechen seit Monaten von einer “Krypto-Lücke” von 11,4 Milliarden Euro pro Jahr. Eine Pflegekraft zahle Steuern, ein Lehrer zahle Steuern, aber wer Bitcoin lange genug halte, zahle null. Das sei eine “himmelschreiende Ungerechtigkeit”. Der Haken: Diese 11,4 Milliarden sind keine offizielle Zahl. Sie stammen aus einer Hochrechnung der Steuersoftware Blockpit, basierend auf einem Sample. Genau dieses Muster kennt man aus Österreich. Dort wurde die Haltefrist 2022 abgeschafft. Krypto-Gewinne werden seitdem pauschal mit 27,5 Prozent besteuert, unabhängig von der Haltedauer. Die politische Verkaufsformel war damals dieselbe: Gleichstellung mit Aktien, Modernisierung, Gerechtigkeit. Drei Jahre später kommt in Deutschland exakt dieselbe Argumentation auf den Tisch. 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Und ein klares Signal: In einem Staat, der seine Schulden nicht über Einsparungen, sondern über neue Steuern und neue Schulden finanziert, gibt es keine Kategorie von Vermögen, die langfristig unangetastet bleibt. Wer geglaubt hat, sein Bitcoin sei sicher, weil eine zwölfmonatige Frist ihn schützt, wird das in den nächsten Wochen lernen. Frist ist Politik. Politik ändert sich, wenn der Haushalt sich ändert. Und der Haushalt 2027 ändert sich gerade vor unseren Augen. Wenn dich solche Insights interessieren und dir helfen, interagiere gerne mit dem Post. 🧡

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MAX RAHN
MAX RAHN@aktien_max·
Meine $TSLA Position halte ich weiterhin. Trotz eines 20-Baggers. Das Unternehmen steht für mich gerade erst in der frühen Phase seines Lebenszyklus: Energy, autonomes Fahren und humanoide Roboter werden $TSLA zum größten Unternehmen der Welt machen. 👇 Repost, wenn du $TSLA für unterbewertet hältst. Kommentar, wenn nicht.
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Furkan Yildirim
Furkan Yildirim@FurkanCCTV·
Gerade von Trump bestätigt: Isreal und Libanon einigen sich für eine 10-tägige Waffenruhe
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Ethereum Daily
Ethereum Daily@ETH_Daily·
Ethereum is where the next big narrative will start: Looking back at the past ICO 2017 (ERC-20 → >90% of ICOs on Ethereum) DeFi Summer 2020 (Compound, Uniswap, Aave, Curve → entire core protocols on Ethereum) NFT 2021 (CryptoPunks + OpenSea on Ethereum) GameFi early stage (Axie using Ronin – Ethereum sidechain) Layer 2 (Arbitrum, Base, Optimism,...→ entire scaling solution for Ethereum) It wouldn't be surprising if a new mega trend also started with Ethereum Focus relentlessly on the Ethereum ecosystem. If you already hold $ETH, keep it tight. If you don’t, start accumulating now. $ETH road to $62,500 Come back here and thank me later.
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Coin Bureau
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🚨JUST IN: Crypto exchange Kraken has confidentially filed for an IPO, co-CEO Arjun Sethi said at Semafor’s World Economy Summit in Washington.
Coin Bureau tweet mediaCoin Bureau tweet media
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Cointelegraph
Cointelegraph@Cointelegraph·
🇩🇪 BIG: Frankfurt stock exchange operator Deutsche Börse invested $200,000,000 in Kraken parent company Payward.
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Watcher.Guru
Watcher.Guru@WatcherGuru·
JUST IN: 🇩🇪 German stock exchange operator Deutsche Börse buys $200,000,000 stake in Kraken crypto exchange.
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CZ 🔶 BNB
CZ 🔶 BNB@cz_binance·
Saw some people panicking or asking about quantum computing's impact on crypto. At a high level, all crypto has to do is to upgrade to Quantum-Resistant (Post-Quantum) Algorithms. So, no need to panic. 😂 In practice, there are some execution considerations. It's hard to organize upgrades in a decentralized world. There will likely be many debates on which algorithm(s) to use, resulting in some forks. And some dead project may not upgrade at all. Might be a good to cleanse out those projects anyway. New code may introduce other bugs or security issues in the short term. People who self custody will have to migrate their coins to new wallets. This brings to the question of Satoshi's bitcoins. If those coins move, then it means he/she is still around, which is interesting to know. If they don't move (in a certain period of time), it might be better to lock (or effectively burn) those addresses so that they don't go to the first hacker who cracks it. There is also the difficulty of identifying all his addresses, and not confuse with some old hodlers. Anyway, it's a different topic for later. Fundamentally: It's always easier to encrypt than decrypt. More computing power is always good. Crypto will stay, post quantum.
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Smart Money Crypto
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🚨 #Ethereum will sich komplett neu bauen – und keiner redet drüber Sieben Hard Forks bis 2029. Alle sechs Monate ein Upgrade. Finality von 16 Minuten runter auf Sekunden. Und private $ETH-Transfers direkt auf Layer 1. Die Ethereum Foundation hat gestern die "Strawmap" veröffentlicht – eine Roadmap die es in sich hat. Justin Drake hat das Ding vorgestellt, Vitalik hat es innerhalb von Stunden als "very important document" kommentiert und Stück für Stück zerlegt. Was da geplant ist, hat fünf Säulen: → Fast L1: Slot Times von 12 Sekunden schrittweise runter auf 2 Sekunden. Vitalik will das in Stufen machen – 12, 8, 6, 4, 3, 2. Neuer Konsens-Algorithmus namens "Minimmit" ersetzt Gasper → Gigagas L1: 10.000 Transaktionen pro Sekunde auf dem Base Layer durch zkEVM-Integration direkt im Protokoll → Teragas L2: 1 Gigabyte pro Sekunde Datenbandbreite für Rollups – theoretisch 10 Millionen TPS auf Layer 2 → Post-Quantum L1: Hash-basierte Signaturen die auch dann halten wenn Quantencomputer kommen. Erste Registry für post-quantum Public Keys schon 2026 geplant → Private L1: Shielded ETH Transfers nativ im Protokoll. Keine Mixer, kein Tornado Cash, kein Overlay – Privacy direkt eingebaut Ich muss ehrlich sein: Das liest sich wie das ambitionierteste Protokoll-Update seit dem Merge 2022. Und der Timing ist interessant. Während alle über Vitaliks $35M ETH-Verkäufe reden und CT sich gegenseitig die Bärenstory erzählt, veröffentlicht seine eigene Foundation die aggressivste technische Vision seit Jahren. Die "Glamsterdam"-Fork kommt noch dieses Jahr – parallele Verarbeitung, höhere Gas Limits, Slot Times runter auf 8 Sekunden. Danach "Hegotá" mit dem Start der post-quantum Transition. Zwei Forks allein in 2026. Was mich beschäftigt: $ETH sitzt bei ~$2.021. Market Cap $244 Milliarden. Das ATH lag bei $4.806 im August 2025. Wir sind 58% unter dem Hoch. Gleichzeitig $56 Milliarden TVL, der größte Smart Contract Layer der Welt, und jetzt eine Roadmap die das Ding bis Ende des Jahrzehnts komplett umbauen will. Vitalik beschreibt das selbst als "Ship of Theseus" – jede einzelne Komponente wird ausgetauscht bis am Ende ein komplett neues System steht, ohne dass ein einzelnes Upgrade zu disruptiv wird. Social Sentiment auf #Ethereum ist gerade auf 88% bullish. Engagements haben ein 52-Wochen-Hoch erreicht. Aber der Preis? Reagiert kaum. Minus 33% im letzten Monat. Der Disconnect zwischen dem was hier technisch passiert und wo der Preis steht – der ist so groß wie lange nicht. Ob das Gap sich von oben oder von unten schließt, ist die Frage für die nächsten Monate.
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ETHMunich 🥨
ETHMunich 🥨@ETH_Munich·
Big thanks to everyone who joined the first edition of our new #EthMunich Meetups! ❄️ Despite snowy streets, we welcomed 40+ people at the Deutsches Museum to learn about Eth, connect, and kick things off properly. And of course, proving that Munich is a vibrant ETH hub. 🏗️
ETHMunich 🥨 tweet mediaETHMunich 🥨 tweet mediaETHMunich 🥨 tweet mediaETHMunich 🥨 tweet media
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Furkan Yildirim
Furkan Yildirim@FurkanCCTV·
Neues Video: Supreme Court kippt Trump Zölle (was wurde entschieden, welche Szenarien sind jetzt im Raum und was bedeutet das für die Märkte) youtu.be/_vf6BVznBXM
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Vicky
Vicky@Vicky4crypto·
@FurkanCCTV Super, freue mich auf das Video
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Furkan Yildirim
Furkan Yildirim@FurkanCCTV·
BREAKING: US Supreme Court kippt Trumps globale Zölle 🚨🚨🚨 Der Oberste Gerichtshof der USA hat die weitreichenden globalen Zölle von Präsident Donald Trump aufgehoben. Damit wird ein zentrales Element seiner Wirtschaftspolitik ausgebremst und Trump erleidet seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus seine bislang größte juristische Niederlage. Mit 6 zu 3 Stimmen entschied das Gericht, dass Trump seine Befugnisse überschritten habe, als er sich für die Einführung der sogenannten „reziproken“ Zölle weltweit sowie zusätzlicher Importabgaben mit Verweis auf Fentanyl-Schmuggel auf ein Notstands- bzw. Emergency-Powers-Gesetz berief. Offen bleibt, in welchem Umfang Importeuren Rückerstattungen zustehen. Dazu äußerte sich das Gericht nicht und verwies die Klärung an eine niedrigere Instanz. Sollten Rückzahlungen umfassend genehmigt werden, könnten sie laut Bericht bis zu 170 Milliarden US-Dollar erreichen, also mehr als die Hälfte der Einnahmen aus Trumps Zöllen.
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Vicky
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The #blockchain has arrived in the capital market. Regulation creates market maturity, public DLTs are operationally usable and hybrid models prevail. Head of Digital Assets at @dwpbank, Philipp Wagner, classifies this in the January issue of BankInformation.
Deutsche WertpapierService Bank AG@dwpbank

Die Blockchain ist im Kapitalmarkt angekommen. Regulierung schafft Marktreife, öffentliche DLTs sind operativ nutzbar und hybride Modelle setzen sich durch. Unser Leiter für digitale Assets, Dr. Philipp Wagner, ordnet dies in der Januar-Ausgabe von BankInformation ein. linkedin.com/feed/update/ur…

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Coin Bureau
Coin Bureau@coinbureau·
🔥 VITALIK WARNS OF A CRYPTO “DOOMSDAY” SCENARIO Vitalik Buterin says his greatest fear is if crypto becomes "just speculation with no real applications." He warns that if people only gamble, “this industry will die." To avoid that, he says we must build real value — true DAOs, dApps with real use, & more open DeFi.
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