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Deutschland Katılım Temmuz 2009
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Julian Röpcke🇺🇦
Julian Röpcke🇺🇦@JulianRoepcke·
Direkt nach seinem China-Besuch erklärt Donald Trump, dass Taiwan sich als Land nur so erfolgreich entwickelt habe, weil es die USA bestohlen habe … zudem sei es zu weit entfernt von den USA und zu nah an China gelegen, um es erfolgreich zu verteidigen.🟠🤡
Acyn@Acyn

Trump on Taiwan: When you look at the odds, China is very, very powerful, big country. That's a very small island. Think of it, it's 59 miles away. We're 9500 miles away. That's a little bit of a difficult problem. Taiwan was developed because we had presidents that didn't know what the hell they were doing. They stole our chip industry.

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💙💛 Regina Laska
💙💛 Regina Laska@Sunnymica·
Lacht ruhig über Trumps Eitelkeit. Aber lacht nicht zu lange. Ja, wir haben es alle gesehen: Trump auf dem roten Teppich, Kinder mit Fähnchen, der synchrone Stechschritt der Volksbefreiungsarmee und Xis pompöses Bankett. Es hatte fast etwas von den Village People auf Chinesisch. Trump wollte gebauchpinselt werden. Xi hat ihm den Wunsch erfüllt. In Trumps Logik funktioniert das so: Wenn der mächtigste Mann Asiens ihm derart die Ehre erweist, dann muss er selbst der mächtigere sein - und wer den mächtigsten Mann der Welt empfängt, kann nur ein starkes Land sein. Dazu die üblichen Milliarden-Deals: Boeing-Flugzeuge, Sojabohnen, Rindfleisch. Die westlichen Kommentare folgten prompt: „Magerer Gipfel, viel Pomp, wenig Substanz.“ Genau das ist der Denkfehler. Während wir uns über Trumps Schmeichel-Anfälligkeit amüsieren und das Weiße Haus ein PR-Video namens „Amerika ist wieder stark“ verbreitet – in dem bizarrerweise hauptsächlich chinesische Soldaten marschieren –, hat dieser Gipfel längst über uns entschieden. Über unsere Energiepreise, unsere Sicherheit, unseren Wohlstand. Wir saßen nicht mal am Tisch. In keinem einzigen Protokoll tauchen wir überhaupt auf. Nicht ein einziges Mal. Wer wissen will, was wirklich passiert ist, muss in das Kleingedruckte schauen. Und vor allem darauf, was totgeschwiegen wurde. Nehmen wir den Iran. Im US-Bericht heißt es stolz, beide Seiten seien sich einig, dass Teheran niemals Atomwaffen besitzen dürfe. Im chinesischen Protokoll dagegen existiert das Wort „Iran“ nicht einmal. Trump verkauft uns ein chinesisches Einverständnis, das es schlicht nicht gibt. Das Ergebnis? Die Straße von Hormus bleibt eine Blockadezone. Unsere Tanker stehen im Stau, unsere Industrie zahlt die Zeche, und Trump fliegt nach Hause und feiert sich als Dealmaker. Oder die Ukraine. Sie wurde in Peking praktisch nicht erwähnt. Was wie Vernachlässigung klingt, ist in Wahrheit eiskaltes Kalkül. Trump hat längst durchblicken lassen, dass er Putin wieder an den Tisch holen will – ob im September in Washington, im November in Shenzhen oder im Dezember in Miami. Peking war nicht das Hauptgericht, das war nur die Vorspeise. Aus chinesischer Sicht läuft alles nach Plan: Ein eingefrorener Ukraine-Konflikt hält Russland schwach genug, um es zu kontrollieren, aber stark genug, um den Westen zu binden. China verdient am Krieg und später am Wiederaufbau. Für uns bedeutet dieses „Einfrieren“ eine dauerhafte Bedrohung, permanente Aufrüstung und schleichenden Wohlstandsverlust. Und das alles unter einer US-Sicherheitsgarantie, die mittlerweile so belastbar ist wie ein Trump-Versprechen kurz vor der Insolvenz. Wir zahlen, ohne sicherer zu werden. Und Taiwan? Xi Jinping hat das Thema gleich zu Beginn mit einer diplomatischen Schärfe gesetzt, die keinen Spielraum lässt. Er sprach von einer „äußerst gefährlichen Lage“, sollten die USA ihre Linie verschieben. Die Reaktion im US-Protokoll: betretenes Schweigen. Trump wich den Fragen der Reporter einfach aus. Für Peking ist allein das ein strategischer Triumph. Die chinesische Taktik setzt nicht auf den schnellen Einmarsch, sondern auf psychologische Zermürbung. Die taiwanische Bevölkerung soll so lange weichgekocht werden, bis sie 2028 einen pekingfreundlichen Präsidenten wählt. Der Gipfel sollte genau dieses Gefühl zementieren: Auf Washington ist im Ernstfall kein Verlass. Nebenbei bemerkt interessiert es ohnehin kaum noch jemanden, dass Trump in ein Land reist, dem seine eigene Administration formell Völkermord an den Uiguren vorwirft - festgestellt am letzten Arbeitstag seiner ersten Amtszeit. Heute murmelt Trump kurz etwas zum inhaftierten Verleger Jimmy Lai und hakt das Thema ab. Den Genozid, den sein eigener Außenminister anprangerte, kassiert er im Tausch für 200 Boeing-Maschinen ein. Und wir? Wir wiegen uns immer noch in dem Glauben, wir wären die wertegeleitete Mittelmacht, die irgendwo zwischen den Supermächten vermitteln kann. In Peking sagt man inzwischen ganz offen: „Europe is a has been“ – Europa ist von gestern. In Washington existiert Europa in den China-Debatten schon gar nicht mehr. Wir sind die reichen Verwandten, die ihre Verwaltung noch mit Papier und Faxgeräten organisieren, während China mit einer gigantischen Dynamik technologisch an uns vorbeizieht. Gleichzeitig haben wir uns industriepolitisch sehenden Auges an den Verbrennungsmotor geklammert, dessen globaler Markt wegbricht. Der Verbrenner wird unser Kohlebergbau. Am Ende bleibt ein klares Bild: Trump ist und bleibt der Narzisst, der sich vom Stechschritt der Volksbefreiungsarmee bauchpinseln lässt und die Inszenierung als Stärke verkauft. Xi ist der stille Herrscher, der ihm dafür den Bart streichelt und im Gegenzug die Regeln der nächsten Weltordnung diktiert. Putin sitzt derweil im Hinterzimmer und wartet auf seine Einladung. Und wir? Wir sitzen draußen, kommentieren das Spektakel und finden, dass Trump diesmal aber wirklich keine gute Figur macht. Dabei ist gerade seine schlechte Figur das, was uns am meisten schadet. Das ist die bittere Realität: Wir sind die Verlierer dieses Gipfels. Genauer gesagt: die einzigen Verlierer. Trump bekommt seine Bilder. Xi gewinnt Zeit und neue Aufträge. Putin kriegt seine Bühne zurück. Lacht also ruhig weiter über Trumps Eitelkeit. Aber lacht nicht zu lange. Sonst lacht am Ende Xi – und wir haben nicht einmal gemerkt, dass wir die Pointe waren.
The White House@WhiteHouse

American strength back on the world stage. 🇺🇸🇨🇳

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💙💛 Regina Laska
💙💛 Regina Laska@Sunnymica·
Kaum hatte ich vorhin geschrieben, dass wir die einzigen Verlierer dieses Gipfels sind, korrigiert das Trump auf Fox News höchst persönlich. Auf die Frage von Bret Baier, ob Xi es wohl gemocht habe, dass Trump die Waffenlieferungen an Taiwan zurückhält, antwortet Trump: „Ich würde sagen, ‚mögen‘ ist vielleicht ein zu starkes Wort ... China ist ein sehr, sehr großes Land. Dann ist da eine sehr kleine Insel. Nur 59 Meilen entfernt. Wir sind 9.500 Meilen entfernt ... Taiwan hat unsere Chipindustrie gestohlen.“ Lesen wir das in Ruhe. Ein US-Präsident sitzt nach einem Gipfel mit dem chinesischen Machthaber in einem amerikanischen Fernsehstudio und erklärt der Weltöffentlichkeit: Erstens: China ist groß, Taiwan ist klein. Eine geopolitische Analyse auf Grundschulniveau, die exakt der pekinger Lesart entspricht: Wir sind die Großmacht, das da drüben ist nur eine Insel. Zweitens: Taiwan ist nah dran an China, wir sind weit weg. Übersetzt: Warum sollten wir uns einmischen? Genau die Botschaft, die Peking seit Jahren in Richtung Taipeh sendet, um die Bevölkerung psychologisch weichzukochen. Drittens, und das ist der eigentliche Hammer: „Taiwan hat unsere Chipindustrie gestohlen.” Das ist nicht mehr nur Inkompetenz. Das ist die wortwörtliche Übernahme chinesischer Propaganda durch einen US-Präsidenten. Taiwan hat nichts gestohlen. Taiwan hat mit TSMC die fortschrittlichste Chipfertigung der Welt aufgebaut - jene Chips, ohne die kein iPhone, kein Tesla, kein KI-System funktioniert. Die USA haben ihre Halbleiterproduktion selbst abgebaut, weil sie billiger im Ausland fertigen lassen wollten. Jetzt soll Taiwan der Dieb sein. Und das 14-Milliarden-Dollar-Waffenpaket für Taiwan? Auf Eis. Trump hat es zurückgehalten. Weil Xi es nicht so mochte. Damit hat Trump genau die rote Linie überschritten, die den Reagan-Zusicherungen von 1982 an Taiwan ausdrücklich widersprechen, dass Peking bei amerikanischen Waffenlieferungen kein Mitspracherecht hat. Es ist eine souveräne Entscheidung der USA. War es. Bis heute Morgen. Sieht aus wie eine Kapitulation live auf Fox News. Verlierer Nummer eins, behauptete ich eben: wir. Stimmt so aber nicht, wir teilen uns den Platz mit Taiwan.
The Bulwark@BulwarkOnline

Baier: "Xi probably liked that you haven't approved the weapons to Taiwan." Trump: "I would say 'like' is maybe too strong of a word…China's a very, very big country. That's a very small island. It's 59 miles away. We're 9,500 miles away…[Taiwan] stole our chip industry."

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Korina Graf
Korina Graf@GrafKorina·
Masala sagt etwas Wichtiges: Der Rückzug der USA aus Europa muss nicht offiziell erklärt werden. Er beginnt in dem Moment, in dem Washington zentrale Verantwortung nicht mehr übernimmt @CarloMasala1
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Korina Graf
Korina Graf@GrafKorina·
Vielleicht sollte man wieder öfter betonen: Russland hat diesen Krieg begonnen — und Russland könnte ihn sofort beenden. Die Ukraine kämpft keinen Angriffskrieg, sondern verteidigt ihr Land. Und sie kann mit ihrer Kriegsführung die eigenen Soldatinnen und Soldaten besser schützen als Russland. Der technologische Fortschritt ermöglicht Geländegewinne und das Zurückdrängen russischer Streitkräfte. Die Ukraine will Frieden. Aber keinen Kapitulationsfrieden. @BMVg_Bundeswehr
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Julian Röpcke🇺🇦
Julian Röpcke🇺🇦@JulianRoepcke·
Heute vor 12 Jahren in Luhansk ➡️Es gab nie einen „ethnischen Konflikt von Russen & Ukrainern“. ➡️Es gab nie „pro-russische Separatisten“. ➡️Es gab nie einen „Aufstand gegen das Kiewer Regime“. ➡️Es gab immer nur Putins Drecksregime und Invasionsarmee.
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Julian Röpcke🇺🇦
Julian Röpcke🇺🇦@JulianRoepcke·
Mehr als 800 Langstrecken-Kamikaze-Drohnen hat das Drecksregime heute auf die Ukraine gefeuert, dabei sechs Menschen getötet und Dutzende verletzt. ➡️So sieht Putins Dankbarkeit aus, wenn man ihm - ausgehandelt von Donald Trump - seine Propagandaparade lässt. ➡️Ab jetzt wieder Feuer, Blut und Asche jedem russischen Aggressor.
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Joerg Lau
Joerg Lau@joerglau·
If the US troops pulled from Germany end up closer to the eastern flank, possibly in Poland, that’s completely in tune with Germany’s security interests. It’s even better than before. So in the end this whole thing is maybe just another bluff from Mr. Trump.
Defence24com@Defence24eng

Trump pulls 5,000 troops from 🇩🇪 Germany. Plan: permanent armored brigade in 🇵🇱 Poland. 80 Abrams tanks. 125 Bradleys. Equipment already stored in Powidz. Poland pays for infrastructure. 🇺🇸 U.S. Army wants out of rotations. Politics are aligning. defence24.com/geopolitics/us…

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💙💛 Regina Laska
💙💛 Regina Laska@Sunnymica·
"Der Gefangenenaustausch – 1.000 gegen 1.000 – wird vorbereitet und muss stattfinden. Die Amerikaner haben die Verantwortung für diese Garantien übernommen. Das Koordinationshauptquartier der Ukraine hat die Listen für eintausend Kriegsgefangene an die russische Seite übergeben. Es gab eine amerikanische Vermittlung bei der Erreichung dieser Vereinbarung zum Austausch, und dementsprechend erwarten wir, dass die amerikanische Seite eine aktive Rolle dabei spielt, sicherzustellen, dass sie erfüllt wird."- @ZelenskyyUa
Volodymyr Zelenskyy / Володимир Зеленський@ZelenskyyUa

Our contacts with the American side regarding guarantees for the implementation of the arrangements reached recently and announced by the President of the United States are ongoing. The prisoner exchange – 1,000 for 1,000 – is being prepared and must take place. The Americans assumed responsibility for these guarantees. Ukraine’s Coordination Headquarters has handed over the lists for one thousand POWs to the Russian side. There was American mediation in reaching this arrangement on the exchange, and accordingly, we expect the American side to play an active role in ensuring it’s fulfilled.

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Korina Graf
Korina Graf@GrafKorina·
Wer heute sieht, wie Moskau Armenien unter Druck setzt, kann kaum noch behaupten, Russlands Problem sei nur die NATO gewesen. Der Kreml akzeptiert schlicht keine souveränen Entscheidungen seiner Nachbarn. Das ist imperiale Machtpolitik.
Vatnik Soup@P_Kallioniemi

Putin is now threatening Armenia with war if they don't "vote correctly." NATO expansion had nothing to do with the war in Ukraine, it's just pure, 100% imperialism.

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Carlo "Realism, Gedankenfetzen and Rants" Masala
„steht die gemeinsame Entwicklung modernster unbemannter Systeme..., gerade auch im Bereich Deep Strike." Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass DEU, das der UKR weitreichende Systeme verweigert, nun mit ebendiesem Staat weitreichende Systeme für sich entwickeln will.
WELT@welt

Die „einzigartige Lösung“, die Kiew Deutschland anbietet to.welt.de/kIDmq08

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Julian Röpcke🇺🇦
Julian Röpcke🇺🇦@JulianRoepcke·
Спасибо an den Stichwortgeber des Posts.
Julian Röpcke🇺🇦 tweet mediaJulian Röpcke🇺🇦 tweet media
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Nico Lange
Nico Lange@nicolange_·
In der Debatte um die Absage der Stationierung amerikanischer Tomahawk-Raketen in Deutschland und der Alternative einer möglichen schnellen Produktion weitreichender Raketen in Deutschland schlagen manche jetzt eine Art neuen NATO-Doppelbeschluss vor. Der Gedanke ist, dass Deutschland und Europa die Ankündigung einer eigenen Produktion von Mittelstreckenraketen als starkes Argument in eigene Abrüstungsverhandlungen mit Moskau einbringen sollen. Eine solche Logik von Stärke und Diplomatie gehöre zum Kern des alten Doppelbeschlusses, so das Argument. Ein genauer Blick auf die historische Abfolge lohnt sich. Nach Helmut Schmidts Rede in London 1977 versuchte die NATO zwischen 1979 und 1983 das, was jetzt einige beschreiben: verhandeln, bevor man stationiert. In Genf boten die USA der Sowjetunion mehrere Modelle an – von einer „Null-Lösung“ bis hin zu Obergrenzen. Doch die Gespräche kamen nicht voran, weil Moskau die eigenen SS‑20‑Raketen parallel weiter ausbaute und gleichzeitig darauf setzte, dass der innenpolitische Widerstand in Westeuropa die NATO zum Einlenken zwingen würde. Als die Sowjetunion 1983 schließlich die Verhandlungen abbrach, war das kein Zeichen von Kompromissbereitschaft, sondern ein Versuch, die Nachrüstung politisch zu verhindern. In diesem Moment wurde klar: Die Drohung allein reichte nicht, um militärische Stärke mit Diplomatie zu verbinden. Erst als die NATO tatsächlich neue Raketen stationierte, und zwar trotz heftiger Gegenmeinungen innerhalb Deutschlands, Massendemonstrationen, heftiger kontroverser Debatten in Bonn, Den Haag, London und Rom, änderte sich die strategische Lage. Die Sowjetführung musste akzeptieren, dass der Westen nicht nur redete, sondern handelte. Erst nach dem Machtwechsel hin zu Gorbatschow öffnete sich dann in der Sowjetunion ein Fenster für echte Abrüstungsgespräche, die dann 1987 zum INF‑Vertrag und 1991 zur Abrüstung führten. Insofern war der Doppelbeschluss nicht allein ein „Wenn‑Dann‑Signal“, sondern die klare Botschaft: „Wir tun beides – und zwar wirklich“: Verhandeln, ja. Und gleichzeitig Fähigkeiten schaffen, die nicht nur angedacht oder hypothetisch, sondern militärisch einsatzbereit sind. Die Kombination aus Glaubwürdigkeit, politischer Standfestigkeit und veränderten Rahmenbedingungen in Moskau ermöglichten am Ende die Abrüstung. Das hieße für die aktuelle Entscheidung, so schnell wie mögliche eigene deutsche und europäische Mittelstreckenraketen als Gegenbedrohung zu den russischen Iskander aufzustellen, um dann Stärke mit Diplomatie verbinden zu können.
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Julian Röpcke🇺🇦
Julian Röpcke🇺🇦@JulianRoepcke·
Wenn ein Diktator seinen ehemaligen Mitarbeiter (zwei Staatskonzerne) und treuen Freund, der ihm noch nie öffentlich widersprochen hat, als unabhängigen Verhandlungsführer haben will, muss das natürlich halb Deutschland diskutieren. Weil wir über jedes seiner Stöckchen springen.
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💙💛 Regina Laska
💙💛 Regina Laska@Sunnymica·
Hals! Aber sowas von! Das läuft wieder einmal genau nach Putins Drehbuch - und zwar in Echtzeit. Putin droppt erst gestern Abend den Namen Schröder als seinen bevorzugten Verhandler, und die SPD-Außenpolitik klappt wie ein Taschenmesser auf: Ahmetović meint: Man sollte das „nicht sofort kategorisch ausschließen“. Stegner: „Es wäre fahrlässig, das auszuschlagen.“ Mützenich immerhin halbwegs nüchtern: „Es wäre komisch, wenn eine Kriegspartei den Vermittler bestimmen würde.“ Aber auch Mützenich nutzt den Moment, um Costas Russland-Gespräche zu loben - sie brächten ein neues Momentum. Der Spiegel berichtet darüber und die eigentliche Pointe des Artikels ist fast versteckt im letzten Drittel: Schröder allein traue man die Aufgabe nicht zu, deshalb denke man in der Koalition über ein Vermittlerduo Schröder/Steinmeier nach. Steinmeier. Ausgerechnet! Der Mann, der als Außenminister 2014 das Minsker Abkommen mitverbrochen hat und seither als der deutsche Politiker gilt, der Russland am gründlichsten missverstanden hat. Der Mann, der noch 2022 davon sprach, dass es ein „Fehler“ gewesen sei, an Nord Stream 2 festzuhalten - aber erst, nachdem die Panzer rollten. Der Mann, dessen ganze außenpolitische Biographie eine einzige Lektion in russischer Verlässlichkeit ist mit intimen Gesten gegenüber seinem Freund Lawrow. Ob er je daraus gelernt hat, ist zweitrangig. Diese SPD aber ganz sicher nicht, wenn solche Planspiele geäußert werden, ohne vor Scham in den Boden zu versinken. Jetzt soll also ausgerechnet dieses Duo - der Gazprom-Lobbyist und der Minsk-Architekt - zwischen Putin und der Ukraine vermitteln. Die Ukrainer dürfen sich freuen. Das ist Putins Erfolg in Reinform. Er hat noch keinen Quadratmeter Territorium aufgegeben, noch keinen Gefangenen ausgetauscht - aber die SPD schwelgt schon in altvertrauten Sphären. Innerhalb von Stunden. Bohhhh, ey! 🤨
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Thomas Jäger
Thomas Jäger@jaegerthomas2·
Putin zu Armenien, die sich gerade von 🇷🇺löst: "Wir alle sehen gerade alles, was sich in Richtung Ukraine abspielt. Aber wie hat das angefangen? Mit dem Versuch der Ukraine, der EU beizutreten." Nicht wegen NATO, sondern wegen EU. Offene Drohung. EU als Feind Russlands.
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💙💛 Regina Laska@Sunnymica·
Unfassbar! Henry wird der Eintritt verwehrt - zur Gefahrenabwehr! Henry versucht in Zivilklamotten als Berliner Bürger an der Gedenkveranstaltung in Treptow teilzunehmen. Wird abgewiesen. Begründung des Beamten: Henry sei „letztes Jahr negativ aufgefallen“. Henry: „Was heißt negativ?“ Beamter: „Störend.“ Henry: „Wie habe ich gestört?“ Beamter: „Ich kann mich nicht mehr erinnern.“ Aber, sagt der Beamte, „ich weiß ja trotzdem, wer Sie sind.“ Henry verlangt das Polizeikärtchen, kündigt eine Dienstaufsichtsbeschwerde an. Der Beamte beruft sich auf „Gefahrenabwehr“. Auf Henrys Frage, welche Gefahr er konkret darstelle: „Sie sind keine Gefahr an sich, aber es gibt Anhaltspunkte.“ Welche Anhaltspunkte? „Sie haben sich der Ukraine zugehörig gezeigt, das ist ja auch in Ordnung.“ Aha. Während russische Delegierte ungehindert vorbeispazieren, hält die Berliner Polizei deutsche Bürger ab, weil sie sich vor einem Jahr „der Ukraine zugehörig gezeigt“ haben. Das ist die Bilanz dieses Vormittags in einem einzigen Gespräch. Verantwortlich für die Entscheidung laut Henrys Recherche: Kriminaldirektor Wenzke, Abschnitte 27/28. Dienstaufsichtsbeschwerde folgt. Woanders wurden heute Georgsbänder aus der großen Tasche verteilt. Eine Reichsbürger-Initiative durfte ihren Stand aufbauen. Aber ein deutscher Bürger mit ukrainischer Fahne wird vom Gelände verwiesen. Das Bild der Berliner Polizei am 9. Mai 2026 ist in dieser einen Entscheidung komplett. Wir bleiben dran. Und wir nennen Namen. 💙💛#GedenkenstattPropaganda #wirsindmehr #B0509 🇺🇦
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