Ki Gallus

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Ki Gallus

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@kigallus

Ich habe kaum mehr Hoffnung, dass sich die Zerstörung unseres Gesellschaftssytems noch verhindern lässt. Aber: Aufgeben gilt nicht.

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Jan A. Karon
Jan A. Karon@jannibal_·
Weil es so absurd ist, dass ich es selbst kaum glauben kann: Wegen dieser Äußerungen in der ZDF-Doku »System Bürgergeld: Leben ohne Leistung?« von Sarah Tacke (die übrigens sehr sehenswert ist: zdf.de/video/reportag…) hat der Jobcenter-Mitarbeiter Fred Göcken aus Bremen seinen Job verloren. In dem Film berichtet Göcken, dass zwischen 30 und 40 Prozent der Bürgergeldempfänger unwahre Angaben in ihren Anträgen machen. Dies sei unter den Mitarbeitern »ein offenes Geheimnis«. Der Mann kritisiert außerdem die Geldausgabepraxis des Jobcenters, das sich durch diese Aussagen, so berichtet es die FAZ, »diffamiert« sieht. Aus meiner Sicht ist eine die Entlassung ein Skandal. Göcken schildert im Interview (das ist für jeden ersichtlich) aus erster Hand seine Beobachtungen im Berufsalltag; seine Äußerungen sind weder emotional aufgeladen noch hetzerisch, sie schwärzen auch keine Privatpersonen an und sie beruhen auf langjähriger Berufserfahrung, aus der sich eine gewisse Expertise ableitet. Sie stehen auch nicht isoliert da: Jobcenter-Mitarbeiter in ganz Deutschland berichten, oft nur hinter vorgehaltener Hand, von ganz ähnlichen Zuständen in ihren Behörden. Gerade in einer Stadt wie Bremen darf man davon ausgehen, dass Betrug unter Bürgergeldempfängern kein Nischenphänomen ist und sich hier tatsächlich ein System verselbstständigt hat. Dass er in seiner Sprecherposition erstmals subjektiv ist – und nicht für die Behörde spricht –, rechtfertigt doch keinen Rauswurf. Auch das Argument, Göcken habe das Interview mit seinem Arbeitgeber nicht abgesprochen, überzeugt mich nicht. Wenn staatliche Behörden am Ende zu Gatekeepern werden und darüber entscheiden, ob ihre Mitarbeiter mit freien Journalisten sprechen dürfen, was sie über Missstände erzählen dürfen und was nicht, – dann spricht am Ende niemand mehr offen über Verfehlungen. Und dann verlieren Schilderungen aus erster Hand ihre Überzeugungskraft, weil Journalisten nur noch anonymisierte Whistleblower hinter Schattenwänden mit verfremdeten Stimmen zeigen können, aber keine echten Menschen. Dieses Problem gibt es bereits bei der Polizei, wo Beamte nur über legitimierte Sprecher zu Wort kommen, selbst aber so gut wie nie subjektiv aus ihrem Berufsalltag und ihren Wahrnehmungen berichten dürfen, obwohl sie gerne wollten. In jedem Fall sollten Journalisten kein Interesse haben, dass solche Exempel statuiert werden. Dass jemand nun seinen Job verliert, weil er Missstände öffentlicht anprangert, zementiert ein Selbstverständnis als Volks- und Beamtenerziehungsapparat im Staat. Auf Dauer wird jene Menschensicht jedoch genau das Gegenteil bewirken, weil es schlicht zu viele Beamte gibt, die Göckens Äußerungen uneingeschränkt teilen. Rein menschlich bleibt aber eine Riesensauerei, einen langjährigen Mitarbeiter wegen dieses (nicht einmal sonderlich kontroversen) Interviews zu entlassen.
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Argo Nerd
Argo Nerd@argonerd·
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Dr. Daniel Stelter
Dr. Daniel Stelter@thinkBTO·
Mehr muss man nicht wissen. Die Verschwendung von Steuergeld und der Missbrauch von Sozialleistungen gehört nicht bestraft - wohl aber der Diener des Staates (also der Bürger), der die Missstände anspricht.
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WELT
WELT@welt·
Vater von Brokstedt-Opfer übt scharfe Kritik – jetzt lenkt der Verfassungsschutz ein to.welt.de/V7oMBUz
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Ruud Koopmans
Ruud Koopmans@Ruud_Koop_mans·
Lieber Spiegel, Wut muss man hier nicht „schüren“. Den enpfindet jeder mit einem Rest Anstand und Empathie. Wut nicht nur auf das Handeln der Polizei, sondern auch darauf, dass keine der Polizisten suspendiert oder angeklagt wurden 1/
DER SPIEGEL@derspiegel

Ein 18-Jähriger ist in Southampton erstochen worden, die Polizei verwechselte Täter und Opfer. Rechte wie der Populist Nigel Farage schüren Wut. Nun könnte der Fall den Machtkampf um Premier Starmer verschärfen. #ref=rss" target="_blank" rel="nofollow noopener">spiegel.de/ausland/grossb…

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Frank Luebberding
Frank Luebberding@FrankLuebb2·
Ich habe meinen Account @luebberding wieder zurück. Bitte den zu nutzen.
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Anna Schneider
Anna Schneider@a_nnaschneider·
Und wiedermal ist es X, wo man die Infos herbekommt, auch im Fall Henry Nowak, also genau das Medium, das die unzähligen Meinungsfreiheitsabschaffungsbeauftragten gerne entweder durchregulieren oder abschaffen würden welt.de/vermischtes/ar…
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Don Alphonso
Don Alphonso@_donalphonso·
Hallo @Support, der Account @luebberding wurde von einem Scammer gehackt. Könnt Ihr den bitte wieder dem Journalisten Frank Lübberding zurückgeben?
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BILD
BILD@BILD·
Die TV-Doku „Unraveling UNRWA“ beschreibt die unheilige Allianz der UN-Hilfsorganisation mit Extremisten und Mördern der Palästinenser. Sie wurde u.a. für das ZDF produziert, ist dort aber nie zu sehen gewesen. Sehen Sie die ganze Doku hier bei BILD: bild.de/politik/bild-z…
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Pauline Voss
Pauline Voss@Pauline__Voss·
Die EU-Kommission plant einen Generalangriff auf die Pressefreiheit: Mit dem European Democracy Shield will sie die Medienlandschaft neu ordnen und die neuen Medien vom Markt drängen. Die Maßnahmen des Democracy Shields kämen einer Zensur und der Gründung von Staatsmedien gleich: - Die EU will Milliarden Euro Steuergeld in ausgewählte Medien pumpen, auf diese Weise quasi ein Netz von staatlichen Medien schaffen. - Staatlich ausgewählte und finanzierte Medienhäuser sollen als Fact-Checker ein Archiv der Wahrheit anlegen und den EU-Behörden zuarbeiten. - Mit neues Gesetzen will die EU die Kontrolle über die Algorithmen erlangen und entscheiden, was in den Feeds angezeigt wird. - Unliebsame Medien sollen demonetisiert, also in den wirtschaftlichen Ruin getrieben werden können, politische Influencer im Namen des vermeintlichen Kinderschutzes reguliert werden. Alle Details meiner Recherche: nius.de/articles/80dc9…
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Ulf Poschardt
Ulf Poschardt@ulfposh·
thomas berbner gehört zu dem 1% im ÖRR, der wirklich außerhalb der ÖRR blase lebt und denkt. formidabler kommentar.
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Alexander Kissler
Alexander Kissler@DrKissler·
"Nach Angaben der Behörde wurden nichtdeutsche Tatverdächtige, gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil, bei Gewaltdelikten fünfmal häufiger festgestellt als deutsche Tatverdächtige, bei Messerdelikten sechsmal häufiger und bei Sexualdelikten achtmal häufiger" welt.de/politik/deutsc…
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Max Mannhart
Max Mannhart@maxmannhart·
Exklusiv: Die Landesmedienanstalten bereiten die Regulation von Social-Media-Algorithmen vor - im Zentrum steht dabei die Bevorzugung sogenannter „Public Value“-Medien. Dabei sollen die staatlich unterhaltenen Medienanstalten festlegen, welche Medien „verlässliche Anbieter“ sind, die „nach journalistischen Standards“ arbeiten. Diese sollen auf Social Media systematisch bevorzugt werden, während man dadurch „desinformierende, polarisierende oder lediglich aufmerksamkeitsstarke Inhalte“ zurückdrängen will. Das zeigt ein Papier, das Apollo News vorliegt. Bisher gibt es schon eine Liste solcher „Public Value“-Medien für Smart TVs - in der von den Medienanstalten empfohlenen Reihenfolge stehen ARD und ZDF auf den ersten Plätzen. Dass der Staat sich letztlich anmaßt, den Wert journalistischer Medien zu bewerten und nach eigenem Belieben deren Verbreitung zu steuern, ist ein Dammbruch. Das Vorhaben könnte in wenigen Monaten von den Ländern beschlossen werden. apollo-news.net/so-bauen-die-m…
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Julian Reichelt
Julian Reichelt@jreichelt·
Liebe kommunistische Freunde von @campact, fall Ihr noch eine weitere Petition gegen NIUS starten wollt, richtet Euch gern an Deutsche Bahn und Verkehrsministerium. Denn wir kaufen jetzt auch riesig im Hauptbahnhof Berlin.
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Philip Plickert
Philip Plickert@PhilipPlickert·
Geschichte ist oft etwas komplizierter, als manche denken.
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Yvonne Kussmann
Yvonne Kussmann@YveK22·
Heute vor 13 Jahren, am 22. Mai 2013 wurde Lee Rigby von zwei zum Islam konvertierten Nigerianern in Woolwich, London am helllichten Tag auf barbarische Art und Weise getötet. Lee Rigby war ein Soldat des Royal Regiment of Fusiliers und diente u.a. in Afghanistan. Er war 25 Jahre alt, verheiratet und Vater eines zweijährigen Sohnes. Nach seinen Auslandseinsätzen war er im Quartier im Tower of London stationiert. Lee war gerade auf dem Weg zurück zu seinen Barracks als er seinen Mördern Michael Adebolajo and Michael Adebowale auffiel, die schon seit einer Stunde auf der Suche nach einem Opfer waren. Als er über die Straße ging, überfuhren sie ihn. Anschließend sprangen sie aus dem Auto und schlachteten ihn förmlich ab, mit Messern und einem Fleischerbeil. Einfach so. Um 14.20 Uhr am Nachmittag in London. Weil er in den Augen dieser Barbaren ein Ungläubiger war. Es gibt ein Video, das einen der Täter völlig blutverschmiert direkt nach der Tat zeigt. Er spricht in die Kamera: „Wir schwören beim allmächtigen Allah, wir hören nie auf, euch zu bekämpfen, bis ihr uns in Ruhe lasst. Auge um Auge und Zahn um Zahn. Es tut mir leid, dass Frauen das mit ansehen mussten. Aber in unserem Land müssen Frauen dasselbe mit ansehen. Ihr werdet nie sicher sein. Setzt eure Regierung ab. Sie kümmert sich nicht um euch!“ Diese Geschichte hat aber auch Helden. 3 Frauen, die bereit waren, ihre Sicherheit und ihr eigenes Leben für Lee Rigby zu opfern. Ingrid Loyau-Kennett, Amanda Donnelly und Gemini Donnelly-Martin kamen per Zufall an den Tatort, noch während die zwei Täter über ihrem Opfer standen. Alle anderen Menschen, die sich dort aufhielten, rannten weg, um sich in Sicherheit zu bringen. Auch Kinder waren darunter. Ingrid, 48 Jahre, zweifache Mutter und Pfadfinderführerin ging auf die Täter zu und versuchte sie in ein Gespräch zu verwickeln, was ihr gelang. Dies nutzten Amanda Donnelly, 44 und ihre 20 Jahre alte Tochter Gemini, um sich um Lee Rigby zu kümmern. Sie knieten neben ihm am Boden, beruhigten und streichelten ihn und beteten. Die drei Frauen sorgten unter Einsatz ihres eigenen Lebens dafür, dass Lee Rigby in seinen letzten Momenten nicht alleine war. Davon gibt es Bilder, die ich bis heute nicht vergessen habe. Für mich gehören diese Frauen zu den mutigsten Helden unserer Zeit. Der 29 jährige Haupttäter erhielt eine tatsächliche lebenslange Freiheitsstrafe und soll nie wieder frei kommen. Er gilt als der gefährlichste Gefangene in Großbritannien. Der 22 jährige erhielt eine Freiheitsstrafe von 45 Jahren.
Yvonne Kussmann tweet mediaYvonne Kussmann tweet media
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Birgit Kelle
Birgit Kelle@Birgit_Kelle·
"Ein Mann" soll in einer fahrenden S-Bahn in Hamburg mit einer Machete "hantiert" und dadurch mehrere Fahrgäste in Angst versetzt haben. Hantiert. Wenn einer in einem fahrenden Zug eine Machete zieht und um sich schlägt, Sitze aufschlitz. PS: "Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort wurde der 53-Jährige wieder entlassen. Für den S-Bahnhof Tiefstack erhielt er einen Platzverweis." Platzverweis. Dann ist ja alles wieder gut.
WELT@welt

Mann schlägt mit Machete um sich – Fahrgäste fliehen aus Hamburger S-Bahn to.welt.de/8LvMKn2

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Alexander Kissler
Alexander Kissler@DrKissler·
«Der Hass gegen Schwule geht heute überwiegend von Migranten aus vornehmlich muslimischen Ländern aus», sagt René Durrer, «so erlebe ich das jedenfalls.» Natürlich habe es in Berlin schon in den 1980er Jahren Pöbeleien gegeben, etwa von Rechtsextremen, da wolle er nichts beschönigen. Das sei aber kein Vergleich zu dem, was heute passiere, besonders seit der Migrationswelle von 2015. «Doch das wird überall heruntergespielt, vor allem in den öffentlichrechtlichen Medien.» nzz.ch/feuilleton/ber…
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