Könnteman Rausfinden nag-retweet

Ich habe auf einer langen Autofahrt endlich Zeit gefunden, mir das "Skandalinterview" von @benungeskriptet mit Björn Höcke anzuhören.
Und empfehle jedem politisch interessierten Menschen, der nicht vollständig linksgrün tickt, das auch zu tun.
Um sich dabei folgende drei Fragen zu beantworten:
- Wo stimme ich zu und wo nicht?
- Wo habe ich trotz Zustimmung ein Störgefühl und warum?
- Was glaube ich ihm und was nicht?
Die Gründe liegen auf der Hand: Der Umgang mit der AfD insgesamt und mit Höcke im speziellen ist bei 99% der Bevölkerung von Bauchgefühl und Hörensagen geprägt. Das ist keine gute Idee.
Weder für die eigene intellektuelle Redlichkeit noch für die Demokratie (in der jeder seine Position darlegen darf, auch wenn der Konkurrenz das nicht gefällt) – und schon gar nicht, wenn es um die Zukunft der Gesellschaft geht.
Denn der Mann ist in Thüringen und seine Partei im Bund inzwischen die stärkste Partei.
Und der Wähler ist der Souverän der Demokratie. Nicht die Parteien und nicht die Medien, auch wenn das beide gern anders sehen.
Selbstverständlich finde ich es richtig, daß es das Interview gibt. Und wenn sich ein Podcaster damit durch die Decke schießt, dann liegt das nicht daran, daß er gewissenlos wäre.
Sondern daß der ÖRR und die klassischen Medien ihrer Aufgabe schon lange nicht mehr nachkommen. Weil sie Politik machen statt Journalismus. Man hätte längst ein faires und kritisches, langes Interview mit Höcke machen können. Und müssen. Aber das wollte man nicht. Selbst schuld, wenn man obsolet wird.
Hören Sie sich das an und überlegen Sie anhand der Originalquelle, was Sie davon halten. Meine drei Leitfragen habe ich ja oben empfohlen.
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