
Russland behauptet vieles. Das Problem ist nur: Die Glaubwürdigkeit des Kremls liegt seit Jahren bei nahezu null.
Wer die Welt über den Abschuss von MH17, die Krim-Annexion, die Vergiftung politischer Gegner, Bucha, die angeblich „nicht geplante“ Invasion der Ukraine oder die ständigen Drohungen gegenüber Nachbarstaaten belogen hat, sollte sich nicht wundern, wenn seine Aussagen als Propaganda wahrgenommen werden.
Natürlich behauptet Russland, Waffenlieferungen würden den Frieden verhindern. Würde Russland seine Truppen aus der Ukraine abziehen, wäre der Krieg morgen vorbei. Die westlichen Waffen sind nicht die Ursache des Krieges, sondern eine Reaktion auf die russische Aggression.
Und die Warnung, Waffenlieferungen seien ein „legitimes Ziel“, ist ebenfalls nichts Neues. Russland droht seit Jahren mit Eskalation – während es gleichzeitig selbst Raketen auf ukrainische Städte, Krankenhäuser und zivile Infrastruktur abfeuert.
Deshalb gilt bei Kreml-Verlautbarungen meist eine einfache Regel: Erst Fakten prüfen, dann glauben. Zu oft stellte sich heraus, dass die Behauptungen entweder Lügen, Propaganda oder beides waren.
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