
Mir geht diese Spritpreis-Paranoia ziemlich auf die Nerven. Live-Ticker, Reporter vor Tankstellen und Live-Cams vor den Preistafeln. Wir sprechen hier derzeit im Durchschnitt von rund 50€ mehr im Monat Benzingeld. Ja, das ist für Manche viel und genau die sollten gezielt entlastet werden. Die wahren Belastungen liegen ganz woanders. Wo bleibt die mediale Empörung, wenn das Deutschlandticket immer teurer wird? Wo der Aufschrei, wenn Grundnahrungsmittel zur Luxusware werden? Und wo ist der Krisenstab, weil das WG-Zimmer nicht mehr 300€ sondern 600€/Monat kostet? Autofahrer haben oft Alternativen, Mieter nicht. Und wenn Politik & Autofahrer wie jetzt dann das Tempolimit oder autofreie Sonntage ablehnen, obwohl es die Preise senken würde, dann hält sich mein Mitleid ehrlich gesagt ziemlich in Grenzen.





















