Mykhaylo d'Auria
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Mykhaylo d'Auria
@rolfetta
Alma Mater: Federico II, Napoli. Giurisprudenza, Inventore🇪🇺 Slava Ukraini 🇺🇦🇮🇹🇪🇺 EU NATO con qualche dubbio (Trump)











Wie kann es eigentlich bitte sein, dass vier Wochen Krieg gegen Iran die Flugabwehr Israels, der USA und der Golfstaaten leerschießt? Dass Rheinmetall-Chef Papperger sagt: „Wenn es noch einen Monat so weitergeht, haben wir fast keine Raketen mehr“ – und gleichzeitig erklärt, sein Team sei „gerade im Nahen Osten, um mit den Partnern zu verhandeln“? Er warte auf Aufträge. Wartet. Auf. Aufträge. Dabei kann Rheinmetall gar nicht anders. Ohne Genehmigung aus Berlin keine Produktion auf Vorrat, keine Lagerhaltung, kein Vorausdenken. Die Politik hat die Industrie in eine Logik gezwungen, die in Friedenszeiten vernünftig klingt und im Krieg tödlich ist. Iran ballert seit vier Wochen täglich etwa 100 Drohnen und 20 ballistische Raketen ab und hält dieses Tempo laut Experten noch Monate durch. Russland und Nordkorea liefern, zuverlässig wie Schweizer Uhrwerke wie schon Iran und Nordkorea an Russland. Der Westen schießt sich leer und kommt immer wieder zum gleichen Problem zurück: Keine Waffen da. Das ist kein Unfall. Das ist das Ergebnis einer Sicherheitsphilosophie, die Munition wie Industriegüter behandelt: just-in-time, auf Bestellung, keine Lagerhaltung. Jahrzehntelang hat der Westen in Präzision, Reichweite und Schnickschnack investiert. In das Teure. In das Schicke. Nicht in das Massenproduzierbare. Nicht in die schiere Menge, die einen Abnutzungskrieg gewinnt. Und obwohl es uns die Ukraine seit vier Jahren täglich vorbetet, haben wir das Konzept nicht geändert, geschweige denn auf Kyjiws Warnungen gehört: Hey, hallo, Drohnen mit Patriots abschießen ist nur so semi-gut. Und doch passierte genau das jetzt wieder. Mit dem Erfolg, dass die ohnehin spärlichen Lieferungen in die Ukraine noch spärlicher werden. Und jetzt die Frage, die sich niemand laut stellt: Was passiert heute Nacht, wenn China Taiwan angreift? Wenn Russland ins Baltikum einmarschiert? Mit welchen Raketen verteidigen wir den Artikel-5-Fall, für den die NATO angeblich dreißig Jahre lang geplant hat? Der Westen hat die falsche Seite der Gleichung optimiert. Und bezahlt gerade die Rechnung.


Ukrainian interceptor drones come with names you won’t find in any branding guidelines. When the environment gets brutal, humor gets brutal too – because it’s what keeps people going. It seems Ukrainian companies are now competing in dark humor when it comes to naming. Here are a few examples of popular interceptor drones: • P1-SUN (Pisun – literally “dick” in Ukrainian slang) – SkyFall • UEB-1 (from slang meaning fucker or someone who will fuck you up / hit you hard) – OSIRIS AI • D1L-Duck (wordplay referencing a big dildo – yeah, exactly that) – Falcons At first glance, this might seem like a very specific approach to branding. But in reality, it reflects the environment they’re built in – fast, brutal, and very real.




















