
»Stellt euch dieses arme 12-jährige Mädchen in Wien vor. Sie wurde von einem 18-jährigen afghanischen Jungen angesprochen. Er hat sie umgarnt und zum Sex gezwungen, obwohl er wusste, dass sie erst 12 war. Sie wurde schwanger, und er überredete sie zu einer Abtreibung, indem er sie mit Videos, auf denen sie Sex hatte, erpresste. Der „Freund“ wurde zu nur 15 Monaten Haft verurteilt und musste einige hundert Euro Schadensersatz zahlen. Doch es kommt noch schlimmer. Er reichte sie anschließend an seine Freunde weiter. Mehr als ein Dutzend Jungen aus der Türkei, Syrien, Bulgarien und Serbien sollen sie zu Sex gezwungen oder genötigt haben. Die Jungen waren zwischen 14 und 19 Jahre alt. Einer der Jungen, ein 17-jähriger Syrer, wurde freigesprochen, weil das Gericht befand, die Schilderung des Mädchens sei unklar und verwirrend und sie habe möglicherweise zugestimmt. Sie war 12 Jahre alt – was hatten sie denn von ihrer Schilderung der Ereignisse erwartet? Sie war schwer traumatisiert. Als er den Gerichtssaal verließ, warf er einen 100-Euro-Schein für sie auf den Tisch. Zehn weitere wurden ebenfalls für nicht schuldig befunden, da das Gericht die Beweise dafür, dass sie nicht zugestimmt hatte, für unzureichend hielt. Leider verlangt das österreichische Recht einen unwiderlegbaren Beweis für die fehlende Einwilligung, um eine Verurteilung zu erwirken, selbst bei Minderjährigen. Dieser Fall hat in Österreich Empörung ausgelöst, und das zu Recht. Wann werden Mädchen endlich vom System geschützt? Es scheint, als würden sie im Interesse der Vielfalt von jedem Land in Europa im Stich gelassen.«


















