
Anja Pfeffermann
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Anja Pfeffermann
@PolyPepper
große Klappe, kleine Füße • katholische Fränkin im @ErzbistumBerlin & im @zdkonline • Orientalistin & Afrikanistin • Comms @BMBFSFJ •










+++Yad Vashem wählt drei potenzielleStandorte für die Errichtung einesHolocaust-Bildungszentrums in Deutschland+++ Yad Vashem hat nach einer umfassenden, bundesweiten Machbarkeitsstudie mit Unterstützung der deutschen Regierung drei potenzielle Standorte für die Errichtung seines Holocaust-Bildungszentrums in Deutschland ausgewählt. In die engere Wahl kamen die Bundesländer Bayern, Nordrhein-Westfalen und Sachsen als mögliche Standorte für das erste Bildungszentrum außerhalb Israels. Die Idee zur Errichtung eines Holocaust-Bildungszentrums in Deutschland entstand erstmals bei einem Treffen im Jahr 2023 zwischen dem Vorsitzenden von Yad Vashem, Dani Dayan, und dem damaligen Bundeskanzler Olaf Scholz. Yad Vashem, das in Jerusalem ansässige Weltzentrum des Holocaust-Gedenkens, führte die Machbarkeitsstudie mit Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch und wird den Prozess gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBFSFJ) abschließen. Die Studie untersuchte zahlreiche Orte in ganz Deutschland und berücksichtigte dabei Faktoren wie Erreichbarkeit, Möglichkeiten für lokale Partnerschaften sowie die bestehende Gedenkstättenlandschaft. Yad Vashem-Vorsitzender Dani Dayan erklärte: „Das neue Bildungszentrum wird dazu beitragen, den gefährlichen Erscheinungen der Verzerrung und Verharmlosung des Holocausts entgegenzuwirken und damit eine wichtige Säule im Kampf gegen Antisemitismus darstellen. Dieses Projekt wird die Partnerschaften zwischen Yad Vashem und deutschen Institutionen stärken und die Gedenkstättenlandschaft in Deutschland bereichern.“ Bundesbildungsministerin Karin Prien sagte: „Antisemitismus ist eine ständige Herausforderung für alle Bildungseinrichtungen. Lehrkräfte und Pädagoginnen und Pädagogen in ganz Europa übernehmen die Aufgabe, die Erinnerung an den Holocaust mit pädagogischem Geschick und großem Einfühlungsvermögen wachzuhalten. Meine acht Jahre als Bildungsministerin auf Landesebene haben mich zu der Überzeugung geführt, dass der Besuch von Gedenkstätten ein integraler Bestandteil des Lehrplans sein sollte, verbunden mit einer angemessenen Vorbereitung und Nachbereitung. Lehrkräfte benötigen dafür umfassende fachliche Unterstützung. Deshalb bin ich dankbar, dass Yad Vashem diesen Schritt in Deutschland gehen möchte.“ @yadvashem @fk_yadvashem @AmbDaniDayan @n_liminski @DaniLudwigMdB @Markus_Soeder @fwhfreising @davidermes @PrienKarin


















