Tim S

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@IngoBTC

Stay humble and stack sats. Steuern sind Raub.

Deutschland 参加日 Ekim 2018
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Moore Dividends
Moore Dividends@MooreDividends·
Deutschland schrumpft. Das ist keine neue Erkenntnis. Auch meine Freundin und ich haben keine Kinder. Kaum jemand in meinem Umfeld (Alter zwischen Ende 20 und Anfang 30) hat Kinder. Ich denke jedoch nicht, dass es daran liegt, das niemand Kinder will. - Familienunfreundliche Politik - stetig steigende Lebenshaltungskosten - Eigenheim (Immobilie), egal ob Wohnung oder Haus, für die Mehrheit quasi unbezahlbar geworden - ungerechtfertigt hohe Abgabenlast - geringe Förderung des Vermögensaufbaus - anhaltende geopolitische Probleme - marode Schulen mit einem veralteten Bildungssystem Eine nicht funktionierende gesetzliche Rentenversicherung, die keinerlei Absicherung für die Zukunft bietet, rundet diese Aufzählung ab. Wer will da noch Kinder in die Welt setzen?
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Tim S
Tim S@IngoBTC·
@FurkanCCTV Gewinne aus dem Verkauf von Aktien, die vor dem 1. Januar 2009 gekauft wurden (sog. Altbestände), sind auch nach Einführung der Abgeltungsteuer grundsätzlich unbegrenzt steuerfrei, sofern sie zum Verkaufszeitpunkt länger als ein Jahr im Bestand waren.
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Tim S
Tim S@IngoBTC·
@FurkanCCTV Ich würde auch denken, dass steuerfreie Bitcoin steuerfrei bleiben. War mit Aktien damals vor der Abgeltungssteuer auch so meine ich.
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Furkan Yildirim
Furkan Yildirim@FurkanCCTV·
Bitcoin und ein Goldbarren stehen im selben Steuerparagraphen. Wortwörtlich. Im selben Satz. Trotzdem will die Politik offenbar nur einen davon härter besteuern. Das ist juristisch nicht so einfach, wie sie tut. Der entscheidende Paragraph heißt § 23 EStG. Dort sammelt der Staat alles, was Privatleute kaufen und später verkaufen können. Edelmetalle. Schmuck. Antiquitäten. Kunst. Fremdwährungen. Münzsammlungen. Bitcoin. Eine einzige Regel für alle: Wer länger als ein Jahr hält, zahlt keine Steuer auf den Gewinn. Diese Regel ist über 90 Jahre alt. Sie galt für Goldbarren genauso wie für Bitcoin. Jetzt will die Bundesregierung die Regel kippen. Aber nur für Bitcoin. Nicht für Gold. Nicht für Kunst. Nicht für die Münzsammlung. Genau hier liegt das Problem. Das Grundgesetz hat einen Artikel 3. Gleiches muss gleich behandelt werden. Wer in derselben Schublade liegt, darf nicht willkürlich anders besteuert werden. Bitcoin und Gold liegen in derselben Schublade. Beides wird gekauft, gehalten, verkauft. Beides wirft keine Zinsen ab. Beides ist knapp. Beides schützt vor Geldentwertung. Der Bundesfinanzhof hat 2023 ausdrücklich entschieden: Bitcoin ist ein Wirtschaftsgut wie jedes andere. Deshalb gilt § 23 EStG. Genau wie bei Gold. Die Politik hat jetzt drei Möglichkeiten. Möglichkeit eins: Nur Bitcoin besteuern. Eine Klagewelle ist vorprogrammiert. Verfassungsbeschwerden landen in Karlsruhe. Möglichkeit zwei: Alle anderen Wirtschaftsgüter mitbesteuern. Dann zahlt auch der CDU-Wähler aus Düsseldorf Steuer auf seinen Goldbarren. Und auf den Picasso im Wohnzimmer. Möglichkeit drei: Bitcoin künstlich aus § 23 EStG herausschneiden und wie eine Aktie behandeln. Juristisch fragwürdig. Aber politisch der bequemste Weg. Niemand spricht offen über diese drei Optionen. Stattdessen wird so getan, als sei die Sache einfach. Sie ist es nicht. Wer Bitcoin hart besteuern will, ohne die deutsche Mittelschicht am Goldbarren anzufassen, muss tricksen. Und Tricks fallen vor Gericht selten gut aus. Wenn dich solche Insights interessieren und dir helfen, interagiere gerne mit dem Post. 🧡
Furkan Yildirim@FurkanCCTV

Wer Bitcoin in Deutschland länger als ein Jahr hält, zahlt darauf bisher null Steuern. Genau dieser eine Standortvorteil steht jetzt offiziell im Haushaltsplan der Bundesregierung. Als Streichposten. Heute hat das Bundeskabinett die Eckwerte für den Haushalt 2027 beschlossen. In den Unterlagen aus dem Finanzministerium taucht ein Punkt auf, der die Krypto-Community in Deutschland seit Monaten beschäftigt: eine “veränderte Besteuerung von Kryptowährungen”. Im Klartext: Die einjährige Haltefrist soll fallen. Bisher ist die Regel einfach. Wer Bitcoin oder andere Kryptowährungen länger als zwölf Monate hält und dann verkauft, zahlt auf den Gewinn keine Steuer. Egal ob 1.000 Euro oder 1 Million. Das ist seit Jahren der einzige echte Standortvorteil für deutsche Bitcoin-Halter im europäischen Vergleich. Genau dieser Vorteil soll weg. Damit würde Bitcoin steuerlich wie Aktien behandelt: Jeder Verkauf wird steuerpflichtig, unabhängig davon, wie lange du gehalten hast. Spannend ist nicht das Was. Spannend ist das Warum. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hat es mit der Union nicht geschafft, sich auf echte Einsparungen zu einigen. Die CDU forderte unter anderem die Abschaffung des 1. Mai als Feiertag und einen Karenztag bei Krankheit. Die SPD lehnte ab. Es kam zu Streit, laut Klingbeil sogar zu Geschrei im Verhandlungsraum. Geeinigt hat man sich am Ende nicht aufs Sparen. Sondern auf neue Einnahmen. Der Haushalt 2027 sieht 110,8 Milliarden Euro neue Schulden vor. Allein im Kernhaushalt. 2026 waren es noch 98 Milliarden. Dazu kommen 27,5 Milliarden aus dem Sondervermögen Bundeswehr und 58,2 Milliarden aus dem Sondervermögen Infrastruktur, beides schuldenfinanziert. Steuern auf Zucker. Auf Plastik. Höhere Tabak und Alkoholsteuer. Und eben Krypto. Martin Greive, Leiter des Hauptstadtbüros des Handelsblatts, schreibt seit 13 Jahren über Finanzpolitik. Er nennt den Haushaltsentwurf “erschütternd” und spricht von “Luftbuchungen” und “Globalpositionen”, mit denen Lücken kaschiert würden. Die Begründung der Politik für die Krypto-Steuer klingt anders. Bündnis 90/Die Grünen sprechen seit Monaten von einer “Krypto-Lücke” von 11,4 Milliarden Euro pro Jahr. Eine Pflegekraft zahle Steuern, ein Lehrer zahle Steuern, aber wer Bitcoin lange genug halte, zahle null. Das sei eine “himmelschreiende Ungerechtigkeit”. Der Haken: Diese 11,4 Milliarden sind keine offizielle Zahl. Sie stammen aus einer Hochrechnung der Steuersoftware Blockpit, basierend auf einem Sample. Genau dieses Muster kennt man aus Österreich. Dort wurde die Haltefrist 2022 abgeschafft. Krypto-Gewinne werden seitdem pauschal mit 27,5 Prozent besteuert, unabhängig von der Haltedauer. Die politische Verkaufsformel war damals dieselbe: Gleichstellung mit Aktien, Modernisierung, Gerechtigkeit. Drei Jahre später kommt in Deutschland exakt dieselbe Argumentation auf den Tisch. Mit derselben Datengrundlage. Diesmal vom selben Anbieter. Was technisch dazukommt: Seit dem 1. Januar 2026 ist in Deutschland das Kryptowerte-Steuertransparenzgesetz in Kraft. Krypto-Börsen müssen ab 2027 alle Nutzerdaten und Transaktionen automatisch an das Bundeszentralamt für Steuern melden. Genau ab dem Zeitpunkt, ab dem die neue Besteuerung greifen würde, hat der Staat erstmals lückenlosen Zugriff auf jede Bewegung. Die Infrastruktur ist gelegt. Was bedeutet das konkret? Wenn die Reform kommt, verschwindet der einzige steuerliche Vorteil, den langfristig orientierte Bitcoin-Halter in Deutschland haben. Wer 2017 für 5.000 Euro Bitcoin gekauft und nicht verkauft hat, sitzt heute auf einem sechsstelligen Gewinn, den er bisher steuerfrei realisieren könnte. Nach der Reform wird daraus, je nach Ausgestaltung, ein steuerpflichtiger Vorgang. Offen ist bisher, ob es Übergangsfristen gibt, ob Altbestände geschützt werden und ab wann die Regelung greifen soll. Das größere Bild: Es ist nicht nur eine Steuerreform. Sieben Millionen Krypto-Nutzer in Deutschland sind die Zielgruppe. Sie sind politisch schlecht organisiert, in den klassischen Medien ohne Lobby, und sie sitzen auf Buchgewinnen aus einem mehrjährigen Bullenmarkt. Aus der Logik eines Finanzministers, der dringend Geld sucht und keine echten Einsparungen durchsetzen kann, ist das die einfachste Zielgruppe. Genau das ist es auch, was hier passiert. Wir reden nicht über Krypto-Politik. Wir reden über Haushaltsstopfen. Die Erfahrung aus Österreich legt nahe, dass die fiskalischen Effekte am Ende deutlich kleiner ausfallen als versprochen. Die strukturellen Effekte aber sind real. Höhere Compliance-Kosten für Privatanleger. Verlust eines Wettbewerbsvorteils im europäischen Vergleich. Und ein klares Signal: In einem Staat, der seine Schulden nicht über Einsparungen, sondern über neue Steuern und neue Schulden finanziert, gibt es keine Kategorie von Vermögen, die langfristig unangetastet bleibt. Wer geglaubt hat, sein Bitcoin sei sicher, weil eine zwölfmonatige Frist ihn schützt, wird das in den nächsten Wochen lernen. Frist ist Politik. Politik ändert sich, wenn der Haushalt sich ändert. Und der Haushalt 2027 ändert sich gerade vor unseren Augen. Wenn dich solche Insights interessieren und dir helfen, interagiere gerne mit dem Post. 🧡

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Tim S
Tim S@IngoBTC·
@KryptoWolfGER Meine hell sehende Glaskugel ist leider in der Werkstatt. Vielleicht sollten wir einfach auf das Beste hoffen und stoisch flexibel bleiben.
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Wolf
Wolf@KryptoWolfGER·
Wenn das alte Börsenzitat „Sell in May and go away, but remember to come back in September" wahr werden sollte, dann wird Bitcoin ziemlich sicher unter mindestens 60'000 fallen. Denn #Bitcoin folgt dem S&P 500 auf dem Weg nach unten. Nach oben leider nicht mehr, was für alle Krypto-Investoren (inkl. mir) eine harte Packung ist. Trotzdem bin ich mir sicher, irgendwann geht der Spass wieder von vorne los und in dieser toten Zeit erledige ich meine Hausaufgaben. Aktuell ist die Warterei schon ein bisschen nervig, aber es ist so. Bald wissen wir mehr.
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Tim S
Tim S@IngoBTC·
@E_Boeminghaus Würde trotzdem schonmal den Bademantel bereit halten :)
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Emanuel Boeminghaus
Emanuel Boeminghaus@E_Boeminghaus·
Die Familie von Luisa Neubauer war über Generationen am Tabakgeschäft beteiligt. Zigaretten sind bekanntlich mit erheblichen gesundheitlichen Risiken verbunden. Heute steht Luisa Neubauer mit ihrer Bewegung für eine Klimapolitik, die nach Ansicht vieler Kritiker finanzielle Belastungen auslöst und viele Menschen in Deutschland näher an die Armut treiben kann. Das ist eine bemerkenswerte Ironie der Geschichte. P.S.: Hab das nochmal rechtlich prüfen lassen ;-)
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Tim S
Tim S@IngoBTC·
@Quotendeutsche Hab ich dann auch gecheckt 😁. Klar würde ich das auch so machen 😉
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Snow White
Snow White@Quotendeutsche·
@IngoBTC Ich mein wenn’s deine eigene Frau wäre
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Snow White
Snow White@Quotendeutsche·
Männers, jetzt mal ehrlich, würdet ihr euch in einem solchen Fall schützend vor die Frau stellen oder euch hinter der Frau schützen? Be honest…
Siegvarg@Kranzschwinger

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Tim S
Tim S@IngoBTC·
@BTCoptioneer If there was an Euro version of STRC without the dollar risk I would maybe put like 10% of the portfolio in STRCe.
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BTC Optioneer
BTC Optioneer@BTCoptioneer·
$STRC is a short term savings account. $SATA is a long term savings account. Bitcoin is a long term capital preservation tool. How do you view these?
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Tim S
Tim S@IngoBTC·
@BTCoptioneer Why exactly is sata long-term compared to strc?
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Peter Schiff
Peter Schiff@PeterSchiff·
I'm going to host a Space at 8:30 PM on $STRC. I think it's an obvious Ponzi. I'll invite people to join and try to prove me wrong. @Saylor, this includes you. Also, I'd like @coffeebreak_YT to join. He did a great job exposing this, but then backed away from calling it a Ponzi.
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Tim S
Tim S@IngoBTC·
@marc02200 Am I not a "true Bitcoiner" if i just have like 30% Bitcoin and the rest is in global stocks :( ? I'd rather be able to hodl the stack I've accumulated by reducing the volatility and the pain. Thoughts?
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Marc Riemer
Marc Riemer@mriemer·
Bears in exhaustion mode.
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Tim S@IngoBTC·
@marc02200 Volatility- is a gift to the faithful.
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Marc ₿@marc02200·
What’s the one thing you hope Bitcoin never loses as it becomes more mainstream?
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Tim S
Tim S@IngoBTC·
@RoaringRagnar Right now its 'put the fries in the bag lil bro' but then it will be Walhallah
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Ragnar
Ragnar@RoaringRagnar·
What happens when the sellers run out of Bitcoin to sell? Asking for a friend.
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Tim S
Tim S@IngoBTC·
@ankap93 Mich erreichst du immernoch 😁
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Lukas Lauer
Lukas Lauer@ankap93·
Seit ungefähr 3 Tagen kriege ich nur noch Müll in meine Timeline gespült: Tiktok Videos. Stumpfes Engagement Farming. Posts von Ricarda Lang die Marathons läuft. Währenddessen gehen meine eignen Posts plötzlich vollkommen unter und ich erreiche niemanden mehr. Ist das bei euch auch so? Was ist passiert?
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Bariksis
Bariksis@bariksis·
How much Bitcoin do we think Saylor bought this week? Im thinking 10-12K 🤔 $MSTR $STRC
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Tim S がリツイート
Marc Riemer
Marc Riemer@mriemer·
Solange keine Mobilisierung bzw. Einberufung stattfindet, wirkt diese Regelung liberal. Sobald der Bundestag jedoch den Verteidigungsfall feststellt, greifen andere Mechanismen. Dann gewinnt dies in Verbindung mit dem Passgesetz plötzlich eine ganz andere Bedeutung. Denn genau in diesem Moment kann die Ausreise faktisch eingeschränkt werden, etwa durch Passversagung oder Ungültigerklärung. Der entscheidende Punkt ist nicht die aktuelle Ausnahme von der Genehmigungspflicht, sondern die rechtliche Möglichkeit, Bewegungsfreiheit situativ massiv einzuschränken. Dieser Erlass ist also nur eine Nebelkerze, damit das Thema schnell wieder aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwindet.
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Stefan Kooths
Stefan Kooths@StefanKooths·
#Gewinne sind das Getriebe, über das sich #Preise in Angebotsmengen übersetzen. Weltweit sind #Treibstoffe nun knapper. Dass sie hierzulande weiterhin verfügbar sind, liegt an den mit höheren Preisen erzielbaren Gewinnen. Ein #Preisdeckel oder eine „#Übergewinnsteuer“ (= impliziter Preisdeckel) würde Mengen anderswo hinlenken. Damit wäre der #Preismechanismus blockiert, und es bliebe nur die (weniger effiziente) #Mengenrationierung.
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Tim Freiheit
Tim Freiheit@TDrygala·
Natürlich steht es einer höherrangigen Richterin frei, sich im Nachgang zum #Kühlschranktweet noch mit @HeidiReichinnek zu solidarisieren und mir mangelnden Respekt vorzuwerfen. Nur sollte sie das nicht vom Dienstaccount aus tun und auch nicht mit Präsidentin des xyGerichts unterzeichnen. Sonst könnte leicht der Eindruck entstehen, hier würde Amtsautorität missbraucht. Und vielleicht auch der, dass in diesem Gericht Politik eine größere Rolle bei Personalbesetzung und Entscheidungsfindung spielt, als gut ist. Was wiederum schlecht wäre für das ohnehin angegriffene Vertrauen der Bevölkerung zur Neutralität der Justiz.
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