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„Bislang seien Programmziele, Zielgruppen und Instrumente „diffus“, sagte Prien. „Demokratiebildung muss in die Mitte der Gesellschaft wirken: Ziel ist, die ,stille Mitte‘ der Gesellschaft stärker mit unseren Angeboten zu erreichen und pluralistische Strukturen zu stärken.“ Kritik an dem Programm kam auch vom Bundesrechnungshof.
Das Ministerium habe versäumt, „hinreichend konkrete Förderziele zu bestimmen, sodass eine sachgerechte Zielerreichungskontrolle nicht möglich ist“, lautete das Ergebnis einer Untersuchung des Rechnungshofs, die in einer Prüfmitteilung vom 1. November 2022 zusammengefasst wurde. „Auch eine umfassende Wirkungskontrolle fehlte, da unbeabsichtigte Auswirkungen des Programms nicht untersucht wurden“, hieß es.
Die Programmbereiche „Entwicklung einer bundeszentralen Infrastruktur“, worunter Projekte mit deutschlandweiter Bedeutung fallen, sowie die sogenannten Innovationsprojekte, in deren Rahmen neue Arbeitsansätze erprobt und weitere Zielgruppen gewonnen werden, sollen nun zum Jahresende eingestellt werden. Zu den Projektträgern, die davon betroffen sind, gehören die Amadeu Antonio Stiftung, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Verein HateAid, das Medienunternehmen „Correctiv“, der Zentralrat der Juden und die Konrad-Adenauer-Stiftung.“
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