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Heute um 14:24 Uhr deutscher Zeit haben unbekannte Trader in einer einzigen Minute 760 Millionen Dollar gegen den Ölpreis gesetzt.
21 Minuten später twittert Irans Außenminister, dass die Straße von Hormuz wieder offen ist.
Brent stürzt um bis zu 11 Prozent ab.
Das ist die dritte solche Wette innerhalb von vier Wochen. Insgesamt über 2,2 Milliarden Dollar. Jedes Mal Minuten vor einer Ankündigung, die "eigentlich" noch niemand kannte.
Der konkrete Ablauf heute:
Zwischen 14:24 und 14:25 Uhr werden 7.990 Brent-Kontrakte verkauft. In einer Minute. Laut Daten des Börseninformationsdienstes LSEG entspricht das einem Gegenwert von rund 760 Millionen Dollar. Es ist die mit Abstand größte Einzelbewegung in diesem Kontrakt an diesem Tag.
Um 14:45 Uhr meldet Abbas Araghchi, Irans Außenminister, auf X, dass die Straße von Hormuz "vollständig geöffnet" ist für alle kommerziellen Schiffe, solange der Waffenstillstand mit Israel und den USA hält. Wenige Minuten später bestätigt Donald Trump die Nachricht auf Truth Social.
Der Markt reagiert sofort. Brent fällt auf 88,73 Dollar. WTI fällt auf 84,44 Dollar. Heizöl minus 10 Prozent. Benzin minus 5 Prozent. Es ist der zweitgrößte Tagesverlust am Ölmarkt seit Kriegsbeginn.
Wer auch immer diese Minute um 14:24 Uhr getroffen hat, hat innerhalb einer halben Stunde einen dreistelligen Millionenbetrag verdient.
Das ist kein Einzelfall. Es ist ein Muster.
23. März, 15 Minuten bevor Trump auf Truth Social eine Pause der Angriffe auf iranische Energieinfrastruktur ankündigt: 500 Millionen Dollar Wetten auf fallendes Öl. Der Preis stürzt danach um 15 Prozent ab.
7. April, Stunden bevor Trump einen zweiwöchigen Waffenstillstand mit Iran verkündet: 950 Millionen Dollar Wetten auf fallendes Öl. Der Preis stürzt um 15 Prozent ab.
17. April, heute: 760 Millionen Dollar, 21 Minuten vor der Hormuz Öffnung. Minus 11 Prozent.
Drei Fälle. Vier Wochen. Jedes Mal Minuten vor einer Entscheidung, die an diesem Tag nur eine Handvoll Menschen auf dem Planeten kannte. Jedes Mal perfekt getimt. Jedes Mal in der richtigen Richtung.
Die US-Aufsichtsbehörde CFTC, zuständig für den Terminmarkt, hat laut Bloomberg eine Untersuchung eingeleitet. Die beiden größten Ölbörsen CME und ICE wurden aufgefordert, ihre Handelsdaten herauszugeben. Die Ermittler fordern die sogenannten Tag 50 Kennungen an. Das sind die Identifikationsnummern, die jedem einzelnen Trade zeigen, welches Konto, welche Firma, welche Person dahintersteht.
David Miller, Chef der CFTC Enforcement Abteilung, hat öffentlich erklärt, dass Insiderhandel im Energiemarkt "besonders schädlich" sei, weil er über die Inflation jeden Bürger trifft.
Das Weiße Haus hat jede Beteiligung dementiert. Sprecher Kush Desai nannte die Anschuldigungen "grundlos und unverantwortlich".
Und hier wird es systemisch.
Der Ölpreis ist kein normaler Marktpreis. Er bestimmt deine Heizkosten im Winter. Deine Tankrechnung jede Woche. Er bestimmt den Preis von Diesel, von Lebensmitteln, von fast jedem transportierten Gut. Er ist, gemeinsam mit dem Anleihemarkt, der wichtigste Inflationsindikator der Welt.
Wenn dieser Preis nicht mehr durch Angebot, Nachfrage und Geopolitik gebildet wird, sondern durch eine Handvoll Akteure mit Insiderwissen über den nächsten Truth Social Post, dann funktioniert Preisbildung nicht mehr. Dann ist nicht der Markt kaputt. Dann ist der Informationsfluss vom Weißen Haus zum Markt kaputt.
Und das trifft jeden. Nicht nur den Trader, der zu spät war. Sondern jeden Haushalt, der an der Tankstelle zahlt, und jeden Staat, dessen Notenbank auf Basis manipulierter Preissignale ihre Geldpolitik kalibriert.
Mohamed El-Erian, ehemaliger Chef des weltgrößten Anleihefonds PIMCO, hat in den vergangenen Wochen wiederholt davor gewarnt, dass die Vermischung von Regierungskommunikation und Marktbewegung im Ölmarkt ein Vertrauensproblem erzeugt, das über einzelne Trades hinausgeht.
Historisch gibt es dafür eine Parallele, die ungemütlich ist.
Vor der Finanzkrise 2008 gab es über Jahre verdächtige Bewegungen in Put-Optionen auf Fluggesellschaften und Banken, immer wenige Tage bevor eine schlechte Nachricht öffentlich wurde. Damals hat niemand systematisch ermittelt. Die SEC hatte andere Prioritäten. Das Ergebnis ist bekannt.
Heute hat die CFTC dieselben Werkzeuge, die sie damals hatte. Sie kann Handelsdaten ziehen. Sie kann Tag 50 Kennungen prüfen. Sie kann feststellen, welches Konto das Geld bewegt hat.
Der Haken: Das Justizministerium hat seine Abteilung für öffentliche Integrität in den letzten Monaten von 36 auf 2 Juristen reduziert. Die SEC hat ihre Spitze der Enforcement Abteilung verloren. Die personellen Ressourcen für genau diese Art von Ermittlung sind auf einem historischen Tiefstand.
Drei Trades. 2,2 Milliarden Dollar. Vier Wochen.
Wenn dich solche Makro Insights interessieren und dir helfen, interagiere gerne mit dem Post. 🧡

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5400 Euro mehr im Monat für Merz? Dobrindt streicht Gehaltserhöhung für Kanzler und Minister.
welt.de/politik/deutsc…
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🐋 The desperate race to save Timmy the whale
• A massive rescue mission is underway off the coast of Germany as a lone whale, nicknamed Timmy, remains stranded in shallow waters.
• Local marine biologists and specialized teams are working against the tide to stabilize the mammal as thousands of spectators watch from the shore.
• Experts warn that time is running out, marking one of the most high-stakes wildlife rescue operations of the decade.
If we have the technology to reach the stars, why do we still struggle so much to save a single stranded animal in our own backyard?
nytimes.com/2026/04/17/wor…
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Investitionsmittel aus dem 500 Milliarden Euro schweren Sondervermögen werden womöglich zweckentfremdet, Finanzminister Lars Klingbeil bestreitet das. Doch effektive Prüfungen kann er nicht vorweisen. #ref=rss" target="_blank" rel="nofollow noopener">spiegel.de/wirtschaft/unt…
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bild.de/regional/ostse…
Wismar (Mecklenburg-Vorpommern) – Immer wieder wechseln die Helfer die Tücher auf Timmy aus. Warum eigentlich? Nach BILD-Informationen dienen sie nicht nur der Befeuchtung des Buckelwals, sie sind auch mit Zinksalbe bestrichen. Damit wollen die Retter seine stark angegriffene Haut behandeln.
Helfer begannen auch am Freitag damit, den Schlick um den Wal zu beseitigen. Wie BILD erfuhr, benutzen sie dafür einen Seascooter. Das ist eigentlich ein Unterwasserfahrzeug für Taucher. Im Anschluss soll Timmy mit Luftkissen angehoben und auf eine Konstruktion aus Netz und Pontons gelegt werden. Gelingt dies, ist der Weg aus der Ostsee Richtung Atlantik frei. BILD
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Donau-Schalker@StefanHB3
Mich kotzen die Leute und Presse-Fuzis an die ständig die Verhältnismäßigkeit im Fall von #Buckelwal #Timmy anprangern und unseren Kampf um das Tier als übertrieben ansehen. "Die Welt hat wichtigere Probleme". Dann kümmert euch doch drum ihr Vögel und wir kümmern uns um den Wal.
ART
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Mich kotzen die Leute und Presse-Fuzis an die ständig die Verhältnismäßigkeit im Fall von #Buckelwal #Timmy anprangern und unseren Kampf um das Tier als übertrieben ansehen. "Die Welt hat wichtigere Probleme". Dann kümmert euch doch drum ihr Vögel und wir kümmern uns um den Wal.
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Unfassbar!!!!! - Die Wahrheit über Wal "Timmy" von Robert Marc Lehmann - unbedingt anschauen!!!! youtu.be/apSjwShd6so?si… via @YouTube #timmy #hope #wal #buckelwal

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🚨 BREAKING 🚨
Die DLRG ist heute Abend mit 6! Booten am Hafen eingetroffen um das Rettungsteam zu unterstützen!🐋 ♥️
#Hope #Timmy #Buckelwal
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Brandgefährlich: Rechtsanwalt Joachim Steinhöfel über Ursula von der Leyens Covid-App gegen die Redefreiheit – und wie die EU-Chefin die Axt an demokratische Grundrechte anlegt 🔗 Hier ganzes Gespräch anschauen: youtube.com/watch?v=EAEdwB…

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