




Anna Rathert
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@AnnaRathertMdB
Ehefrau, Mutter, Patriotin. Rechtsanwältin. Bundestagsabgeordnete. Liebt ihr deutsches Vaterland. Ist der Wahrhaftigkeit verpflichtet.







Der Faschismus war im Kern eine linke Bewegung – auch wenn er im Nachkriegsdiskurs aus politischen Gründen als „rechts“ etikettiert wurde. Betrachtet man nicht die Schlagworte, sondern die Strukturen und Ideen, zeigt sich deutlich: Der Faschismus war revolutionär, kollektivistisch, staatsgläubig und antikonservativ. Er wollte die bestehende Ordnung stürzen, nicht bewahren. Damit unterschied er sich grundlegend von der klassischen Rechten, die auf Religion, Familie, Eigentum, Verantwortung und gewachsene Ordnung setzte. Mussolini kam selbst aus der Sozialistischen Partei, übernahm sozialistische Strukturprinzipien und nationalisierte sie. Auch Hitler verachtete das Bürgertum, die Monarchie und die Kirche – alles tragende Säulen des alten, konservativen Europas. Beide Bewegungen zielten auf die Schaffung eines „neuen Menschen“, der sich dem Staat unterordnet. Sie lehnten den Liberalismus ebenso ab wie die freie Marktwirtschaft, setzten stattdessen auf Planwirtschaft, Gleichschaltung und ideologische Umerziehung. Insofern war der Faschismus kein Kind des Konservatismus, sondern des Sozialismus – allerdings eines Sozialismus, der nationale statt internationale Ziele verfolgte. Er verband die sozialistische Idee der kollektiven Gleichschaltung mit nationalistischer Rhetorik und Gewalt. Der Unterschied zum Marxismus lag also nicht im Menschenbild oder im Verhältnis zum Staat, sondern allein in der Frage, ob das Kollektiv die Nation oder die Klasse sein sollte. Der Faschismus war somit kein rechter, sondern ein totalitär-linker Versuch, Gesellschaft und Mensch vollständig zu formen. Die Etikettierung „rechts“ diente nach 1945 vor allem der politischen Selbstreinigung der Linken, die ihre ideologische Nähe zu autoritären Bewegungen verschleiern wollte. Historisch und ideengeschichtlich bleibt festzuhalten: Der Faschismus war links in seiner Struktur, revolutionär in seinem Anspruch und totalitär in seiner Umsetzung – ein System, das sich gegen alles wandte, was klassisch rechts, bürgerlich und frei war. Heute setzt uns die internationalsozialistische linke Front zu. Diese weist in ihrer Pose „Antifaschismus“ unübersehbare Nähe zu alldem auf, was zu bekämpfen sie vorgibt. Demokratie, freie und konservative Positionen und vor allem Opposition sind ihr ein Gräuel. Das sind in deren Denke alles Faschisten.🤡 Und überhaupt: Wer Antifa und das faschistoide Gemache der selbsternannten Antifaschisten kritisiert, ist heute kein Faschist. Es sind klare Geister, die aus der Geschichte gelernt haben und sich nicht schon wieder vor eine totalitäre Karre spannen lassen wollen. Auch wenn diese die Beschriftung „Antifaschismus“ trägt.





Thank you @AnnaRathertMdB Member of the AfD for meeting with me! I look forward to hosting you all in DC in December!








