
Bernhard Herrmann
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Bernhard Herrmann
@BHerrmann_
ehem. Mitglied des Bundestags (ehem. MdB) | Ausschuss Klimaschutz & Energie | Wasserbauingenieur | #Südwestsachsen #Bürgerenergie #Wirtschaft



@Storch_i @NorwaySkandin Wenn schon die „taz“ ein realistischeres Lagebild von damals abgeben kann, sollte das selbst einem hemmungslosen Parteisoldaten der GRÜNEN zu denken geben. „… die meisten in Deutschland gekauften Solarmodule stammen damals schon: aus China.“ taz.de/Geschichten-vo…


@schuma2011 @PLengsfeld @fbrantner @cem_oezdemir @ob_palmer @cducsubt Der Atomausstieg wurde 2002 unter Rot-Grün beschlossen, als zentrales Projekt des grünen Koalitionspartners, inklusive Ausrichtung auf Gas als Backup volatiler EE. Alle nachfolgenden Gesetzesänderungen betrafen nur noch die Länge der Gnadenfrist.➡️


Vor einem Jahr bewilligte der Bundestag ein riesiges Schuldenpaket für neue Investitionen. Eine Studie legt nahe: Das Geld wurde zu 95 Prozent zweckentfremdet. trib.al/nD7BSqA

Kann man einer angeschlagenen Regierungspartei, die bei einer wichtigen Landtagswahl nur 5,5 % erzielt hat, überhaupt die Debatte über die Rückkehr zur Kernkraft zumuten? Die SPD sagt: „Brauchen wir nicht, dafür haben wir Nina Scheer.” Ihre Eltern engagierten sich in der Anti-Atomkraftbewegung. Ihre Mutter Irm Scheer-Pontenagel leitete später ein Solarunternehmen und gab eine Solarzeitschrift heraus. Ihr Vater Hermann Scheer war maßgeblich an dem Gesetz mit massiven Subventionen von anfangs über 50 ct/kWh für Solar beteiligt. Heute kommen etwa 90 Prozent der Solaranlagen aus China, wo sie hauptsächlich mit Kohlestrom hergestellt werden. Entsprechend sind die aktuellen Argumente von Nina Scheer zum Vorstoß von Markus Söder zum Bau kleiner Kernkraftwerke: Das geht nicht, denn das ist verboten. Und man könne es auch nicht erlauben, denn es wäre zu teuer und zu langsam. Dass die mit zig Milliarden Euro geförderte installierte Solarleistung von 100 GW uns heute gerade einmal so viel Strom liefert wie die neun am schnellsten reaktivierbaren Kernkraftwerke und noch massive Systemumbauten sowie fossile Ersatzkraftwerke erfordert, muss unbedingt Teil dieser Debatte sein. Eine Debatte, die die SPD am liebsten nicht führen würde, die angesichts der sich verschärfenden Weltlage – auch mit China! – aber nicht mehr zu vermeiden ist.

Die letzten 6 deutschen Kernkraftwerke hatten 8,4 GW.















Rolf Schuster von @VernunftkrafteV zeigt mit dieser Grafik, warum der Ausbau von EE keinen Beitrag zur Frage der Versorgungssicherheit im Winter leistet.







