Der Kompass

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Der Kompass 🧭 Debattenplattform zu Politik und Entwicklungen rund um die Politikwende & Bremen Freiheitlich - Werteorientiert - Pragmatisch Privat betrieben.

Bremen Katılım Haziran 2025
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@P_Kochersperger Na, noch sind wir ja da. Schauen wir, was die Mitglieder entscheiden. Auch wenn schon sehr viele sehr gute Mitglieder abgesprungen sind und nur wenig Hoffnung bleibt.
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Philip Kochersperger
Philip Kochersperger@P_Kochersperger·
@Der_Kompass_ Schade, bester und nun nicht mehr kleinster Landesverband🙂 Ihr habt euren Teil versucht, und es hat funktioniert💪
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Bundesparteitag WerteUnion: Boykott aus Bremen openpr.de/news/1307585/B… Der letzte funktionierende Landesverband zieht die Reißleine Die WerteUnion Bremen wird den kommenden Bundesparteitag boykottieren. Diese Entscheidung ist kein Schnellschuss, sondern das Ergebnis einer monatelangen Entwicklung, die inzwischen nicht mehr zu übersehen ist: Die Partei befindet sich in einem Zustand politischer, struktureller und personeller Erosion. Während im Norden... openpr.de/news/1307585/B…
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Nun liegt es an den restlichen Mitgliedern, ob sie dem komplett durchorchestrierten Bundesparteitag so durchwinken oder ob genug Mitgliederwille existiert, die Partei noch auf den richtigen Kurs zu bringen. Warum muss ich gerade an den Abspann von "Das Leben des Brian" denken? 🤔 youtube.com/watch?v=jHPOzQ…
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@gy_meag Na super, nun habe ich Appetit... 🏎️💨 schnell Zutaten besorgen
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MΞΛGGY
MΞΛGGY@gy_meag·
Ich liebe diese Lolek und Bolek Kochvideos. Was Die sich für ne Arbeit machen...krass 😊
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Hört er sich manchmal eigentlich selber reden? Merz: "Dann müssen wir auch darüber sprechen das ein beachtlicher Teil dieser Gewalt, aus den Gruppen der Zuwanderer in die Bundesrepublik Deutschland kommen." #bundestag #friedrichmerz #gewalt #zuwanderung
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Reiche arbeitet mit Angst und Verzerrung Zur Einordnung: 1. Der Anteil aus der Region Deutschlands Rohöl kommt seit Jahren nur zu einem kleineren Teil aus dem Nahen/Mittleren Osten; große Anteile stammen z.B. aus Norwegen, den USA, Kasachstan und anderen Regionen. Selbst wenn 10–12% über eine konkret bedrohte Route laufen, bedeutet das nicht automatisch, dass „ab Ende April“ der Sprit ausgeht. Es gibt Lager, alternative Lieferwege und eine globale Marktumlenkung. 2. Warum trotzdem „Knappheit“? Solche Warnungen zielen oft auf den Preis, nicht auf echte physische Knappheit: - Spekulanten nutzen die Unsicherheit, Futures steigen, die Konzerne heben Preise „vorsorglich“ an. - Medien drehen das zu einer drohenden Versorgungskrise, obwohl faktisch eher ein Preisschock wahrscheinlich ist. 3. Politische und „Klimaschutz“-Ebene Dass nun sofort Knappheitsszenarien beschworen werden, hat drei Funktionen: - Akzeptanz für höhere Preise schaffen („ist halt Krieg/Knappheit“) - Politisch Druck gegen Entlastungen machen („Sparen ist jetzt patriotisch und fürs Klima“) Hier werden alle bedient: CDU: Ein Gruß von Kriegsökonomie, Spekulation und politischer Instrumentalisierung SPD/Grüne: Im Namen des „Klimaschutzes“ benutzt, populistische Forderungen nach Tempolimit und 9€-Ticket werden lauter Je nachdem, wem es gerade nützt.
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Straße von Hormus Inwiefern Europa betroffen ist Die Straße von Hormus gilt als eine der wichtigsten Energie-Schlagadern der Welt. Immer wieder steht die Frage im Raum: Was passiert, wenn sie dauerhaft blockiert bleibt/wird? Auf den ersten Blick scheint Europa weniger betroffen zu sein als asiatische Staaten. Doch dieser Eindruck greift zu kurz. Die Auswirkungen wären auch hier massiv, nur auf eine andere Weise. 1. Geringere direkte Abhängigkeit - ein trügerischer Vorteil Europa bezieht vergleichsweise wenig Energie direkt über die Straße von Hormus. Beim Rohöl liegt der Anteil bei rund 8%, beim Flüssiggas (LNG) bei etwa 18%. Im Vergleich dazu sind Länder wie China, Indien oder Japan deutlich stärker abhängig. Das führt schnell zu der Annahme: Europa könne eine Sperrung relativ problemlos verkraften. Doch diese Sichtweise übersieht, dass Energie kein regionaler, sondern ein globaler Markt ist. Die geringere direkte Abhängigkeit ist daher kein echter Schutz. 2. Der globale Preisschock trifft alle Eine Blockade der Straße von Hormus trifft schlagartig einen erheblichen Teil des weltweiten Öl- und Gasangebots betreffen. Schätzungen gehen von bis zu 30 % des globalen Ölhandels aus. Die Folge wäre ein massiver Preisanstieg: - Ölpreise würden weltweit steigen - Gaspreise würden nachziehen - Transport- und Produktionskosten würden explodieren Europa könnte zwar auf alternative Lieferanten zurückgreifen, müsste dafür aber deutlich höhere Preise zahlen. Die Belastung käme also nicht durch fehlende Versorgung, sondern durch Kosten. 3. Verdrängungseffekte: Europa gerät unter Druck Besonders kritisch sind die indirekten Marktverschiebungen. Länder mit hoher Abhängigkeit, vor allem in Asien, würden versuchen, ihre Ausfälle durch verstärkte Einkäufe auf anderen Märkten zu kompensieren. Das hätte direkte Konsequenzen: - Europa konkurriert stärker um Lieferungen aus den USA, Norwegen oder Afrika - Preise steigen zusätzlich durch Nachfrageüberhang - Lieferketten werden instabiler Europa würde also nicht isoliert betroffen sein, sondern in einen globalen Verdrängungswettbewerb geraten mit klaren Nachteilen für energieintensive Industrien. 4. Kritische Nebenwirkungen für Industrie und Versorgung Neben Öl und Gas betrifft eine Eskalation auch weitere Schlüsselbereiche: - Düngemittel: Ein erheblicher Teil des globalen Handels kommt aus der Region. Steigende Preise treffen Landwirtschaft und Lebensmittelkosten - Industriegase wie Helium: Wichtig für Hightech, Halbleiter und Medizin - LNG-Versorgung: Besonders relevant für Europa seit dem Rückgang russischer Gaslieferungen Diese Faktoren wirken indirekt, aber nachhaltig, vor allem auf Industrie, Ernährung und technologische Produktion. Aussicht: Europa ist nicht der Hauptabhängige der Straße von Hormus, aber das schützt nicht vor den Folgen. Die eigentliche Gefahr liegt nicht in einem physischen Versorgungsstopp, sondern im globalen Marktmechanismus: - Preise steigen weltweit - Konkurrenz um Ressourcen nimmt zu - wirtschaftlicher Druck wächst Europa verliert nicht den Zugang, sondern zahlt den Preis. Und genau darin liegt das strategische Risiko.

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Wenn der Staat sich selbst kontrolliert Der Bundesrechnungshof vor dem Vertrauensbruch Was hier geschieht, ist mehr als eine Personalie. Es ist ein Signal. Der Bundesrechnungshof war bislang eine der letzten Instanzen, die sich dem Zugriff parteipolitischer Logik weitgehend entzogen hat. Eine Institution, die nicht gefallen musste, sondern prüfen, kritisieren, widersprechen. Doch genau dieses Prinzip wird nun ausgehöhlt. Mit Ansgar Heveling, einem aktiven CDU-Bundestagsabgeordneten und engen Vertrauten des Kanzlers, sowie Klara Geywitz, bis vor wenigen Monaten selbst Teil der Bundesregierung, rückt die Spitze des Rechnungshofs gefährlich nah an die politische Macht heran, die sie eigentlich kontrollieren soll. Das Problem ist nicht nur die formale Zulässigkeit. Das Problem ist die politische Signalwirkung. Wer gestern noch Gesetze beschlossen und Milliardenprogramme verantwortet hat, soll heute deren Kontrolle übernehmen. Wer Teil der Regierungsmehrheit ist, wird zum obersten Prüfer eben dieser Mehrheit. Das ist keine klare Gewaltenteilung mehr, das ist institutionelle Nähe, die Vertrauen kostet. Natürlich werden Union und SPD von „Kompetenz“ sprechen. Doch Kontrolle lebt nicht primär von Kompetenz, sondern von Distanz. Der Rechnungshof ist keine Bühne für parteipolitischen Proporz. Er ist die letzte Verteidigungslinie des Steuerzahlers gegen ineffiziente, verschwenderische oder politisch motivierte Ausgaben. Wenn diese Linie verwischt, entsteht ein strukturelles Problem: - Kritik wird leiser - Prüfungen werden vorsichtiger - Prioritäten verschieben sich Nicht, weil es Anweisungen gibt, sondern weil Nähe wirkt. Die Parallele zum Fall Harbarth ist kein Zufall. Schon damals wurde eine zentrale Kontrollinstanz personell enger an die politische Macht gebunden. Heute setzt sich dieses Muster fort. Man kann das alles legal nennen. Man kann es politisch geschickt nennen. Aber eines wird es dadurch nicht: vertrauensstiftend. Denn ein Staat, der seine Kontrollinstanzen mit eigenen Vertrauten besetzt, sendet eine klare Botschaft: Kontrolle ist erwünscht solange sie nicht zu unbequem wird. Und genau hier beginnt das eigentliche Problem. Nicht im Gesetz. Sondern im schleichenden Verlust von Glaubwürdigkeit. bundesrechnungshof.de/SharedDocs/Kur… handelsblatt.com/politik/deutsc…
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Straße von Hormus Inwiefern Europa betroffen ist Die Straße von Hormus gilt als eine der wichtigsten Energie-Schlagadern der Welt. Immer wieder steht die Frage im Raum: Was passiert, wenn sie dauerhaft blockiert bleibt/wird? Auf den ersten Blick scheint Europa weniger betroffen zu sein als asiatische Staaten. Doch dieser Eindruck greift zu kurz. Die Auswirkungen wären auch hier massiv, nur auf eine andere Weise. 1. Geringere direkte Abhängigkeit - ein trügerischer Vorteil Europa bezieht vergleichsweise wenig Energie direkt über die Straße von Hormus. Beim Rohöl liegt der Anteil bei rund 8%, beim Flüssiggas (LNG) bei etwa 18%. Im Vergleich dazu sind Länder wie China, Indien oder Japan deutlich stärker abhängig. Das führt schnell zu der Annahme: Europa könne eine Sperrung relativ problemlos verkraften. Doch diese Sichtweise übersieht, dass Energie kein regionaler, sondern ein globaler Markt ist. Die geringere direkte Abhängigkeit ist daher kein echter Schutz. 2. Der globale Preisschock trifft alle Eine Blockade der Straße von Hormus trifft schlagartig einen erheblichen Teil des weltweiten Öl- und Gasangebots betreffen. Schätzungen gehen von bis zu 30 % des globalen Ölhandels aus. Die Folge wäre ein massiver Preisanstieg: - Ölpreise würden weltweit steigen - Gaspreise würden nachziehen - Transport- und Produktionskosten würden explodieren Europa könnte zwar auf alternative Lieferanten zurückgreifen, müsste dafür aber deutlich höhere Preise zahlen. Die Belastung käme also nicht durch fehlende Versorgung, sondern durch Kosten. 3. Verdrängungseffekte: Europa gerät unter Druck Besonders kritisch sind die indirekten Marktverschiebungen. Länder mit hoher Abhängigkeit, vor allem in Asien, würden versuchen, ihre Ausfälle durch verstärkte Einkäufe auf anderen Märkten zu kompensieren. Das hätte direkte Konsequenzen: - Europa konkurriert stärker um Lieferungen aus den USA, Norwegen oder Afrika - Preise steigen zusätzlich durch Nachfrageüberhang - Lieferketten werden instabiler Europa würde also nicht isoliert betroffen sein, sondern in einen globalen Verdrängungswettbewerb geraten mit klaren Nachteilen für energieintensive Industrien. 4. Kritische Nebenwirkungen für Industrie und Versorgung Neben Öl und Gas betrifft eine Eskalation auch weitere Schlüsselbereiche: - Düngemittel: Ein erheblicher Teil des globalen Handels kommt aus der Region. Steigende Preise treffen Landwirtschaft und Lebensmittelkosten - Industriegase wie Helium: Wichtig für Hightech, Halbleiter und Medizin - LNG-Versorgung: Besonders relevant für Europa seit dem Rückgang russischer Gaslieferungen Diese Faktoren wirken indirekt, aber nachhaltig, vor allem auf Industrie, Ernährung und technologische Produktion. Aussicht: Europa ist nicht der Hauptabhängige der Straße von Hormus, aber das schützt nicht vor den Folgen. Die eigentliche Gefahr liegt nicht in einem physischen Versorgungsstopp, sondern im globalen Marktmechanismus: - Preise steigen weltweit - Konkurrenz um Ressourcen nimmt zu - wirtschaftlicher Druck wächst Europa verliert nicht den Zugang, sondern zahlt den Preis. Und genau darin liegt das strategische Risiko.
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Science girl
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The power of a dog’s nose is so extraordinary it can detect even the faintest trace—just a few molecules in the air.
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Mehrere 1000€ pro Tag für eine 14jährige Islamistin um Spaziergänge abzusichern? Personalkosten der Polizei: Berichten zufolge sind mehrere Beamte rund um die Uhr eingeteilt, um die Jugendliche zu bewachen und ihre Spaziergänge abzusichern. Bei NRW‑Durchschnittsgehältern für Polizisten liegt der Stundensatz inkl. Nebenkosten grob im Bereich von etwa 60–100 Euro pro Beamter und Stunde, je nach Dienstgrad und Zusatzkosten. Infrastruktur: Die Unterkunft im gesicherten Container samt Zaun, Überwachungstechnik und Zufahrtsschutz bindet zusätzliche Bau‑, Betriebs‑ und Wartungskosten. Anwohner berichten, dass der Schotterweg/Spazierweg extra angelegt wurden. Jugendhilfe/psychiatrische Vorbereitungen: Die Behörden planen laut Medien einen speziellen Bereich in einer Psychiatrie, was Planungs‑, Umbau‑ und zusätzliche Sicherheitskosten verursacht. Grobe Richtung (Schätzung) Wenn - vereinfacht - nur 6–8 Polizeikräfte gleichzeitig im Einsatz sind (Tag‑Nacht‑Schicht, Einsatzkräfte, Verwaltung, Leitung), kommen schnell mehrere tausend Euro pro Tag allein für Personalkosten zusammen, d. h. mehrere Hunderttausend Euro pro Jahr, solange die Maßnahme läuft. Warum es nicht genauer genannt wird Sicherheitspolitik: Behörden geben solche Zahlen meist nicht transparent preis, weil sie sonst als „Benchmark“ für potenzielle Angreifer dienen könnten.​ Politische Sensibilität: Gerade bei einem minderjährigen, nicht strafmündigen „Islamisten“‑Fall ist jede konkrete Kostenangabe politisch brisant und wird daher vage gehalten.
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Der Kompass
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Das Problem mit der öffentlichen Kommunikation Sprache radikalisiert sich, wird polemischer und Substanzlos. Wir haben parteiintern genau diese Art von Kommunikation immer wieder kritisiert: Zu pauschal, zu dünn belegt, zu sehr auf Wirkung statt auf Substanz gebaut. Und genau deshalb irritiert es umso mehr, wenn ausgerechnet an verantwortlicher Stelle wieder in dieses Muster zurückgefallen wird. Was für einen Aktivisten-Post noch durchgeht, reicht für eine Parteivorsitzende schlicht nicht aus. Wer führen will, muss präziser argumentieren, sauber belegen und vor allem Lösungen liefern und nicht nur Stimmungen bedienen. Denn genau hier liegt das Problem, selbst in dem heutigen Posting der stellvertretenden Parteivorsitzenden der WerteUnion: Es werden Einzelfälle zu einem System hochgezogen, Motive unterstellt („finanzielle Interessen“) ohne Beleg, und ein unscharfer Begriff von „dem System“ verwendet, ohne konkret zu benennen, wo der Fehler tatsächlich liegt. Wie es besser ginge, ist kein Geheimnis. Zwei einfache Beispiele: „In X % der überprüften Fälle kam es zu Zweifeln an Altersangaben – deshalb brauchen wir ein einheitliches, rechtssicheres Verfahren zur Altersfeststellung.“ „Die Kosten pro Fall liegen durchschnittlich bei X € im Jahr – unser Ziel ist mehr Effizienz durch schnellere Verfahren und klare Zuständigkeiten.“ So spricht Führung: konkret, überprüfbar, lösungsorientiert !!! Die eigentliche Enttäuschung liegt daher nicht im Inhalt, sondern im Niveau. Die Lernkurve müsste nach oben zeigen. Aktuell zeigt sie leider in die falsche Richtung. Sie können´s einfach nicht.
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WerteUnion... zwischen AfD-Warteraum und Findungsprozess Ist das noch Partei – oder kann das weg? Zwei Jahre nach Gründung klingt die strategische Selbstbeschreibung ernüchternd: Man befinde sich „noch im Findungsprozess“ und warte auf ein politisches „Momentum“ (Bundesvorstandsmitglied Schwarzer Ex-AfD/Ex-Grüne) etwa durch ein mögliches Scheitern der AfD in Regierungsverantwortung oder ein Verbotsverfahren. Übersetzt heißt das: Man setzt nicht auf eigene Stärke, sondern auf die Schwäche anderer. Das ist keine Strategie. Das ist politisches Abwarten im Wartesaal. Diese Unschärfe zieht sich durch den gesamten Auftritt. Während Teile des Bundesvorstands ein „noch nicht sichtbares, bürgerlich-konservatives Angebot“ (Bundesvorstandsmitglied Sylvia Pantel Ex-CDU) ankündigen, ruft der offizielle X-Account den großen Systemkampf aus: „Wir Liberale gegen alle Etatisten“. Das Problem: Der Anspruch passt nicht zum Inhalt. Wer ins Grundsatzprogramm schaut, findet keine klare freiheitliche Linie, sondern einen bekannten Dreiklang aus CDU-Nähe, AfD-Anleihen und einem dünnen FDP-Anstrich. Anschlussfähig? Ja. Unverwechselbar? Nein. Der entscheidende Unterschied wird elegant umschifft und argumentiert: Hier steht sinngemäß: Der Staat soll das Richtige tun. (= etatistisch, nur anders) Freiheitlich würde bedeuten: Der Staat soll möglichst wenig tun. Das ist kein kleiner Unterschied. Das ist die Sollbruchstelle. Denn wer definiert „das Richtige“? Genau: der Staat selbst. Und damit ist man näher am Etatismus, als man öffentlich zugibt. Der markige Freiheitsruf wirkt so wie das, was er ist: eine Mogelpackung im Branding. Die Wähler haben darauf bereits geantwortet. In Baden-Württemberg: 0,2 %. Die bittere Regel der Politik bestätigt sich einmal mehr: Gewählt wird das Original - nicht die Kopie. Konsequenz: In mehreren Bundesländern (Hessen, Bayern) tritt man gar nicht erst an oder scheitert organisatorisch (Rheinland-Pfalz). Eine Partei, die weder klar weiß, wofür sie steht, noch die Kraft hat, überhaupt auf dem Wahlzettel zu erscheinen, stellt sich zwangsläufig die Existenzfrage. Das ist kein Aufbruch. Das ist Stillstand mit Ansage. - Man wartet auf Fehler anderer, statt selbst zu liefern. - Man verkauft Freiheit, liefert aber staatliche Denklogik. - Man wirkt wie eine Partei, handelt aber wie ein Projekt im Dauer-Testlauf. Darüber wollten die Bremer Anträge reden auf dem kommenden Bundesparteitag. Zu unangenehm für eine potentielle Wiederwahl? Die Folge: Der Notausgang ist für viele (Ex-)Mitglieder längst die bessere Alternative geworden in den letzten Tagen/Wochen. Leider gehen immer die Guten zuerst.

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Der Kompass@Der_Kompass_·
@IchBins1793181 @gy_meag Vielleicht gibt es deswegen so viele Parteien. Nicht wegen der Politik, sondern wegen der Posten für das Ego.
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marksman@IchBins1793181·
@Der_Kompass_ @gy_meag Nope. Solange die Partei nicht aufgelöst ist, behalten sie ihre Pfründe äääääääh Posten.😉
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Der Kompass
Der Kompass@Der_Kompass_·
Also bitte SPD: Jetzt bloß keine Schnellschüsse. Gerade jetzt braucht die SPD Stabilität an der Spitze. Wer, wenn nicht Lars Klingbeil und Bärbel Bas, sollte diesen konsequenten Kurs weiterführen? Man muss ja auch mal anerkennen: So zielstrebig Richtung 5 %-Hürde marschiert man nicht aus Versehen. Das ist harte Arbeit, strategische Konsequenz und bemerkenswerte Ausdauer im Ignorieren der Realität. Deshalb der Appell: 👉 Bitte unbedingt weitermachen. 👉 Keine personellen Experimente. 👉 Keine Kurskorrektur. Denn wenn man schon dabei ist, eine ehemals große Volkspartei endgültig überflüssig zu machen, dann sollte man das Projekt auch sauber zu Ende bringen. Weiter so.
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Der Kompass
Der Kompass@Der_Kompass_·
@IchBins1793181 @gy_meag Ich frage mich immer, was das für eine Macht ist, Vorsitz in einer sterbenden Partei zu sein. Machtgier? Machtbesessenheit? Ohnmacht?
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marksman
marksman@IchBins1793181·
@Der_Kompass_ @gy_meag Man möchte vermuten, die "älteren Herrschaften" können sich nicht von ihren Posten und der damit einhergehenden Macht lösen. Stra-Zi scheint nicht einmal mehr auf ein Direktmandat hoffen zu können: sie lässt sich lieber in die EU wählen, da gilt die 5 Prozent Hürde nicht.
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Der Kompass
Der Kompass@Der_Kompass_·
SPD-Kollege Klüssendorf schiebt dem eine Kampfansage hinterher: „Wir waren zu zaghaft in den letzten Wochen. Ich finde uns gutgläubig und naiv.“ Es könne nicht sein, dass die Konzerne auf dem Rücken der Leute Milliardengewinne machten. Fast möchte man Klüssendorf seinen frischen Tatendrang glauben, würde man nicht schon jahrelang dasselbe Mantra hören. Wahrscheinlicher ist nämlich, dass es sich um den fast schon traditionellen Reflex der SPD nach Wahlniederlagen handelt. Motto: Wir haben verstanden und kümmern uns jetzt wieder mehr um die Arbeiter. Wer´s glaubt... msn.com/de-de/nachrich…
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Jens Baden
Jens Baden@jens_baden·
Das letzte Gefecht der SPD Die gute, ehemals stolze alte Dame SPD, nicht in Würde gealtert, aber mit dementiellem Vergessen ihrer eigenen Vergangenheit. Sie liefert unfreiwillig die Bühne für ein unwürdiges Politisches Spektakel einer gescheiterten und hilflosen selbsternannten politischen Elite. Eine Gruppe von Menschen, die sich die Partei zur Beute gemacht haben, die ehrenhafte Geschichte der SPD in einen Schundroman umgeschrieben haben und keinen Respekt für die Leistungen derer die diese Partei zu einer der wesentlichen Stützen unseres Landes gemacht haben. Und die Partei? Inzwischen zu schwach für Widerspruch und um sich gegen die Vereinnahmung dieser selbsternannten Eliten zu verteidigen. Diese Partei braucht Hilfe zur Selbsthilfe. Nicht von dem sogenannten Nachwuchs, dieser vor Selbstherrlichkeit vergehenden Jusos. Eine Nachwuchselite die die historische Vergangenheit der ehemaligen Arbeiterpartei noch im Liegen mit Füssen tritt. Die Partei braucht Hilfe von den letzten noch verbliebenen Mitgliedern die noch wissen, was es heißt Sozialdemokraten zu sein. Wenn die nicht schnell laut werden und sich gegen diese Übernahme wehren, stimmen sie beim Abgesang der SPD mit ein. Sie können nicht sagen, sie haben nichts gewusst. Zuschauen ist manchmal nicht besser als mitmachen beim Niedergang. Der Niedergang der SPD | FAZ share.google/8WEKXSDlPMRpVb…
Jens Baden tweet media
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Der Kompass
Der Kompass@Der_Kompass_·
Witziger Verein die FDP: Strack-Zimmermann fühlte sich letztes Jahr noch zu alt für den Bundesvorsitz - geht steht sie bereit. Kubicki sagt gestern Nachmittag erst noch ab, um dann abends doch bereit zu sein. Dürr wollte gestern aufgeben und ist heute wieder kampfbereit Nur Lindner hat Abends bei "Hart aber Fair" abgewunken. Schlecht, wenn man keinen jungen Nachwuchs hat.
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Buckelwal in der Lübecker Bucht: Rettung bisher ohne Erfolg Eine Rettung wäre bitter nötig für den Meeressäuger. "Wenn der Wal nicht vom Strand runterkommt, ist das das Todesurteil für das Tier", sagte Sven Biertümpfel von Sea Shepherd. Dem Wal ginge es stündlich schlechter. ndr.de/nachrichten/sc…
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