Dr. Michael Spitzbart

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Krankheiten verhindern bevor sie entstehen 🥼 Europas Top-Gesundheitsexperte 💡 über 40 Jahre Erfahrung als Arzt

Katılım Ocak 2024
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Dieser Fehler macht deine Fettverbrennung kaputt. Viele Menschen gehen joggen, fahren Rad oder machen anderes Ausdauertraining, weil sie Fett verbrennen möchten. Kurz bevor sie loslegen, essen sie aber noch schnell eine Banane, ein Müsli oder einen Snack mit Kohlenhydraten. Und genau hier liegt der Fehler. Wenn Kohlenhydrate im Blut sind, greift der Körper zuerst auf diese Energiequelle zurück. Er verbrennt also zunächst den Zucker aus dem Blut und nicht die eigenen Fettreserven. Gerade beim aeroben Training - also bei moderater Belastung wie Joggen, Radfahren oder zügigem Gehen - wäre der Körper eigentlich perfekt darauf eingestellt, Energie aus Fett zu gewinnen. Dafür ist dieser Trainingsbereich gemacht. Wenn man jedoch vorher Kohlenhydrate isst, verschiebt sich dieser Prozess. Der Körper nutzt dann primär die schnell verfügbare Energie aus dem Blut. Die Fettverbrennung bleibt im Hintergrund. Deshalb kann es sinnvoll sein, aerobes Training nüchtern zu machen. Das bedeutet nicht, ohne Flüssigkeit zu trainieren. Trinken ist wichtig. Aber wer gezielt die Fettverbrennung aktivieren möchte, sollte vor dem Training auf schnelle Kohlenhydrate verzichten. Viele unterschätzen diesen einfachen Zusammenhang. Dabei zeigt er sehr gut, wie stark Ernährung und Stoffwechsel zusammenhängen. Manchmal sind es nicht komplizierte Trainingsprogramme, die den Unterschied machen, sondern das Verständnis dafür, wie der eigene Körper Energie nutzt.
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Warum das Mikrobiom so wichtig für unsere Gesundheit ist? Weil ein großer Teil dessen, was über Gesundheit oder Krankheit entscheidet, tatsächlich im Darm beginnt. Unser Darm ist nicht nur ein Verdauungsorgan. Er ist ein komplexes Ökosystem aus Milliarden von Bakterien - das sogenannte Mikrobiom. Und dieses System beeinflusst erstaunlich viele Prozesse in unserem Körper: unser Immunsystem, unseren Stoffwechsel, unsere Energie und sogar unsere Stimmung. Gerade wenn heute viel über Longevity gesprochen wird, also darüber, wie wir gesund älter werden können, spielt dieses Thema eine zentrale Rolle. Eigentlich ist der Wunsch nach einem langen, gesunden Leben nichts Neues. Menschen beschäftigen sich schon seit Jahrhunderten damit. Heute sprechen wir über Biohacking, neue Technologien und innovative Gesundheitskonzepte. Doch eine der wichtigsten Grundlagen wird dabei erstaunlich oft übersehen: die Gesundheit unseres Darms. Eine stabile Darmflora kann einen enormen Einfluss darauf haben, wie leistungsfähig wir sind, wie gut unser Immunsystem arbeitet und wie stabil unser Körper insgesamt funktioniert. Leider wird dieses Thema in der klassischen Medizin häufig noch etwas stiefmütterlich behandelt. Dabei zeigt die Forschung seit Jahren, wie eng unsere Gesundheit mit dem Zustand unseres Mikrobioms verbunden ist. Deshalb kann ich nur empfehlen, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Das Mikrobiom ist ein großes und unglaublich spannendes Feld. Und gleichzeitig eine der Grundlagen für ein gesundes Leben. Hier auf diesem Kanal werde ich in Zukunft immer wieder darüber sprechen und auch konkrete Impulse geben, wie man seine Darmflora unterstützen kann. Denn manchmal sind es gerade die grundlegenden Dinge, die am Ende den größten Unterschied machen.
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Die drei wichtigsten Blutwerte, die ihr kennen solltet. Erstens: Hämoglobin Dieser Wert wird beim Hausarzt automatisch bestimmt. Entscheidend ist aber nicht nur, ob er „in der Norm“ liegt – sondern wo in der Norm. Ziel sollte der obere Normbereich sein. Hämoglobin transportiert Sauerstoff – in die Muskeln für körperliche Leistung und ins Gehirn für geistige Klarheit. Sportler achten sehr bewusst auf ihre Leistungsfähigkeit. Wer viel denkt, arbeitet und Verantwortung trägt, sollte das genauso tun. Zweitens: Gesamteiweiß im Blut. Dieser Wert wird oft gar nicht bestimmt…dabei ist er zentral. Hämoglobin besteht zu rund 99 % aus Eiweiß. Das heißt: Ein hohes Hämoglobin bei niedrigem Gesamteiweiß funktioniert biologisch nicht. Eiweiß ist Substanz, Struktur, Transport. Ohne ausreichendes Eiweiß fehlt die Grundlage für Leistungsfähigkeit und Regeneration. Drittens: Magnesium. Magnesium ist entscheidend für die Energieproduktion in euren Mitochondrien – den Kraftwerken jeder einzelnen Zelle. Ein guter Magnesiumspiegel unterstützt Energie, Konzentration und Belastbarkeit. Ein dauerhaft niedriger Spiegel kann die Energieprozesse spürbar bremsen. Diese drei Werte hängen enger zusammen, als viele glauben. Wenn ihr verstehen wollt, wie ihr euer eigenes Blut richtig einordnet – jenseits von Standard-Referenzwerten: masterclass.spitzbart.com/die-videomaste… Ich habe eine eigene Analyse-Software entwickelt, basierend auf zehntausenden Blutbildern. In der Masterclass Blut lernt ihr, eure Werte wirklich zu verstehen und damit eure Gesundheit zu optimieren - nicht nur abzulesen.
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Meine neue Tour startet 🤩 Hier Tickets sichern: agentur-stage.at/index.php?page… Für mich ganz besondere Vorträge, bei denen ich euch nicht nur mein Wissen weitergeben möchte - ich möchte euch kennenlernen! Deswegen freue ich mich über jeden einzelnen, der an diesen Abenden mit dabei ist 🤩
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Der Austritt der USA aus der WHO Man kann von Donald Trump ja halten was man will, aber er hat durchaus auch lichte Momente. Den Austritt aus der WHO - welche er zurecht für eine korrupte Vereinigung hält - kann ich nur begrüßen. Was früher einmal gut gedacht war, ist zu einer mafiösen Struktur von Profiteuren und Lobbyisten geworden, die alles andere als die Gesundheit der Menschen im Auge hat. Die WHO wurde “gekapert” von Privat-Personen und Stiftungen, die durch zweckgebundene Spenden eigene wirtschaftliche Interessen ganz nach Gutsherrenart durchsetzen können. Was mich am meisten stört ist die Tatsache, dass die deutsche Bundesregierung - wenn eine neue Pandemie geplant ist - sämtliche Entscheidungen an die nicht gewählte WHO überträgt. Wie kann man als Staat seine eigene Souveränität nur freiwillig so aufgeben? Brauchen wir unsere gewählten hochbezahlten Volksvertreter überhaupt noch, wenn sie unter dem Strich doch nichts entscheiden? Ich würde ebenfalls für einen sofortigen Austritt Deutschlands aus der WHO plädieren, genau wie aus dem Bürokratie-Monster EU, welche ich für genauso wenig reformierbar halte wie die WHO. Beides war früher einmal gut gedacht, wurde dann aber von Seilschaften unterwandert, die selten das Wohl der Bürger im Auge haben. Trump ist ja ebenfalls vom Pariser Klimaabkommen zurückgetreten, was für uns auch eine Überlegung wert wäre. Unsere Anhänger der Religion des menschengedachten Klimawandels sorgen wegen künstlich überteuerter Energie nur für Unternehmenspleiten sowie Abwanderungen ins weniger regulierte Ausland. Gedankenspiel: wegen zu hoher Energiekosten kann bei uns kaum Aluminium mehr produziert werden, und muss aus dem Ausland gekauft werden, wo man mit viel weniger Auflagen auf die Klimaziele pfeift. So gehen unzählige Arbeitsplätze verloren, die wohl nie zurückkehren werden. Wer hat damit etwas gewonnen, außer dass man zeigt, dass man viel Haltung – aber wenig Verstand – dem eigenen Untergang entgegensteuert. Die Bordkapelle der untergehenden Titanic bzw. die regierungstreuen Medien kritisieren alle Stimmen, die vor dem Eisberg warnen. Wir steuern sehenden Auges dem Untergang entgegen. Doch in seinem Sessel behaglich dumm, sitzt das deutsche Tagesschau-Publikum.
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Gesundheit braucht Zeit. Und genau deshalb haben wir uns entschieden, die zeitliche Begrenzung der Masterclass aufzuheben. Ab sofort sind alle Videoinhalte unbegrenzt nutzbar. Für alle bestehenden Nutzer und für alle, die noch dazukommen. Das Zitat beschreibt sehr gut, warum. Manche Zusammenhänge versteht man nicht beim ersten Sehen. Oft versteht man sie erst dann, wenn der Körper beginnt, Signale zu senden…manchmal leise, manchmal eher deutlich. Und oft erst dann, wenn man bereit ist, diese Signale ernst zu nehmen. Gesundheit ist kein Projekt, das man „durchzieht“. Sie entwickelt sich über Jahre, verläuft in Phasen und verändert sich mit dem Leben. Es gibt Zeiten, in denen man sehr bewusst hinschaut, und andere, in denen das Wissen eher im Hintergrund mitläuft, bis neue Fragen entstehen oder alte Themen plötzlich eine andere Bedeutung bekommen. Genau dafür ist diese Masterclass gedacht. Nicht als Kurs mit Ablaufdatum, sondern als Wissensraum, zu dem man immer wieder zurückkehren kann. Weil Verständnis wächst. Weil Erfahrung dazukommt. Und weil man den eigenen Körper oft erst mit der Zeit wirklich versteht. Aus Dankbarkeit gegenüber dieser Community und genau aus diesem Verständnis heraus haben wir uns für diesen Schritt entschieden. Gesundheit braucht keinen Zeitdruck. Und Wissen sollte bleiben, wenn man es braucht.
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Ernährungspyramide auf den Kopf gestellt Die Amerikaner haben diese Woche die auch bei uns seit 60 Jahren häufig gebrauchte Ernährungspyramide auf den Kopf gestellt. Bisher sollte die Basis der Ernährung aus bis zu 60 % Kohlenhydrate bestehen. Sogar für Diabetiker! Das habe ich schon immer als falsch betrachtet. Merke: Kohlenhydrate sind NICHT essenziell, egal was uns von den so genannten Experten erzählt wird. In der ganzen Evolution waren Kohlenhydrate absolute Mangelware. Wie konnte sich die Menschheit denn dann überhaupt entwickeln, wenn Ackerbau erst seit 10 000 Jahren besteht? Kohlenhydrate werden im Endeffekt immer als Zucker verwertet, egal wie komplex die Kohlenhydrate sind. Da macht leider auch das Vollkorn nur einen marginalen Unterschied. Oft werden dem Brot dunkle Farbstoffe beigemengt, um einen gesünderen, vollwertigen Eindruck zu vermitteln. Es gibt aber kein dunkles Mehl. Das ist nur ein Trick der Industrie. Die Basis der neuen Pyramide stellen Proteine und unverarbeitete Lebensmittel dar. Bei der alten Pyramide haben sich die Menschen an dem satt gegessen, was sie gar nicht brauchen. Das ist wie innerliches Verhungern an vollen Tellern. Denn dadurch blieb viel weniger Platz auf dem Teller für das, was wir wirklich brauchen – nämlich wertvolle Proteine und unprozessierte Lebensmittel. Je öfter der Mensch bei der Produktion der Nahrungsmittel die Finger im Spiel hatte, desto schlechter wird das Essen. Der Mensch degradiert Lebensmittel zu Nahrungsmitteln. Daher bin ich auch ein Gegner des aktuellen Mercosur-Abkommens, wodurch massenweise Billig-Produkte aus Übersee importiert werden dürfen. Das macht unseren Bauern das Leben noch schwerer, die ohnehin schon eine Auflage nach der anderen zu erfüllen haben. Billigere, unter schlechteren Standards und Kontrollen produzierte Nahrungsmittel überschwemmen dann unseren Markt. Das wird das Höfe-Sterben bei uns nur noch beschleunigen. Wieder einmal ein Meisterwerk „unserer“ EU. Die ernährungstechnische „Werkseinstellung“ des Menschen ist die ketogene- oder zumindest low-carb Ernährung. Wenn man zu dieser Ernährungsform zurückkehrt, verschwinden viele chronische Erkrankungen wie von Geisterhand – von Diabetes Typ II, Autoimmunkrankheiten mit all deren entzündlichen Prozessen bis zu Alzheimer. Und hier spreche ich nicht wie ein Blinder von der Farbe. Sondern von praktischer Erfahrung mit unzähligen Patienten.
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Frieren gegen rechts Über 30 000 Berliner hatten gestern die vierte Nacht ohne Strom und Heizung verbracht. Der Grund war - wie wir wissen – ein erneuter linksextremistischer Anschlag auf die Infrastruktur. Folgender Satz des linken Politiker Jan van Aken ist mir in diesem Zusammenhang schon vor längerer Zeit sauer aufgestoßen: „Linksextreme Straftaten sind anders zu bewerten als rechtsextreme, da linke Straftaten dem Gemeinwohl dienen können“. Ich weiß nicht, ob das die Menschen, die nun über viele Tage und Nächte gefroren haben, genauso sehen. Oder Menschen, die auf medizinische Hilfe angewiesen waren. Egal ob durch Notruf, bei Beatmung oder anderen medizinischen Hilfestellungen. Ich bin natürlich gegen jede Straftat, egal ob von links oder von rechts. Unsere Politik ist aber auf den linken Augen blind. Sie sympathisiert nicht nur wie von Aken offen mit dieser Art der Kriminalität, sondern finanziert sie in Teilen sogar noch. So forderte Renate Künast (Bündnis 90/Die Grünen) im Deutschen Bundestag: „Ich bin es ehrlich gesagt leid, dass wir seit Jahrzehnten dafür kämpfen, dass NGOs und Antifa-Gruppen, die sich engagieren, nicht immer um ihr Geld ringen müssen und nur auf ein Jahr befristete Arbeitsverträge abschließen können. Sie müssen eine verlässliche Finanzierung haben.“ Auch der deutsche Vizekanzler Lars Klingbeil macht keinen Hehl aus seiner Antifa-Vergangenheit. Kann man wirklich davon ausgehen, dass solche Politiker mit aller Kraft gegen diese Straftäter vorgehen, und durch hohe Strafen ein wirklich abschreckendes Exempel statuieren? Wäre es eine rechte Straftat gewesen, hätte man schon längst in einer konzentrierten Aktion die „Omas gegen rechts“ reanimiert und auf die Straße geschickt. Diese politisch motivierten Straftaten dürfen nicht toleriert werden, erst recht nicht durch unsere Politiker. Sämtlichen NGO´s muss das Steuergeld entzogen werden, weil sie ja genau das zu einer Regierungsorganisation macht. Um Ziele umzusetzen, die parlamentarisch nicht durchsetzbar sind. Da steckt eine ganze Industrie dahinter, die Milliarden Steuergeld verschlingt. Und das - wie man sieht - nicht unbedingt zum Vorteil der Bürger.
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Bei großen geopolitischen Ereignissen ist es immer ratsam, zunächst einen Schritt zurückzutreten und sich ein Gesamtbild zu verschaffen, bevor man reflexartig auf einen Zug aufspringt. Das wäre sowohl bei Corona-Zeit als auch beim Ukraine-Krieg sinnvoll gewesen. Und das ist auch im aktuellen Fall Venezuela ratsam. Wenn Russland die Ukraine angreift, ist die moralische Empörung in Politik und Medien zu Recht groß. Es gibt Sondersendungen, Dauerschleifen, klare Schuldzuweisungen. Die lange Vorgeschichte, etwa die konsequente NATO-Osterweiterung entgegen früheren Zusagen, wird dabei meist nicht thematisiert. Wenn die USA jedoch in Venezuela intervenieren, wird deutlich zurückhaltender und auffallend nüchtern berichtet - ohne vergleichbare moralische Aufladung. Man stelle sich nur vor, Russland hätte den ukrainischen Präsidenten aus Kiew entführt. Der Aufschrei wäre unvorstellbar. Völkerrechtlich ist beides problematisch und zu verurteilen. Und ich bin weder Putin- noch Maduro-Versteher. Maduro scheint in Rauschgiftgeschäfte verwickelt zu sein, was so einiges legitimeren soll. Aber auf einen negativen Drogentest bei Selenskyj würde ich auch nicht unbedingt Haus und Hof verwetten. Genau so wenig darauf, dass er frei wäre von Korruption. Was mich irritiert, ist die unterschiedliche emotionale Gewichtung. Nicht die Tat allein, sondern wer sie begeht, scheint den Ausschlag für Empörung oder Gelassenheit zu geben. Was nachdenklich macht, ist weniger der einzelne Vorgang als das Muster dahinter. Für mich ist das ein weiteres Beispiel dafür, dass man sogenannten Qualitätsmedien nicht blindlings alles glauben darf. Nicht, weil sie grundsätzlich lügen würden, sondern weil sie Ereignisse häufig innerhalb eines sehr engen Meinungskorridors einordnen. Je nachdem, wer handelt, wie gut er ins aktuelle Narrativ passt und welche geopolitischen Interessen berührt werden, verändern sich Tonfall, Gewichtung und emotionale Aufladung der Berichterstattung. Andere Perspektiven existieren zwar, bleiben aber oft unterbelichtet. Gut ist es deshalb, diesen Meinungskorridor bewusst zu verlassen, um das Bild zu vervollständigen. Nach links, nach rechts, nach oben oder nach unten – völlig egal. Erkenntnis entsteht selten in der Mitte der Komfortzone. Das war genauso in der C-Zeit, als die Lügen von Spahn, Lauterbach und Wieler durch ständige Wiederholung zur Wahrheit erhoben wurden. Das Kuriose dabei: die Lügen gelten für unsere Politik, Justiz und Presse weiterhin als wahr, obwohl durch die veröffentlichten RKI-Protokolle längst die Wahrheit aufgedeckt wurde. Wenn Politik, Justiz und Medien zusammenarbeiten, dann haben Lügen sehr lange Beine.
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Gute Vorsätze Viele gute Vorsätze halten oft nur von 12 Uhr bis mittags. Das hat wohl jeder schon einmal erlebt. Einen guten Vorsatz der etwas anderen Art möchte ich dir heute wärmstens ans Herz legen. Kümmere dich im Jahr 2026 mehr um den wichtigsten Menschen in deinem Leben. Und das bist du selbst. Das vergessen leider viele. Alles andere ist wichtiger. Der Partner, die Kinder, die Arbeit - und man selbst kommt zum Schluss. Und genau das ist falsch. Ich nenne das den gesunden Egoismus, sich zuerst um sich selbst zu kümmern. Natürlich hat das nichts mit dem narzisstischen Kotzbrocken-Egoismus zu tun. Merke: wir sind nur dann wertvoll für andere, wenn es uns selbst gut geht. Viele, die zu lange fremdbestimmt und für andere gelebt haben, empfinden später ein Gefühl der inneren Leere und Unzufriedenheit. Manchmal wissen sie gar nicht, wo das herkommt. Ab jetzt werdet ihr immer an mich denken, wenn im Flugzeug vor dem Start die Sicherheitsvorkehrungen erklärt werden. Was soll man tun, wenn bei einem Druckabfall in der Kabine die Sauerstoffmasken herunterfallen? Richtig, zuerst sich SELBST eine Maske nehmen, und dann erst mitreisende Kinder versorgen. Würde man ohnmächtig, ist man wertlos für die Kinder. Das ist also mein Appell für das Jahr 2026. Mehr Mut zum gesunden Egoismus. Sich selbst nicht vergessen, bei allem, was man sonst so um die Ohren hat. Investiert in eure Gesundheit, pflegt eure Hobbies, macht was euch glücklich macht. Dann ist und bleibt man wertvoll für andere. Persönlich habe ich mir vorgenommen, mehr in der analogen, als in der digitalen Welt zu leben. Ganz ohne geht es leider nicht, wenn man seine Information nicht allein durch das betreute Denken der Tagesschau erhalten möchte. Mein Rat: Abonniert nur wenige Kanäle für alternative Informationen (z.B. meinen 😉). Hinterlasst auch so wenige digitale Spuren wie möglich, z.B. durch Barzahlung. Noch ein Tipp für 2026: Gewöhnt euch das uns anerzogene Gefühl der ständigen Betroffenheit ab. Natürlich kann und soll man betroffen und emphatisch reagieren, wenn im direkten Umfeld etwas passiert. Wenn wir aber am Elend der ganzen Welt teilnehmen, vergiftet das unser kollektives Unterbewusstsein. Viele NGO´s halten uns immer wieder Stöckchen hoch, über die wie springen sollen. Das tue ich schon lange nicht mehr. Wenn sich ein Kind zu Karneval als Indianer verkleiden möchte, stört mich das genauso wenig, wie die indigenen Völker in den USA. Diejenigen es wirklich angeht, fühlen sich nämlich selbst meist gar nicht betroffen. Fazit: Lebt 2026 euer eigenes Leben. Pflegt euer privates Umfeld. Und vergesst euch selbst nicht!
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In seiner Neujahrsansprache warnt Friedrich Merz vor Schwarzmalern und Angstmachern und ruft zu Geduld, Zuversicht und Vertrauen auf. Für viele klingt das wie blanker Hohn. Denn ausgerechnet der Mann, der für politische Fehlentscheidungen, Kriegsrhetorik und gebrochene Versprechen steht, fordert nun Optimismus ein. Gleichzeitig ist mir eines wichtig: Bei all den schlechten Nachrichten dürfen wir innerlich nicht kapitulieren. Dauerhafte Empörung, Angst und permanenter Nachrichtenkonsum machen nicht wach, sondern krank. Körperlich wie seelisch. Das bedeutet nicht, wegzuschauen oder unkritisch zu werden. Ich werde weiterhin den Finger in die Wunde legen. Aber es bedeutet, Verantwortung für die eigene mentale Gesundheit zu übernehmen. Nicht jede Meldung braucht unsere volle Aufmerksamkeit. Nicht jede Zumutung muss rund um die Uhr im Kopf kreisen. Gerade in schwierigen Zeiten entscheidet sich Gesundheit im Kleinen. In Freundschaften. In Familie. In Natur, Bewegung, Gesprächen, Stille. In all dem, was Energie gibt, statt sie zu rauben. Die Welt ist ambivalent. Sie ist problematisch und schön zugleich. Wer nur das Dunkle sieht, verliert Kraft. Wer nur das Helle sehen will, verliert Realität. Beides auszuhalten ist die eigentliche Kunst. Zum Schluss ein ehrliches Dankeschön an diese außergewöhnliche Community. Für die klugen Kommentare, den respektvollen Austausch, das kritische Mitdenken und auch für die vielen stillen Mitleser. Ihr gebt diesen Inhalten Sinn. Ohne euch gäbe es das alles nicht. Wir gehen durch diese Zeit gemeinsam, wach, menschlich und innerlich stabil.
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