DIE FAMILIENUNTERNEHMER

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Wir sind die Stimme des familiengeführten Mittelstandes in Deutschland.

Berlin | Deutschland Katılım Eylül 2009
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Gastkommentar unserer Präsidentin im Handelsblatt: Sondervermögen – Schaden für alle Steuerzahler ist gewaltig "Die Steuerzahler werden für dumm verkauft. Wo es angekokelt riecht, folgt meist auch Feuer. Doch ihnen sagte man, alles sei gut. „Vertraut uns.“ Und jetzt? Dabei gab es die Warnzeichen schon vor einem Jahr, als die Regeln für den ganz neuen 500 Milliarden Euro großen Sonderschulden-Topf „Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK)“ aufgestellt wurden", schreibt Marie-Christine Ostermann heute bei Handelsblatt-Online. Der ganze Beitrag hier: handelsblatt.com/meinung/gastbe…
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Familienunternehmer zum bevorstehenden EU-Rat: Merz muss hier unbedingt Mehrheiten für Kurs des Freihandels organisieren Morgen (19.3.) und am Freitag kommen die 27 Regierungschefs der EU zum Europäischen Rat zusammen. Die prall gefüllte Agenda dominieren die außenpolitischen Krisenherde. An Punkt Eins steht die Einschätzung und Reaktion der EU zur militärischen Eskalation im Nahen Osten. Eng verbunden damit ist die Frage, ob Maßnahmen gegen die jüngste Verteuerung der Energie auf der europäischen Ebene ergriffen werden sollen und wenn ja, welche. Die Familienunternehmer fordern Bundeskanzler Merz auf, zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit unbedingt seinen Kurs des Freihandels beizubehalten. Marie-Christine Ostermann, Präsidentin der Familienunternehmer: „Die EU-Kommission will den richtigen Weg vorzeichnen, so viel ist aufgrund der Tagesordnung zu erwarten. Sie plant im Strombereich langfristige Verträge (Power Purchase Agreements PPA) als marktwirtschaftlichen Weg für Erneuerbare zu stärken. Auch der grenzüberschreitende Netzausbau und die Reduzierung staatlicher Preisbestandteile sind wichtige Ansatzpunkte. Positiv ist auch das Bekenntnis zum Merit-Order-Prinzip. Sorge bereiten mir Forderungen, bei hohen Preisen im Zweifel direkte Markteingriffe zuzulassen, um Preise beispielweise zu deckeln. Dies würde die Versorgungssicherheit gefährden und Kosten allenfalls verschieben, aber nicht strukturell verringern. Hohe Kosten für Energie sind ein Nachteil, der Europa im globalen Standortwettbewerb enorm zurückwirft, genauso wie überbordende Bürokratie. Die Competitiveness-Inititative der EU setzt richtigerweise auch auf einfachere und schnellere Regulierung. Bundekanzler Merz muss aber genau auf die vorgeschlagenen Instrumente und deren Ausgestaltung achtgeben. Denn die Vereinfachung bestehender Regulierung ist noch keineswegs befriedigend abgeschlossen. Auch neue Regulierungsvorschläge sind bislang eher bürokratische Kopfgeburten und inhaltlich sogar falsch. Der auf dem Gipfel diskutierte Vorschlag zum Industry Accelerator Act ist mit seinen verpflichtenden „Made in Europe“- Anteilen bei Produkten und Dienstleistungen viel zu protektionistisch. Wir Familienunternehmer sehen die Notwendigkeit einer europäischen Autarkie nur in ganz wenigen Bereichen, wie etwa der Verteidigung und der kritischen Infrastruktur. In der Handelspolitik kann zwar die Kontrolle der öffentlichen Beschaffung zur Herstellung von reziproken Bedingungen auf Märkten von Drittländern ein richtiges Mittel sein, doch jede weitere Vorschrift, die kompliziert mit Messung, Nachweis und Kontrolle von „heimischen“ Produktionsanteilen daherkommt, schottet den Markt ab, anstatt die Produktionsbedingungen vor Ort zu verbessern. Mit einer solchen Strategie wendet sich die EU-Kommission gegen die Interessen von Familienunternehmern, von denen die meisten auf globale Wertschöpfungsketten und Absatzmärkte bauen. Friedrich Merz muss hier unbedingt bei seinem Kurs des Freihandels und der internationalen Diversifizierung von Lieferketten bleiben und eine entsprechende Mehrheit im Rat organisieren.“
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Preisbildung: Echte Lösungen statt Symbolpolitik Die Folgen schwerer geopolitischer Krisen kommen schnell im Alltag der Menschen an – und werden somit auch zum Gegenstand von Landespolitik. Viele fordern rasche Entlastungen, ein genauer Blick zeigt jedoch: Die hohen Preise für Benzin und Diesel sind in erster Linie normales Marktgeschehen. Knappheit führt zu höheren Kosten – ein prüfender Blick des Kartellamts schadet dennoch nicht. Statt jedoch vorschnell Mineralölkonzerne verantwortlich zu machen und symbolische Maßnahmen wie Übergewinnsteuern oder Eingriffe in die Preisbildung zu fordern, sollte die Politik beim Staat selbst ansetzen. Ein erheblicher Teil des Spritpreises sind Steuern – hier ließe sich unkompliziert und sofort entlasten. Ordnungspolitisch am saubersten wären direkte Zahlungen an die Bürger. Sie verzerren den Markt am wenigsten und stärken die Konsumentensouveränität. Das längst angekündigte Pro‑Kopf‑Klimageld wäre ein geeignetes Instrument, das endlich umgesetzt werden könnte. Unangebracht hingegen sind Forderungen, den CO₂‑Preis infrage zu stellen. Die Union hat ihn zurecht als zentrales Leitinstrument der Klimapolitik verankert: marktwirtschaftlich, wirksam und ökonomisch wie ökologisch bilanziell überzeugend. Ihn jetzt zur Disposition zu stellen – obwohl sein Anteil an der Preisentwicklung gering ist – wäre politisch kurzsichtig. Wenn Entlastungen Priorität haben, stehen mit Direktzahlungen, Klimageld oder einer Senkung der Energiesteuern praktikable und sinnvolle Optionen bereit. Leichter ist es freilich, den Finger auf die Mineralölkonzerne zu richten. Übrigens: Auch Gewerkschaften könnten zur Entspannung beitragen, indem sie in dieser Lage auf Streiks verzichten und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern die Nutzung des ÖPNV ermöglichen.
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💶 Wer hat dieser Zweckentfremdung zugestimmt? Familienunternehmer zu massiven Zweckentfremdungen aus 500-Milliarden Sondervermögen 🫣 Bis zu 95 Prozent der Mittel des 500 Milliarden Euro schweren „Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität“ wurden bislang nicht bestimmungsgemäß ausgegeben, sondern zweckentfremdet, wie Analysen des Münchner ifo-Instituts und des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigen. Die Milliarden wurden schlicht zum Stopfen von Löchern im Kernhaushalt verwendet, anstatt als zusätzliche Investitionen tatsächlich in unsere Infrastruktur zu fließen. Das größte Schuldenpaket in der Geschichte der Bundesrepublik entpuppt sich damit bereits jetzt als ihr größter Verschiebebahnhof. In einem Brief an den Haushaltausschuss des Bundestags nimmt Marie-Christine Ostermann, Präsidentin der Familienunternehmer, die Mitglieder von CDU/CSU, SPD und Grüne persönlich in die Verantwortung. Sie fragt: 🔎 Wer im Haushaltsausschuss ist zuständig für dieses Sondervermögen? Wer hat dieser Zweckentfremdung aus welchem Grund zugestimmt? 🔎 Die tatsächlichen staatlichen Investitionen in die Infrastruktur bzw. deren Instandsetzung steigen trotz der Schuldenaufnahme im Sondervermögen kaum (laut einer der Studien im Vergleich zu 2024 lediglich um zwei Prozent) - wie erklären Sie das? 🔎 Wie wollen Sie ab jetzt sicherstellen, dass die echten, zusätzlichen Investitionen in die Infrastruktur wirklich nachhaltig steigen? 🔎 Wie wollen Sie den Steuerzahlern garantieren, dass die Infrastruktur-Investitionen aus dem Sondervermögen tatsächlich zusätzlich zu den Investitionen aus dem regulären Bundeshaushalt erfolgen? 🔎 Wie schließen Sie zukünftig jenen „Verschiebebahnhof“ zwischen dem Kernhaushalt und dem nur angeblich durchgehend investiven Sondervermögen, den auch andere Studien (etwa von der Bundesbank) aufzeigen?“ ⚠️ Ostermann warnt: „Schon jetzt wird über Steuererhöhungen diskutiert, weil die Rekordschulden und die Rekordsteuereinnahmen nicht auszureichen scheinen. Dieser Teufelskreis kann nur dann durchbrochen werden, wenn der Fokus endlich auf Ausgabenpriorisierung und Sparen, staatliche Effizienz und – ganz wichtig – eben auch begleitende Strukturreformen gelegt wird.“
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👉 Mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und dem Ex-SPD Vorsitzenden Franz Müntefering drängen gleich zwei SPD-Granden, einer davon der erste Mann im Staat, in großen Interviews auf umfassende Wirtschaftsreformen. Sie fordern damit die Regierungsparteien auf, endlich hierzu den Mut zu finden. Die SPD-Genossen in der Regierung sollten auf diese erfahrenen Stimmen hören. 📣 Marie-Christine Ostermann, Präsidentin der Familienunternehmer: „Müssen quasi erst die Altvorderen der SPD auf den Tisch hauen, damit sich endlich – hoffentlich - etwas bewegt? Offenbar ja. Franz Müntefering und Frank-Walter Steinmeier haben die Alarmzeichen der Zeit erkannt und melden sich öffentlich zu Wort. Denn sie wissen aus Erfahrung, wie es sich anfühlt, wenn die Wirtschaft extrem lahmt und gleichzeitig auch noch die Sozialsysteme tief in den roten Zahlen feststecken. Sie wissen aber auch, wie man mit mutigen Reformen auch gegen heftige Widerstände die Wirtschaft und das Land wieder auf Kurs bringt. Denn beide gehörten zu den „Architekten“ der Agenda 2010. Solch Architektenmuts bedarf es jetzt auch. Denn wir befinden uns mindestens in ebenso schwieriger Lage. Die Unternehmensinsolvenzen stiegen 2025 auf den höchsten Stand seit 2014. 24.064 Unternehmensinsolvenzen meldet das Statistische Bundesamt, das sind gut zehn Prozent mehr als im schon schlechten Jahr zuvor. Diese Zahlen sind der Indikator dafür, wie miserabel es der deutschen Wirtschaft derzeit wirklich geht. Denn mit jedem Unternehmen, das von der Bildfläche verschwindet, beschleunigt sich die Abwärtsspirale: mit jedem Arbeitsplatz gehen nicht nur die Einnahmen der ohnehin schwächelnden Sozialsysteme und der Finanzämter verloren, sondern es geht auch der Glaube an die Vorteile der Demokratie verloren. Jeder Unternehmenstod verschärft die finanzielle Situation des Sozialstaates, denn aus denen, die ihre Arbeit verlieren, werden noch mehr Empfänger staatlicher Sozialleistungen. Ein Teufelskreis ist bereits in Gang gesetzt. Doch ein Reformwille der Bundesregierung ist bisher trotzdem nicht erkennbar. Das liegt im Bereich des Sozialstaates vor allem an der SPD. Deshalb ist es richtig, wenn Müntefering in erster Linie seine eigene Partei in die Verantwortung nimmt. Mit der Abschaffung der Rente 63 und flexibleren Übergängen vom Arbeitsleben in den Ruhestand spricht Müntefering genau die richtigen Themen an. Mit Müntefering und dem Bundespräsidenten kann man der SPD nur raten, nüchtern auf die Realität zu reagieren. Wer die Strukturkrise nur aussitzen will und jeden volkswirtschaftlich vernünftigen Reformansatz blockiert, wird von immer mehr Wählern abgestraft.“
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Wahlkampf-Finale in Rheinland-Pfalz: Wer kann Wirtschaftswachstum? Nach der Kommunalwahl in Bayern und dem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen um den Chefposten im Landtag von Baden-Württemberg treten am kommenden Sonntag die Wählerinnen und Wähler in Rheinland-Pfalz an die Wahlurnen. Die wirtschaftliche Ausgangslage für die Landtagswahl ist eindeutig: Zum dritten Mal in Folge schrumpfte in Rheinland-Pfalz 2024 die Wirtschaftsleistung – mit 1,1 Prozent deutlich stärker als im Bundesschnitt. Und 2025 gab es bei weitem keine Trendwende. Wir Familienunternehmer fordern im rheinland-pfälzischen Wahlkampf deshalb den marktwirtschaftlichen Aufbruch im Land. Unsere Mitgliedsunternehmer bringen in ihrem detaillierten Forderungskatalog zum Ausdruck, wo der Schuh drückt und wie es der künftigen Landesregierung gelingen kann, die Wirtschaft spürbar zu entlasten und die Rahmenbedingungen für Wirtschaftswachstum zu schaffen. Unsere Landesvorsitzenden Dr. Kai Rinklake (DIE FAMILIENUNTERNEHMER) und Johannes Ditandy (DIE JUNGEN UNTERNEHMER) machen mit dem Bild vor unserem Plakat in Koblenz deutlich: Jetzt muss es endlich um Wirtschaft gehen. Die nächste Landesregierung muss Wirtschaftswachstum können!
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Save The Date: Die Familienunternehmer-Tage 2026 in Stuttgart #FamUTage26 Zukunft gestalten: Am 7. und 8. Mai finden die Familienunternehmer-Tage 2026 in Stuttgart statt. Auch in diesem Jahr erwartet Sie unternehmerischer Austausch, bekannte Speaker aus Unternehmertum, Politik und Gesellschaft sowie wertvolle Impulse und Input. Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Mitglieder und registrierte Interessenten, weitere Infos und Anmeldung schon bald unter: familienunternehmer.eu/veranstaltunge…
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Der Rahmen ist entscheidend, nicht die Technologieförderung politischer Akteure!  Frau von der Leyen bezeichnet die Verringerung des Anteils der Kernenergie am Energiemix rückblickend als strategischen Fehler. Aus unserer Sicht stimmt ihre Diagnose jedoch nicht ganz. Denn das grundlegende Problem ist nicht, dass die Politik auf die falsche Technologie gesetzt hat, sondern, dass sowohl die europäischen als auch die nationalen Gesetzgeber immer wieder meinen zu wissen, welche die richtige und somit förderfähige Technologie wäre. Sowohl die EU als auch die nationalen Gesetzgeber sollten sich endlich darauf beschränken, die Rahmenbedingungen zu setzen und dann den Markt wirken zu lassen. Die beste Technologie wird sich durchsetzen - das nennt man Marktwirtschaft. Ein europäischer Binnenmarkt, der auf die Einsparung von CO2, den barrierefreien Handel von Strom und Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen und außereuropäischen Ländern setzt, hätte jedenfalls nicht auf die Kernenergie verzichtet.  Sollte Frau von der Leyen mit ihrer neuen Strategie nicht speziell auf die Atomkraft schielen, sondern endlich einen marktwirtschaftlichen und technologieoffenen Energiebinnenmarkt forcieren – indem auch die Kernkraft die Chance hätte, sich im Markt zu bewähren - wäre das ausdrücklich zu begrüßen.
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Familienunternehmer zur Diskussion über Übergewinnsteuer: Ein gefährliches Instrument kurzsichtiger Stimmungspolitik Die Diskussion über eine mögliche Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne angesichts der durch die Ölkrise hohen Preise für Sprit ist voll entflammt. Eine solche Steuer klingt verlockend für den Staat, birgt aber kaum zu kalkulierende Risiken. Marie-Christine Ostermann, Präsidentin der Familienunternehmer: „Die Preise steigen nicht, weil Unternehmen plötzlich gierig geworden sind, sondern weil globale Entwicklungen die Märkte belasten. Eine nationale Sondersteuer würde daran nichts ändern, aber den Ruf Deutschlands als vertrauenswürdigen Wirtschaftsstandort empfindlich beschädigen. Eine Übergewinnsteuer ist kein Ausweg aus der aktuellen Lage, sondern ein gefährliches Signal an alle investierenden Unternehmen und potenzielle Investoren. Eine Übergewinnsteuer ist kein Mittel für Gerechtigkeit, sondern ein Instrument kurzsichtiger Stimmungspolitik. Sie bestraft unternehmerischen Erfolg, schafft massive Rechtsunsicherheit und untergräbt das Vertrauen in die Planbarkeit der Wirtschaftspolitik. Die Einführung einer Übergewinnsteuer würde einen gefährlichen Präzedenzfall schaffen. Was heute als einmalige Krisenmaßnahme verkauft würde, könnte morgen jede Branche treffen. Ein Staat, der Unternehmen im Nachhinein für wirtschaftlichen Erfolg oder die Adressierung von Knappheiten bestraft, zerstört Vertrauen in seine Verlässlichkeit. Wer ein so hartes Geschoss wie eine Übergewinnsteuer gegen die freie Preisbildung zur Abschöpfung außergewöhnlicher Gewinne einsetzen will, sollte besonders vorsichtig sein, wenn er selbst mit im Glashaus sitzt. Ob und inwiefern die Mineralölkonzerne in ihren Raffinerien tatsächlich über Maß Gewinne durch unfaire Preisbildung erzielen, bedürfte aufwändiger Prüfungen. Ohne jeden Zweifel und jede aufwändige Prüfung aber ist eines klar: Der Staat profitiert ganz sicher von den hohen Spritpreisen. Er erzielt mit jedem zusätzlichen Cent an der Zapfsäule zusätzliche Einnahmen – durch die Mehrwertsteuer. Statt den populistischen Rufen nach einer Übergewinnsteuer nachzugeben, sollte die Regierung nun tatkräftig und schnellstens alles tun, um die in ihrer Hand liegenden unnötigen wirtschaftlichen Belastungen zu verringern: hohe Energiepreise, ausufernde Bürokratie und eine im internationalen Vergleich zu hohe Steuer- und Abgabenlast.“
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👉 Die Landtagswahl in Baden-Württemberg sendet eine klare Botschaft: Gewählt wurden Wirtschaft, Pragmatismus und Reformbereitschaft. Viele Bürger haben – auch mit Blick auf die bundespolitische Lage – längst verstanden, worum es geht: Deutschland braucht eine echte Wirtschaftswende. Ohne Wachstum wird es künftig immer schwieriger, zentrale staatliche Aufgaben zu finanzieren – von Verteidigung über Infrastruktur bis hin zu unseren sozialen Sicherungssystemen. 📣 Der Wahlsieger im Südwesten, Cem Özdemir, hat sich im Wahlkampf deutlich wirtschaftsfreundlicher positioniert als Teile seiner Bundespartei. In der öffentlichen Wahrnehmung ist genau das ein entscheidender Faktor gewesen, der ihm auf den letzten Metern den Erfolg gebracht hat. 🔎 Die CDU setzte dagegen auf ihrem Bundesparteitag in Stuttgart vor allem auf Harmonie und vermied größere Reformdebatten. Dass es am Ende nur zum zweiten Platz reichte, könnte auch damit zusammenhängen, dass viele Bürger keine Beruhigungspillen mehr wollen – sondern konkrete Reformen. Für die SPD fiel das Ergebnis besonders ernüchternd aus. Eine Partei, die sich seit Monaten notwendigen Strukturreformen verweigert, verliert zunehmend den Anschluss. Das Problem ist dabei weniger die Kommunikation – sondern die politische Linie. ❗ Die Wählerinnen und Wähler haben längst verstanden, was auf dem Spiel steht. Jetzt müssen die politischen Akteure nachziehen, denn klar ist: Ohne echte Strukturreformen kein Wachstum – und ohne Wachstum gerät die Finanzierung unseres Staates langfristig in Gefahr.
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Ein neues Sozialstaatsbündnis aus 14 Organisationen forderte heute zum Erhalt des Sozialstaats Vermögende durch Vermögensteuern und Unternehmen in ihren Kommunen unmittelbar höher zu belasten. Marie-Christine Ostermann, Präsidentin der Familienunternehmer: „Wer den Sozialstaat trotz der aktuellen demographischen Herausforderungen ohne Reformen genau wie bisher beibehalten will und dafür den Unternehmen in der Wirtschaftskrise noch mehr zu seiner Finanzierung abverlangen will, hat das Problem noch nicht verstanden. Die Insolvenzzahlen in Deutschland steigen dramatisch. Immer mehr Unternehmer geben auf, da die Steuerlast, Lohnnebenkosten und Abgaben in Deutschland mittlerweile so hoch sind, dass sie im harten internationalen Wettbewerb nicht mehr mithalten können. Es ist schön und gut, dass das Bündnis mit Zahlen aus einer Umfrage auf über die Hälfte der befragten Bürger verweist, die bereit sei, höhere Rentenzahlungen in Kauf zu nehmen, um später mehr Rente zu erhalten. Wer aber mit ehrlichen Fakten die Debatte führen will, der sollte auch die Fragestellung für Umfragen realistisch formulieren. Hier ignoriert das Bündnis komplett die gefährliche demografische Entwicklung, dass immer weniger Einzahler immer mehr Rentenbezieher finanzieren müssen. Mit simpler Mathematik ist ausrechenbar: Unser Rentensystem kollabiert irgendwann, wenn nicht reformiert wird oder wenn die immer weniger werdenden Einzahler nicht bereit sind, immer mehr für bestenfalls die gleiche Leistung, schlimmstenfalls sogar deutlich weniger Rente zu bezahlen. Das ist die bittere Wahrheit der Demographie, die wir beim besten Willen nicht vergessen dürfen. Die Zuschüsse zur Rentenversicherung sind bereits jetzt der größte Posten im Bundeshaushalt; beinah jeder vierte Euro des Bundes fließt in die Rentenversicherung, Tendenz beunruhigend steigend. Eine Strukturreform der sozialen Sicherungssysteme ist notwendig. Statt automatischer Ausweitung der Sozialausgaben ist die Ausweitung von Arbeitsanreizen sowie die Vermeidung von Steuererhöhungen dringend nötig. Anderenfalls mauert sich der Staat in seiner finanziellen Beweglichkeit immer weiter ein und würgt gleichzeitig das Unternehmertum in Deutschland ab, das letztendlich mit seinen Mitarbeitern die Grundlage für die so wichtigen sozialen Sicherungssysteme und den Wohlstand in unserer Gesellschaft schafft.“
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Familienunternehmer zu Özdemirs Sieg in Baden-Württemberg: Aufschrei der Wähler an die Bundespolitik Die Angst vor dem wirtschaftlichen Abstieg hat die Wahl in Baden-Württemberg entschieden. Marie-Christine Ostermann, Präsidentin der Familienunternehmer: „Das Ergebnis der Landtagswahl in Baden-Württemberg zeigt vor allem eins: Die Wähler dort haben verstanden, worauf es auch auf Bundesebene vor allen anderen Bedürfnisbefriedigungen nun ankommt: Wirtschaft. Wirtschaft. Wirtschaft. Diesen Aufschrei der Wähler sollten die Regierungsparteien in Berlin nicht überhören. Baden-Württemberg, das Herzland der familiengeführten, mittelständischen Wirtschaft schreit nach Reformen und der Wirtschaftswende, damit der Wohlstand nicht verloren geht und staatliche Aufgaben überhaupt noch wie gewohnt finanziert werden können. Das schlägt sich - neben den parteipolitisch motivierten Deutungen - in diesem Wahlergebnis deutlich nieder. Cem Özdemir, der nun strahlende Sieger, hatte sich durchsetzungsstark und deutlich wirtschaftsfreundlicher positioniert als seine Bundespartei Die Grünen. Mit dieser Konfliktbereitschaft hat er die Wahl auf den letzten Metern vor dem CDU-Kandidaten gewonnen. Statt auf reformwilligen Wirtschaftsbiss schwor die CDU noch auf ihrem Bundesparteitag in Stuttgart strikt auf Vermeidung von Reformdebatten. Es ist gut möglich, dass der nur zweite Platz von Manuel Hagel auch darauf zurückzuführen ist. Die SPD, die sich seit Monaten sämtlichen zwingenden Reformen verweigert, hätten die Wähler für ihre Realitätsverweigerung fast aus dem Landtag geschmissen. Es handelt sich eben nicht um eine falsche Kommunikation der SPD-Themen, sondern um die falsche Linie der einstigen Arbeiter- und Aufsteigerpartei. Ohne echte Strukturreformen kein Wachstum. Ohne Wachstum aber wird die Finanzierung der staatlichen Aufgaben zukünftig aufs Spiel gesetzt. Ob es sich nun um die Verteidigung, die Infrastruktur oder die sozialen Sicherungssysteme handelt: der Wähler will in der Wirtschaftskrise keinen politischen Stillstand, sondern er will Konzepte sehen, die seinen Wohlstand sichern – notfalls durch Veränderungen. Er ist längst bereit dazu, dafür auch die nötigen bitteren Reformpillen zu akzeptieren. Die Deindustrialisierung lässt sich nicht mit Sozialpolitik und Subventionen stoppen, sondern nur mit Strukturreformen. “
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In Deutschland gibt es 17 verschiedene Datenschutzbehörden. Da ist es nicht unbedingt verwunderlich, dass "viele Projekte an gut gemeinten, aber überkomplizierten Datenschutzregeln scheitern", wie Familienunternehmer Fabian Kienbaum sagt. Er fordert: "Wir brauchen eine zentrale Behörde und klare, einheitliche Regeln." Hilfestellung für die Politik: Unser 20-Punkte-Plan für mehr Wirtschaftswachstum zeigt auf, wie Deutschland wieder vorankommt. Unsere Unternehmer erklären in Videos, wie die Wende wirklich gelingt. Zum 20-Punkte-Plan in voller Ausführlichkeit: lnkd.in/d6cHM3pg
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Familienunternehmer unterstützen Forderungen von BDA, BDI, DIHK und ZDH: 2026 muss zum Jahr der Reformen werden Angesichts der zunehmenden Belastungen für Unternehmen und des anhaltenden wirtschaftlichen Stillstands fordern DIE FAMILIENUNTERNEHMER entschlossene wirtschaftspolitische Reformen. Präsidentin Marie-Christine Ostermann unterstützt ausdrücklich die Forderungen einiger der großen deutschen Wirtschaftsverbände nach einem umfassenden Reformjahr 2026. Auch DIE FAMILIENUNTERNEHMER warnen schon seit Jahren vor Kippunkten, bei deren Erreichen sich der Niedergang des Standortes Deutschland nicht mehr abwenden lässt. Marie-Christine Ostermann, Präsidentin von DIE FAMILIENUNTERNEHMER: „Der Standort Deutschland steht unter Druck wie selten zuvor. Drei Jahre ohne wirtschaftliches Wachstum, steigende Abgaben und immer neue Bürokratie zeigen deutlich: Unser wirtschaftliches Erfolgsmodell gerät ins Wanken. Wenn wir unsere Wettbewerbsfähigkeit erhalten wollen, muss 2026 tatsächlich zum Jahr der Reformen werden. Besonders dringlich sind strukturelle Reformen der sozialen Sicherungssysteme. Die Gesamtbelastung aus Sozialabgaben steigt seit Jahren kontinuierlich und gefährdet sowohl Arbeitsplätze als auch Investitionen. Wenn Sozialversicherungsbeiträge immer weiter steigen, trifft das Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen. Wir brauchen deshalb nachhaltige Reformen, die die Systeme langfristig finanzierbar machen. Vor einer weiteren Verschärfung der steuerlichen Belastung für Unternehmen kann ich zudem nur warnen: Deutschland gehört bereits heute zu den Hochsteuerländern im internationalen Vergleich. Gerade für Familienunternehmen, die häufig über die Einkommensteuer veranlagt werden, sind wettbewerbsfähige Steuersätze entscheidend. Statt über neue Belastungen – etwa durch zusätzliche Substanzsteuern auf Betriebsvermögen – nachzudenken, muss die Politik den Mut haben, die Steuerlast insgesamt zu senken und Investitionen zu erleichtern. Ein weiterer zentraler Punkt ist aus Sicht der Familienunternehmer der Bürokratieabbau. Berichtspflichten, Dokumentationsvorgaben und immer neue regulatorische Anforderungen bremsten Unternehmen im Alltag aus. Unsere Betriebe wollen investieren, ausbilden und wachsen – aber sie stoßen zu oft auf bürokratische Hindernisse. Der Abbau von Berichtspflichten und Dokumentationsauflagen muss endlich spürbar im Alltag der Unternehmen ankommen. Auch bei Energiekosten, Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie beim Ausbau von Infrastruktur gibt es dringenden Handlungsbedarf: Wettbewerbsfähige Energiekosten, schnellere Genehmigungen und ein moderner Staat sind zentrale Voraussetzungen für Investitionen und Innovationen. Deutschland hat alles, was es für wirtschaftlichen Erfolg braucht: starke Unternehmen, qualifizierte Beschäftigte und große Innovationskraft. Aber wir brauchen jetzt politische Entscheidungen, die Wachstum wieder möglich machen. Mutige Reformen sind keine Option mehr – sie sind eine Notwendigkeit.“
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Den Kriegsausbruch können die politischen Akteure kaum beeinflussen, die Stabilität der heimischen Wirtschaft schon! Aufgrund des Krieges im Nahen Osten und der Sperrung der Straße von Hormus schnellen die Öl- und Gaspreise an den Weltmärkten rasant nach oben. Wie stark das auch auf die deutsche Wirtschaft durchschlägt, hängt ganz wesentlich von den Energiebeschaffungsstrategien diverser Akteure ab - es ist daher nicht prognostizierbar. Dass die steigenden Preise aber durchschlagen, ist nahezu sicher. Allein die bereits spürbaren Mehrkosten für jedermann an der Tankstelle kosten Kaufkraft. Gegen einen solchen externen Schock kann die regierende Koalition wenig tun. Dass aber die Unternehmen und auch Verbraucher einen solchen verdauen können, das kann die Politik sehr wohl beeinflussen – und dafür vorsorgen. Für Verbraucher und Arbeitnehmer wäre mehr Netto vom Brutto ein Anfang – durch geringere Steuern und Sozialabgaben. Für Unternehmer ließe sich auf gleichem Wege die Wettbewerbsfähigkeit steigern – und somit auch die Möglichkeit Eigenkapital zu bilden, um den Herausforderungen besser zu trotzen. Vieles in der Welt lässt sich nicht ändern. Aber die (Zu)Hausaufgaben - die kann man erledigen, bevor die nächste Krise kommt.
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Mercosur-Freihandelsabkommen nach 25 Jahren Verhandlung jetzt schnell zur Anwendung bringen Nachdem Uruguay und Argentinien das EU-Mercosur- Abkommen ratifiziert haben, hat die EU-Kommission die vorläufige Anwendung des Abkommens angekündigt. Dies ist ein wichtiger Schritt, der schnell umgesetzt werden muss. Die taktischen Verzögerungspläne der grünen und rechten Freihandelsgegner im Europaparlament laufen damit in die Leere. Nach EU-Schätzungen können durch den gemeinsamen Handelsraum bis zu 440.000 Arbeitsplätze in der Europäischen Union entstehen und jährlich ca. 4. Mrd. Euro an Zollgebühren eingespart werden. Für internationale Familienunternehmer besonders wichtig: Zukünftig fällt viel Bürokratie für Zoll- und Zulassungsbestimmungen weg. Freihandel schafft Innovation.
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Familienunternehmer kritisieren DGB-Chefin: Ruf nach Sozialreformen als Panikmache abzutun, ist Realitätsverweigerung Die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi bezeichnet im Interview mit dem Handelsblatt den Ruf der Unternehmer nach Reform der Sozialsysteme als „Panikmache auf Basis von Prognosen, die von „politischem Nichtstun“ ausgehen. Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit scheitere nicht an den Lohnkosten, sondern an einem Verkennen der Strukturprobleme und fehlendem Ausbau von Potenzialen. Marie-Christine Ostermann, Präsidentin der Familienunternehmer: „Den Unternehmern in Deutschland Panikmache angesichts stetig steigender Lohnnebenkosten durch Anwachsen der Kosten der Sozialsysteme vorzuwerfen, grenzt an Träumerei im Wolkenkuckucksheim. Frau Fahimi blendet aus, dass Deutschland bereits jetzt eine der höchsten Abgabenquoten im internationalen Vergleich hat. Der demografische Wandel verschärft die Herausforderungen an das Unternehmertum in Deutschland dramatisch. Familienunternehmen – vom Mittelstand bis zum Weltmarktführer – tragen mit ihren Investitionen, ihrer Innovationskraft und ihren Arbeitsplätzen maßgeblich zur Finanzierung des Sozialstaats bei. Dies funktioniert aber nur so lange, wie sie im globalen Wettbewerb mithalten können. Hierbei aber stoßen sie zunehmend an ihre Belastungsgrenzen. Daran den maßgeblichen Einfluss der Lohnkosten zu ignorieren ist Realitätsverweigerung.“
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Deutschland braucht Wirtschaftswachstum. Damit es nicht bei einem Schulden-Effekt bleibt, der schnell wieder verpufft, wollen wir Familienunternehmer der Politik unter die Arme greifen. Und haben dafür unseren 20-Punkte-Plan vorgelegt - mit klaren Aufträgen an die Regierung: mutige Steuersenkungen, Lohnzusatzkosten runter, Energiekosten senken, Bürokratie abbauen, Digitalisierung voranbringen, Wohnungsnot entschärfen, die Schuldenbremse schützen und auf Innovation setzen. Worauf es jetzt ankommt, erklären unsere Familienunternehmer im Medley-Video. Hier findet ihr übrigens unseren 20-Punkte-Plan in voller Ausführlichkeit: familienunternehmer.eu/fileadmin/fami…
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Quartalsumfrage der Familienunternehmer: Nur jeder Fünfte plant Erweiterungsinvestitionen Das sich andeutende verhaltene Wachstum in Deutschland ist nicht auf eine Aufhellung in der Breite der Wirtschaft zurückzuführen. Die durch das schuldenfinanzierte Sondervermögen ausgelösten geringen Impulse scheinen sich auf wenige Spezialbranchen zu konzentrieren. Die aktuelle Quartalsumfrage der Familienunternehmer zeigt, dass keine Erweiterungsinvestitionen geplant sind oder die Pläne auf Eis gelegt werden. Nur noch 20 Prozent der Unternehmer wollen derzeit in den Ausbau des Unternehmens investieren. Das zeigt die neueste Umfrage unter den Mitgliedern von DIE FAMILIENUNTERNEHMER und DIE JUNGEN UNTERNEHMER.   Nach wie vor beurteilen die Unternehmer die aktuelle Geschäftslage als mittelmäßig. Die trübe Stimmung befindet sich damit im 5. Quartal in Folge mit wenig Auf und Ab weiterhin in einer Seitwärtsbewegung (Schulnote 3,2). Ebenso verhält es sich mit der erwarteten Auftragslage (Note 3,1). Der Abbau an Arbeitsplätzen schreitet ungebremst voran. In diesem Quartal wollen 18 Prozent der befragten Unternehmer aktuell Arbeitsstellen abbauen. Bürokratiekosten durch administrative Überregulierung quälen weiterhin als verbreitetste der drei größten Sorgen die Unternehmer (61 Prozent). Ebenso hemmen die Unberechenbarkeit der Finanz- und Wirtschaftspolitik (35 Prozent) und die Höhe der Steuerlast (29 Prozent) die Bereitschaft zu investieren. Marie-Christine Ostermann, Präsidentin der Familienunternehmer: „Kein Wunder, dass sich die Unternehmer derzeit mit Erweiterungsinvestitionen zurückhalten. Die Wirtschaftslage ist ohnehin arg angespannt. Dazu aber kommen die enormen bürokratischen Hemmnisse und die Gefahren für das Unternehmertum durch die drohende Explosion der Sozialabgaben und das Anwachsen der Abgaben- und Steuerlast. Da wägen die Unternehmer mit spitzem Bleistift jede Investition in Deutschland mit Vorsicht ab. Das gebietet schon der ökonomische Verstand. Alles andere wäre fahrlässig. Für das so dringend notwendige Anspringen der Wirtschaft als Wachstumstreiber ist diese Gemengelage so gefährlich wie Zucker im Tank. Die Regierung muss schnellstens an allen ihr möglichen Stellhebel anpacken, um diese gefährliche Lage in den Griff zu bekommen. Es obliegt jetzt der Regierungskoalition aus Union und SPD, sich endlich zum Überwinden ihrer ideologischen Gräben zur Reform der Sozialsysteme und zur Anpassung der Unternehmensteuern auf internationales Niveau durchzuringen. Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz hat sie gezeigt, dass sie Reform doch kann. Jetzt gilt es, genauso weiterzumachen. Anderenfalls ziehen bald auch immer mehr Länder an dem einstigen Wirtschaftswunderland Deutschland vorbei. Das jüngst festgestellte homöopathische Miniwachstum von 0,3 Prozent schon als Einleitung der Wirtschaftswende zu deklarieren, ist fahrlässig. Durchhalteparolen und Placebos führen zu keinem Anstieg des Bruttoinlandsproduktes.“ Die ganze Umfrage: familienunternehmer.eu/fileadmin/fami…
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Vorfahrt für Infrastruktur: Klagerecht für Betroffene, nicht für Ideologen Die Reform des Klagerechts für Umweltverbände ist ein wichtiger Schritt, um Deutschland beim Bau zentraler Infrastruktur wieder handlungsfähig zu machen. Zu lange konnten Projekte durch Klagen verzögert werden, die nicht von unmittelbar Betroffenen, sondern von ideologisch motivierten Akteuren eingereicht wurden. Das hat Straßen, Brücken, Energienetze und Schienenprojekte ausgebremst – mit Folgen für Bürger wie Unternehmen. Die Bundesregierung setzt nun ein klares Signal: Klagerecht ja, aber zielgerichtet und innerhalb verbindlicher Fristen. Die geplante zehnwöchige Klageerwiderungsfrist verhindert endlose Verzögerungen. Ebenso wichtig ist die Regel, dass Umweltvereinigungen nur dort klagen dürfen, wo ein Vorhaben tatsächlich in ihren sachlichen und räumlichen Aufgabenbereich fällt. Damit rückt der konkrete Umweltschutz vor Ort wieder in den Mittelpunkt – und strategische Blockaden treten in den Hintergrund. Auch die befristete Anerkennung von Umweltvereinigungen sorgt für Qualität im Verfahren, ohne berechtigte Anliegen zu schwächen. Mit der Integration europäischer Vorgaben entsteht zudem mehr Rechtsklarheit und Planungssicherheit – entscheidend für schnellere Genehmigungen. Für die Wirtschaft, besonders für Familienunternehmen, ist das ein überfälliger Schritt. Infrastrukturprojekte dürfen nicht länger an formalistischen Hürden oder taktischen Verzögerungsklagen scheitern. Wenn echte Betroffenheit zählt und Verfahren klar strukturiert sind, profitieren Umwelt, Bürger und Wirtschaft gleichermaßen.
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