DIE FAMILIENUNTERNEHMER

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Wir sind die Stimme des familiengeführten Mittelstandes in Deutschland.

Berlin | Deutschland Katılım Eylül 2009
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Warten auf Reformen fühlt sich mit dieser Regierung an wie Warten auf Godot Der Koalitionsausschuss verspricht wieder einmal „irgendwie weiter so“. Nur: Irgendwie weiter ohne klare Richtung erzeugt keine Hoffnung. Erst recht nicht, wenn parallel immer neue Stoppschilder aufgebaut werden. So kommt man nicht voran. Wenn jede Verhandlungsrunde mit einem Treueschwur beginnt, dass es „keine Alternative“ gebe, ersetzt das keine Strategie, es verhindert sie. Führung heißt, Optionen zu entwickeln, Prioritäten zu setzen und Entscheidungen zu treffen. Im bürgerlichen Lager muss endlich wieder professioneller und strategischer gearbeitet werden. Geduldsfäden können reißen. Die Wirtschaft braucht kein Dauer-Zögern, sondern verlässliche Schritte nach vorn. Keine überhasteten Schnellschüsse – ja. Aber gar nichts zu tun ist auch keine Lösung. Gewählt wurde eine Regierung, nicht eine Verwaltung. Es ist Zeit, gute Wirtschaftspolitik zu machen. Mutiger, klarer, entschlossener.
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Immer stärkerer politischer Zugriff: Eigentum unter Vorbehalt Der immer stärkere politische Zugriff auf den Wohnungsmarkt gefährdet den Schutz von Eigentum – ein unverzichtbarer Pfeiler unserer Wirtschaftsordnung. Vorreiter dieser Entwicklung ist einmal mehr das Land Berlin: Mit dem sogenannten „Vergesellschaftungsrahmengesetz“ öffnet der Berliner Senat die Tür für weitreichende Eingriffe in private Eigentumsverhältnisse. Parallel werden Instrumente wie ein Mietenkataster, eine „Mietenpolizei“ und neue Anläufe für einen Mietendeckel vorangetrieben. Das ist ein Kurs, der Eigentumsrechte systematisch relativiert. Was bislang als geschützt galt, steht immer öfter unter Vorbehalt staatlicher Eingriffe. Eigentum wird zur politischen Verfügungsmasse. Die Folgen: Vor allem private Kleinvermieter, deren Wohnungen häufig der Altersvorsorge dienen, werden durch immer mehr Bürokratie belastet und zunehmend aus dem Markt gedrängt. Wer alle unter Generalverdacht stellt, schwächt die Vielfalt und stärkt am Ende gerade die großen Akteure. Für Unternehmen und Investoren entsteht ein Klima der Unsicherheit. Denn wenn Eigentum zur Disposition steht, bleiben Investitionen aus. Statt mehr Wohnraum zu schaffen, setzt die Politik auf Regulierung und Umverteilung. Das löst kein Problem: Es entsteht keine einzige neue Wohnung, während sich die Knappheit weiter verschärft. Allen politischen Entscheidern muss klar sein: Ohne verlässlichen Eigentumsschutz gibt es keine Investitionen. Und ohne Investitionen keinen Wohnungsbau, kein Wachstum und keinen Wohlstand.
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Ablehnung der Entlastungsprämie durch den Bundesrat: Watschen für die Regierung Die Entlastungsprämie kommt erst einmal nicht. Der Bundesrat stimmte dem Gesetzentwurf vom Bundestag nicht zu. Nach neuster Umfrage der Familienunternehmer waren 57 Prozent der Firmenchefs ohnehin nicht bereit, die Entlastungsprämie zu zahlen. Nur 12 Prozent der Unternehmen hätten sie voll, 31 Prozent teilweise gezahlt. Marie-Christine Ostermann, Präsidentin der Familienunternehmer: „Der Bundesrat hat den Nonsens der Entlastung der Arbeitnehmer durch eine von den Arbeitgebern freiwillig zu zahlenden Prämie vorerst gestoppt. Das ist eine richtige Watschen für die Regierung. Hoffentlich weckt diese Notbremsung bei der Koalition jetzt mehr Sachverstand für unternehmerische Folgen ihres Handelns. Die hatte die Regierung nicht durchdacht. Dies ist jetzt die Chance, den unüberlegten Schnellschuss zu korrigieren, damit nicht die Unternehmer die Zeche dafür zahlen müssen. Viele Firmen wären gar nicht in der Lage, diese Prämie zu stemmen. Die Mehrheit der Unternehmer wollte sie daher auch nicht zahlen. Das Geld hierfür müssten sie schließlich erst erwirtschaften. Ich habe es für mein Unternehmen durchgerechnet: Bei rund drei Prozent Umsatzrendite bräuchten wir allein in unserer Firma für die 250.000 Euro Mehrkosten (bei 250 Mitarbeitern) rund acht Millionen Euro zusätzlichen Umsatz. Dieser Sachverhalt ist vielen Arbeitnehmern gar nicht klar, die glauben, die Arbeitgeber hätten die Entlastungsprämie vorher vom Bund erhalten, um sie dann nur auszuzahlen. Dieser Stopp ist hoffentlich das endgültige Aus für diese Unternehmer-Belastungsprämie. Das wäre auch für den Betriebsfrieden in vielen Unternehmen ein Segen.“
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Die Stimmung der Familienunternehmer in Deutschland ist weiterhin pessimistisch. Die erwartete Auftragslage dümpelt in einer trüben Seitwärtsbewegung und steuert auch im II. Quartal auf keinen erkennbaren Lichtblick zu. Fast jedes fünfte Unternehmen plant Arbeitsplätze abzubauen. Nur 12 Prozent werden die steuer- und abgabenfreie Entlastungsprämie von 1000 Euro voll zahlen. 31 Prozent teilweise. 57 Prozent wollen die Entlastungsprämie nicht zahlen. Dies zeigt die neueste Umfrage von DIE FAMILIENUNTERNEHMER und DIE JUNGEN UNTERNEHMER. Marie-Christine Ostermann, Präsidentin der Familienunternehmer: „Deutschlands Familienunternehmer darben unter den multiplen Krisen. An der geopolitischen Lage allein aber liegt es nicht, dass Deutschlands Wirtschaft weit mehr krankt, als unsere Nachbarn in der EU. Die fehlende Resilienz der deutschen Wirtschaft geht auch auf das Konto der seit Jahren nicht an einem Strang in dieselbe Richtung ziehenden Regierungskoalitionen. Die steigende Abgabenlast für unsere Unternehmen ist ein Investitions- und Jobkiller. Noch immer aber warten die Unternehmer auf längst angekündigte Reformen, die den Anstieg der Lohnnebenkosten, Energiepreise und Steuern nicht nur temporär lindern, sondern langfristig in den Griff bekommen. Das frisst neben internationaler Wettbewerbsfähigkeit das so wichtige Vertrauen in den Standort Deutschland. Und in solch kritischer Lage verspricht die Regierung den Arbeitnehmern die Entlastungprämie. Doch dies ist ein Vertrag zu Lasten Dritter. Die Regierung verheißt Entlastung, wälzt aber damit sogar noch weitere Kosten auf die Unternehmen ab. Und das in der längsten Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg. Viele Firmen sind aber gar nicht in der Lage, diese Prämie einfach mal so eben zu stemmen. Es wundert daher gar nicht, dass 57 Prozent der Unternehmer die Entlastungprämie nicht auszahlen wollen. Das Geld hierfür muss schließlich erst erwirtschaftet werden. Ich habe es für mein Unternehmen durchgerechnet: Bei rund drei Prozent Umsatzrendite bräuchten wir für die 250.000 Euro Mehrkosten (250 Mitarbeiter) rund acht Millionen Euro zusätzlichen Umsatz. Es obliegt jetzt Bundeskanzler Friedrich Merz, vom Außenkanzler nun die ebenso wichtige Rolle des Wirtschaftskanzlers auszufüllen. Er muss jetzt echte Führungsstärke zeigen und die Regierungskoalition auf den Kurs der Angebotspolitik einigen. Das Beharren auf Nachfragepolitik, die mittlerweile astronomische Kreditlasten verursacht, ist unvernünftig, zukunftsvergessen und passt nicht mehr in diese Wirtschaftslage.“ Hier gibt's alle Ergebnisse der Umfrage: familienunternehmer.eu/fileadmin/fami…
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„Dem Mittelstand beim Sterben zuzusehen – das können wir nicht akzeptieren“ Der Mittelstand ist enttäuscht von der Bundesregierung und Friedrich Merz. Notfalls müsse der Kanzler die Vertrauensfrage stellen, um die SPD auf einen wirkungsvolleren Reformkurs zu zwingen, sagt die Präsidentin des Familienunternehmer-Verbands, Marie-Christine Ostermann. Über die Politik der Bundesregierung, über die Führung von Kanzler Merz und über die Familienunternehmer-Tage 2026, die heute beginnen, spricht unsere Präsidentin heute im Interview mit der Rheinischen Post. #FamUTage26 💡 Der ganze Artikel: rp-online.de/politik/deutsc…
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#FamuTage26 in Stuttgart – unser Jahreskongress in Zeiten, die Zuversicht brauchen Ein Jahr Bundesregierung – und zuversichtlich zu bleiben, fällt nicht immer leicht. Strukturreformen wurden erneut vertagt, große Sozialstaatsreformen vermieden. Gleichzeitig bleiben die Energiepreise hoch, Rekordschulden werden aufgenommen und selbst gesetzte rote Linien wie Steuererhöhungen überschritten. Das kostet Vertrauen – und erzeugt Resignation. Dabei braucht unser Land jetzt vor allem eines: mutige Reformen. Genau hier wollen wir ansetzen: konstruktiv, ordnungspolitisch fundiert und mit unternehmerischem Blick. Deshalb treffen wir uns diese Woche auf den Familienunternehmer‑Tagen 2026. Unter dem Motto „Zukunft gestalten. Wirtschaftswachstum jetzt!“ diskutieren wir, wie Deutschland wieder auf Wachstumskurs kommen kann – und welche Rolle Familienunternehmen dabei spielen. Die Highlight-Veranstaltung unseres Verbands findet dieses Jahr in Baden‑Württemberg statt – Heimat innovativer Mittelständler und familiengeführter Weltmarktführer. Vor uns liegen Tage des Austauschs mit hochkarätigen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Medien, unter anderem mit: Cem Özdemir, designierter Ministerpräsident Baden‑Württemberg  Prof. Udo Di Fabio, Verfassungsrichter a. D.  Günther Oettinger, EU‑Kommissar a. D. Wir freuen uns auf spannende Diskussionen und neue Impulse.
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Kluge Köpfe gesucht: 10.000 € für die beste ordnungspolitische Idee DIE FAMILIENUNTERNEHMER vergeben den Ordnungspolitischen Preis für einen bereits veröffentlichten Beitrag (Artikel, Podcast, Video oder Kurzstudie), der aktuelle wirtschaftspolitische Herausforderungen ordnungspolitisch analysiert oder löst – mit Bezug zu Deutschland oder Europa. 🗓️ Bewerbungsschluss: 30. Juni 2026 🔎 Unabhängige Jury, anonymisiertes Auswahlverfahren 👉 ordnungspolitischer-preis.eu
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Einjähriges von Digitalminister Karsten Wildberger: Vorbild für andere Ministerien Das Digitalministerium (BMDS) besteht diesen Mittwoch seit einem Jahr. Fast schon unbemerkt von der Öffentlichkeit arbeitet Karsten Wildberger, Deutschlands erster Bundesminister für Digitalisierung und Staatsmodernisierung, erfolgreich seine Agenda ab. Marie-Christine Ostermann, Präsidentin der Familienunternehmer: „Karsten Wildberger ist einer der ganz wenigen Bundesminister im Kabinett Merz, bei denen man nach einem Jahr unmissverständlich sagen kann: Der Kurs stimmt. In nur zwölf Monaten hat er zentrale Blockaden gelöst, an denen die Merkel‑Regierungen und die Ampelkoalition über mehr als ein Jahrzehnt gescheitert sind. Wildberger hat dem stockenden Netzausbau ebenso wie der überfälligen Verwaltungsdigitalisierung spürbare Impulse gegeben. Das macht Hoffnung, dass Deutschlands digitale Aufholjagd endlich beginnt und Bewegung in die zähe Verwaltungspraxis kommt. Ein effizienter, handlungsfähiger Staat ist ein entscheidender Standortfaktor für Unternehmen.  Indem Wildberger durch das Netzausbaubeschleunigungsgesetz der digitalen Infrastruktur zum vorrangingen öffentlichen Interesse verhalf, verkürzte er wichtige Genehmigungsverfahren. Scheiterte die Digitalisierung der Verwaltung bislang im Wesentlichen am föderalen Klein-Klein und den Egoismen der Bundesländer, brachte Wildberger eine föderale Modernisierungsagenda auf den Weg. Ihm ist es damit gelungen, die meisten Ministerpräsidenten mit ins Boot zu holen, um einheitliche IT-Standards und zentrale Lösungen zu unterstützen, anstatt dass weiterhin jedes Bundesland sein eigenes Süppchen kocht. Dass sich hier nun etwas bewegt, ist ein echter Fortschritt. Im Koalitionsvertrag steht, dass in der Bundesverwaltung bis 2029 acht Prozent der Stellen abgebaut werden sollen. Von diesen Einsparungen beim Staat ist nach einem Jahr noch immer nichts zu erkennen. Damit die stetig steigenden Personalkosten nicht zu weiteren Steuererhöhungen führen, obliegt daher gerade auch hier dem Digitalministerium eine wichtige Zentralfunktion für effizientere Strukturen. Karsten Wildberger hat hier noch einen sehr beschwerlichen Weg vor sich. Sein Kurs aber stimmt. Von der Geräuschlosigkeit und der Effizienz Wildbergers und seines Digitalministeriums sollten sich andere Häuser einige Bits und Bytes kopieren.“
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Unsere Delegationsreise nach Bulgarien war ein voller Erfolg. Wir danken herzlich allen Teilnehmern, Gastgebern sowie unseren Gesprächspartnern für die interessanten Impulse und freuen uns schon jetzt aufs nächste Mal - bereits im Herbst 2026! Sie wollen dabei sein, sind aber noch kein Mitglied? Informieren Sie sich jetzt kostenlos und registrieren Sie sich unverbindlich als Interessent: familienunternehmer.eu/socialmedia-b
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Zu spät und zu wenig – Reformvermeidung statt Reformpolitik  Die Koalition ist mit dem Versprechen gestartet, es besser zu machen. Ein Jahr später zeigt sich: Der eigene Anspruch wird bisher nicht eingelöst. Es gibt erste Reformschritte, doch sie bleiben halbherzig und reichen für die Größe der Probleme bei weitem nicht aus. Das deutlichste Beispiel ist die gesetzliche Krankenversicherung. Laut gestartet, mit dem Ziel das System zu entlasten, endet die Reform mit immer weiter zusammengestrichenen Einsparzielen. Übrig bleibt ein Paket, das die strukturellen Defizite nicht behebt, die Finanzierung bleibt wacklig, die Belastung für Beitragszahler steigt weiter.  Dabei ist die Lage in allen Sozialversicherungen ernst. Demografie, Kostenentwicklung und wachsende Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt sind seit Jahren bekannt. Trotzdem setzt die Koalition vor allem auf Zeitgewinn. Wenn Entscheidungen fallen, dann meist als Minimalkompromiss. Notwendige Strukturreformen werden vertagt – mit absehbaren Folgen. Das ist keine nachhaltige Politik. Wer Probleme nicht löst, sondern verlängert, verschiebt die Kosten in die Zukunft. Eine Koalition, die mit Reformanspruch angetreten ist, muss mehr liefern als Schulden, neue Abgaben und zu kleine Schritte. Die Zeit für ernsthafte Reformen ist nicht irgendwann – sie ist jetzt.
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📅 Noch 7 Tage bis zu den Familienunternehmer-Tagen 2026! #FamUTage26 🤝 In der kommenden laden wir unsere Mitglieder, Interessenten sowie hochkarätige Vertreter aus Politik und Wirtschaft zu den Familienunternehmer-Tagen 2026 nach Stuttgart ein. Unter dem Motto „Zukunft gestalten. Wirtschaftswachstum jetzt!“ diskutieren wir gemeinsam, wie unser Land wieder auf Wachstumskurs kommen kann – und welche Rolle Familienunternehmen dabei spielen. 💡 In Zeiten globaler Umbrüche und dem Eindruck, dass die Weichen für die Zukunft derzeit nicht in Deutschland und Europa gestellt werden, stellen wir die Frage: Welche Reformen sind nötig, damit unternehmerisches Handeln am Standort Deutschland wieder attraktiver wird? Und: Woraus schöpfen wir Familienunternehmer Zuversicht für unsere Zukunft in Deutschland? 🗣️ Auf der Bühne begrüßen wir mit Cem Özdemir auch den designierten Ministerpräsidenten Baden-Württembergs. Außerdem haben uns Prof. Di Fabio, ehmaliger Richter am Bundesverfassungsgericht und Heike Göbel, Redakteurin für Wirtschaftspolitik bei der FAZ sowie Günther Oettinger, ehemaliger EU-Kommissar, ihre Zusage übermittelt. 🔎 Alle Mitglieder haben noch die Möglichkeit, sich für die Familienunternehmer-Tage 2026 anzumelden. Und auch (neue) Interessenten können so kurzfristig noch dabei sein: Einfach als Interessent für eine Mitgliedschaft registrieren (Link in der Bio) und für die Veranstaltung anmelden. Wir freuen uns auf Sie! familienunternehmer.eu/socialmedia-b
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Familienunternehmer zum Eckpunkte-Haushalt 2027: Statt Konsolidierung Augenwischerei und blindes Hoffen auf ein Wunder Finanzminister Lars Klingbeil stellte heute die Eckpunkte für den Haushalt 2027 vor, die das Kabinett verabschiedet hat. Von konkreter Haushaltskonsolidierung noch keine Spur. Stattdessen noch nebulöse Globalpositionen. Auch in den Folgejahren drohen weiteres Ausgabenplus und höhere Neuverschuldung und damit weitere Belastungen für die Unternehmen. Marie-Christine Ostermann, Präsidentin der Familienunternehmer: „Die Koalition ist zur Einigung fähig, das war es dann aber auch schon mit den guten Nachrichten heute. Finanzminister Klingbeil legt mit den Eckwerten 2027 und dem Finanzplan bis 2029 kein solides Zahlenwerk vor. Auf dem Papier täuscht der Haushaltsentwurf darüber hinweg, der Finanzminister habe den Haushalt 2027 im Griff und die Deckungslücke erfolgreich geschlossen. Weit gefehlt: Dieser Haushaltsentwurf ist lediglich Augenwischerei. Lars Klingbeil nennt weder konkrete Zahlen noch Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung, wie er dieses Ziel erreichen will. Dass die Schuldenaufnahme erneut steigen soll, scheint für den Bundesfinanzminister bereits unvermeidbarer Fakt zu sein und lässt das Unheil zusätzlicher neuer Steuerbelastungen erahnen. Dabei ist die Abgabenlast für unsere Unternehmen jetzt schon ein Investitions- und Jobkiller. Die Nettokreditaufnahme sinkt 2027 doch nicht wie angekündigt um 10 Milliarden auf 88 Milliarden Euro, sondern steigt stattdessen sogar noch auf 111 Milliarden Euro. Damit bugsiert der Finanzminister unser Land in die völlig falsche Richtung. Rechtlich möglich ist das, weil die schlechtere Konjunktur eine höhere Ausnahme von der Schuldenbremse erlaubt. Das Kabinett hat lediglich eine vage Absichtserklärung mit vielen Fragezeichen präsentiert. Weder Bürger noch Unternehmer können nachvollziehen, wie der Bund seine Finanzen ordnen will. Verunsicherung über drohende weitere Kostensteigerungen aber sind Gift für unsere Wirtschaft. Statt sich den Realitäten zu stellen, die strenge Ausgabendisziplin erfordert, vertagt die Schuldenkoalition die Problemlösung in die Zukunft und hofft auf eine anspringende Konjunktur oder neue Steuereinnahmen, obwohl sie mit ihrer Politik genau das verhindert. Doch während die Wirtschaftswende noch immer ausbleibt, werden die Finanzierungslücken in den jetzt folgenden Jahren real und immer größer. Durch die steigendenden Zinsausgaben gerät der Haushalt unter immer größeren Druck.“
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Familienunternehmer zum GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz: noch weit von historischer Reform entfernt Das Kabinett hat sich auf den Entwurf zur Gesundheitsreform von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) geeinigt. Die Entlastungssumme für die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) fällt nun noch kleiner aus als im ersten Entwurf. Marie-Christine Ostermann, Präsidentin der Familienunternehmer: „Statt der nur 19 Milliarden Euro Sparankündigung des ersten Entwurfs sollen im kommenden Jahr jetzt nur noch 16,3 Milliarden Euro eingespart werden. Das ist keine gute Nachricht, die zu Jubelsprüngen verleitet. Von den Einsparvolumina der GKV-Finanzkommission will Gesundheitsministerin Nina Warken zu wenig realisieren. Der Kanzler spricht von einer historischen Gesundheitsreform, die nun eigeleitet wird. Davon sind wir noch weit entfernt. Noch ist keineswegs gesichert, dass die Beiträge nicht noch weiter steigen müssen. Dafür sind tiefgreifende Reformen notwendig, kein zartes Geschraube mal hier und dort. Dass der jährliche Bundeszuschuss in die GKV von 2027 bis 2030 um zwei Milliarden Euro sinken soll, erhöht jedenfalls schon mal den Druck auf die Regierung zu echten Strukturreformen. Bei den Vorschlägen im Herbst muss der große Wurf hierzu gelingen. Der Einstieg in die Steuerfinanzierung der Gesundheitskosten für Bürgergeldempfänger fällt mit nur 250 Millionen Euro im Jahr 2027 viel zu gering aus, aber zumindest stimmt die Richtung. Ziel muss die komplette Übernahme der Gesundheitskosten von Bürgergeldempfängern durch den Bundeshaushalt sein. Und dies nicht erst in so ferner Zukunft, dass man eher vom Sankt-Nimmerleins-Tag sprechen müsste. Die einmalige Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze um 300 Euro im Monat sowie die Anhebung der Versicherungspflichtgrenze um jeweils 300 Euro im Monat gehen auf das Konto der Beitragszahler. Sie sind eine weitere Belastung auch der Arbeitgeber. Angesicht der akut schwierigen wirtschaftlichen Lage ist das das falsche Signal. Die Unternehmer brauchen dringend Entlastung und keine weiteren Gewichte auf ihren Schultern.“
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Mehr Markt und weniger Verbote bedeuten mehr Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit Der ankündigte Stopp Russlands, kasachisches Öl über die Druschba-Pipeline nach Deutschland durchzuleiten, sorgt für die nächsten Sorgenfalten. Ein Grund mehr, langfristig zu handeln und eben nicht nur auf einzelne Technologien und Energieträger zu setzen. Denn Abhängigkeiten bestehen fast überall. Es gilt jetzt endlich, Verbote und Denkbarrieren aufzubrechen und wieder alle Technologien zuzulassen. Mit dem richtigen regulatorischen Rahmen zur Absicherung wird sich dann am Markt die beste und günstigste Kombination durchsetzen. Jahrzehntelange staatliche Einflussnahme hingegen hat uns erst in die ein oder andere dieser Abhängigkeiten hineingeführt. Unter diesem Gesichtspunkt immer wieder den Markt als unzuverlässig zu kritisieren, ist eine gewagte Schlussfolgerung.
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Jetzt anmelden: die Familienunternehmer-Tage 2026 In Zeiten globaler Umbrüche und dem Eindruck, dass die Weichen für die Zukunft derzeit nicht in Deutschland und Europa gestellt werden, stellen wir die Frage: Welche Reformen sind nötig, damit unternehmerisches Handeln am Standort Deutschland wieder attraktiver wird? Und: Woraus schöpfen wir Familienunternehmer Zuversicht für unsere Zukunft in Deutschland? Mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sprechen wir am 7. und 8. Mai in Stuttgart über die Zukunft des deutschen Familienunternehmertums, über den Zustand des Wirtschaftsstandorts Deutschland und die wichtigen politischen Weichenstellungen, die aus unserer Sicht jetzt dringend notwendig sind. Sie wollen dabei sein? Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Mitglieder und registrierte Interessenten. Mitglieder des Verbands können sich ab sofort auf gewohntem Wege für die #FamUTage26 anmelden. Unternehmer, die als Interessent aufgenommen werden wollen, können hier kostenlos und unverbindlich um weitere Infos zur Mitgliedschaft bitten: familienunternehmer.eu/socialmedia-b
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Unsere Präsidentin Marie-Christine Ostermann war heute live bei WELT-TV und sprach im Interview über die Entlastungen bei den Preisen an der Tankstelle, über Strukturreformen und den Bürokratieabbau. #Wirtschaftspolitik
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Familienunternehmer zur Rentendebatte: Die Fakten dahinter sind leider Realität Bundeskanzler Merz nannte die gesetzliche Rentenversicherung allenfalls noch eine „Basisabsicherung“ für das Alter und zieht damit Kritik auf sich. Gemeint hatte er damit aber keine Änderung zur Grundsicherung, sondern ein Umdenken auf zusätzliche betriebliche sowie private Altersvorsorge. Marie-Christine Ostermann, Präsidentin der Familienunternehmer: „Die Wortwahl des Kanzlers war ungünstig, die Fakten dahinter aber sind leider Realität: In der heutigen Form wird die vollumfängliche Absicherung im Alter über die gesetzliche Rente aufgrund der demographischen Entwicklung künftig unbezahlbar. Spätestens mit dem nun zunehmenden Eintritt der Baby-Boomer in den Ruhestand werden die Rentenzahlungen immense finanzielle Mittel verschlingen. Das ist eine Wahrheit, die gesagt werden muss. Angesicht der demografischen Entwicklung in unserem Land nützt es nichts, wenn man den Menschen Sand in die Augen streut und sie in falscher Sicherheit wiegt. Soll die gesetzliche Rente weiterhin finanzierbar bleiben, muss ein stärkerer Fokus auch auf betriebliche sowie private Altersvorsorge gelegt werden. Anders wird der Lebensstandard im Alter kaum zu halten sein. Denn die erforderlichen Beiträge für Arbeitnehmer und Arbeitgeber werden ansonsten immer weiter steigen. Prognosen sehen einen massiven Anstieg beim Rentenbeitrag sowie beim Steuerzuschuss in die gesetzliche Rentenversicherung. Bliebe künftig alles, wie es jetzt ist, könnte dies dazu führen, dass immer mehr Arbeitnehmer aufgrund der zunehmend erdrückenden Abgabelast abwandern und Arbeitgeber aufgrund sinkender Wettbewerbsfähigkeit in die Insolvenz getrieben werden. Es ist daher richtig und nur fair vom Kanzler, neben der gesetzlichen Rente auch der privaten und der betrieblichen Vorsorge eine stärkere Bedeutung zu geben. Wir werden um das dreisäulige Versorgungsmodell nicht umhinkommen. Die Rentenkommission wird hoffentlich tragfähige Modelle ausarbeiten.“
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🔎 Absage an die EU-Übergewinnsteuer: Frau Reiches Skepsis ist richtig ❌ Die von Teilen der Bundesregierung ins Spiel gebrachte Idee einer Übergewinnsteuer wurde mit einem klaren "Nein" aus Brüssel beantwortet. Angesichts drohender Engpässe in einigen Mitgliedstaaten würden viele Länder auf keinen Fall für eine Strafsteuer stimmen. 💡 Ein kaum rechtssicher definierbarer Eingriff in den Markt würde das Angebot und die Raffination von Öl in Europa weiter verknappen.  Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat sich richtigerweise gegen eine Übergewinnsteuer positioniert und wird nun bestätigt. ⚠️ Die Absage aus Brüssel ist auch eine klare Warnung vor einem Alleingang Deutschlands - das Finanzministerium sollte die Überlegungen einer massiven nationalen Marktverzerrung einstellen.
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🫣 Die Entlastungsprämie wird zur Belastungprämie! 📉 Ihre Haltung zum Vorschlag der Bundesregierung schildern unsere Präsidentin Marie-Christine Ostermann sowie Dr. Eva Vesterling und Dirk Martin aus unserem Bundesvorstand. #Entlastungsprämie #Belastungsprämie
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Als Kooperationspartner bei der MyWay: Zukunft kommt von Zuversicht Die MyWay 2026 findet dieses Jahr am 23. und 24. September im WECC am Westhafen in Berlin statt. Die diesjährige Konferenz richtet den Blick bewusst weiter nach vorne. Motto: “Zukunft kommt von Zuversicht.”  Es haben bereits spannende Persönlichkeiten für 2026 zugesagt, darunter: Sigmar Gabriel, Vorsitzender der Atlantik-Brücke Dr. Karsten Wildberger, Minister für Staatsmodernisierung und Digitales Katherina Reiche, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie Henning Strauss, Co-CEO, ENGELBERT STRAUSS David Knower, Vorsitzender Republicans Overseas  Auch unsere Präsidentin Marie-Christine Ostermann gehört zu den Top-Speakern und freut sich bereits jetzt auf den Austausch zum Familienunternehmertum.  Alle Infos schon bald auf: myway.thepioneer.de
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