
Warten auf Reformen fühlt sich mit dieser Regierung an wie Warten auf Godot
Der Koalitionsausschuss verspricht wieder einmal „irgendwie weiter so“. Nur: Irgendwie weiter ohne klare Richtung erzeugt keine Hoffnung. Erst recht nicht, wenn parallel immer neue Stoppschilder aufgebaut werden. So kommt man nicht voran. Wenn jede Verhandlungsrunde mit einem Treueschwur beginnt, dass es „keine Alternative“ gebe, ersetzt das keine Strategie, es verhindert sie. Führung heißt, Optionen zu entwickeln, Prioritäten zu setzen und Entscheidungen zu treffen.
Im bürgerlichen Lager muss endlich wieder professioneller und strategischer gearbeitet werden. Geduldsfäden können reißen. Die Wirtschaft braucht kein Dauer-Zögern, sondern verlässliche Schritte nach vorn. Keine überhasteten Schnellschüsse – ja. Aber gar nichts zu tun ist auch keine Lösung. Gewählt wurde eine Regierung, nicht eine Verwaltung.
Es ist Zeit, gute Wirtschaftspolitik zu machen. Mutiger, klarer, entschlossener.

Deutsch

















