
منحور
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منحور
@FeradewnRewhal1
قسم به گلوی بریده💔 تو همچو من سر کویت هزارها داری ولی بدان که گدایت فقط تو را دارد #سفینةالنجاة









چند تا راه ساده و رایگان برای کمک به #انقلاب_ملی_شیروخورشید ۱)سابسکرایب کردن و تماشای تلویزیون ملی شیر و خورشید در یوتیوب ۲) لایک،کامنت ،ریت و کوت کردن توئیت های #رضا_پهلوی #KingRezaPahlaviForIran #DigitalBlackOutIran چند تا هم شما بگید این زیر👇🏼






















Whether or not Europe stands with us, whether or not your journalists do their jobs, whether or not your politicians demonstrate the courage to act, I will fight for my people and my country.










1/2 Was ist da eigentlich passiert? Der iranische Kronprinz Reza Pahlavi gibt eine Pressekonferenz in Deutschland, auf die ich – ehrlich gesagt – lange gewartet habe. Und dann passiert etwas, das mich mehr beschäftigt, als ich erwartet hätte: Er sagt die Dinge ziemlich klar, man kann es im Video jederzeit nachhören, und trotzdem wird er in Teilen der Berichterstattung beleidigt, lächerlich gemacht oder schlicht falsch wiedergegeben. Der Punkt, der mich am meisten irritiert: Pahlavi betont, dass er für eine demokratische Lösung im Iran steht. Nicht verklausuliert, nicht ausweichend, nicht als Nebenbemerkung – sondern als Kern seiner Aussage. Und dennoch liest man stellenweise, er sei Fragen nach Demokratie ausgewichen. Das ist nicht nur schräg, das ist nachprüfbar falsch. Wenn jeder nachhören kann, was gesagt wurde: Warum wird dann so getan, als sei etwas anderes gesagt worden? Ich stehe hier selbst in einer Zwickmühle. Mit der Berichterstattung über Israel habe ich mich aus persönlichen Gründen viel beschäftigt, ich kenne dort die Mechanismen, die Muster, die Reflexe – und ich kenne auch die typischen Erklärungen, warum bestimmte Dinge so laufen, wie sie laufen. Über den Iran hingegen weiß ich deutlich weniger, zumindest nicht genug, um mir da dieselbe Sicherheit anzumaßen. Umso plötzlicher trifft mich die Erkenntnis, dass ähnliche Phänomene offenbar auch hier greifen. Woher kommt diese Abwehr? Eine mögliche Spur ist die alte, tief verwurzelte linke Ablehnung der königlichen Familie. Manche verorten sie historisch, etwa seit dem Besuch 1967 in Berlin, andere sehen eine längere Linie: marxistische Prägungen, anti-royale Reflexe, Denkmuster, die aus einer anderen Zeit stammen, aber in Teilen – gerade auch im Journalismus – irgendwie konserviert wurden. Es gibt da vielleicht sogar Berührungspunkte zu dem, was man aus der Geschichte antizionistischer Propaganda kennt: nicht als identische Sache, aber als verwandte Mechanik. Ich beobachte das, ich behaupte nicht, dass ich damit schon die ganze Landkarte verstanden habe. Was ich aber ziemlich klar benennen kann: Mir hat Reza Pahlavi gerade deshalb gefallen, weil er anders auftritt als das, was hierzulande oft als „politische Kommunikation“ durchgeht. Er spricht nicht in Sprechblasen. Er wirkt eher wie ein Intellektueller oder Autor als wie jemand, der auf jedes Mikrofon mit einer fertigen Floskel reagiert. Seine Sätze sind abgewogen, er setzt historische Bezüge, er erklärt Zusammenhänge. Das klingt banal – aber genau diese Art von Sprache und Denken existiert in der Tagespolitik oft kaum noch. Und hier liegt vielleicht das eigentliche Problem: Wenn man wissen will, was er will, muss man ihm zuhören. Man muss zulassen, dass eine Aussage mehr ist als ein Schlagwort. Doch vieles in Medienlogik und politischer Routine funktioniert anders. Da braucht es einen Slogan, der in einen Titel passt, in einen Tweet, in ein kurzes O-Ton-Fenster. Und dann wird dieser Slogan wiederholt, bis er „sitzt“ – ob er passt oder nicht. Wer nicht so spielt, wirkt schnell „schwammig“, „ausweichend“ oder „nicht klar“, obwohl er in Wahrheit nur nicht im Werbemodus spricht. Das Tragische ist: Genau das, was ich an diesem Mann bewundere, wird ihm offenbar zum Nachteil. Er ist keine dieser Figuren, die eine Botschaft auf zehn Wörter eindampfen und dann den ganzen Tag dieselbe Zeile aufsagen. Er wirkt eher wie eine Führungsfigur im klassischen Sinn, eine Identifikationsfigur, jemand, der seine Rolle ernst nimmt – in seinem Fall eben als Kronprinz, der versucht, Verantwortung zu zeigen, ohne sich als machtgieriger Heilsbringer zu inszenieren. /2






















