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@Freisteller
NAFO Fella. Democracy, truth, photography.



Russia's heaviest attacks on Ukraine in a long time send a clear message: Moscow is choosing escalation over negotiation. We continue to stand with Ukraine. Kyiv and its partners remain ready for talks on a just peace. Russia keeps waging war.




Die „einzigartige Lösung“, die Kiew Deutschland anbietet to.welt.de/kIDmq08





The President of Ukraine just issued a decree about the parade in Moscow on May 9th.


Es geht weiter, und wird wieder einmal interessant: @HenryLindo123 will am Ehrenmal Tiergarten die ukrainische Nationalhymne abspielen. Ein Zivilbeamter mit der Dienstnummer 33120 erklärt ihm, das sei verboten. Henry fragt nach: Stehe das wirklich in der Allgemeinverfügung? Antwort des Beamten: „Das ist so, das steht so in der allgemeinen Verfügung drin, die ja online auch einsehbar ist.“ Auf Nachfrage präzisiert er: „Allgemein das Abspielen von Musik über Lautsprecher hier nicht erlaubt.“ Ich habe nachgeschaut. Im Volltext der Allgemeinverfügung der Polizei Berlin vom 22. April 2026 steht unter Punkt I Buchstabe g wörtlich, untersagt sei „das Abspielen und Singen russischer Marsch- bzw. Militärlieder (insbesondere aller Varianten des Liedes „Der Heilige Krieg“, Swjaschtschennaja woina)“. Mehr nicht. Kein Wort von „Musik über Lautsprecher allgemein“. Kein Wort von ukrainischer Nationalhymne. Verboten sind ausschließlich russische Marsch- und Militärlieder. Die ukrainische Nationalhymne fällt darunter so wenig wie ein Beethoven-Quartett oder ein Volkslied aus dem Erzgebirge. Was Beamter 33120 Henry da erzählt hat, ist juristisch schlicht unzutreffend. Es ist auch kein Versehen in eine zufällige Richtung. Wenn man so will: ausgerechnet das Lied, das den Russland-Ukraine-Krieg aus Opferperspektive vertont, soll am sowjetischen Ehrenmal nicht erklingen dürfen, weil dort am 8. Mai 2026 angeblich „allgemein“ keine Musik gespielt werden darf, was so nirgendwo steht. Pikant: Wenige Stunden zuvor hatte am selben Ort die KPD-Reaktivierungstruppe samt Anhang lautstark die „Internationale“ geschmettert. Internationale, vom Gesang her durchaus mit gewisser Lautstärke verbunden, ohne dass sich ein Beamter genötigt fühlte, irgendwen darauf hinzuweisen, dass „Musik allgemein“ hier ja eigentlich nicht ginge. (siehe Video in meinem angehängten Feed ganz oben). Die Ungleichbehandlung schreibt sich von selbst. Internationale am sowjetischen Ehrenmal: kein Problem. Ukrainische Nationalhymne am sowjetischen Ehrenmal: angeblich gegen die Allgemeinverfügung. Wir dokumentieren das für die Dienstaufsichtsbeschwerde, die nach diesem Tag geschrieben wird. Und es werden vermutlich noch einige mehr. #GedenkenstattPropaganda #wirsindmehr #B0509 🇺🇦




















