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Friedrich Report
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Friedrich Report
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Katılım Mayıs 2023
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Trump hat Gespräche mit Iran angekündigt. Iran hat sie dementiert.
Der Anleihenmarkt ist nervös:
Trump kündigt "produktive Gespräche" an → 10J-Treasury fällt auf 4,33%
Iran dementiert → steigt zurück auf 4,39%
Das Gesamtbild:
Vor Kriegsbeginn (27. Feb): 3,96%
Heute: 4,39% und +43 Basispunkte in 4 Wochen
US Anleihenzinsen fallen normalerweise in Krisenzeiten.
Diesmal nicht.
Weil der Krieg selbst die Inflation antreibt.
9 Billionen Dollar US-Schulden werden 2025/26 refinanziert.
Jeder Basispunkt kostet Milliarden.
Der Bond-Vigilante ist zurück. Und er ist Trumps größtes Problem.

Deutsch

Deutschland ist beim Spritpreisanstieg Europameister
Seit Kriegsbeginn Ende Februar ist Benzin in Deutschland +28% teurer geworden - vor Steuern.
Zum Vergleich:
Belgien: +16% | Frankreich: +11% | Slowenien: +2%
Aktuell: E10 2,044 €/Liter | Diesel 2,167 €/Liter (+42 Cent seit Kriegsbeginn).
Die Regierungsantwort: Tankstellen dürfen künftig nur noch einmal am Tag die Preise erhöhen.
Das Problem: Brent-Öl steht bei 107–109$. Ein Verwaltungseingriff löst kein globales Angebotsproblem.
Deutschland zahlt gerade den höchsten Preisanstieg Europas - nicht nur wegen des Krieges, sondern auch durch die Politik der letzten Dekade.

Deutsch

Die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe 🇩🇪 hat heute einen Stand erreicht, den es seit 15 Jahren nicht mehr gab:
3,04% der höchste Stand seit Juli 2011.
Vor dem Iran-Krieg erwartete der Markt weitere EZB-Zinssenkungen.
Heute diskutieren EZB-Ratsmitglieder intern über mögliche Zinserhöhungen.
Was 3% Bundesanleihe-Rendite bedeutet:
1. Teurere Hypotheken für Immobilienkäufer
2. Höhere Refinanzierungskosten für den Staat
3. Druck auf Aktien, die mit Anleihen konkurrieren
Innerhalb von 3 Wochen hat der Iran-Krieg die gesamte Zinspolitik auf den Kopf gestellt.

Deutsch
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Deutschlands Gastronomie stirbt — und zwar schneller als je zuvor:
2025 meldeten mehr als 2.900 Restaurants, Cafés und Bars Insolvenz an.
Das ist der höchste Stand seit 2011 — und +29% mehr als im Vorjahr.
Zwischen 2020 und 2025: über 11.200 Insolvenzen in der Branche.
Fast 69.000 Betriebe haben in diesem Zeitraum den Betrieb eingestellt.
Die Ursachen:
Energiekosten seit 2022: +40%
Lebensmittelkosten seit 2022: +40%
Personalkosten: massiv gestiegen
42% der Deutschen sparen zuerst beim Restaurantbesuch.
40% der noch aktiven Betriebe haben Eigenkapitalquoten unter 10%.

Deutsch

Die Fed hat gestern die Zinsen nicht gesenkt:
Leitzins bei 3,50–3,75% unverändert.
Vor dem Iran-Krieg erwartete der Markt zwei Senkungen in 2026.
Heute: 7 von 12 FOMC-Mitgliedern erwarten gar keine Senkung mehr.
Warum?
Brent-Öl: 114$ Höchststand seit 2022.
US-Inflation Februar: +2,4% noch vor dem Ölschock.
Fed-Inflationsprognose 2026: auf +2,7% angehoben.
Was das für Deutschland bedeutet:
Höhere US-Zinsen stützen den Dollar.
Der Euro fällt - Importe werden teurer.
Auch die EZB kann nicht mehr frei agieren.
Zwei der wichtigsten Notenbanken der Welt sind paralysiert.
Der Ölschock hat die Geldpolitik eingefroren.

Deutsch

Die Energiekrise hat heute Nacht eine neue Eskalationsstufe erreicht:
Israel hat das iranische South-Pars-Gasfeld angegriffen -das größte Gasfeld der Welt.
Iran antwortete mit Vergeltungsschlägen auf Ras Laffan, Katar.
Ras Laffan produziert ein Fünftel des weltweiten LNG-Angebots.
Die Folge:
Europäischer Gaspreis (TTF): +35% in einer Nacht -> über 70 €/MWh
Brent-Öl heute: 114 $ -> +58% seit Kriegsbeginn Ende Februar
Heizöl Deutschland: 146 €/100 Liter -> neues Langzeithoch
Vor dem Krieg Ende Februar: Brent bei ~72 $.
Heute: 114 $. In weniger als 3 Wochen.
Der DAX fällt heute Morgen -2%.
Das ist kein kurzfristiger Preisschock mehr.
Das ist eine strukturelle Neuordnung des globalen Energiemarkts.

Deutsch

Die Schlagzeile: Baugenehmigungen steigen +8,4%.
Die Realität ist komplizierter.
Januar 2026: 19.500 Einheiten und damit 1.500 mehr als im Vorjahr.
Aber:
2021: ~35.000/Monat | 2022: ~30.000 | 2023: ~21.700 | 2024: ~18.000
Deutschland braucht 33.333 Genehmigungen pro Monat (= 400.000/Jahr).
Aktuell: 19.500.
Das Defizit: -41% unter dem Bedarf.
+8,4% klingt nach Erholung. Es ist Erholung auf einem historisch niedrigen Niveau.

Deutsch

Die deutsche Inflation lag im Februar bei +1,9% fast auf EZB-Ziel.
Das war vor dem Iran-Krieg.
Seitdem: Brent-Öl +68% - von 61 auf über 102 USD/Fass.
Das ist in den Februar-Daten noch nicht enthalten.
Was die Daten jetzt schon zeigen:
Kaffee: +19,9% | Schokolade: +13,7% | Dienstleistungen: +3,2%
Kerninflation: +2,5% (kein Rückgang)
80% der ZEW-Experten erwarten steigende Inflation in den nächsten 6 Monaten.

Deutsch

Die Konjunkturerwartungen für Deutschland sind eingebrochen:
Der ZEW-Index fiel im März auf -0,5 Punkte.
Im Februar lag er noch bei +58,3 Punkten.
Das ist ein Rückgang von -58,8 Punkten in einem einzigen Monat.
In 30 Jahren gab es nur drei stärkere Einbrüche:
Corona-Pandemie, Ukraine Krieg und Trumps „Liberation Day"
Kaum eine Branche sieht eine Verbesserung.
Chemie: -43,6 | Maschinenbau: -35,5 | Automobil: -34,3
Deutschland ist wieder das Sorgenkind Europas.

Deutsch

🚨Irans Revolutionsgarden Kommandeur erklärt die Straße von Hormuz für „geschlossen" (Reuters).
20% des globalen Öls fließen durch diese Meerenge. Szenario C ist da.
Die Märkte haben geschlafen und jetzt klingelt der Wecker.

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Lateinamerikanische Aktien outperformen US-amerikanische Aktien (S&P 500). Im Friedrich Report haben wir einige Aktien aus Südamerika vorgestellt.
friedrich.report

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