Jan Kriegelstein

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@Jan_Synergy

Makro trifft Bitcoin. Klare Einordnung zu News, Liquidität und Marktstruktur. | CEO @Synergymedia_ | Co-Founder @CrypconOfficial

🇩🇪 Katılım Ekim 2021
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Jan Kriegelstein
Jan Kriegelstein@Jan_Synergy·
Trump spricht von Entspannung. Teheran nennt es Manipulation. Der Markt glaubt die Friedensstory nicht mehr. Trump sprach von produktiven Gesprächen und verschob Angriffe auf iranische Energieziele um fünf Tage. Iran wies das öffentlich zurück und sprach von Desinformation und Marktmanipulation. Gleichzeitig rücken Saudi Arabien und die Emirate laut aktuellen Berichten näher an eine aktive Beteiligung, nachdem iranische Angriffe Energieanlagen und Sicherheitsinteressen im Golf direkt getroffen haben. Brent sprang wieder über 103 Dollar. Solange noch an Gespräche geglaubt wurde, konnte der Markt auf Entspannung setzen. Wenn diese Glaubwürdigkeit wegfällt, bleibt wieder das übliche Muster: Öl rauf, Inflationssorge rauf, Renditedruck rauf. Genau das drückt und Bitcoin als Risikoasset anfällig. Wenn Trump Beruhigung signalisiert und Teheran fast zeitgleich von Manipulation spricht, dann wird Öl wieder zum Taktgeber und jeder Versuch einer sauberen Risk On Lesart bekommt Probleme. Bei Bitcoin ist die Lage damit ebenfalls klar. 70.000 bleibt die erste wichtige Linie. Darunter wird der Markt wieder härter auf Krieg und Inflation ausgerichtet. 75.000 bleibt nach oben die große Marke, aber jeder Anlauf dorthin wirkt fragil, solange Öl die Richtung vorgibt. Aktuell liegt BTC bei rund 69.050 Dollar. Mein Punkt ist simpel: Solange die Diplomatie nicht glaubwürdig wirkt und die Golfstaaten näher an den Konflikt rücken, gibt nicht Bitcoin den Takt vor. Dann kommt der Druck weiter vom Ölmarkt.
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Jan Kriegelstein
Jan Kriegelstein@Jan_Synergy·
Bitcoin hält sich im Krieg bisher besser als Gold. Öl steigt. Renditen steigen. Gold bleibt schwach. Trotzdem liegt Bitcoin im März im Plus. Das fällt auf, weil in so einer Phase eigentlich die klassischen Schutzräume liefern müssten. Stattdessen zeigt ausgerechnet Bitcoin relative Stärke. Genau dadurch ändert sich gerade der Blick auf den Markt. BTC wirkt weniger wie ein reiner Tech Zock und eher wie ein Asset mit eigenem Verhalten in einer Stressphase. Noch ist das aber kein fertiger Befreiungsschlag. Erst wenn Bitcoin diese Marke von $70.000 nachhaltig zurückerobert, bekommt das Ganze auch Rückendeckung vom Chart. Bleibt er darunter, ist es vorerst nur ein bullishes Signal. Holt er sich 70.000 zurück, wird es interessant. Im Großen und Ganzen fehlt mir allerdings noch ein Rücksetzer, wie man auch bei dem Fraktal von 2021 sieht.
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Jaytrading
Jaytrading@yarvin_stoltz·
Diri na me sa Boracay♥️
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Jan Kriegelstein
Jan Kriegelstein@Jan_Synergy·
❌Steht hier der Anfang eines Machtwechsels im Welthandel? MUST READ!!❌ Israel hat South Pars getroffen, das größte Gasfeld der Welt. Kurz darauf drohte Teheran mit Vergeltung gegen Energieanlagen im gesamten Golf. Auch Katars Ras Laffan wurde getroffen, der größte LNG Komplex der Welt. Spätestens da war klar: Der Krieg ist im Energiesystem angekommen. Durch die Straße von Hormus laufen im Schnitt rund 20 Millionen Barrel Öl und Ölprodukte pro Tag. Dazu kommt etwa ein Fünftel des globalen LNG Handels. Das ist eine der wichtigsten Routen der Weltwirtschaft. Wenn dort freie Passage nicht mehr als selbstverständlich gilt, kippt nicht nur der Ölpreis, sondern dann kippt das Vertrauen in den Handel selbst. Die Lage ist schon jetzt brisant. Iran lässt Hormus offenbar nicht mehr wie eine neutrale Route wirken, sondern zunehmend selektiv. ❗Gleichzeitig exportiert das Land trotz Krieg weiter Öl, vor allem nach China. Genau darin steckt der Hebel. Wer an so einer Route bestimmt, wer durchkommt, bestimmt irgendwann auch über mögliche Risikoaufschläge oder Versicherungen und gleichzeitig auch politischen Einfluss. Die eigentliche Story kommt erst weiter unten in diesem Beitrag! Dran bleiben!📝 Sollte Iran diesen Hebel weiter ausbauen und daraus nicht nur militärische Kontrolle, sondern auch finanzielle Bedingungen ableiten, dann gerät die alte Öl und Dollar Ordnung unter Druck. Denn wenn ein Staat an einer der wichtigsten Routen der Welt nicht nur Schiffe, sondern auch Zahlungslogik politisch definiert, dann steht die Frage im Raum, ob Öl künftig noch automatisch im Dollarraum abgewickelt werden muss! ⬇️⬇️⬇️⬇️⬇️ Der Petrodollar war immer auch ein Machtinstrument. Solange Energie, Handel und Reserven im Dollarraum abgerechnet werden, bleibt Amerika im Zentrum des Systems. Wenn aber ein Akteur wie Iran an einem realen Engpass anfängt, Zugang und Abwicklung zu politisieren, während China als größter asiatischer Abnehmer im Hintergrund die zentrale Rolle spielt, dann wird das ein Test für die Stabilität dieser Ordnung. AP berichtet, dass Iran seit Anfang März trotz Krieg mehr als 16 Millionen Barrel exportiert hat, überwiegend nach China. Mehr als 80 Prozent der Ströme durch Hormus gehen ohnehin Richtung Asien. Genau deshalb ist die China Achse in dieser Geschichte so wichtig. Für mich liegt der eigentliche Schlagzeile nicht im nächsten Öl Spike, sondern dass Iran versucht, Geografie in Macht zu übersetzen und Macht in Regeln. 1. Am Anfang kontrollierst du die Route. 2. Danach verteuerst du die Passage (Schutzmaßnahmen) 3. Danach entscheidest du, wer sicher durchkommt. (Kein Land, dass mit der USA kooperiert!) Und gleichzeitig steht die Frage im Raum, in welcher Währung überhaupt noch bezahlt wird. Kurzfristig ist das ein Schock für Öl, Inflation und Risikoappetit. Genau deshalb wird die Story zuerst bearish für Risk Assets gelesen. Solange Energieinfrastruktur im Visier steht und Hormus politisch sortiert wird, bleibt das ein direkter Druckpunkt für Liquidität und Wachstum. IEA und die Mitgliedstaaten haben deshalb bereits zur größten Notfallfreigabe strategischer Reserven gegriffen, weil der Markt die Angebotsstörung als historisch einstuft. Mittelfristig wird diese Story noch größer. Viel größer. AUFPASSEN❗❗ Wenn Iran die selektive Passage zur neuen Normalität macht, wenn China weiter der Hauptabnehmer iranischer Exporte bleibt und wenn mehr Energiegeschäfte außerhalb des Dollarraums abgewickelt werden, dann verliert der Dollar nicht über Nacht seine Rolle. Aber er verliert Stück für Stück seinen Anteil an Macht. Der gefährliche Punkt wäre, dass der Markt zum ersten Mal ernsthaft sieht: Öl muss nicht mehr automatisch über den Dollar laufen. Laut U.S. Treasury nutzt Iran bereits heute ein Schattenbankensystem mit Frontfirmen vor allem in Hongkong und den Emiraten, um Erlöse aus Öl und Petrochemie am Sanktionsregime vorbei zu bewegen. Und laut Wall Street Journal wird ein Teil dieser China Geschäfte bereits über Yuan Strukturen und Tauschmechanismen gestützt. Erst verliert der Dollar Volumen im Energiehandel. Dann verlieren US Banken, US Staatsanleihen und das gesamte Dollar System einen Teil dieses automatischen Zuflusses. Dann verliert Washington einen Teil seiner Sanktionsmacht, weil weniger Transaktionen durch Kanäle laufen, die Amerika kontrolliert. Und dann verliert die USA im schlimmsten Fall den psychologischen Kern ihrer Ordnung: die Gewissheit, dass am Ende fast jeder große Rohstoffstrom doch wieder im Dollar landet. Die Fed selbst beschreibt diese Dominanz heute noch als außergewöhnlich stabil. Genau deshalb wäre ein sichtbarer Bruch an so einem zentralen Punkt so gefährlich. Die USA sitzen militärisch tief im Golf. In Bahrain liegt das Hauptquartier der Fifth Fleet. In Katar sitzt mit Al Udeid die größte US Basis im Nahen Osten und der vorgeschobene Hauptsitz von CENTCOM. Wenn Golfstaaten irgendwann zu dem Schluss kommen sollten, dass freie Exporte wichtiger sind als sichtbare US Rückendeckung, und dass eine stillere Sicherheitsordnung mit weniger amerikanischer Präsenz ökonomisch nützlicher ist, dann wäre das wäre ein strategischer Gesichtsverlust für Washington und indirekt auch für Israel. Das ist ein Szenario, keine bestätigte Entwicklung. Aber genau deshalb ist es so explosiv. Denn dann würde die Frage im Raum stehen, ob Amerikas militärische Präsenz im Golf noch als Schutzschild gilt oder plötzlich als Preisblocker. Der Extremfall wäre eine neue Dreiteilung der Welt: Ein Teil handelt weiter im Dollar. Ein Teil handelt Energie opportunistisch in anderen Währungen. Und ein dritter Teil bewegt sich in grauen Kanälen über Schattenbanken, Frontfirmen und politisch geschützte Zahlungswege. In so einer Welt implodiert der Dollar nicht an einem Tag. Er implodiert als Gewissheit. Nicht weil er verschwindet. Sondern weil er seinen Status als unumgängliche Standardsprache des Handels verliert. Und genau das wäre der eigentliche Machtwechsel. Nicht ein neuer Wechselkurs. Nicht ein einzelner Öl Spike. Sondern der Moment, in dem die Welt merkt, dass Amerika diese zentrale Route des Welthandels nicht mehr automatisch kontrolliert.
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pauerPowle
pauerPowle@PauerPowle77·
@Jan_Synergy Viele unterschätzen das und denken die Energie Krise endet mit dem Krieg. Das die Infrastruktur nicht in wenigen Wochen wieder aufgebaut werden kann haben viele nicht auf dem Schirm. Geschweige denn die Reserven die wieder aufgefüllt werden müssen.
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Jan Kriegelstein
Jan Kriegelstein@Jan_Synergy·
Der Krieg greift jetzt sichtbar auf die Energieversorgung im Golf über. Israel hat South Pars und den Raum Asaluyeh getroffen. Danach kamen aus Teheran offene Drohungen gegen Energieanlagen im gesamten Golf. Dazu Berichte, wonach der Schlag mit Washington abgestimmt gewesen sein soll. Spätestens damit hat die Eskalation eine neue Ebene erreicht. South Pars ist das größte Gasfeld der Welt und wird von Iran und Katar gemeinsam genutzt. Katar hat den Angriff scharf verurteilt. Iranische Stellen meldeten anschließend Evakuierungswarnungen für Anlagen in Saudi Arabien, den Emiraten und Katar. Außerdem wurden nach dem Angriff iranische Gasflüsse in den Irak ausgesetzt. Die Reaktion an den Energiemärkten ließ nicht lange auf sich warten. Brent sprang im Tagesverlauf bis auf 108,60 Dollar. Europäisches Gas legte um mehr als 7,5 Prozent zu. Der eigentliche Fatale Punkt liegt darin, dass jetzt nicht mehr nur militärische Ziele und Raketenangriffe im Mittelpunkt stehen. Mit South Pars und den offenen Drohungen gegen weitere Anlagen im Golf rückt die Energieinfrastruktur selbst in den Fokus. Genau das macht die Lage so wichtig. Die Bank of Canada warnte heute bereits, dass der Krieg Energiepreise und globale Inflation nach oben treiben und die Finanzbedingungen verschärfen kann. Damit geht es in dieser Eskalation jetzt auch um die Frage, wie stark der Konflikt auf Öl, Gas und die gesamte Energieversorgung der Region langfristig durchschlägt.
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Jan Kriegelstein
Jan Kriegelstein@Jan_Synergy·
Powell sitzt heute in der schlechtesten Fed Sitzung des Jahres. Der Markt will Cuts. Öl über 100 will das Gegenteil Wenn Powell hart bleibt oder die Projektionen nur noch einen Cut oder gar keinen mehr für 2026 andeuten, wird der Markt das sofort als Liquiditätsproblem lesen. Das ist kurzfristig bearish für BTC. Die meisten schauen auf die Fed wie auf einen simplen Zins Termin. Der eigentliche Punkt ist ein anderer: Powell muss heute gegen einen Energieschock anreden, der die Inflationsangst schon wieder hochzieht. Damit reicht kein neutraler Auftritt. Wenn die Fed weniger Lockerung signalisiert, wird aus Hoffnung sehr schnell Druck. Heute entscheidet,, ob Powell dem Markt noch Luft lässt oder sie ihm nimmt.
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Jan Kriegelstein
Jan Kriegelstein@Jan_Synergy·
Bitcoin zieht gerade nach oben. Das Hoch von Anfang Februar wurde rausgenommen und Strategy kauft parallel weiter. Strategy hat 22.337 Bitcoin für 1,57 Milliarden Dollar gekauft, im Schnitt zu 70.194 Dollar. Gleichzeitig liegt mit 74.420 die nächste Marke nach oben offen. Auf der Unterseite ist 71.364 das erste Niveau, das jetzt wichtig wird. Fällt der Kurs darunter, schaut der Markt sehr schnell wieder auf unter 70.000. Es ist eben nicht nur ein kurzer Schub aus Hoffnungen auf sinkende Zinsen. Es gibt einen sichtbaren Käufer mit Größe, und das verändert die Wahrnehmung im Markt. Für die bullishe Seite ist vor allem wichtig, dass Bitcoin über dem Bereich zwischen 72.000 und 73.000 bleibt. Solange das gelingt, bleibt die Struktur freundlich. Wird 74.420 sauber überschritten, kann daraus schnell ein Anschlussmove werden. Rutscht der Kurs dagegen wieder unter 71.364, verliert das neue Hoch an Aussagekraft. Fällt danach auch 70.000, wäre der Fehlausbruch das naheliegendere Szenario. Unterm Strich lebt dieser Move gerade stärker von realem Kaufdruck als von Gerede. Und genau deshalb sollte man ihn ernster nehmen.
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Jan Kriegelstein
Jan Kriegelstein@Jan_Synergy·
📈Bitcoin hat die Tür aufgestoßen. Der Move kam aus zwei Dingen: Hoffnung auf billigere Liquidität und frische institutionelle Nachfrage. Trump fordert öffentlich sofortige Zinssenkungen. Gleichzeitig flossen laut Investors.com in der vergangenen Woche fast 587 Millionen Dollar in Spot Bitcoin ETFs. Daraus kam erst der Schub über 70.000 und dann intraday bis 73.900. Bullish ist, dass Bitcoin wieder wie ein Makro Asset gekauft wird, sobald der Markt auch nur lockerere Liquidität wittert und gleichzeitig echte ETF Nachfrage dazukommt. 73.900 war noch kein Befreiungsschlag. 73.900 war ein Test. Wenn Bitcoin nach so einem Push jetzt nur noch bei 71.430 steht, geht es nicht mehr um Euphorie. Es geht um Bestätigung. Der Markt muss zeigen, dass das kein kurzer Liquiditätsschub war, sondern ein tragfähiger Reclaim. Solange 70.000 hält, bleibt der Move konstruktiv. Über 72.000 kommt wieder Zug rein. 73.500 bis 74.000 bleibt die Zone, die per Schlusskurs zurückgeholt werden muss.
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Jan Kriegelstein
Jan Kriegelstein@Jan_Synergy·
@Token2049 2026 CANCELLED❌ Laut dem Statement geht Dubai erst am 21. und 22. April 2027 wieder an den Start. Begründung: internationale Reisen, Teilnahme und Eventlogistik stehen unter Druck. Das Risiko wird plötzlich real. Für Sponsoren. Für Gründer. Für Kapital. Für Aufmerksamkeit. Die meisten schauen auf die Absage und denken PR Problem. Der eigentliche Punkt ist ein anderer: Events wie TOKEN2049 sind Dealflow Maschinen. Wenn diese Maschine ausfällt, leiden nicht zuerst Charts. Es leiden Fundraising, Netzwerk, Listings, Medienmomentum und das ganze Altcoin Theater rund um Sichtbarkeit und Narrativ. Für den Markt heißt das: Weniger Konferenz Euphorie. Weniger Narrative Pump. Mehr Vorsicht bei allem, was auf Story statt auf echte Nachfrage gebaut ist. Für Bitcoin ist das eher relativ bullish als absolut bullish. Warum? Weil in unsauberen Phasen Kapital meist nicht in die dritte Reihe geht. Es geht in das liquideste, glaubwürdigste Krypto Asset. Heißt: Wenn Event Risiko steigt und das Umfeld unklarer wird, wird BTC eher zur Zuflucht als der Rest des Marktes. Der relevante Trigger ist jetzt nicht ein Preislevel. Der relevante Trigger ist, ob weitere große Krypto Termine, Sponsorings oder internationale Formate wackeln.
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Jan Kriegelstein
Jan Kriegelstein@Jan_Synergy·
Am Pranger steht ein Modell, das nur läuft, solange die Aktie teurer ist als die Coins im Tresor. Bitcoin Treasury Companies... Der Auslöser ist klar: Barron’s beschreibt, wie viele Strategy Nachahmer nach dem Krypto Rückgang unter ihren Nettoinventarwert gefallen sind. Rund 30 sogenannte Digital Asset Treasuries kamen 2025 an den Markt. Jetzt wird offen über Konsolidierung, Liquidation oder erzwungenen Umbau gesprochen. Strategy bleibt dabei der Maßstab des Sektors, nachdem das Unternehmen erst vor wenigen Tagen weitere 17.994 Bitcoin gekauft und den Bestand auf 738.731 Bitcoin erhöht hat. Die Zahlen dazu sind eindeutig: Barron’s schreibt, Bitcoin liege fast 50 Prozent unter seinem Hoch von Ende 2025. Strategy fiel laut Barron’s von über 455 Dollar auf 130 Dollar. Andere Namen traf es noch härter. DeFi Development liegt 89 Prozent unter dem Hoch, Strive 96 Prozent, Metaplanet 83 Prozent. Hier zerlegt es ein Modell, das im Aufschwung brillant wirkte und jetzt zeigt, wie fragil es wirklich war. Viele haben das Treasury Modell behandelt, als wäre es ein Selbstläufer für mehr Bitcoin pro Aktie. Das war es nie. Es war ein Reflexivitätsspiel. Solange die Aktie mit Aufschlag auf die Bestände handelt, kann das Unternehmen teures Papier verkaufen, billigere Coins kaufen und die Maschine weiterlaufen lassen. Fällt mNAV aber unter 1, kippt genau dieser Mechanismus. Dann wird neue Aktienemission nicht zum Turbo, sondern zur Verwässerung. Genau das beschreiben auch Cointelegraph und K33 über The Block. Unter 1 wird frisches Equity deutlich schwieriger und unattraktiver. Der Fehler liegt nicht beim Coin. Der Fehler liegt in der Annahme, dass ein Bullenmarkt ewig genug Liquidität liefert, um dieses Aufschlag Spiel immer weiter zu tragen. Sobald der Aufschlag verschwindet, fliegt das Modell bei den Nachahmern auf. Barron’s schreibt deshalb auch von Konsolidierung, Asset Verkäufen, Rückkäufen oder kompletten Umbauten. Die Marktfolge ist klar bearish für Treasury Aktien und nur gemischt für Bitcoin. Bearish für Treasury Aktien, weil der Equity Hebel wegbricht. Wenn der Markt den Bestand nicht mehr mit Aufschlag bewertet, fehlt vielen Firmen die sauberste Quelle für neues Kapital. Dann bleibt oft nur schrumpfen, fusionieren oder das Narrativ wechseln. Für Bitcoin ist das kurzfristig eher neutral bis leicht negativ. Nicht weil Bitcoin selbst beschädigt wäre, sondern weil ein reflexiver institutioneller Käuferkanal schwächer wird. K33 hatte schon im Herbst darauf hingewiesen, dass niedrigere mNAVs die Fähigkeit begrenzen, weiter aggressiv Bitcoin zu kaufen. Wenn dieser Kanal austrocknet, verschwindet ein Teil des künstlichen Kaufdrucks aus dem System. mNAV über 1 heißt: Das Modell lebt. mNAV unter 1 heißt: Das Modell frisst sich selbst. Der zweite Trigger ist Differenzierung. Barron’s beschreibt, dass einige Firmen jetzt auf Staking, Tokenisierung, Rückkäufe oder andere Nebengeschäfte ausweichen. Übersetzt heißt das: Reines Coin Horten reicht dem Markt nicht mehr. Wer keinen besseren Kapitalmarktzugang, keine robustere Struktur oder ein echtes Zusatzgeschäft hat, wird aussortiert. Ich würde deshalb nicht den ganzen Sektor in einen Topf werfen. Ich würde klar trennen zwischen Strategy und dem Rest. Meine Einordnung ist: Je härter die Nachahmer unter Druck geraten, desto stärker wird Strategy als Referenzname dieses Modells. Nicht weil dort kein Risiko wäre, sondern weil die Krise gerade offenlegt, wie groß der Abstand zwischen dem Original und den Kopien wirklich ist. Der Punkt, den viele übersehen: Das Bitcoin Treasury Modell stirbt nicht daran, dass Bitcoin schwach ist. Es stirbt daran, dass der Aufschlag verschwindet. Und genau dann sieht man, wer wirklich eine Kapitalmarktmaschine war und wer nur auf Euphorie mitgefahren ist.
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Jan Kriegelstein
Jan Kriegelstein@Jan_Synergy·
Schiffe ändern im Golf ihre Tracking Namen aus Angst vor Angriffen! Genau das passiert gerade im Golf. Laut AP haben mindestens acht Schiffe im oder nahe dem Persischen Golf und dem Golf von Oman ihre Signale auf Hinweise wie „China Owner“ oder „China Owner & Crew“ geändert. Der Grund ist simpel: Die Betreiber wollen das Risiko senken, Ziel eines Angriffs zu werden. Iran und verbundene Gruppen haben Schiffe mit China Bezug bisher eher gemieden. Gleichzeitig waren laut AP bis Donnerstag mindestens 19 Handelsschiffe in der Region durch den Krieg beschädigt worden. Das ist ein direkter Beleg dafür, wie konkret der Stress auf Handelsrouten geworden ist. Wenn Reeder politische Schutzschilder in ihre Signale schreiben, ist das kein Narrativ mehr. Dann ist Risiko längst operative Realität. Und genau dort liegt die Marktfolge. Solche Signale halten die Angst vor Störungen im Ölfluss hoch. Vielleicht nicht in jeder Stunde im Spotpreis sichtbar. Aber klar genug, um die Risikoprämie im Markt am Leben zu halten. Und solange diese Prämie bleibt, bleibt auch der Makrodruck auf Bitcoin bestehen. Für BTC heißt das: Nicht jede grüne Kerze ist schon Entwarnung. Solange Handelsströme im geopolitischen Schutzmodus laufen, bleibt Öl ein offener Trigger für Inflation, Renditen und Risk Off. Genau darüber wird BTC ausgebremst.
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Jan Kriegelstein
Jan Kriegelstein@Jan_Synergy·
Der CPI war ordentlich. Der Markt reagiert trotzdem vorsichtig. Die Fed Story wurde heute nicht vom CPI geschrieben. Sondern von Öl und Krieg. Der US CPI misst die Verbraucherpreise in den USA, also wie stark sich das allgemeine Preisniveau verändert. Der neue Print zeigt: 0,3 Prozent Inflation im Monat. 2,4 Prozent im Jahresvergleich. Der Core CPI, also ohne Energie und Lebensmittel, lag bei 0,2 Prozent im Monat und 2,5 Prozent im Jahr. Der größte Treiber bleibt Shelter, also Wohnkosten. Auf dem Papier ist das kein schlechter Bericht. In einer normalen Lage würde so ein Print dem Markt etwas Luft geben. Aber der Markt handelt heute nicht nur den CPI. Er handelt schon die nächste Inflationsrunde. Und die läuft gerade über Öl und Krieg. Der Punkt ist simpel: Der CPI misst Februar. Der neue Öl Schock läuft erst jetzt in die Erwartungen. Deshalb schauen Bondmarkt und Aktienmarkt wieder stärker auf Energie, Renditen und die Fed als auf die Entlastung im Bericht. Reuters schrieb am Mittwoch, dass der Fokus der Investoren klar auf Öl und den wirtschaftlichen Folgen des Kriegs liegt. Schwab formuliert es ähnlich. Der Markt schaut an diesem Bericht vorbei und auf das, was der Krieg als Nächstes mit Inflation machen könnte. Die wichtigsten Fakten dazu: Brent lag laut AP bei 92,21 Dollar. WTI bei 87,74 Dollar. Die Rendite der US 10 Year stieg auf 4,21 Prozent. Am Dienstag lag sie noch bei 4,15 Prozent. Und der entscheidende Punkt: Der CPI für Februar enthält den jüngsten Anstieg der Benzinpreise noch gar nicht. Formal hilft ein ruhigerer CPI der Fed Geschichte. Praktisch wird diese Geschichte gerade überholt. Solange der Markt glaubt, dass Öl eine neue Inflationsrunde lostritt, reicht ein ordentlicher Rückblick auf Februar nicht aus. Dann wird nicht die Entlastung gehandelt. Dann wird die Angst gehandelt, dass diese Entlastung sofort wieder veraltet ist. Der Makro Punkt heute ist deshalb simpel: Nicht die Zahl ist das Problem. Die Haltbarkeit der Zahl ist das Problem. Für Bitcoin ergibt sich ein gemischtes Bild. Der CPI selbst ist kein Gegenwind. In einer ruhigeren Lage wäre so ein Print eher ein kleiner Rückenwind für BTC, weil weniger Inflationsdruck auch den Renditedruck senken kann. Diese ruhige Lage haben wir gerade nicht. Wenn Öl hoch bleibt, Renditen steigen und der Markt die nächste Inflationsrunde einpreist, bleibt Bitcoin auf der Makroseite gedeckelt. Dann kann BTC zwar kurzfristig reagieren, aber der große Befreiungsschlag fehlt. Mein Blick darauf ist deshalb klar: Der CPI ist nicht bearish. Er löst nur das Makroproblem noch nicht. Für Bitcoin zählt jetzt weniger, wie Februar aussah. Entscheidend ist, ob Öl und Renditen in den nächsten Tagen wieder fallen. Der CPI hat geliefert. Der Markt glaubt ihm nur noch nicht.
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Jan Kriegelstein
Jan Kriegelstein@Jan_Synergy·
Nicht unbedingt. Die Circle Zahlen zeigen für die letzten 30 Tage zwar 28,2 Mrd. USDC Issued, aber gleichzeitig auch 21,6 Mrd. Redeemed. Netto ist die Umlaufmenge also nur um 6,6 Mrd. gestiegen. Für 7 Tage lagen die Werte bei 7,3 Mrd. Issued und 5,2 Mrd. Redeemed, also plus 2,1 Mrd. netto. Deshalb sagen hohe Mint Zahlen allein noch nicht, dass direkt massiv neues Kapital in den Markt fließt. Entscheidend ist immer der Nettozuwachs nach Redemptions Minting allein ist nicht gleich neues Kapital im Markt. Bei USDC können große Mints auch bedeuten, dass Liquidität vorpositioniert wird, Bestände zwischen Partnern und Chains verteilt werden oder institutionelle Kunden Kapital für Settlement, Treasury oder Börsenliquidität bereitstellen. Circle beschreibt Circle Mint genau als Infrastruktur für Ausgabe, Verteilung und Einlösung in großem Stil Bleibt also spannend 😁
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tobe 🧩
tobe 🧩@crypto_tobe·
@Jan_Synergy Circle hat in den letzten 3 Wochen über 8 Mrd. USDC gemintet. Ist das normal für einen Bärenmarkt? 😅
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Jan Kriegelstein
Jan Kriegelstein@Jan_Synergy·
23,6 Milliarden Dollar in tokenisierten Real World Assets. Tokenisierte Aktien über 1 Milliarde. Und Circle läuft dem restlichen Markt davon. Das ist kein Zufall. Das institutionelle Narrativ verschiebt sich weg von der Frage, welcher Coin steigt. Die wichtigere Frage ist inzwischen: Welche Infrastruktur fängt Kapital, Abwicklung und Dollar Liquidität ab. Genau deshalb ist Circle stark. Und genau deshalb ist das RWA Thema größer als nur ein neuer Sektor in Krypto. Wenn Aktien, Fonds, Treasuries und Stablecoins immer tiefer auf Blockchain Schienen wandern, dringt Krypto nicht mehr nur in Nischen vor. Dann frisst es Stück für Stück Kapitalmarkt Infrastruktur. Für Bitcoin ist das heute kein direkter Preistreiber. Für den Markt insgesamt ist es trotzdem wichtig, weil es zeigt, wo institutionelles Interesse gerade andockt: weniger Hype, mehr Infrastruktur. weniger Story Coin, mehr echte Finanzschienen. Das bullishe Narrativ verlagert sich tiefer in den Stack. Wenn diese Bewegung anhält, profitieren nicht die lautesten Coins. Profitieren werden die Netze und Firmen, auf denen reale Assets, Stablecoins und Kapitalflüsse tatsächlich laufen.
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Jan Kriegelstein
Jan Kriegelstein@Jan_Synergy·
@yarvin_stoltz krass, ich hatte mich schon für dich mitgefreut 🤦‍♂️na vielleicht sind ja alle guten Dinge 4 und nicht 3..
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Jaytrading
Jaytrading@yarvin_stoltz·
Es soll wohl einfach nicht sein...
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