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Jori Duva
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Jori Duva
@JorindeDuva
Bin Frau kein Terf👍👍👍 Ironie, Sarkasmus und etwas Humor gibt es bei mir gratis😉🥳👍
blauer Planet Katılım Temmuz 2023
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Collien Fernandes erhebt im @derspiegel schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen. Sie spricht von "virtueller Vergewaltigung". Ulmen ließ eine Anfrage des Spiegel unbeantwortet, es gilt die Unschuldsvermutung. Was der Fall Ulmen-Fernandes verrät und welche Rolle die "künstliche Intelligenz" dabei spielt. emma.de/artikel/neue-a…

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So alt und doch so gruselig, wird es immer mehr zur Realität.
youtu.be/gnLKO2cvzk0?si…

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@OliverFlesch69 Solange es noch immer Mehrheiten gibt, die die derzeitigen Parteien und deren Politik wählen, wird sich nichts ändern.
Getreu dem Motto "halt noch die andere Wange hin".
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Reichen unsere Opfer denn nicht?
„Chris kam raus (aus Castle Rock). Er schrieb sich mit mir zusammen für die College-Kurse ein und obwohl es schwer war, biss er die Zähne zusammen, wie er es immer getan hatte. Er ging aufs College und wurde schließlich Anwalt. Vorletzte Woche ging er in ein Schnellrestaurant. Gerade vor ihm gerieten zwei Männer in Streit. Einer von ihnen zog ein Messer. Chris, der immer der beste Friedensstifter gewesen war, versuchte, die Sache zu schlichten. Er wurde in den Hals gestochen. Er starb fast sofort.“
Diese Zeilen las ich vor über 40 Jahren im Nachwort der Stephen King-Novelle „Die Leiche“, die 1986 kongenial unter dem Namen „Stand By Me“ verfilmt wurde. Sie packten mich am Nacken diese Zeilen, damals – so mit 14, 15 – und ließen mich erst einmal nicht mehr los. Obwohl es ja nur eine Geschichte war. Doch selbst in meinen schlimmsten Albträumen hätte ich nicht damit gerechnet, eines Tages in einem Europa zu leben, in dem solche Taten immer wieder auch im wahren Leben passieren würden.
Ein 16-jähriger Junge steht an einem kalten Januartag 2024 am Skatepark in Meinerzhagen. Filipp S. ist kein Kämpfer. Er ist einfach nur ein Junge, der noch an das Gute glaubt, der sieht, wie zwei Gruppen aneinandergeraten, und denkt: „Ich muss dazwischengehen!“ Er tritt vor, spricht ruhig, versucht zu deeskalieren – aus jener Zivilcourage, die wir unseren Kindern einmal beibringen wollten.
Francesco D., ebenfalls 16, holt aus: Ein einziger Faustschlag trifft Filipps Schläfe. Er sackt zusammen. Und während der Junge hilflos am Boden liegt, treten andere zu. Filipp fällt ins Koma.
Neun quälende Tage später: Der Junge hat es nicht geschafft. Er ist gar nicht erst wieder aufgewacht. Der Schlag des Boxers Francesco D. war so brutal, dass ein Blutgefäß im Hirn riss, was schließlich zum Hirntod führte. Seine Eltern, Schwester und Brüder eilen ins Krankenhaus, um den 16-Jährigen auf seine letzte Reise zu begleiten. Bruder Wilhelm S.: „Ich war bis zum letzten Herzschlag bei ihm.“
Und nun, mehr als zwei Jahre später, das Urteil des Landgerichts Hagen: Ein Jahr Jugendstrafe auf Bewährung, dazu 80 Sozialstunden für Francesco D.
Ein paar Tage zuvor war Filipps Bruder, noch zuversichtlich: „Ich hoffe, er bekommt seine gerechte Strafe. Natürlich wird keine Strafe für mich gerechtfertigt sein, weil das bringt meinen Bruder nicht mehr zurück. Aber trotzdem muss irgendwas passieren.“
Kein einziger Tag hinter Gittern. Das passierte. Keine Strafe, die auch nur annähernd dem unermesslichen Verlust entspräche. Dem Täter drohten bis zu zehn Jahre – doch das Jugendstrafrecht, der Gedanke an die „Erziehung“ eines Heranwachsenden, wog augenscheinlich schwerer als eine kaputte Familie, deren Herzen nie wieder heilen werden.
Dazu habe ich eine Frage: Reichen unsere Opfer denn nicht? Müssen wir den Müttern und Vätern, den Geschwistern auch noch ins Gesicht spucken, indem wir Täter so behandeln, als wäre ein zerstörtes Leben nur ein bedauerlicher Unfall?
Seit 2015 reiht sich ein solcher Fall an den nächsten: milde Urteile, Bewährungen, Freisprüche trotz schwerster Gewalt – oft, wenn Täter aus kulturfremden Kreisen kommen und trotz Vorstrafen oder fehlender Integration immer wieder „eine weitere Chance“ erhalten.
Denken wir an die Silvesternacht 2015/16 auf der Kölner Domplatte: Hunderte Frauen sexuell attackiert, über 1000 Anzeigen – doch nur drei Verurteilungen wegen sexueller Delikte; oder die Gruppenvergewaltigung im Hamburger Stadtpark 2020 (rechtskräftig 2025): Neun junge Männer (u. a. aus Afghanistan, Syrien, Libyen, Ägypten, Kuwait, Iran) vergewaltigten eine 15-Jährige – acht kamen mit Bewährungsstrafen davon, nur einer musste tatsächlich ins Gefängnis; und vergessen wir auch nicht die vielen Mörder, die für nicht schuldfähig erklärt wurden, die in Irrenanstalten sitzen aus denen sie jederzeit als „geheilt“ entlassen werden könnten.
Die Liste ist lang – und jedes Mal dieselbe herzzerreißende Frage: Warum zählt das Leben unserer Kinder, unserer Töchter und Söhne, so viel weniger?
Filipp ist kein anonymer Fall in einer Statistik. Er war ein Sohn, ein Bruder, ein Freund. Ein Junge, der in der Sekunde, als er helfen wollte, alles verlor. Seine Eltern mussten die Hand halten, während die Geräte verstummten. Sie mussten Abschied nehmen von ihrem Kind – für immer. Und jetzt? Sollen sie hinnehmen, dass der Schlag, der ihr Leben zerstörte, mit ein paar Sozialstunden und Bewährung „abgearbeitet“ ist?
Das ist keine Gerechtigkeit mehr. Das ist ein Offenbarungseid des Rechtsstaats. Es schmerzt in der Brust, weil es schmerzen muss. Weil mit jedem solchen Urteil ein Stück Hoffnung stirbt – jenes Stück, das noch glaubte, Zivilcourage würde belohnt, nicht mit dem Tod und dann mit Nachsicht quittiert.
Unsere Gesellschaft muss sich endlich fragen: Wie viele solcher gebrochenen Herzen ertragen wir noch, bevor wir aufwachen und handeln? Endlich aufwachen und handeln?

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Der rapide Rückgang der Lese- und Schreibfähigkeiten von Kindern in den USA veranlasst das Nationwide Children’s Hospital, mit der Durchführung von Screenings zur Erfassung der Lese- und Schreibkompetenz zu beginnen.
Landesweit gelten nur etwas mehr als 30 % der Viertklässler als lesekompetent, was bedeutet, dass etwa 70 % unzureichend lesen können.

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In der S-Bahn.
Die S Bahn um sieben Uhr ist kein Verkehrsmittel. Sie ist ein Beichtstuhl auf Schienen.
Die Türen zischen, als hätten sie genug von uns, und wir steigen ein wie Angeklagte ohne Prozess. Gesichter überall. Blass, entschlossen, zerknittert. Manche sehen aus, als hätten sie die Nacht mit zu vielen Gedanken verbracht.
Ein Mann gegenüber von mir hält seinen Kaffee wie ein Versprechen. Er starrt ins Nichts, aber in seinem Blick liegt eine kleine Flamme. Vielleicht hat er gestern etwas beschlossen. Vielleicht will er kündigen. Vielleicht will er bleiben und einfach nur weniger sterben dabei.
Neben mir eine Frau mit Kopfhörern. Ihre Augen sind geschlossen. Nicht aus Müdigkeit. Aus Schutz.
Ein Junge tippt Nachrichten. Schnell, nervös. Liebe oder Lüge, das ist in diesem Alter oft dasselbe. Er schaut hoch, kurz, als hätte er Angst, die Zukunft könnte ihm ins Gesicht sehen.
Und ich sehe sie alle an und denke: Wir tun so, als wären wir Pendler. In Wahrheit sind wir Pilger. Jeder von uns trägt eine kleine, lächerliche Hoffnung in der Tasche. Eine Idee vom besseren Leben. Einen Trotz gegen das Gestern.
Die Bahn ruckelt. Jemand schimpft leise. Jemand lacht überraschend hell. Für einen Moment ist da so etwas wie Gemeinschaft.
Morgen für Morgen.
Und das reicht.
Guten Morgen. Ihr ....

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Man sieht hier, wie krank Deutschland ist🤦♀️
Tumult bei Theaterpremiere in Bochum: Zuschauer greifen Schauspieler an, der Faschisten spielt tagesspiegel.de/kultur/tumult-… via @Tagesspiegel
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Da sieht man sehr deutlich, wie krank Deutschland ist.🤦♀️
Tumult bei Theaterpremiere in Bochum: Zuschauer greifen Schauspieler an, der Faschisten spielt tagesspiegel.de/kultur/tumult-… via @Tagesspiegel
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Vielleicht sollten erst einmal alle Politiker einzahlen und vernünftig arbeiten?
Quelle: Ntv
search.app/nmMPh
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@JRGENPFIZENMAI2 @nikitheblogger Nein, da kann ich nicht zustimmen. Deswegen bin ich der Meinung, dass als erstes das Bildungssystem neu aufgebaut werden muss, weil die Gehirnwäsche in der Schule stattfindet und je nach Empfänglichkeit, man als Elternteil kaum noch eine Chance hat.
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@nikitheblogger Das wird von den Eltern vorgelebt.
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Gespräch mit einer 23-jährigen Frau, die Grüne wählt:
Sie: Du bist eigentlich ja voll nett. Wie kannst Du bitte gleichzeitig Showman für die AfD im Internet sein?
Ich: Vielleicht sind ja alle AfDler nett und Du hast nur Vorurteile?
Sie: Da sind üble Nazis.
Ich: Woher weißt Du das? Wie viele AfDler kennst Du?
Sie: Nur dich. Aber die Medien berichten doch alles.
Ich: Was, wenn die Medien nicht neutral sind?
Sie: Kann sein aber AfD ist halt trotzdem schlecht.
Ich: Weswegen denn genau?
Sie: Ja das weiß man halt.
Leute... Wie kriegen wir junge Frauen dazu, nicht mehr so linksverstrahlt zu sein?
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#kaiwegner
hast du überhaupt noch etwas zu sagen - Berlin ist eine Eisfläche - ist euch die Gesundheit der Menschen egal ?
bewege dein Hintern und mach was
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@sonnewassonst Ich trinke auch immer Saisonmäßig und am liebsten portugisischen Rosè. Im Winter mehr Rotwein und im Sommer auch Weißwein. Vielleicht macht es da der Wechsel. Wobei Riesling ist auch nicht schlecht.😊
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@JorindeDuva Habe ich tatsächlich viele Jahre getrunken. Gern aus dem Kaiserstuhl.
Schmeckt mir jetzt nicht mehr.
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@sachenverlierer Da hast Du vollkommen Recht. Es ist schade, dass die Handschrift ausstirbt.
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Der Welttag der Handschrift
ist eine dieser rührenden Erfindungen der Moderne: ein offizieller Gedenktag für etwas, das längst klinisch tot ist, aber noch warm wirkt. Wie ein Patient auf der Intensivstation der Kultur, angeschlossen an nostalgische Maschinen, bedient von Pädagogen, Kalenderredaktionen und sentimentalen Erwachsenen, die "früher alles schöner" fanden und heute alles digital speichern, was sie fühlen.
Die Handschrift war einmal Charakter. Haltung. Körper. Sie verriet Nervosität, Arroganz, Melancholie, Müdigkeit, Hoffnung. Ein "A" konnte beleidigen, ein "M" trösten, ein "i" Punkt eine Liebeserklärung sein. Heute sind Buchstaben hygienisch. Sie kommen aus derselben Schriftfamilie wie Steuerformulare, Kündigungen und Lieferbestätigungen.
Früher schrieb man, um zu denken. Heute tippt man, um zu senden.
Früher war ein Brief eine Handlung. Heute ist eine Nachricht ein Reflex.
Früher wartete man. Heute lädt man neu.
Die Handschrift war langsam – und genau deshalb wahr. Sie zwang zur Entscheidung, zur Linie, zum Fehler. Es gab kein Zurück, kein Bearbeiten, keine Version 2. Ein Satz war Schicksal. Ein Fleck war Geschichte. Ein Durchstreichen war ein Geständnis.
Jetzt sind Texte flüchtig. Alles ist korrigierbar. Alles optimierbar. Alles vorläufig. Wir leben in einer Welt, in der sogar Gedanken nur noch Entwürfe sind.
Der Welttag der Handschrift ist deshalb kein Feiertag. Er ist eine kleine, zärtliche Traueranzeige. Für eine Kulturtechnik, die uns gezwungen hat, langsamer zu sein als unsere Impulse.

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