Gert Kunze
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Das Bühnenbild stand schon lange, die Rollen waren fest verteilt – die Spiele gegen rechts hätten wie geplant ihrem Höhepunkt entgegenlaufen können. Doch dann kam völlig unerwartet der freundliche Hüne Ben Berndt daher, rannte lachend die Staffage um und richtete die Scheinwerfer neu aus.
Und jetzt weiß die Nation zu einem ganz ungünstigen Zeitpunkt, dass sich Björn Höcke, fest eingeplant für den Part des dunkeldeutschen Monsters, in Wirklichkeit als Vertrauenslehrer und Streitschlichter engagierte, nachts am Bett seiner weinenden Kinder sitzt, nichts gegen integrierte Migranten einzuwenden hat und sogar gelegentlich Döner isst. Warum er seinen Lehrberuf aufgab, um wider Willen Politiker zu werden, das erzählt er im Ungeskriptet Podcast zum ersten Mal vor Publikum – ohne Unterbrechung und Einordnung.
Framing lebt von Fremdzuschreibung und Vorenthaltung. Über 10 Jahre Diskursverweigerung und Dämonisierung brechen sich in diesem viereinhalbstündigen Monumentalgespräch bahn. Der Kontrast zwischen Narrativ und Selbstbeschreibung dürfte bei keinem anderen Politiker so ins Auge springen. Einen dazugehörigen Monumentaltext könnte man an dieser Stelle anfügen, wollte man die Positionen Höckes im Einzelnen bewerten. Doch das sollte jeder für sich selbst tun. Legal sind sie übrigens alle, soviel steht zum Leidwesen der überrannten Drehbuchautoren bereits jetzt fest. Wachsende Zustimmung ist im aktuellen Krisenmodus auch nicht ausgeschlossen.
Und auch dieser kleine Vermerk sei den Demokratiedramaturgen ins Skript notiert: Eine Demokratie, die Politiker, die mit Deutschland nichts anfangen können (Habeck) oder die eine spezifisch deutsche Kultur jenseits der Sprache nicht erkennen können (Özoguz) vorbehaltlos in höhere Ämter befördert, muss im Sinne eines gesunden Gleichgewichts auch überdurchschnittlich heimatverbundene Patrioten aushalten.
Entfernt man sie aus dem Kräftegleichgewicht, neigt sich das Gefüge mit der Zeit in Richtung Selbstzerstörung. Auch ein formal demokratisches System lässt dann in Ermangelung von produktivem Widerspruch destruktive Entscheidungen zu, wie sie etwa im Gewand der deutschen Energiewende, der kulturfremden Masseneinwanderung oder einer familienfeindlichen Politik zu betrachten sind.
Um derlei vorzubeugen, gilt in einer Demokratie das Prinzip des Ideenwettstreits: Jeder politische Kandidat hat ein Recht darauf, seine Positionen öffentlich vorzutragen. Und jeder Bürger hat das Recht sie zu kennen und auch solche Selbstdarstellungen als ergänzendes Fragment zur Meinungsbildung hinzuzuziehen.
Versucht man dies einseitig zu unterdrücken, schenkt man seinem politischen Gegner einen Trumpf, den er strategisch günstig ausspielen kann – was Höcke hier auch tut: Er nutzt die Gelegenheit, von einer Demokratiesimulation zu sprechen, von Kartellparteien, die keinerlei Opposition mehr zulassen, und von einem Unrechtsstaat samt angeschlossener politischer Justiz. Und als lebendigen Beweis hat er praktischerweise gleich sich selbst und weitere Beispiele mitgebracht.
Keine rechtlich zulässige Forderung kann so verwerflich sein, dass sie zersetzende Schikane gegen ihre Vertreter und ihre Familien rechtfertigt. Zivilisierte klären ihren Dissens mit Worten allein. Der Lauf der Geschichte wird keine Rücksicht auf jene unverbesserlichen Diskursverweigerer nehmen, die diese unsere Gegenwart nicht verstehen wollen. Oder können. Oder dürfen.
Enden möchte ich mit einem Hoch auf Ben Berndt: Der erfolgreiche Podcaster hat sich mit diesem Gespräch an die Speerspitze des neuen, aufklärerischen Journalismus gesetzt, der geprägt ist von unternehmerisch denkenden und gut gelaunten Medienmachern, die einen strategischen Blick für Lücken mitbringen. Ihre Lust darauf, die Grenzen des Sagbaren zu dehnen und wieder etwas zu wagen, liegt spürbar in der Luft. Vergleicht sie mit den verbissenen Kämpfern gegen andersdenkende Mitmenschen und ihr wisst, dem die Zukunft gehört. Und unterstützt sie, wenn es so kommen soll.
(Lena Faxel)

Deutsch
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Welche Ausländer unter der AfD bleiben dürfen? 🇩🇪
• EU-Bürger
• Drittstaatler mit einem unbefristeten Aufenthaltstitel
• Drittstaatler mit einem befristeten Aufenthaltstitel innerhalb ihrer Aufenthaltsfrist
• Asylanten, die gemäß Artikel 16a Grundgesetz Asyl haben, solange der Schutzgrund besteht
Der Rest (Geduldete, anderweitige Asylanten, etc.): Wird abgeschoben bzw. erhält vorerst einen Ausreisebescheid. 🚫
Welche Voraussetzung existiert, um unter der AfD in Deutschland leben zu können? 🛂
Legale Einreise (Reisepass und/oder Visum, für EU-Bürger der Personalausweis).
Wer die notwendigen Dokumente nicht vorweist, erlebt ein Push-Back an der deutschen bzw. an der EU-Außengrenze. 🚧
Welche Voraussetzungen bestehen unter der AfD, um deutscher Staatsbürger und somit Deutscher 🇩🇪🦅 zu werden? 📜
Legale Einreise, unbefristeter Aufenthaltstitel oder EU-Bürger-Status, keine Abhängigkeit von staatlichen Leistungen und Assimilation (man identifiziert sich als Deutscher und mit der deutschen Kultur, man lebt die deutsche Kultur und gibt seine alte Kultur auf, man spricht Deutsch, man hat keine Vorstrafen, man bekennt sich zum Grundgesetz, Vertretung einer zionistische Einstellung 🇮🇱✡️, Identifikation mit der christlich-jüdischen, abendländischen, säkularen und westlichen Zivilisation, man gibt gegebenenfalls die alte Staatsangehörigkeit auf, man akzeptiert den Konsum von Schweinefleisch 🐖 und Alkohol 🍻 in Deutschland, Ablehnung der Antifa, usw.). 🇩🇪
Unter welcher Voraussetzung würde eine Person ab der Geburt deutscher Staatsbürger werden? 👶🏻
Wenn mindestens ein Elternteil deutscher Staatsbürger ist (Abstammungsprinzip), da das Geburtsortsprinzip abgeschafft würde. 🇩🇪
Unter welchen Voraussetzungen würde man die deutsche Staatsangehörigkeit verlieren bzw. annulliert werden? ⚖️
Gemäß Artikel 16 Grundgesetz bei nicht eintretender Staatenlosigkeit auf Grundlage eines Gesetzes oder bei der Annulierung einer rechtswidrigen Einbürgerung gemäß § 35 StAG.
Fazit: Die AfD 💙🇩🇪 mit Dr. Alice Weidel 👱🏻♀️ würde größtenteils geltendes Recht umsetzen, alte Gesetze wiedereinführen und rechtliche Lücken schließen. ✅
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Ich lehn mich mal aus dem Fenster, aber eigentlich ist’s schon der Abgrund:
Seit ca. 2010 sind Wahlen in diesem Land ein Witz. Briefwahl als Zünglein an der Waage, während Höcke auf YT in 3 Tagen 2 Millionen Aufrufe und 162k Likes reißt – und die Systemparteien mit ihren ganzen „Demokraten“ nicht mal zusammen auf die Zahlen kommen, die ein AfD-Video an einem guten Vormittag hat.
Ich sitze in einer ganz normalen Firma, hab normale Freunde, normale Familie – Ostdeutschland 2.0. Bis auf zwei arme Irre wählen alle AfD. Genau wie früher: Keiner hat die SED gewählt, und trotzdem 98%.
Lächerlich. Einfach nur noch lächerlich.
Ich bin Atheist - AfD-ler und ja ich kann lesen, sogar die Bibel & den Koran.
Jesaja 43,8 passt wie die Faust aufs Auge: Gott gibt euch Ohren und Augen – und ihr bleibt trotzdem taub und blind.
1989 saß ich im DDR-Knast, weil ich diesen Scheißstaat abgelehnt hab. Heute bin ich alt und kaputt, aber immer noch zu wütend, um dabei zuzusehen, wie ihr das Land endgültig in den Arsch fickt.
Keine Pointe

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# Wenn der Kanzler eine Sterbende belehrt – Salzwedel war keine Panne, Salzwedel war die Demaskierung
Es gibt Momente, in denen ein Politiker sich selbst entlarvt. Salzwedel war so ein Moment. Nur dass es eben kein Moment war, sondern eine Stunde aus der Hölle der politischen Selbstentleibung, gefilmt, dokumentiert, ins Netz gestellt – damit auch wirklich niemand mehr sagen kann, er habe nichts gewusst.
Eine Frau steht auf. Hautkrebs, viertes Stadium. Sie spricht nicht über Steuerklassen oder Heizungsgesetze. Sie spricht über ihre eigene Beerdigung, die sie sich nicht mehr leisten kann. Sie lädt den Kanzler dieses Landes spöttisch dazu ein. Eine Frau, die weiß, dass sie sterben wird, stellt eine einfache, brennende, vor Wut zitternde Frage: Warum spart ihr bei den Krebskranken, während ihr euch selbst die Diäten erhöht?
Und was tut der mächtigste Mann der Republik? Was tut dieser Friedrich Merz, der immer dann besonders staatstragend tut, wenn er gerade nichts zu sagen hat? Er belehrt sie. Er fährt sie an. Er pampt diese Frau ab wie eine lästige Sekretärin, die eine Akte verlegt hat. „Zu keinem Zeitpunkt“, doziert er von oben herab, „zu keinem Zeitpunkt ist von irgendjemandem erwogen worden, die Bezüge der Mitglieder der Bundesregierung anzuheben.“ Und er bittet sie auch noch, freundlich sezierend, diese „falsche Behauptung“ doch bitte nicht weiterzutragen.
Zu keinem Zeitpunkt. Zu keinem Zeitpunkt.
Es gibt zwei Möglichkeiten, was in diesem Moment in Friedrich Merz vorgeht. Entweder er weiß, dass er lügt, weil natürlich genau dieser Gesetzentwurf existierte, weil ihm persönlich 65.000 Euro pro Jahr mehr zugeschanzt werden sollten, weil das Vorhaben erst nach öffentlichem Sturm in der Schublade verschwand. Oder er hat es tatsächlich vergessen. Beides disqualifiziert ihn. Ein Kanzler, der lügt wie gedruckt, ist eine Schande. Ein Kanzler, der nicht mehr weiß, welche Gehaltserhöhung er sich vor zwei Wochen selbst genehmigen wollte, ist ein klinischer Fall.
Und während die Frau dort steht, sichtbar gezeichnet, sichtbar verzweifelt, fällt diesem Mann nichts ein. Kein Wort des Mitgefühls. Keine Geste. Keine menschliche Regung. Stattdessen eine Belehrung, eine Zurechtweisung, ein erhobener Zeigefinger. Wer so reagiert, ist nicht überfordert. Wer so reagiert, ist innerlich tot. Wer so reagiert, hat in einem Amt, das mit „Diener des Volkes“ untertitelt ist, schlicht nichts mehr zu suchen.
Der Rest der Veranstaltung war nur noch das Echo dieser Verachtung. Eine halbe Stunde zu spät rauschte er an. Auf die schlichte Frage, was sich in einem Jahr seiner Kanzlerschaft eigentlich verbessert habe, lachte der ganze Saal. Nicht hämisch. Nicht einmal feindselig. Sondern aus Verzweiflung. Es lacht, wer keine Tränen mehr hat. Auf die Frage zur Rente: 90 Prozent der Anwesenden wollen, dass auch Beamte und Selbstständige einzahlen. Der Kanzler reagiert mit einem rhetorischen Pirouettchen, als hätten die paar Roten Karten im Saal die gleiche Würde wie der gesamte Block der Grünen. Demokratisches Mathematikverständnis auf Sauerlanddiät.
Und das Beste zum Schluss, das wahre Ekelmoment, der Punkt, an dem auch die letzten Reste an Bürgersinn fortgespült wurden: Der Kanzler beklagt allen Ernstes die Anonymität in den sozialen Netzwerken. Da steht eine Sterbende vor ihm und fragt ihn nach Pflege und Krebsvorsorge, und ihm fällt ein, dass die Sprache im Internet ihn so „schwer erträglich“ stört. Es muss ein Privileg sein, in einer Welt zu leben, in der die größte Belastung der eigenen Existenz die Kommentarspalten unter Twitter-Postings sind. Es ist nicht zu fassen. Es ist obszön. Es ist die reine, ungeschminkte, kalte Verachtung der Regierten durch die Regierenden.
Der Mann ist fertig. Politisch, moralisch, menschlich. Er hat angetreten, um keine neuen Schulden zu machen – jetzt steht ein 500-Milliarden-Schuldenturm im Raum, den unsere Enkel abstottern. Er hat angetreten gegen die Brandmauer-Logik der Merkel-Jahre – jetzt baut er sie höher als jemals zuvor. Er hat angetreten, die SPD zu zähmen – jetzt regiert ihn Klingbeil. Er hat angetreten, die Wirtschaft zu entlasten – jetzt schwächeln wir auf Niveaus, von denen selbst die Ampel träumte. Es ist alles gebrochen. Jedes einzelne Versprechen. Mit der Routine eines Vertreters, der weiß, dass er den Vertrag nie erfüllen wollte.
Und dann wundert er sich, dass die Menschen lachen. Dass sie wütend werden. Dass sie sich abwenden. Dass die AfD in Sachsen-Anhalt vor seiner CDU steht. Dass das Vertrauen aufgebraucht ist wie ein leergeräumtes Lager. Es ist alles seine Schuld. Persönlich. Ungeteilt. Restlos.
Das Unmögliche ist eingetreten. Wir hatten Olaf Scholz. Wir hatten den Mann, der vergaß. Den Mann, der nuschelte. Den Mann, der bei Cum-Ex die Erinnerung verlor und im Bundestag aussah wie ein eingeschlafener Notar. Wir alle haben gedacht, schlimmer geht es nicht. Schlimmer KANN es nicht gehen. Wir haben uns geirrt. Es ging schlimmer. Es geht gerade schlimmer. Friedrich Merz ist der schlechteste Bundeskanzler, den dieses Land jemals hatte. Olaf Scholz ist Platz zwei. Mit Abstand. Schluss. Aus.
@bundeskanzler – treten Sie zurück. Sofort. Heute. Jetzt. Räumen Sie das Kanzleramt, bevor Sie noch mehr kaputtmachen. Bevor Sie noch eine Sterbende anpampen. Bevor Sie noch eine Generation um ihre Zukunft betrügen. Sie sind nicht der Mann für dieses Amt. Sie waren es nie. Sie werden es nie sein. Gehen Sie.
Diese Frau in Salzwedel hat mehr Würde im kleinen Finger als die gesamte Bundesregierung im Kabinettssaal. Sie wird sterben. Und Sie werden weiterregieren. Wenn das nicht der Befund eines kaputten Landes ist, was dann?
bild.de/politik/auslan…

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Kein Wunder bei dieser ÖRR Propaganda! Die Politik schürt die Angst in der Bevölkerung, weil SIE ES SIND die Krieg gegen Russland wollen. Merz und seine Trümmertruppe sind eine Gefahr für den Frieden in Deutschland!
🇩🇪LilitThyra🩶@LilitThyra
Also persönlich machen mir gerade ganz andere Sachen Angst...
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Wenn der russische Präsident sich scheinbar mehr Sorgen um die deutsche Industrie macht als der eigene Oppositionsführer… 🤔📉
In diesem Clip spricht Putin genau das an, was bei uns aktuell für Bauchschmerzen sorgt: Hohe Energiepreise und Branchen, die unter Druck stehen (Glasindustrie, Düngemittel, Automobil). Seine These: Wir schaden uns mit dem Verzicht auf russisches Gas selbst, nur um ein Zeichen zu setzen – während Transitgebühren weiter fließen.
Wo bleibt eigentlich der lautstarke, klare Plan von Friedrich #Merz, um den Wirtschaftsstandort Deutschland wieder auf Kurs zu bringen? 🇩🇪💼
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Deutsch
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