Larry Anabol
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Morgen werde ich in der Analyse über einiges sprechen 😂



Trump hat offiziell Kevin Warsh als Nachfolger von Jerome Powell für den Chefposten der Federal Reserve nominiert. Uff, der Typ wird es also sehr wahrscheinlich🧐 Warsh ist ein scharfer Kritiker der massiven Bilanz der Fed (Quantitative Easing ). Er sieht darin eine "Marktverzerrung". Er hat schon wiederholt gefordert, die Bilanz der Fed schneller zu schrumpfen (Quantitative Tightening ). Er möchte, dass die Fed eine viel kleinere Rolle am Anleihemarkt spielt. Weg vom "Geld drucken": Warsh betrachtet QE als Notfallinstrument für Krisen, nicht als dauerhafte Stütze, so wie es bisher der Fall war. Die expansive Geldpolitik der Notenbank war einer der Gründe für den bisherigen jahrelangen sehr starken Bullenmarkt. Er will die Liquiditätsspritzen der Fed eher zurückfahren und nicht wie bisher sofort eingreifen, wenn mal der Markt ruckelt. Das bedeutet tendenziell weniger Liquidität durch Anleihekäufe. Er unterstützt zwar Trumps Forderung nach Zinssenkungen. (Da der Produktivitätsschub durch KI deflationär wirkt, erlaubt dieser niedrigere Leitzinsen, ohne die Inflation anzuheizen.) Aber dafür will er QT beschleunigen und die Fed-Bilanz schrumpfen. Das könnte die langfristigen Zinsen (Renditen) eher nach oben treiben, da die Fed als "Käufer der letzten Instanz" wegfällt. Deswegen wird Kevin Warsh oft als "Regimewechsel"-Kandidat für die Fed bezeichnet. Sein Ansatz unterscheidet sich nämlich, wie man merkt, besonders beim Thema Liquidität (QE/QT), sehr deutlich von Jerome Powell. Kritik an Powell: Er nannte das Management der Fed unter Powell "fehlerhaft" und sprach davon, dass die Fed sich in zu viele Themen wie Klima einmischte, statt sich auf Preisstabilität zu konzentrieren. Er wird also wahrscheinlich für niedrige Leitzinsen bzw. Senkungen stimmen, um das Wachstum zu stützen, aber er wird versuchen die Bilanz der FED schneller zu verkleinern (Härteres QT). faz.net/aktuell/wirtsc…






