Marco Buschmann

25.7K posts

Marco Buschmann banner
Marco Buschmann

Marco Buschmann

@MarcoBuschmann

Rechtsanwalt | Bundesminister der Justiz a.D.

Gelsenkirchen/Berlin Katılım Ocak 2010
2.5K Takip Edilen118.2K Takipçiler
Marco Buschmann
Marco Buschmann@MarcoBuschmann·
Vor 10 Jahren starb Guido #Westerwelle. Ohne Guido hätte ich es nie in den Bundestag geschafft. Die Einheit des Liberalismus in Wirtschaft und Gesellschaft war ihm heilig. Denn Freiheit ist unteilbar.
Deutsch
68
5
193
10.2K
Marco Buschmann
Marco Buschmann@MarcoBuschmann·
Mehr Tempo bei Bauen, Planen und Infrastruktur braucht Bürokratieabbau. Doch dem sind Deutschland teilweise durch EU-Recht enge Grenzen gesetzt. Das lässt sich ändern: whitecase.com/news/media/lim…
Deutsch
8
1
23
2.4K
Marco Buschmann
Marco Buschmann@MarcoBuschmann·
Seit Marcus Tullius Cicero diskutiert die Menschheit das philosophische Problem des Tyrannenmordes. Manche Themen bleiben immer aktuell.
Deutsch
44
21
344
20.8K
Marco Buschmann
Marco Buschmann@MarcoBuschmann·
Ein digitaler Dauer-Lockdown, der Menschen unter 16 Jahren pauschal von der Teilhabe am öffentlichen Leben auf Social Media-Plattformen ausschließt, ist meiner Ansicht nach völlig unverhältnismäßig. #SocialMediaVerbot #SocialMediaVerbotUnter16
Deutsch
393
80
788
146K
Marco Buschmann
Marco Buschmann@MarcoBuschmann·
Ab 1. Februar heißt es: Back to my roots! Ich schließe mich als Rechtsanwalt der internationalen Sozietät White & Case an. faz.net/aktuell/wirtsc…
Deutsch
276
17
317
204.3K
Marco Buschmann
Marco Buschmann@MarcoBuschmann·
Steven Pinker in Bestform über Marxismus und Märkte:
Steven Pinker@sapinker

I spoke with @LaulPatricia about Marxism: One is: What’s remarkable is that Marxism has been tried. Now, of course, defenders of Marxism say it hasn’t really been tried anywhere, but certainly the people who implemented it claimed they were implementing Marxism. And this is a massive experiment—a global experiment—with a very clear outcome. Namely, the Soviet Union was a disaster. The imposition of communism on Eastern Europe was a disaster. The imposition of communism in Venezuela was a disaster. The imposition of communism in Maoist China was a disaster. Disaster in terms of both poverty and oppression and genocide and stupid wars. So the world has told us what happens under communism, and it’s a sign of how out of touch intellectuals can be that there are still people who defend it despite the entire world giving a very clear-cut answer. One more is: would you rather live in North Korea or South Korea? Would you rather live in the old East Germany or West Germany? We have an experimental group and a matched control group in terms of culture, language, and geography, and the answer is crystal clear. So this is a sign of, I think, the pathology of intellectual life—that Marxism can persist. The other is, you did call attention to one of the appeals of Marxism, though, and more generally of heavy, strong influence of government guided by intellectuals, which is that there are certain kinds of reforms that you can state as principles. You can articulate them verbally as propositions—like equality, human rights, democracy—but there’s other kinds of progress that take place in massive distributed networks of millions of people, none of whom implements some policy. But collectively, there is an order, an organization that’s beneficial. So that can happen organically through, for example, the development of a language. No one designed the English language. It’s just hundreds of millions of English speakers. They coin new words. They forget old words. They try to make themselves clear. And we get the English language and the other 5,000 languages spoken on earth. Likewise, a market economy is something where knowledge is distributed. You don’t have a central planner deciding how many shoes of size 8 will be needed in a particular city, but rather information is conveyed by prices, which are adjusted according to supply and demand. And you’ve got a distributed network of exchange of information that can result in an emergent benefit. Now, intellectuals tend to hate that. They like rules of language—of correct grammar. They like top-down economic planning. They like cultural change that satisfies particular ideals described by intellectuals. And so rival sources of organization, like commerce, like culture—traditional culture—tend to be downplayed by intellectuals. And this can be magnified by the fact that many dictatorships give a privileged role to intellectuals, which may be why, over the course of the 20th century, and probably continuing to the present, there has not been a dictator that has not had fans among intellectuals—including the mullahs and ayatollahs of Iran, but also the communist dictators: Mao and Castro, even Stalin in his day. And every other dictator has had, actually, often fawning praise from Western intellectuals.

Deutsch
5
2
19
5.8K
Marco Buschmann
Marco Buschmann@MarcoBuschmann·
Viele haben sich über NATO-Generalsekretär Mark Rutte lustig gemacht. Aber wenn es ihm wirklich gelungen ist, die Grönland-Frage zu lösen, neue Zölle zu verhindern und die Interessen Dänemarks zu wahren, dann hat er sich als Diplomat erwiesen, dem Europa dankbar sein sollte.
Deutsch
206
30
803
41.8K
Marco Buschmann
Marco Buschmann@MarcoBuschmann·
Das Europäische Parlament hat das #Mercosur Handelsabkommen faktisch auf Eis gelegt. Niemand, der das Lied der internationalen Kooperation singt, sollte stolz darauf sein, daran mitgewirkt zu haben. Der Rat beschließt hoffentlich die vorläufige Anwendung nach Art. 218 V AEUV.
Deutsch
57
9
239
9K
Steffen Saebisch
Steffen Saebisch@StSaebisch·
Es ist eine große Ehre für den Vorstandsvorsitz der @FNFreiheit normiert zu werden und ich bin hochmotiviert in einem hervorragenden Team für die Renaissance des politischen Liberalismus zu arbeiten! Herzlichen Dank an alle, die mich ermutigt haben, mich dieser Herausforderung zu stellen! @christianduerr @c_lindner @florian_rentsch @KH_Paque @L_Heuss @starkwatzinger @MarenJasper @RolandWerner @sls_fdp
Robin Alexander@robinalexander_

Interessante Personalie bei der Friedrich-Naumann-Stiftung: Neuer Vorstandsvorsitzender soll im März Steffen Saebisch werden! @StSaebisch war als BMF-Staatssekretär in der Ampel Koordinator aller FDP-Ministerien. Ergo Schnittstelle zu Kanzleramt, SPD und Grünen – und genießt dort, obwohl Lindner-Vertrauter, einen erstaunlich guten Ruf. Politisch steht er für Ordnungspolitik und Bürgerrechte. Wenn man so will, also auch ein Signal von @christianduerr für eine klassisch liberale Neuaufstellung der FDP.

Deutsch
29
14
224
32K
Marco Buschmann
Marco Buschmann@MarcoBuschmann·
Immer wieder wird in den Sozialen Medien in Frage gestellt, dass die deutsche Justiz entschlossen und unabhängig in der Sache #Nordstream II ermittelt. Die Fakten sprechen eine andere Sprache: rsw.beck.de/aktuell/daily/…
Deutsch
10
5
18
3.7K
Marco Buschmann
Marco Buschmann@MarcoBuschmann·
Sehr gute Einordnung, wie ich finde. Zur Monroe-Doktrin muss man sagen, dass es viele Interpretationen gibt. Ihrem historischem Ursprung nach war sie ein Schutzversprechen der USA für das Selbstbestimmungsrecht der Völker mit Blick auf die damals jungen Republiken Südamerikas.
Karina Moessbauer@K_Moessbauer

Ein paar Gedanken zu Venezuela (Spoiler vorweg: Ich befinde mich im Zwiespalt) NEUE WELTORDNUNG Die Signale sind sehr deutlich: Trump verwies in der PK auf die Monroe-Doktrin. Bedeutet: Aufteilung der Welt in Einflusssphären. Keine Einmischung von außen. Er will über Mittel/Südamerika ungestört schalten und walten. Dafür hält er sich in Europa/Asien raus. Im Ukraine-Krieg ist Trumps Desinteresse jenseits von Friedensverhandlungen, die den Nobelpreis versprechen, schon länger zu beobachten. Dass Trump sich wegen Taiwan mit China anlegt, ist nach diesem Wochenende zumindest unwahrscheinlicher geworden – finde ich. Wir erleben die Renaissance von Großraum-Denken à la Carl Schmitt. SCHWÄCHUNG VON VÖLKERRECHT Mit dem Angriff auf Venezuela und der Entführung Maduros ignoriert Trump internationale Gesetze und die Souveränität eines Landes. Doch Völkerrecht muss absolut und universell gelten. Mit der Billigung von Ausnahmen für Einzelne öffnet die Weltgemeinschaft die Box der Pandora. Denn natürlich wird es Nachahmer geben, die unter Vorwänden und mit Verweis auf Trump Militär-Operationen rechtfertigen. Außerdem führt der Eindruck von Doppelmoral und zweierlei Standards zwangsweise dazu, dass die Akzeptanz von Völkerrecht weiter erodiert. ZWECK HEILIGT MITTEL? Wenn einem Akteur zugestanden wird, Völkerrecht punktuell für den vermeintlich guten Zweck – in dem Fall: den Sturz eines brutalen Diktators – auszuhebeln, dann wird Völkerrecht zur dehnbaren Interpretationsmasse, und zwar im Ermessen der wenigen Auserwählten, anstatt weiter (zumindest offiziell) Hoheitsgebiet der dafür zuständigen Institutionen wie der UN oder dem internationalen (Straf-)Gerichtshof zu sein. Eine Welt, in der einzelne Privilegierte zum Schiedsrichter über die Angemessenheit von Mitteln wie Interventionen und Angriffen werden, ist stärker von Willkür und Eigeninteresse geprägt. DIKTATOREN-DECKUNG? Natürlich darf das Völkerrecht nicht zur Immunisierung von brutalen Regimen dienen. Die legalen Wege sind die Unterstützung von nationalen Oppositionsbewegungen, ein internationaler Haftbefehl oder ein UN-Mandat. Aber ich gebe zu: Es schlagen zwei Herzen in meiner Brust. Denn ich wünsche mir so sehr, dass die mutigen Menschen, die im Iran gegen das Mullah-Regime auf den Straßen ihr Leben, ihre körperliche Unversehrtheit riskieren, endlich in Freiheit leben können. Und wenn die USA in diesen entscheidenden historischen Stunden den Sturz dieses Brutalo-Regimes durch einen Militärschlag beschleunigen, würde ich es gutheißen. Denn zur Wahrheit gehört auch, dass sich die UN wegen Russland und China seit Jahren selbst lähmen. In vielen Konflikten (Syrien, Jemen, Kongo) hat die internationale Gemeinschaft kläglich versagt. WILLKOMMENES BEIWERK Dass nun in Venezuela auch ein brutaler Diktator (zur Freude des eigenen Volkes) entfernt wurde, ist wohl eher ein günstiger Nebeneffekt. US-Kriegsminister (sic) Pete Hegseth nannte in der PK ganz offen das eigentliche Motiv: „Getting back the oil that was stolen from us.” Und erklärte die Operation zum Prototyp von „America First“ Politik. Heißt: knallharte Interessenpolitik mit militärischen Mitteln. Politik beginnt mit der Betrachtung der Wirklichkeit. SURVIVAL OF THE STRONGEST Wir müssen uns der Konsequenzen der Zergliederung in der Geopolitik bewusst sein. Je weniger internationale Regeln, multilaterale Abkommen und Verträge eingehalten und damit für Stabilität sorgen, desto wichtiger wird die eigene Wehrhaftigkeit und Abschreckungspotenzial. Denn wenn die Stärksten die Regeln machen und Fakten schaffen, kommt man als kleinerer Akteur schnell unter die Räder. Wir werden also eine internationale Aufrüstungsspirale erleben. EUROPÄISCHE SCHOCKSTARRE In der Theorie sind Trumps Ziele und Vorstellungen für eine neue Weltordnung vielfach ausformuliert. Auch er selbst hat viele Maßnahmen bereits ganz unverblümt kommuniziert (u.a. Drohungen gegen Grönland). Neu ist lediglich, dass sich diese Ideen ganz konkret in praktischer Politik materialisieren. Dass es darüber trotz der eindeutigen Ankündigungen immer noch Entsetzen gibt, liegt an dem kognitiven Rückzug in den Schutzraum aus Wunschdenken und Realitätsverweigerung. Europäer müssen sich den unbequemen Wahrheiten stellen und Strategien entwickeln: Die regelbasierte Ordnung löst sich mit ziemlichem Tempo vor unseren Augen auf. Was ist unsere Antwort? Festhalten an Regeln, die von entscheidenden Akteuren nicht mehr ernst genommen werden? Militärische und zivile Resilienz, wirtschaftliche Stärke, Reduzierung von Abhängigkeiten und Risiken müssen jetzt oberste Priorität haben, in Deutschland und im Verbund mit befreundeten Staaten. Die Uhr tickt ...

Deutsch
8
1
32
12.3K
RealBohemian
RealBohemian@BohemianReal·
Falsch. China verliert gerade einen seiner Hauptlieferanten für Öl. Aber klar: Völkerrecht!!! Was sonst? 🙄
Marco Buschmann@MarcoBuschmann

Ob #Maduro ein Diktator ohne demokratische Legitimation ist (vieles spricht dafür) und ob es für einen fremden Staat legal ist, ihn festzunehmen (vieles spricht dagegen), sind getrennt zu behandelnde Fragen. Geopolitisch wird China profitieren bzgl. Taiwan und als Schutzmacht.

Deutsch
11
1
26
16.3K
Marco Buschmann
Marco Buschmann@MarcoBuschmann·
Ob #Maduro ein Diktator ohne demokratische Legitimation ist (vieles spricht dafür) und ob es für einen fremden Staat legal ist, ihn festzunehmen (vieles spricht dagegen), sind getrennt zu behandelnde Fragen. Geopolitisch wird China profitieren bzgl. Taiwan und als Schutzmacht.
Deutsch
165
23
380
61.6K