Markus Haag 🇺🇦🇪🇺
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30,6 Prozent der Volksschulkinder in Österreich sprechen im Alltag überwiegend eine andere Sprache als Deutsch. Besonders hoch sind die Werte in Wien, wo manche Gemeindebezirke um die 90-Prozent-Marke liegen. Solange die entsprechenden Kinder trotzdem gut Deutsch können, ist das prinzipiell kein Problem. Leider ist das oft nicht der Fall. Dem Unterricht erfolgreich folgen zu können wird dadurch maßgeblich erschwert, spätere Berufschancen signifikant beschnitten. Wie kann die Politik gegensteuern? Die MIKA-D Einstufung, bei der die Deutschkenntnisse der Kinder festgestellt werden, findet erstmals beim Schuleintritt statt - das ist viel zu spät. Sie sollte frühestmöglich, beispielsweise im Rahmen der Eltern-Kind-Pass-Untersuchungen, durchgeführt werden, um frühestmögliche Deutschförderung zu ermöglichen. Das hat nicht nur direkt positive Effekte auf die Kinder und das Lernumfeld, sondern auch langfristig positive Effekte: weniger "Problemkinder" in den Folgejahren, mehr Zeit, um auf Inhalte zu fokussieren, und ein einfacherer Übergang in den Arbeitsmarkt.










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