Wenn man liest, was der Vorsitzende der Essener Tafel Jörg Sartor über den Sozialstaat in D sagt, wird deutlich, dass Schwarz-Rot (v.a. Bas) mit ein bisschen mehr Effizienz & Digitalisierung nicht ansatzweise die fundamentale Schieflage zwischen Arbeiten (zu niedrigen Löhnen) & Alimentieren lösen wird.
Ein Auszug:
➡️ Es ein gewisses Ungleichgewicht zu den Geringverdienern. Es gibt viele Menschen, die arbeiten gehen und bei denen letztendlich unterm Strich am Ende des Monats nicht mehr übrig bleibt als bei jemandem, der Sozialleistungen bezieht.
➡️ Die sechs- oder achtköpfige Familie lebt im Endeffekt besser als der Alleinstehende oder die Alleinerziehende.
➡️ Wir wissen auch, dass viele zu uns kommen und Kinder in die Welt setzen, um mehr Geld aus der Sozialkasse zu ziehen.
➡️ Ich habe viele Fälle, wo Leute zehn oder mehr Jahre in Deutschland leben, kein Wort Deutsch sprechen und in Stadtteilen wohnen, wo sie das auch nicht brauchen, wo ihre Muttersprache dominierend ist. Warum sollen die arbeiten gehen? Denen geht es gut, die leben gut, denen reicht das. Im Gegenteil, die schicken eine ganze Menge Geld nach Hause. Western Union lässt grüßen.
➡️ In Dortmund und Duisburg ist es extrem mit Bulgaren und Rumänen. Die werden hier hingelockt. Die Schleuser besorgen ihnen Scheinselbstständigkeiten und Wohnungen in abbruchreifen Häusern. Die zahlen dann eine hohe Miete, die Sozialleistungen sind aber trotzdem besser als zu Hause.
➡️ In keinem Land Europas gibt es so ein abgefedertes Sozialsystem für Flüchtlinge oder Neuzugezogene wie in Deutschland. Dabei ist es nicht so, dass wir keine Arbeit hätten. Im Gegenteil: Arbeiter werden gesucht, gerade im Niedriglohnbereich.
welt.de/politik/deutsc…
Freitag ist @FOCUS_Magazin -Tag. Mein Editorial über gute und weniger gute Führung: Bayerischer Mut statt German Angst – was Berlin von BMW lernen kann focusplus.de/politik/bayeri…
• What is the most important skill a Bayern Munich coach must possess today?
Uli Hoeneß: "He has to be a team player and a team builder. And he has to have a very high level of social competence. Vincent Kompany has that - Jupp Heynckes and Ottmar Hitzfeld had it too, and in a broader sense, so did Udo Lattek and Giovanni Trapattoni. The great coaches were the ones who looked beyond the confines of football and were interested in everyday life. If you go to dinner with Vincent Kompany today, you'll get into a lot of talk. Did you hear how he recently addressed the issue of racism at a press conference? And he was unprepared for the question."
[@faznet]
Hätten Sie ihn erkannt? Das ist Bijan @DjirSarai, Ex-Generalsekretär der FDP, in Teheran. Im FOCUS-Interview erzählt er, warum er mit 11 alleine vor den Mullahs geflüchtet ist, über den Krieg im #Iran - und warum er nicht wieder dorthin reisen kann.
Das Deutschlandticket spart 2,5 Millionen Tonnen CO2 im Jahr, lese ich. Zu einem Preis von drei Milliarden Euro für die öffentliche Hand.
Das macht einen CO2-Vermeidungspreis von 1200 Euro/Tonne. Als sinnvolle Klimaschutzmaßnahme kann man das wirklich nicht verkaufen.
Bestimmen die Städte, wie das Land zu sein hat? Das eigene Lebensgefühl zum Maßstab für andere zu erheben: Die Städte tun dies zumindest gefühlt bei Themen an der Schnittstelle von Wirtschaft und Ökologie oder gesellschaftlicher Vielfalt. Aber auch durch eine Regulierung, die Landwirtschaft oder Mittelstand trifft, der in Deutschland oft im ländlichen Raum zu Hause ist. Und als Synonym für Entfremdung und Praxisferne interpretiert wird.
Mich beschäftigt das Stadt-Land-Verhältnis als Kommunikationsthema nicht erst seit Büchern wie „Zwischen Bullerbü und Tierfabrik“ 2018. Als Fortsetzung und ergänzt um die Proteste der Landwirte 2024, aber auch den Rückgang der produzierenden Wirtschaft in vielen Regionen, erscheint nächste Woche „Die Unterschätzten“ @rowohltrowohlt.de/buch/andreas-m…
Die Buchpremiere findet gemeinsam mit dem FAZ-Feuilletonredakteur Simon Strauß am 29. April im Pfefferberg statt
berlin.de/tickets/litera…
Der FOCUS veröffentlicht einen Vorabdruck des Buches als Essay @MeckGeorg@MauSteffen
Dass wir nach den Milliardenschulden aka #Sondervermögen, die weitgehend zum Stopfen von Haushaltslöchern verwendet (zweckentfremdet) werden, nun als nächstes über Steuererhöhungen reden, ist einfach Wahnsinn. Und nach den Steuererhöhungen dann wieder neue Schulden etc pp.
Der Staat gibt das Geld mit vollen Händen aus. Dabei ist der fiskalische Spielraum deutlich gesunken und die Krisen häufen sich (wird auch so weitergehen).
Es braucht dringend einen Politikwechsel - Fokus: Wachstum und Dämpfung der öffentlichen Ausgaben!
focusplus.de/wirtschaft/ver…
+++ Exklusiv @FOCUS_Magazin +++ In der Unionsfraktion wächst der Unmut über das Sondervermögen. In einer internen PKM-Sitzung übten Abgeordnete scharfe Kritik - der PKM bereitet nun einen Beschluss vor, der für die Koalition ungemütlich werden dürfte.
focusplus.de/politik/ohne-s…