
Mike Glindmeier
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Mike Glindmeier
@MikeGlindmeier
Journalist. Entwicklung, Formate, Ideen, Beratung, Content | Vorher 15 Jahre @derspiegel | Vater | Fan | GF: https://t.co/LXJa7eudoD
Hamburg, Deutschland Katılım Ocak 2009
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Ein Spiel aus der Kategorie: Lass es bitte nie zu Ende gehen #fcbrma
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Ein Spiel aus der Kategorie: Lass es bitte nie zu Ende gehen #FCBRMA
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Ein Spiel aus der Kategorie: Lass es bitte nie zu Ende gehen #fcbrma
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1 Mrd schlägt nen Drittligisten und die lobotomierte Masse singt „völlig losgelöst“ als gäbe es Frei-LSD am Bierstand. Und das Siegtor schießt derjenige, der vom Bundestrainer eine Bankgarantie bekommen hat, auch wenn er noch 100 Tore in der BL schießt. Es ist episch #GERGHA
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Zucker ist ein Gewinn für den menschlichen Körper. Zu diesem Ergebnis kommt das Herstellungskonzept von Haribo…
Hamburger Senat@Senat_Hamburg
Olympia in Hamburg ist ein Gewinn für die ganze Stadt. Zu diesem Ergebnis kommt das Finanzierungskonzept des Senats: Hamburg kann wirtschaftlich tragfähige Spiele ausrichten und investiert dabei langfristig in die Infrastruktur der Stadt. 📲 Infos unter hamburg.de/go/1155198
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Wieso gibt Caren #Miosga ihren Platz eigentlich nicht direkt an @robinalexander_ ab, er schmeißt doch eh die komplette Sendung (und das übrigens nicht zum ersten Mal)
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Für immer unser bester Mann, den niemand je ersetzen kann!
Wir erinnern an Vereinslegende und Supporters Club-Ehrenmitglied Hermann Rieger, der heute vor 12 Jahren von uns gegangen ist.
Ruhe in Frieden. 🕊️
#nurderHSV
📸 Witters

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Eine Hommage an die Macher des Werkes. 👨🎨⚽🔷
Die Namen aller Bundesliga-Spieler des HSV sind in den 1887-Sonderflock eingearbeitet.
Danke für all die besonderen Momente. 🙌
#nurderHSV #SturmUndGlanz


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5,8 Prozent mehr für den öffentlichen Dienst der Länder.
Guter Deal, sagen die meisten.
Aber ich habe eine Frage, die sich niemand traut zu stellen.
Wenn wir 5,4 Millionen Menschen im öffentlichen Dienst beschäftigen – 584.000 mehr als vor zehn Jahren – und trotzdem jedes Amt überlastet ist, jedes Bürgeramt überquillt, jede Lehrkraft am Limit arbeitet:
Wo versickert die ganze Kraft?
Ich war selbst Beamter.
Danach Angestellter im TVöD.
Heute berate ich Organisationen im öffentlichen Sektor.
Ich kenne über 100 Menschen im Landesdienst – in Beihilfestellen, Vermessungsämtern, Forstbetrieben, Schulämtern, Straßenbauverwaltungen.
Das sind keine abstrakten Zahlen für mich. Das sind Gesichter.
Und wenn ich mit diesen Menschen rede, höre ich immer wieder dasselbe.
Die angestellte Lehrerin, die mit 30 Kindern in einer maroden Schule steht, sagt nicht: Ich brauche mehr Geld. Sie sagt: Ich brauche Strukturen, in denen ich meinen Job machen kann.
Die Pflegekraft an der Uniklinik sagt nicht: Zahlt mir mehr. Sie sagt: Hört auf, mir jeden Tag das Gefühl zu geben, dass ich gegen das System arbeite statt mit ihm.
Der Sozialarbeiter in der Landeseinrichtung sagt nicht: Ich will eine Gehaltserhöhung. Er sagt: Ich will, dass meine Arbeit einen Unterschied macht.
Aber das System ist nicht dafür gebaut, dass Arbeit einen Unterschied macht. Es ist dafür gebaut, dass Akten fließen, Rechtssicherheit herrscht und der Status Quo zementiert wird. Koste es was es wolle.
Ich bitte jeden, der das hier liest, um einen Gefallen:
Googelt die Organigramme deutscher Landesbehörden. Schaut sie euch wirklich an.
Was ihr findet, ist das preußische Verwaltungssystem im modernen Anstrich.
Abteilung I, II, III.
Referate, Sachgebiete, acht Hierarchieebenen zwischen dem Sachbearbeiter und der Behördenleitung.
Konstrukte des organisatorischen Grauens.
Jede Ebene eine Zeichnungsbefugnis.
Jedes Referat eine geschlossene Welt.
Dann fragt euch:
Würde irgendjemand auf der Welt im Jahr 2026 eine Organisation so aufbauen?
Die Antwort kennt ihr selbst.
Des Kaisers neue Kleider.
Seit 150 Jahren.
Und es geht tiefer.
Führungskräfte im öffentlichen Dienst werden danach ausgewählt, wer die komplizierteste Rechtsmaterie beherrscht.
Nicht danach, wer Menschen entwickeln kann.
Das Ergebnis sehe ich jede Woche:
Ich arbeite mit Organisationen zusammen, in denen seit Jahren kein einziges Mitarbeitergespräch stattgefunden hat.
Kein Feedback.
Keine Zielvereinbarung.
Kein Gespräch darüber, wo jemand steht.
Einfach nichts. Seit Jahren.
Was macht das mit einem Menschen, der morgens aufsteht und etwas bewegen will – und dann in einer Struktur landet, die ihm jeden Tag signalisiert, dass es auf ihn persönlich nicht ankommt?
Dass er austauschbar ist?
Dass er genauso viel verdient wie der Kollege, der seit 15 Jahren Dienst nach Vorschrift macht – weil der TV-L seit 2009 nicht einmal mehr den Versuch unternimmt, Engagement von Anwesenheit zu unterscheiden?
Diese Menschen verlassen den öffentlichen Dienst. Leise. Ohne Protest. Sie gehen einfach. Und zurück bleibt ein System, das sich wundert, warum niemand mehr kommen will.
Ich bin so ein Mensch gewesen. Ich wäre gerne geblieben. Es war nicht das Geld.
In genau diesen Zustand hinein verhandelt Verdi.
Und verhandelt ausschließlich Prozente.
Aber hat Verdi jemals flachere Hierarchien gefordert? Verpflichtende Führungskräfteentwicklung? Mitarbeitergespräche als Standard?
Strukturen, in denen die Lehrerin, die Pflegekraft und der Sozialarbeiter nicht trotz des Systems arbeiten – sondern mit ihm?
Ich glaube nicht, dass der öffentliche Dienst mehr Geld braucht.
Ich glaube, er braucht den Mut, sich selbst die Frage zu stellen, die seit Jahrzehnten niemand stellen will:
Wenn wir fast 400 Milliarden Euro im Jahr für Personal ausgeben und das Ergebnis so aussieht – liegt es dann wirklich am Geld?
Oder liegt es daran, wie wir arbeiten?
Cem Özdemir@cem_oezdemir
Eine gute öffentl. Verwaltung ist die Basis für ein starkes Gemeinwesen. Die Tarifeinigung ist ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung. Besonders freut mich die Schichtzulage für unsere Polizisten, die jeden Tag den Kopf für unsere Sicherheit hinhalten. tagesschau.de/inland/gesells…
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Bye bye Alex - Vorhang zu für seine Horrorshows. Und nimm Bornemann gleich mit. Und Ceesay #fcsp
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Vielleicht sollte der #fcsp in der kommenden Saison mal wieder Fußballer statt Leichtathleten verpflichten
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