
Milch Schnitte
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Milch Schnitte
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#KommissarKiffy "Das verschwundene Rezept" Ein neues spannendes schokokäsiges Abenteuer von Wellensittich Kiffy und seinem Frauchen Julia Schneider. #DasVerschwundeneRezept Kapitel 7.3: Die Überwachungskameras Während Julia mit den Befragungen beschäftigt war, saß Fabian im Überwachungsraum. Es war ein enger, schlecht belüfteter Raum mit flackernden Monitoren, einem Wirrwarr aus Kabeln und mehreren alten Kaffeebechern auf dem Tisch, die vermutlich schon bessere Tage gesehen hatten. Neben ihm stand wieder Sven Rüedi und klickte nervös durch die Zeitstempel des Tages. Offenbar war er erleichtert, vorerst nicht weiter befragt zu werden. „Spul noch mal zurück“, sagte Fabian ruhig. „Langsamer.“ Die Kameraaufnahmen der Lieferzone liefen in doppelter Geschwindigkeit über den Bildschirm. Mitarbeiter, Besucher, Rollwagen, Reinigungskräfte. Dann hob Fabian plötzlich die Hand. „Da. Stop. Genau da.“ Sven fror das Bild ein. Auf dem Monitor war ein Flur zu sehen, der zur hinteren Lieferluke führte. Zwei Gestalten schoben einen großen, kastenförmigen Transportwagen vor sich her. Er war vollständig mit einer grauen Plane abgedeckt. An der Seite hing ein Schild: „AUSSTELLUNGSMATERIAL – VORSICHT“ „Das ist… groß“, murmelte Sven. Fabian beugte sich näher an den Bildschirm. „Wie ist der Zeitstempel?“ Sven schluckte. „Zwanzig Minuten vor dem Alarm.“ Fabian ließ die Aufnahme ein Stück zurücklaufen und zoomte heran. Eine der Gestalten trug einen Museumsbadge um den Hals. Der Kopf war durch Kapuze und Maske verdeckt, aber der Badge blinkte kurz im Licht der Kamera. Fabian sagte nichts für einen Moment. Er betrachtete das Bild. „Das war nicht nur ein Einbruch!“, sagte er schließlich leise. „Was dann?“, fragte Sven nervös. Fabian stand langsam auf. „Das ist ein lange geplanter Diebstahl.“ Sven wurde blass. „Und jemand hier im Haus hat geholfen.“ Fabian verließ den Raum zügig und traf Julia auf dem Flur, Kiffy saß wieder auf ihrer Schulter. „Ich hab was“, sagte er nur. Gemeinsam gingen sie zurück in den Überwachungsraum. Kurz darauf kam auch Hauptkommissar Haller dazu. Fabian zeigte auf den Monitor. „Zwanzig Minuten vor dem Alarm. Lieferzone.“ Die Aufnahme lief erneut. Julia betrachtete das Bild aufmerksam. Ihr Blick wurde schmal. „Das ist kein normaler Transport.“ - „Zu groß für Museumsbedarf“, ergänzte Fabian. Haller trat näher an den Bildschirm. „Das heißt… die echte Vitrine…“ Julia nickte langsam. „Ja. Sie haben sie ganz offen bewegt. Hinter einer Plane. Mit offiziellem Schild.“ Kiffy flüsterte: „Ich hab doch gesagt: Wenn etwas zu sicher ist, versucht es jemand.“ Julia ignorierte die Selbstbestätigung des kleinen Vogels und konzentrierte sich auf die Fakten. „Sie haben die Vitrine entfernt“, sagte sie ruhig. „Dann den Alarm ausgelöst, um Chaos zu schaffen. Während alle nach innen die Ermittlungen und Untersuchungen aufnahmen, waren sie längst draußen.“ Haller atmete schwer aus. „Wenn das zwanzig Minuten vor dem Alarm war… dann haben sie jetzt einen ordentlichen Vorsprung.“ - „Ja“, sagte Julia. „Aber keinen unbegrenzten.“ Fabian nickte. „So ein Transportwagen verschwindet nicht einfach. Und wenn sie das Podest wirklich bewegt haben, dann war das Gewicht erheblich. Sie brauchen ein Fahrzeug. Wahrscheinlich einen Lieferwagen.“ - „Und Helfer“, ergänzte Julia. „Mehrere. Und jeder Helfer ist ein Risiko.“ Sie spulte die Aufnahme weiter vor. „Seht ihr das?“, sagte Fabian. Die beiden Gestalten bogen nicht Richtung Haupteingang ab – sondern in den schmalen Gang zum Hinterausgang. „Sie wollten nicht gesehen werden“, sagte er. - „Oder sie wussten genau, wo niemand hinsieht“, korrigierte Julia leise. Kiffy richtete sich auf. „Das ist organisiert. Das war kein spontaner Plan.“ Julia schloss für einen kurzen Moment die Augen. Sie spürte es deutlich: Dieser Fall war größer als ein einfacher Museumsdiebstahl. Der Urlaub war vorbei. Als sie die Augen wieder öffnete, war ihr Blick klar. „Wir brauchen die Außenkameras“, sagte sie. „Straßen rund ums Museum. Kennzeichen. Jede Ausfahrt der letzten Stunde.“ Haller nickte sofort. „Ich lasse die Verkehrskameras prüfen. Aber das kostet Zeit, die wir nicht haben.“ - „Und wir brauchen die Badge-Daten“, ergänzte Fabian. „Wenn der Ausweis echt war, wurde er registriert. Wenn er gefälscht war, fehlt ein Datensatz.“ Sven schluckte erneut. „Ich… ich kann die Badge-Zugänge auslesen.“ Julia sah ihn ruhig an. „Dann tun Sie das. Jetzt.“ Sven brauchte nicht lange zum Auslesen der Daten über den Badge. Fabians Verdacht bestätigte sich. Es war kein Datensatz vorhanden. Diese Kurier war nie registriert und berechtigt hier zu sein. Draußen blitzten die Kameras der Presse weiter. In Schokoburg wuchs die Unruhe. Der Skandal verbreitete sich schneller als der Duft von frischem Schoko-Käse. Und irgendwo, vielleicht nur wenige Straßen entfernt, stand möglicherweise ein Lieferwagen, mit dem wohl wichtigsten Kulturgut der Stadt im Inneren. Julia spürte es. Die Jagd hatte begonnen. Fortsetzung mit dem 8. Kapitel der Geschichte am Montag... Mit bestem Dank an @herbsandfruits und @KiffyBird, sowie allen, die Spaß an dieser Geschichte haben. Wenn es Euch gefallen hat, dann lasst doch gerne ein Like da oder Repostet das Ganze für mehr Verbreitung. Würde mich freuen, ist aber kein Muss. Die Bilder sind übrigens Optional und deren Stil kann sich von Kapitel zu Kapitel ändern. Da ist die KI leider noch nicht 100 Prozent so weit, dass sie sich einen Stil merken kann. Leider. Vielleicht beim nächsten Abenteuer...







Wenn ihr meine Meinung hören wollt: 20.04. um 18:45 Uhr im HR. 😎

Krause gab kurz später den Dank zurück: "Für einen fairen und sachlichen Wahlkampf. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Wir haben gezeigt, wie Politik aussehen kann."






















