Philosophen Weg

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@Philosophen_weg

#Silesia St Annaberg's pilgrims traverse #Philosophenweg futures unfurl in #Leschnitz embrace

50.429914, 18.187395 Katılım Şubat 2014
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Philosophen Weg
Philosophen Weg@Philosophen_weg·
Under the brooding sky at Heidegger's Lost Highway junction, the diverse souls of this Silesian city traverse paths of existence and essence. Cobbler philosophizes on leather's fate, archivist guards ancestral tales, while echoes of #Leschnitz invite #Silesia magic into modernity
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Peter Blinky
Peter Blinky@architecture_eu·
We are led by the least among us the least intelligent, the least noble, the least visionary. We are led by the least among us and we do not fight back against the dehumanizing values that are handed down as control icons
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DATAsculptor
DATAsculptor@Gross_sculptor·
Mapped cultural and structural voids in Leschnitz into an Atlas of Absence. Using non-intervention and ML void detection, the project triangulates missing referents and archival silences. Should absence be restored, or studied?
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augmented man
augmented man@AugmentedMan·
Hommage à Carl Sandburg
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augmented man@AugmentedMan·
Hommage à Rainer Maria Rilke
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Philosophen Weg
Philosophen Weg@Philosophen_weg·
Writing is a way of questioning for me. I don't try to find an answer, but to complete the question, or to stay within the question as long as I can. #Philosophenweg #Silesia #Leschnitz
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augmented man
augmented man@AugmentedMan·
Hommage à Pat Schneider
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Alex Hildebrandt
Alex Hildebrandt@AHildebrandt70·
„Wir fühlten längst schon, wies spiegelnder wird im Dunkeln; wie ein Schein entsteht, ein weißer Schatten in dem Glanz der Dunkelheit. Nun aber laß uns ganz hinübertreten in die Welt hinein die monden ist - …“ - Rainer Maria Rilke
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Philosophen Weg
Philosophen Weg@Philosophen_weg·
@thomrosenhagen Gute Besserung, Thomas! Ich wünsche dir, dass die Behandlung bald anschlägt und dein Gehör sich erholt. Einen Schritt nach dem anderen, Du schaffst das! Alles Gute!
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Thomas Rosenhagen - thomrosenhagen@bsky.social
Ich hatte heute sehr anstrengende und anspruchsvolle Stunden im Hörzentrum der HNO-Uniklinik TÜ. Es ist noch nicht wieder gut aber ich habe deutliche Hoffnung dass meine Hörsituation wieder in ein erträgliches Gleichgewicht kommen kann.Ein besonderer Dank an den Audiologen…
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DATAsculptor
DATAsculptor@Gross_sculptor·
every surprise exacts a metabolic cost every social interaction compels the brain to rebuild its model of reality
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Peter Blinky
Peter Blinky@architecture_eu·
Time stands still, yet meaning flows
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Philosophen Weg
Philosophen Weg@Philosophen_weg·
The rhythms of iconic minds, balancing creativity, rest and the demands of life. In #Leschnitz, every hour tells a story. #Silesia
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Forstler
Forstler@Forstler1·
Es geht dahin, das Ferienheim für Buchhändler Nicht weit vom Kurhaus Engadin in Lauenstein im Osterzgebirge befindet sich oberhalb der Schule ein verwunschener Ort. Man ahnt nicht, was hier früher geschah, dass hier das kulturelle Leben des Landes pulsierte, wer sich hier in einem gut gelegenen Ferienheim erholte und im gepflegten Park wandelte. Das Heim zerfällt, der Park ist nicht mehr sichtbar und bildet eine fast undurchdringliche Wildnis. Aber von vorn: 1910 eröffnete der Leipziger Verleger Otto Beyer ein Erholungsheim im oberen Müglitztal unterhalb von Lauenstein für seine Angestellten. Otto Beyer war ein Leipziger Verleger, der in der Kaiserzeit startete und bis zum zweiten Weltkrieg sehr erfolgreich sein Geld mit Mode- und Frauenzeitschriften erwirtschaftete. In den Zwanziger Jahren gab er das modernste Lifestyle-Magazin des Landes heraus, "die neue linie", im Original kleingeschrieben, für die auch Bauhausvertreter wie Gropius das Titelblatt gestalteten. Für den Mainstream war die "Deutsche Frauenkultur und Frauenkleidung" und "Häuslicher Ratgeber" sowie diverse Bücher für Haus und Küche da. Offensichtlich kriegte er das Haus in Lauenstein nicht voll, so dass er schon vor dem ersten Weltkrieg Mitglieder des Börsenvereins Deutscher Buchhändler aufnahm. 1925, nach der Inflation übergab er sein Haus in die Verwaltung des Börsenvereins Deutscher Buchhändler, 1930 auch eigentumsrechtlich. Mitglieder des Vereins konnten hier das ganze Jahr über entspannen, es fanden zusätzlich Tagungen und Weiterbildungen statt. Dieser Verein betrieb in der Zwischenkriegszeit drei Ferienheime für seine Mitglieder, Ostsee, Mittelgebirge und Hochgebirge: Ahlbeck, Lauenstein in Sachsen und Oberstdorf. Nach 1945 wurde der Verlag verstaatlicht, es ging der Verlag für die Frau daraus hervor. In Westdeutschland gründeten Nachkommen des Gründers einen gleichnamigen Verlag, der aber nach ein paar Jahren verschwand. Der Börsenverein in der DDR betrieb das Haus als Erholungsheim für Angestellte des Buchhandels, von kulturellen Einrichtungen sowie Schriftstellern weiter. Leider habe ich über diese Zeit nichts gefunden, gerade Listen von Gästen dieses Hauses wären interessant. Hat vielleicht einer meiner werten Follower eine Idee? Meine Lebenspartnerin hatte als Schülerin dort mal in den Ferien gearbeitet, half bei Frühstückmachen. Sie kann sich leider nicht an die einzelnen Gäste erinnern, außer an eine Gruppe französischer Jungendlicher, die von der kommunistischen L’Humanité in den Osten zur Erholung geschickt wurden. Was es damals so alles gab!
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Forstler@Forstler1

Engadin im Osterzgebirge: Aufstieg und Verfall 1890 baute der Dresdener Hofspediteur Eduard Geucke im oberen, dort recht engen Müglitztal in Lauenstein (Osterzgebirge) ein Sommerhaus für sich und seine Familie. Irgendwas muss ihn hier, nicht weit vom Kamm des Osterzgebirges entfernt, an die Schweiz erinnert haben. Der Ort Lauenstein liegt gegenüber auf der anderen Seite der Müglitz hoch oben auf einem Berg an der Burg Lauenstein. Romantischer ging es kaum. Vor 100 Jahren etwa wurde das Haus deutlich erweitert und ein Sanatorium eingerichtet. Es war ein exklusiver und beliebter Ort, man genoß die Landschaft und konnte Moorbäder erhalten, dafür gab es ein spezielles Bad im Gebäude. Das war umso erstaunlicher, als dass bis in die Fünfziger Jahre in dem Gebäude gar kein Wasseranschluß vorhanden war, das Wasser wurde im Winter aus Schnee gewonnen, die anderen Jahreszeiten aus der Müglitz geholt. Im Krieg wurden im Heim kriegsdienstverpflichtete Mädchen untergebracht, nach dem Krieg Umsiedlerlager. 1956 Feierabendheim mit dem Namen "Müglitztal", errichtet mit Mitteln des NAW (Nationales Aufbauwerk). 1959 endlich der Wasseranschluß, 1962 Zentralheizung. Nach der Wende Verkauf an Pro Civitate, die in dem schön gelegenen Gebäude ein Seniorenheim einrichtet. Diese Firma aus Bochum betreibt ausschließlich Pflegeheime, Sozialstationen und altersgerechte Wohnungen in den neuen Bundesländern. Dann die Zäsur Jahrhunderthochwasser 2002: Das Haus war eine Woche von der Außenwelt abgeschlossen. Danach gab Pro Civitate auf und baute im nahegelegen Bärenstein am Kalkberg ein komplett neues, viel größeres Haus. Das ist zwar modern und praktisch, hat aber nicht den Flair des alten Gebäudes im engen Müglitztal. Das Engadin im Müglitztal liegt nun schon mehr als 20 Jahre im Dornröschenschlaf und wird allerdings nicht schöner. OB hier noch mal ein Prinz vorbeikommt? (1) Privatvilla Engadin um die Jahrhundertwende (2) Erweiterung 1928/29 zum Sanatorium Engadin (3) Vergangener Glanz im Speise- und Gesellschaftssaal (4) Das ruhende Engadin heute Die drei historischen Bilder sind von einer Wandzeitung im Bärensteiner Pflegeheim, das vierte ist von mir.

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