Pluto

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@Pluto1871

Katılım Ocak 2025
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Pluto
Pluto@Pluto1871·
Einmal abgesehen davon, dass Kaiser in diesem Clip eine Wortgewandtheit an den Tag legt, die an Baerbock erinnert: Wenn er davon spricht, Ideen zu modernisieren, um sie in die Breite zu tragen – worauf bezieht er sich dann, wenn ihm das nicht einmal mit "Remigration" gelingt?
COMPACT-Magazin@COMPACTMagazin

❣️ Am vergangenen Wochenende fand in Paris das mittlerweile 13. Kolloqium des Instituts Iliade statt, das wohl wichtigste patriotische Vernetzungstreffen. COMPACT war vor Ort, führte Gespräche am Rande des Treffens (hier mit Benedikt Kaiser, Vordenker der Neuen Rechten) und gewann spannende Einblicke. ▶️ Freuen Sie sich auf unsere Reportage, demnächst bei COMPACT-TV.

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Pluto
Pluto@Pluto1871·
Ein weiterer Akteur der Neuen Rechten, der die AfD vor der Bedeutungslosigkeit als CDU-Kopie warnt und unermüdlich gegen "zu weiche" Parteikollegen keilt, bemüht nun ein linkes Zitat.
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Lukas Huber
Lukas Huber@huberzwitschert·
Der CDU-geführte NRW-Verfassungsschutz bezeichnete diese Woche "millionenfache Remigration" als verfassungsfeindlich. Ich komme beim Nachrechnen alleine auf 2,2 Millionen Syrer und Ukrainer, die jetzt oder bald heimkehren müssen. "Millionenfache Remigration" ist daher richtig!
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Pluto
Pluto@Pluto1871·
Man kann der Neuen Rechten alles verkaufen, solange es die gewünschte Empörung liefert.
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Raskolnikow
Raskolnikow@Raskolnikow7777·
Völlig richtige Aussage von Lucassen. ,,Das Vorfeld beanspruche die Deutungshoheit über die AfD und gefährde mit manchen Positionen die Regierungsfähigkeit der AfD'' Erstens sammelt sich im sogenannten Vorfeld allerhand Wahnsinn – sowohl bei den Menschen als auch bei den Weltanschauungen. Zweitens hat das Land einen umgehenden Handlungsbedarf. Wir können nicht so lange warten, bis wir in der Position sind, alle unsere Forderungen durchzusetzen.
Zertifikatsmaurer Aron Pielka@shlomo96

"Lucassen will das Vorfeld nicht abschneiden, er hat sich immer hinter uns gestellt! Du siehst Gespenster, weil er pro Nato ist" Lucassen paar Tage nach seinem Rücktritt:

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Λtsız
Λtsız@drktuerk·
Die russlandhörigen-Ossis um den ehemals dicken Torben Braga scheinen diesen Machtkampf wohl mit allen Mitteln zu führen. Ich stehe weiterhin zum Oberst a.D. Lucassen. Ihre Zeit wird kommen, Herr @MdB_Lucassen. Nur Geduld. Den Ossis in der AfD (e.V.) gehts bald an den Kragen!
Rüdiger Lucassen, MdB@MdB_Lucassen

Liebe Parteifreunde und Unterstützer, liebe Landsleute, acht Jahre durfte ich unserer AfD-Bundestagsfraktion als verteidigungspolitischer Sprecher dienen. Diese Aufgabe habe ich stets im Bewusstsein meines Soldateneides, des treuen Dienstes für unser Land, wahrgenommen. Richtschnur meines Handelns war dabei immer unsere Programmatik. Und ich bin überzeugt: Sie ist richtig. Das zeigt die Lage unseres Landes ebenso wie die wachsende Zustimmung für unsere Partei. Die AfD ist die einzige politische Kraft, die Deutschland aus der Misere führen kann. Aber der Weg dorthin ist kein Selbstläufer. Es ist kein Geheimnis, dass wir auch intern über den richtigen Kurs ringen. Ich stehe dabei für einen klar realpolitischen Ansatz: für den Weg in die Regierungsverantwortung. Das bedeutet nicht, unsere Überzeugungen aufzugeben. Aber es bedeutet, strategisch klug vorzugehen. Gegenrhetorik allein wird sich erschöpfen. Wer nur widerspricht, wird nicht gestalten. Frust über unsere politischen Gegner, die den Zustand Deutschlands zu verantworten haben, ist nachvollziehbar. Ich teile ihn. Doch Isolation ist genau das, was diese Kräfte wollen. Wer sich darauf einlässt, spielt ihnen in die Hände. Fundamentalopposition ist eine politische Sackgasse. Deshalb werde ich mich auch künftig entschieden dagegenstellen, Deutschland auf die verheerende Politik der derzeit Regierenden zu reduzieren. Deutschland ist mehr als die Regierung. Deutschland sind wir alle. Wir haben keine Zeit für Träumereien oder taktische Selbstbeschäftigung. Migration, Demografie, innere Sicherheit, Energieversorgung, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, unsere sozialen Sicherungssysteme und nicht zuletzt die Verteidigungsfähigkeit unseres Landes verlangen nach einer AfD in politischer Verantwortung. Nicht irgendwann, sondern so schnell wie möglich. In den vergangenen Monaten hat sich diese innerparteiliche Debatte jedoch zunehmend auch an meiner Person entzündet und den Blick auf das Wesentliche vernebelt. Zugleich hat sich stellenweise eine Freund-Feind-Logik entwickelt, die unserer Sache und unserer Verantwortung nicht gerecht wird. Das dürfen wir uns in diesem entscheidenden Jahr nicht leisten. Im September stehen richtungsweisende Wahlen an. Mit Ulrich Siegmund in Sachsen-Anhalt und Leif-Erik Holm in Mecklenburg-Vorpommern haben wir die Chance, erstmals Regierungsverantwortung zu übernehmen. Dafür braucht es Fokus und Disziplin. Ich habe deshalb meine Ämter als verteidigungspolitischer Sprecher, Leiter des Arbeitskreises Verteidigung und Obmann im Verteidigungsausschuss am vergangenen Montag niedergelegt. Meinem Nachfolger Jan Nolte wünsche ich für seine neue Aufgabe viel Erfolg und eine glückliche Hand. Selbstverständlich werde ich meine Arbeit im Verteidigungsausschuss und im Arbeitskreis Verteidigung engagiert fortsetzen. Meine Überzeugungen bleiben unverändert, ebenso mein Einsatz für Deutschland. Es gilt für mich weiterhin: Zuerst das Land, dann die Partei, dann die Person. Euer Rüdiger Lucassen

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Dr. Maximilian Krah MdB
@bruno_wolters Und Green Deal, absurde Steuern, Überregulierung hat gar keinen Einfluss? Falsche Investitionsentscheidungen, ein dysfunktionales Bildungssystem und zu geringe Binnennachfrage auch nicht? Trump zwingt uns zum Atomausstieg? Merken Sie nicht selbst, wie absurd Sie argumentieren?
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VNITAS EVR⊕PAE
VNITAS EVR⊕PAE@vnitas_621·
Um sich gut zu kleiden muß man nicht zwingend tief in die Tasche greifen. Hier ein kleiner Faden zum Thema samt zwei Beispielen. Hochwertige Kleidung ist häufig auch aus zweiter Hand noch in gutem Zustand. 1/
VNITAS EVR⊕PAE tweet mediaVNITAS EVR⊕PAE tweet media
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Pluto
Pluto@Pluto1871·
@vnitas_621 Bezüglich der Maße: Bei Herrenausstattern und Fachgeschäften wie P&C kannst du dich vermessen lassen. Wer die Daten lediglich für Online-Käufe benötigt, sollte einen Schneider aufsuchen und einen kleinen Obolus für die Kaffeekasse hinterlassen.
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Pluto
Pluto@Pluto1871·
@FKeubel @KrahMax Es ist bemerkenswert, wie schnell du von der Verteidigung der Souveränität zu einer eher linken Rhetorik gewechselt bist.
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Fabian Keubel
Fabian Keubel@FKeubel·
@KrahMax Die USA kündigen also Piraterie an und wollen sogar chinesische Schiffe angreifen? Das kann ja lustig werden. Klingt absolut nach einem Premiumverbündeten, an dessen Seite wir stehen sollten 🤡
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Dr. Maximilian Krah MdB
Trump postet die Idee einer US-Seeblockade des Golfs. Damit wäre auch China vom Ölstopp betroffen - während die US-Verbündeten dank der Saudi-Pipeline quer über die arabische Halbinsel versorgt würden. Weiterer Gewinner: Russland, das dann den Iran als Lieferant ersetzen könnte. Diese Entwicklungen zeigen, wie unsinnig die immer wieder zu hörenden Unkenrufe vom Ende der US-Macht sind. Nach wie vor hat Trump mehrere Optionen, die er nach Belieben nutzen kann und wird. Der Iran mag Hormuz sperren, aber dann wird eben der Iran gesperrt und für Kuwait, Saudi-Arabien, Qatar und die Emirate ein Bypass gelegt. Es ist ein Great Game.
Dr. Maximilian Krah MdB tweet media
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Zertifikatsmaurer Aron Pielka
Lieber Rüdiger, ich bin überrascht, hier als Fetischmasken-Junge mehrfach Erwähnung zu finden, obwohl du dem Betreiber von "Honigclips" auf der Gründung der Generation Deutschland in NRW sagtest, du hättest von meiner Kritik gar nichts mitbekommen. Deinen Schwierigkeiten, meine zerstückelten Sätze zu entschlüsseln, will ich hier mal etwas entgegenwirken. Bevor ich zu meinen Kernpunkten komme vorneweg: Deine Erwiderungen gehen an der Substanz der allgemeinen Kritik an dir vorbei. 1.: Der Eindruck, dass du "dein eigenes Ding" machst, liegt nicht in erster Linie an einem Interview-Schnipsel, sondern an deinen Handlungen. Du hast dich als VPol Sprecher faktisch selbstständig gemacht, und führst einen Feldzug, um deinen Bundeswehr- & Natokurs durchzudrücken, der im Konflikt mit Parteilinie und Basis steht. Die Basis lehnt eine Unterstützung der Ukraine zu 86% ab- entschiedener als die Anhänger aller anderen Parteien im Bundestag (de.statista.com/statistik/date…). Baumann hat im Namen der Spitze im Oktober eine Abkehr von der Wehrpflicht unter der derzeitigen Führung Deutschlands verkündet und sie mit "Bedenken, dieser Regierung unsere jungen Leute anzuvertrauen" begründet. (stern.de/news/afd-frakt…) Das ist zum einen pragmatisch und logisch: Unter irren Herrschern, die jeden, der überhaupt an die Existenz eines deutschen Volkes glaubt, geheimdienstlich bespitzeln und juristisch verfolgen lassen, dabei mitzuhelfen, die Macht genau dieser Clique dermaßen drastisch auszuweiten, wäre bescheuert. Der Forderung aus deinem "Pioneer"-Interview (thepioneer.de/originals/othe…), in dem du Höcke mit Dutschke verglichen hast, sich an den Machtstrategien der grünen Realos zu orientieren, wirst du hier selbst nicht gerecht: Während das Land aus ihrer Sicht noch unter feindlicher Kontrolle stand, haben sie gegen Befugnisse des Militärs agitiert, jetzt weiten sie sie aus. Das ist gesunder Menschenverstand. Dein Handeln ist irrer Dogmatismus basierend auf gefühlsduseliger Verbundenheit mit der Institution selbst aufgrund deiner Vergangenheit dort. Aber zurück zum Punkt: Ende letzten Jahres nutztest du dann dein Amt als VPol Sprecher, um entgegen der im Herbst von der Spitze klar ausgegebenen neuen Linie die Ablehnung des Wehrdienstmodernisierungsgesetzes im Bundestag damit zu begründen, dass die AfD für eine sofortige vollständige Wiedereinführung der Wehrpflicht anstatt einer Musterungspflicht stehe. Dass du in Interviews zusätzlich damit prahlst, dir mit dem Willen deiner meisten Parteikollegen, der Spitze & Basis den Arsch abzuwischen und dein Amt dafür zu nutzen, die AfD zur wehrpolitischen Lucassen-Partei zu machen, ist nur Beiwerk & dein "weggelassener Kontext"-Rumgedruckse entsprechend irrelevant. Der springende Punkt ist, dass du es eben tust. 2.: Verrat & Kameradschaft Deine Ausführungen über militärische Begriffsdefinitionen sind belanglos. Der Verrat besteht darin, dich mit übermächtigen Feinden der Partei in ihrer Gesamtheit (!) gemein zu machen, um Parteikollegen, die deinem Kurs im Wege stehen, zu schaden. Der Grundkonsens, der die Verwendung von Mainstreamplattformen für solche Angriffe mit zur Markierung für die politische Verfolgung geeigneten Darstellungen untersagt, ist folgender: Alle, die überhaupt an die Existenz eines deutschen Volkes (das nicht nur aus einem liberalen Wertekanon besteht) glauben und es erhalten wollen, stehen damit einer Übermacht aus Medien, Justiz, NGOs uä. gegenüber. Diese Organe sind sowohl imstande, die politischen Karrieren ihnen besonders unliebsamer Politiker zu beenden, als auch, Repressionen in Form von VS-Bespitzelung, Markierung für Antifa-Gewalt & politische Strafverfolgung gegen sie loszutreten. In Sachen Wehrdienst, Ukraine & Nato vertrittst du dieselben Positionen wie sie. Das ist schön und gut: Es geht nicht um eine Anti-Mainstream-Puritanismusspirale. Diese Interessenüberschneidung allerdings auszunutzen, um mit ihrer Millionenreichweite (bild.de/politik/inland…) Chrupallas Ukraine-Aussagen aus einer Lanz-Sendung als "keine Politik mehr", "abstrus" & ihn als eine "Gefahr für die Regierungsfähigkeit 2029" hinzustellen (also recht unverblümt seine Absetzung zu fordern), womit das Dreiergespann der Bild-Journos aus höchsten AfD-Reihen den Frame des russlandnahen, landesverräterischen Chrupallas stärken konnte, ist Verrat. Der nächste Artikel der drei hieß übrigens "Diese AfD-Abgeordneten hat Putin am liebsten" (bild.de/politik/inland…), mit Chrupalla als Vorschaubild. Das ist ein Frame, der für die Rechtfertigung von nachrichtendienstlichen & juristischen Machtmitteln gegen Chrupalla persönlich und die Gesamtpartei geeignet ist- und genau dazu auch gedacht ist. Wo wir schon bei Landesverrat sind: Nichts anderes wolltest du in besagter "Lucassen verkündet die Lucassen-Linie als neue Parteilinie"-Bundestagsrede zur Musterungspflicht mit Lügen über seine Wehrpflicht-Rede ("zu dem Schluss gekommen, dass Deutschland es nicht mehr wert wäre, dafür zu kämpfen") über Höcke andeuten, und wenig verblüffend wurde es auch medial genau so verwurstet. Wenig später bekundetest du in einem Welt-Interview (x.com/shlomo96/statu…), wenn ein Gericht festgestellt hat, dass man Höcke auf der MSC nicht reden lassen kann, weil er mit hoher Wahrscheinlichkeit dort den Holocaust relativieren würde, dann "muss da ja schon irgendwas dahinter sein", nur was, das erschließe sich dir noch nicht. Selbes Muster: Du bekommst diese Bühnen und kannst dort dein Profil schärfen, weil sie wissen, dass du ihnen ernsthaft beschädigende Aussagen über ihre Hauptfeinde in der Partei liefern wirst. Aber deutlich wichtiger, kommen wir dazu, warum deine politische Strategie den Untergang der AfD bedeuten würde, wenn du sie durchsetzen könntest: Schon 2020 hast du versucht, die Partei biegsamer zu machen & Höcke zu marginalisieren oder loszuwerden. Anfang des Jahres schriebst du einen Brandbrief an die Meuthen-Spitze, in dem du die Auflösung des Flügels, das Verbot von Namen & Symbolen sowie ein Forcieren der "vorbehaltlosen Anpassung" Höckes & Höcke-Naher "in Diktion und Duktus" an die Meuthen-Linie fordertest. (lto.de/recht/nachrich…) Begründet hast du das mit der Notwendigkeit, eine "schon begonnenen Austrittswelle zu stoppen", die auf die VS-Einstufung des Flügels als rechtsextremen Verdachtsfall folgen würde. Damals hatte die AfD übrigens noch keine 35.000 Mitglieder. Anfang Januar '26, während die Gesamtpartei seit einem knappen Jahr als "gesichert rechtsextrem" eingestuft war, hatte sie mehr als doppelt so viele. Die Befeuerung von Panik aufgrund Einstufungen seitens feindlich kontrollierter & politisch korrumpierter Organe wie dem VS macht dich zu ihrem erweiterten Arm, denn Druck, sich inhaltlich & personell zu entkernen, ist der Hauptzweck davon. Ende 2020 zeichnetest du dich in einem Cicero-Interview (archive.is/JCjXo) selbst als Hintermann der Brandrede Meuthens gegen Corona-Kritiker auf dem Parteitag in Kalkar. Ein paar Zitate: "Herr Meuthen ist bereit, den Weg, den ich auch vertrete, konsequent zu Ende zu gehen." "Wir standen vor der Frage: Tragen wir den Konflikt in den Bundestagswahlkampf hinein? Oder haben wir jetzt noch dieses Window of Opportunity, um es noch vorher auf den Punkt zu bringen? Und da waren Herr Meuthen und ich uns einig, dass dieses Zeitfenster bis Weihnachten das richtige wäre." "Wenn Herr Höcke das (die Buhrufe bei Meuthens Rede) für sich als Erfolg beansprucht, liegt er verkehrt. Wenn er der Meinung ist, dass es eine große Opposition gegen Herrn Meuthen gegeben hat, frage ich mich: Warum ist er nicht einmal selbst aufgetreten?" Dein Kreuzzug gegen grundsätzlichere Parteikollegen, um VS und Medien entgegenzukommen, Repressionen abzuwenden & Regierungsfähigkeit herzustellen, ist also nicht neu. Die Ukraine/Wehrpflicht/Nato-Causa ist nur der neueste Aufhänger, um ihn an der Substanz (Einknicken bei Migration) vorbei auszutragen. Damals war dieser Aufhänger eben Nähe zu Gegnern der Corona-Maßnahmen. Das Herausdrängen von Höcke & Co hätte aber nichts anderes zur Folge. Übrig bliebe eine von weltanschaulich Ungefestigten oder sogar Mainstreamnahen dominierte Partei, die fruchtbares Ackerland für den "machiavellistisch-liberalen Move" darstellen würden, den Welt-, Politico- & Business Insider-Herausgeber Ulf Poschardt anlässlich Krahs Anti-Remigrations-Kampagne skizziert hat (archive.is/3DdyY): "Das bürgerliche Lager sollte das Gespräch mit den moderaten Parteivertretern suchen – schon aus Eigeninteresse. Die CDU muss in ein Gespräch mit jenen eintreten, die als gemäßigte Teile der AfD die Kritik der Bürgerlichen an der AfD teilen. Es geht um einen machiavellistisch-liberalen Move, mit solchen ausgesuchten Gesprächspartnern die AfD in eine Klärung zu zwingen." Diese Klärung soll zu einem Herausschneiden der "ultraradikalen AfD-Rechten aus dem Umkreis von Schnellroda" führen, unter denen "eine 'Melonisierung' als Verrat gelten" würde. Diese Melonisierung, also die Ermöglichung einer CDU/AfD-Regierung, die keine nennenswerte demografische Veränderung anstrebt, wäre das Ende der AfD als ernstzunehmender rechter Kraft. Ihre Rolle wäre die des Mehrheitsbeschaffers für "CDU pur"-Politik, die darauf abzielt, die demografischen Umwälzungen der letzten Jahrzehnte durch autoritäreres Vorgehen gegen "illiberale" Umtriebe symtomärmer zu gestalten. Gemeint wären damit Islamisten genauso wie alle Rechten, die mit dieser politischen Endlagerung nicht zufrieden sind. Die grünen Realos, mit denen du dich in besagtem "Pioneer"-Interview identifiziert hast, haben sich gleichzeitig nie von ihrem radikaleren Vorfeld losgesagt. Im Gegenteil: Sie haben die extremistischsten Aktivistengruppen, NGOs, Thinktanks & Co, die man sich nur vorstellen konnte, in Windeseile an die Futtertröge des Staates gehievt und maximal legitimiert. Und wenn ich von "radikal" und "extremistisch" spreche, dann geht es um Dinge, die jeden Schnellroda-Rahmen um Größenordnungen sprengen: Antideutsche, die offen ethnische Vernichtungsabsichten hegen wie AAS-Gründerin Kahane ("größtes Versagen der Politik seit der Wende, dass ein Drittel Deutschlands weiß blieb") und 'Mission Lifeline'-Gründer & Chef Axel Steier ("Wir machen weiter, bis es hier richtig bunt ist. Bald ist Schluss mit dem lustigen Leben als Weißbrot") wurden mit Millionen finanziert und staatlich legitimiert. Die "wir wollen keine Politisierung von Kultur & Medien, wir wollen keine rechten NGOs"-Fraktion, die nach einem erfolgreichen Lucassen-Feldzug die Partei prägen würde, verkündet wiederum ihre Kapitulation auf genau diesen Feldern, die den langfristigen Kurs des Landes bestimmen werden, noch bevor es überhaupt Verhandlungen gibt. Das ist das Gegenteil der grünen Realo-Strategie. Das ist dasselbe system-konservative Losertum, das "rechte" Politiker seit Jahrzehnten zum Schoßhündchen ihrer kulturell revolutionär denkenden Feinde gemacht hat. Deine Motivation dahinter, ein solches Ende der AfD zu begünstigen, bringst du in einem traurigen Absatz über deine Hoffnung darauf, mit 80 eine AfD-Regierung aus Spanien heraus anfeuern zu können auf den Punkt: Torschlusspanik. Du willst die Politikwende noch erleben, oder es dir zumindest einreden können. Der Ruhestand in 5 Jahren sei dir gegönnt. Aber du wirst nicht die einzige Chance, die wir haben, die Zukunft unserer Kinder zu retten, verschenken, um zu deinen Lebzeiten noch die Regierungsbeteiligung einer gezähmten AfD sehen und dir einreden zu können, du hättest Deutschland gerettet. Wir wollen echte Resultate, keine leere Kitschgeschichte, in die du dich im Altersheim nach drei Gläsern Eierlikör flüchten kannst. Fetischmasken-Junge over & out
Rüdiger Lucassen, MdB@MdB_Lucassen

Lieber Kollege Torben Braga @torben_braga , die Ostertage und eine krankheitsbedingte Rekonvaleszenz haben mir in den letzten Tagen die Möglichkeit beschert, mich einmal tiefer mit dem Dissens zu befassen, der bei uns im Arbeitskreis Verteidigung eingetreten ist. Ich habe mir mal die Mühe gemacht, mich in die Vorwürfe und Anschuldigen, die gegen mich im Raum stehen, tiefer einzulesen und ich muss wirklich sagen, dass diese Plattform ein ganz hervorragendes Tool ist, die Gedankenwelt von Kollegen besser kennenzulernen. X bietet aber auch einen Blick auf das Umfeld, in dem sich Kollegen wohl fühlen, sozusagen das digitale Habitat. Wie Du weißt, bin ich Angehöriger einer anderen Generation, der Boomer-Generation, wie Deine Generation Sie bezeichnet. Vielleicht bin ich sogar Pre-Boomer, aber das wird Deine Generation besser wissen. In jedem Fall gehöre ich einer Generation an, die es immer gewohnt war, das persönliche Wort zu führen, um sich kennenzulernen und sich besser zu verstehen. Leider hatten wir die Gelegenheit bisher nie, obwohl wir seit über einem Jahr Kollegen im Arbeitskreis Verteidigung sind. Aber vielleicht ist die veröffentlichte Gedankenwelt auf X tatsächlich tiefgründiger als Gespräche. In jedem Fall ist sie existent. Bevor ich auf die einzelnen Vorwürfe gegen mich eingehen will, noch ein Wort zu der Tatsache, dass ich Dich persönlich anschreibe. Natürlich weiß ich, dass Du nicht der Einzige bist, der mich als verteidigungspolitischen Sprecher ablösen möchte. Da sind sowohl andere Kollegen von uns wie auch eine ganze Schar von Mitarbeitern. Die Abgeordnetenmitarbeiter Benedikt Kaiser oder Frank Pasemann fielen mir besonders ins Auge, wie sie Tag ein Tag aus für meine Ablösung und meinen Rauswurf aus der Partei trommeln. Nicht nur sehr energisch, sondern auch unter der Gürtellinie, aber diese Linie zieht jeder wo anders. Im Falle Kaiser und Pasemann entbehrt es nicht einer gewissen Komik, dass Nicht-Parteimitglieder für den Rauswurf eines Parteimitglieds werben, aber sei's drum. Da sind aber auch viele anonyme Accounts, die gegen mich zu Felde ziehen, von denen wir aber beide (teils sehr genau) wissen, bei wem sie auf der Partei-Payroll stehen. Und schließlich sind dort auch Typen gegen mich unterwegs (einer davon hat immer so eine Fetisch-Skimaske auf), von denen ich zumindest keinen blassen Schimmer habe, was die dort mit ihren sogenannten "Einordnungen" beabsichtigen. Teilweise kann ich nicht mal deren zerstückelte Sätze entschlüsseln. Aber ich bin ja auch Boomer, Du weißt schon. Mit Deutschland hat das aus meiner Sicht jedenfalls nichts zu tun. In meiner Wahrnehmung jedoch, bist Du, lieber Torben, aber der einzige Abgeordnetenkollege, der auf dieser Plattform offen gegen mich vorgeht. Und die von mir lose aufgezählten "Lucassen-muss-weg-Poster" zähle ich zu Deinem Habitat. In einem Gespräch mit dem Ski-Masken-Jungen bringt etwa Benedikt Kaiser, Dich, lieber Torben, sogar als zukünftigen Bundeskanzler ins Spiel. Wir haben sicherlich keinen Dissens, dass das Deine Peer-Group ist. Zunächst einmal aber danke ich Dir ausdrücklich dafür, dass Du mit dieser Art der offenen Kommunikation und Kritik mit der dysfunktionalen Regel aufgeräumt hast, Konflikte stets "innerhalb" zu besprechen und nach außen eiserne Geschlossenheit zu zeigen. Grundsätzlich denke ich zwar nach wie vor, dass dies eher der richtige Weg ist, aber Du hast schon Recht: Manchmal geht das nicht und als Politiker leben wir ja schließlich auch davon, dass möglichst Viele unseren Gedanken folgen können. Während des Wahlkampfs in Baden-Württemberg hast Du auch den einen oder anderen Verbesserungsvorschlag zu den Parteifreunden an den Neckar geschickt und es Dir sogar nicht nehmen lassen VOR der Wahl, ein Ergebnis unter 20% als "Niederlage" zu bewerten. Du hast sozusagen eine Messlatte zu den Parteifreunden geschickt. Ich bin mir nicht sicher, ob jeder Deine Messlatte als Motivationsschub verstanden hat, aber Du wirst schon wissen, was Du tust. Und bei der Häufigkeit, wie Du mich oder meine Positionen hier auf X kommentiert hast, muss ich davon ausgehen, dass Du auch eine öffentliche Antwort erwartest. Dem will ich gern nachkommen. Vorwurf 1: Lucassen macht ab jetzt nur noch "sein eigenes Ding" und steigt bald auch der AfD aus: Nein, das tue ich nicht. (Sorry Benedikt, Frank und Skimasken-Junge) Die Vorwürfe, die auch Du in der einen Sitzung des AKs erhoben hast, berufen sich auf Interviews, bzw. auf Zusammenschnitte von Interviews, die ich in den letzten Monaten gegeben habe. Am schlimmsten scheint dabei der Eindruck zu wiegen, ich mache ab jetzt "nur noch mein eigenes Ding". Dieses Zitat stammt aus dem Interview, das ich Melanie Amann im Rahmen der Münchener Sicherheitskonferenz gegeben habe. Frau Amann hat den Kontext allerdings nicht richtig wiedergegeben. Es ging in diesem Teil des Interviews eindeutig um den innerparteilichen Konflikt zwischen "Russlandfahrern" und "Transatlantikern", wie ihn die Presse gern bezeichnet. Konkret ging es wieder einmal um eine Reise nach Sotschi oder Moskau oder sonst wohin in die Russische Föderation, die einige Kollegen (nicht Du!) planten. Darauf angesprochen, sagte ich, dass diese Kollegen keine Rücksicht auf Beschlüsse des Fraktionsvorstandes nehmen würden und ich mit meinen Positionen deshalb auch keine Rücksicht mehr auf die Befindlichkeiten dieser Russlandfahrer nehmen werde. Und Gott weiß (und die Kollegen, die stets im Arbeitskreis anwesend sind, auch), wie oft wir uns mit Rücksichtnahme auf den Parteifrieden wegen der Moskau-Positionen aus einem gewissen Kreis auf die Zunge gebissen haben. In diesem Zusammenhang fiel nun der Ausspruch "mache mein eigenes Ding". Explizit NICHT in Bezug auf die Beschlusslage der Partei oder Fraktion oder die Beschlusslage im AK. Nun aber steht das Wort von Melanie Amann gegen das meine. Du hast bereits entschieden, wem Du glauben möchtest. Ich denke, in Deiner Peer-Group heißt das dann, den „Feindzeugen“ folgen. Die zweite Irritation entstand durch ein Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung. Dort heißt es am Schluss: „Lucassen starrt lange in Leere und sagt dann: Vermutlich bin ich in 5 Jahren in keiner Partei mehr." Ja, das habe ich so gesagt und auch so freigegeben (im Unterschied zu Frau Amanns Text, den ich NICHT zur Autorisierung bekommen habe). Was hat es damit auf sich? Nun, lieber Torben, wie Du Dir leicht ausrechnen kannst, bin ich in fünf Jahren 80 Jahre alt. Benedikt Kaiser hat das in einem Post, in dem er mehr oder weniger unverhohlen einem meiner Mitarbeiter gedroht hat, auch schon mal ausgerechnet. Und beim Gedanken daran (durch den Journalisten als "Blick ins Leere" beschrieben), kam ich zu dem Schluss, dass ich mit 80 auf meiner Finca in Spanien sitzen will, Orangen ernten möchte und die deutsche Politik (dann hoffentlich mit einer AfD-Regierungsbeteiligung) über X verfolgen möchte. Und die andere Hälfte des Jahres möchte ich mit meinen Kindern, meinen Enkeln und Verwandten in meiner Heimat in Schleswig-Holstein an der Ostsee verbringen. Wenn Du mit Deinen 34 Jahren bereits heute weißt, dass Du im Jahre 2072 noch in der AfD sein wirst, finde ich das erstaunlich, kann es Dir aber nicht absprechen. Da sind wir dann eben unterschiedlich. Der Punkt ist der: Ich war immer dafür, dass die jüngere Generation drankommt und dagegen, dass die Älteren (von Euch als Boomer bezeichnet) immer Alles bis zuletzt in der Hand behalten möchten. Aus diesem Grund habe ich auch mit Jan Nolte die klare Vereinbarung getroffen, zur Hälfte der Legislaturperiode den AK-Vorsitz an ihn zu übergeben. In diesem Selbstverständnis habe ich auch immer für die JA gekämpft und mir in diesem Kampf viele meiner Boomer-Kollegen zum Feind gemacht, weil ich mich auch vor unsere jungen Männer gestellt habe, wenn diese im Suff die dämlichsten Dinge gesagt oder gepostet haben. Ich habe an der Seite von Matthias Helferich viele Jahre für die JA und für die Freiheit der Jugend gekämpft, damit die auch mal über die Stränge schlagen dürfen. Ich habe unzählige Vorlagen für junge Parteifreunde geschrieben, viel Geld gespendet und sogar Spenden von der Industrie für die JA organisiert. Aber das zählt alles nicht für die junge Gruppe der Ausrechner, wie Götz Kubitschek es so treffend beschrieb. In fünf Jahren habe ich fast 60 Berufsjahre hinter mir, mein lieber Kollege. Vielleicht kannst Du so großzügig sein, mir dann den Gedanken an vollumfängliche Freizeit zu gönnen. Zudem frage ich mich: Worüber regt sich Deine Peer-Group denn jetzt auf? Dass ich in fünf Jahren nicht mehr Parteimitglied bin, oder dass ich es jetzt noch bin? Lucassen raus aus der AfD, oder nicht? Linke Presse lügt über AfD, oder Melanie Amann hat Recht? Eure Inkonsistenz ist atemberaubend. Eines aber kann ich Dir jetzt schon zusagen: Anders als der häufig zitierte Jörg Meuthen, wirst Du mich in keiner Talkshow oder Tagesthemen-Sendung sehen, wie ich mir über die AfD das Maul zerreiße. Ich verteidige die AfD seit über 10 Jahren im Privaten wie im Öffentlichen als die Partei, die alleinig noch das Potential hat, unser Vaterland zu retten. Bei Markus Lanz genauso wie in jedem öffentlichen Interview. Ich behalte mir jedoch vor, auf eine wesentliche Unterscheidung hinzuweisen. Anders als so manch einer aus Deinem Umfeld, setze ich den Thüringer Landesvorsitzenden nicht mit unserem Vaterland gleich. Denn an dieser Stelle hat Björn Höcke ausdrücklich Recht. Erst Vaterland, dann Partei, dann die Person. Vorwurf 2: Lucassen verrät Parteifreunde und ist nicht kameradschaftlich. Lieber Torben, mir ist bei Lesen Deiner vielen Beiträge aufgefallen, dass Du Dich sehr stark an dem Begriff "Kameradschaft" abarbeitest. Ich hätte, so Dein Vorwurf, in meiner "Kameradschaft" zu Björn Höcke versagt, obwohl ich doch ständig davon spräche. Andere schreiben in diesem Zusammenhang von "Verrat", "Dolchstoß" oder "in den Rücken fallen". Doch wie bei allen Begriffen, können Unterschiede in der Bedeutung zu enormen Missverständnissen führen. Ich will Dir deswegen deutlich machen, was ICH unter Kameradschaft verstehe. Du und ich sind KEINE Kameraden. Das klingt jetzt erstmal sehr schroff, das weiß ich. Aber sei mal ehrlich, würdest Du mich als Deinen "Kameraden" bezeichnen? Würdest Du unsere Vorsitzende Alice Weidel als Deine "Kameradin" bezeichnen oder unseren Ehrenvorsitzenden Alexander Gauland in der Fraktionssitzung mit "Guten Morgen, lieber Kamerad Gauland" begrüßen? Ich denke nein. Wir sind Kollegen, die für den Erhalt Deutschlands kämpfen. Sicher auf unterschiedlichen Wegen, aber dennoch Kollegen. Nicht mehr und nicht weniger. Aus meiner Sicht ist das völlig ausreichend. Denn eine Partei ist kein Freundeskreis. Eine Partei ist ein Instrument zur Erlangung politischer Macht. Und dass Du, lieber Torben, in vielen Kollegen ebenfalls weder „Kameraden“ noch „Freunde“ siehst, beweist Dein schriftlicher Fußabdruck auf dieser Plattform. Wenn ich von "Kameraden" spreche, meine ich meine Soldatenkameraden, die auch in unserem Arbeitskreis zahlreich vertreten sind. Kameradschaft im Sinne unserer Bundeswehr. Ein Rechtsbegriff aus dem Soldatengesetz, der aber innerhalb einer Partei keinerlei rechtliche Wirkung hat und dort auch als emotionaler Begriff nichts verloren hat. Als mein Kollege und Kamerad Jens Kestner die Hälfte seiner Redezeit in einer der ersten Sitzungen des Verteidigungsausschusses 2017 einmal an Jan Nolte übergab und ihn mit "Kamerad Nolte" ansprach, regte sich der damalige verteidigungspolitische Sprecher der SPD, Fritz Felgentreu, fürchterlich auf. Diese Bezeichnung, so Felgentreu, hätte als Partei bisher nur die NSDAP benutzt. Auch er verstand damals nicht den Unterschied, obwohl auch er Soldat war und damit Kamerad bleibt. Es war das erste Mal, dass ich als Sprecher meine Kollegen gegen Anwürfe dieser Art in Schutz nahm und mir solche Flegeleien ausdrücklich verbat. Die Kameradschaft unter ehemaligen Soldaten ist eher ein emotionales Band und natürlich weiß ich auch, dass Männer, die nicht in der Bundeswehr waren, sich mit diesem Begriff stets sehr schwertun. Das ist voll nachvollziehbar, aber nicht mein Problem. Jeder Mann hat die Möglichkeit, die Erfahrung des Soldatseins zu machen. Auch Du hättest nach dem Abitur für einige Zeit zur Bundeswehr gehen können. Es war Deine Entscheidung, es nicht zu tun. Wie ich lesen konnte, bist Du erst 2009 nach Deutschland gekommen. In vielen Beiträgen aus Deinem Habitat lese ich eine explizite Abwertung der Bundeswehr als zu woke und weich. Vielleicht war auch Dir die Bundeswehr des Jahres 2009 bereits zu weich? (Das war das Jahr als Oberst Klein in Afghanistan mit seiner Truppe kämpfte und vier Männer verlor) Aber als Deutsch-Brasilianer hättest Du auch zur brasilianischen Armee gehen können. Ich bin sicher, dass auch dort das soldatische Prinzip der Kameradschaft in irgendeiner Form gelebt wird und Du diese Erfahrung hättest machen können. Verstehe mich bitte nicht falsch: Ich werfe die Entscheidung NICHT zur Bundeswehr zu gehen niemandem vor. Für manchen ist das einfach nichts. Wogegen ich mich allerdings verwahre, ist die Verächtlichmachung einer stolzen und traditionsreichen deutschen Armee durch eine Gruppe Ungedienter, die dann aber in Verkennung der tatsächlichen Verhältnisse innerhalb einer Partei "Kameradschaft" und "Loyalität" einfordern. Und das ist einer Deiner Kernvorwürfe gegen mich: Ich hätte mich gegenüber Deinem Landesvorsitzenden, Björn Höcke, unkameradschaftlich verhalten und ihm die Loyalität versagt. Ich will Dir darauf so klar antworten, wie bereits weiter oben: Björn Höcke und ich sind ebenfalls KEINE Kameraden und wir haben uns gegenseitig nie die Treue geschworen. In was auch? Dass wir schwören, uns nie zu widersprechen? Das muss auch für Dich absurd klingen, oder? Und aus diesem Grund sind die Vorwürfe "Verrat" und "Illoyalität" vollkommen fehl am Platz. Du als Jurist würdest sagen, sie haben keine Grundlage. Erneut: Eine Partei ist Werkzeug zur Erringung politischer Macht. Björn Höcke will 2029 Thüringer Ministerpräsident werden, um dort die Verhältnisse wieder in geordnete Bahnen zu lenken. Darum geht es. Um Deutschland und nicht um hohle interne Treueschwüre, von denen man erst durch Zufall erfährt, dass man drinsteckt. Vorwurf 3: Lucassen führt den Arbeitskreis zu "militärisch". Lieber Torben, was soll ich dazu sagen. Ein paar ältere Kollegen, die mich zu dazu vertraulich befragten, kamen aus dem Schmunzeln nicht heraus. Ausgerechnet in der "strammen Rechten" wird militärischer Führungsstil beklagt? Ich weiß natürlich, was damit gemeint ist: Mein Ton, dass ich nicht jedes Gespräch mit dem Satz „das müssen wir noch mal weiter abstimmen“ beende und unabgesprochene Statements in der Öffentlichkeit. Dazu: Wenn eine Presseanfrage um 10.30 Uhr reinkommt, wie die AfD-Bundestagsfraktion zur Aussage des Verteidigungsministers in Bezug auf X,Y oder Z steht, und bis 12:00 Uhr beantwortet werden muss, ist keine Zeit für Abstimmung. Deswegen haben wir unser Grundsatzprogramm, unsere Bundestagswahlprogramme, die Beschlüsse in Fraktion und in den Arbeitskreisen. Das sind meine Leitplanken. Und innerhalb dieser Leitplanken habe ich als Sprecher des Arbeitskreises durch die Fraktion die Prokura zu antworten und Positionen zu beschreiben. Und manches Mal auch einen Gedanken zu äußern, der neu ist. Atomare Bewaffnung vielleicht, wie Kay Gottschalk. Übernahme einer militärischen Führungsverantwortung in einer dann europäisierten NATO (Was eigentlich nur die logische Konsequenz der Ami-Go-Home-Rufer aus Deiner Peer-Group ist). Aber was ich von Dir gern erfahren würde: An welcher Stelle habe ich je unser Grundsatzprogramm, unsere Bundestagswahlprogramme, die Beschlüsse in Fraktion und in den Arbeitskreisen verletzt? An welcher Stelle habe ich die Partei programmatisch je "verraten"? Bei der Wehrpflicht ja wohl nicht, wie Du ganz genau weißt. Und wie kannst Du Dich an meinem "zu militärischen" Führungsstil stören? Wir kennen uns gar nicht! Du warst nur zweimal anwesend in über einem Jahr, hast nicht einen Kommentar zu irgendeinem verteidigungspolitischen Thema abgegeben oder Dich um ein einziges Thema bemüht. Nur als es um meine Person ging, warst Du zur Stelle. Ich will Dir aber auch sagen, was ich auch als Führung betrachte: Jeden Angriff auf Kollegen des AK Verteidigung abzuwehren, als sei er gegen mich persönlich gerichtet. Wie oft musste sich Hannes Gnauck die unsäglichen Anwürfe der damaligen Vorsitzenden Strack-Zimmermann gegen seine Person anhören. Jedes Mal bin ich eingestiegen. Jedes Mal, wenn die Altparteien ihre dämlichen Nazi-Anspielungen auf uns losließen, war ich zur Stelle. Als der Vorsitzende uns mit Spionagevorwürfen überzog, bin ich eingestiegen, Unterlassungsaufforderung, Gegen-Darstellung, etc. Wenn die Presse über die Spionageabsicht unserer Anfragen im AK Verteidigung berichtet, ist mein Bild in der Presse – und zwar international! Und wenn Markus Lanz mich zu den verteidigungspolitischen Anfragen Eurer Thüringer Landtagsfraktion in die Mangel nehmen will, stelle ich mich auch dagegen. Genauso wie die Konfrontation mit insgesamt sieben (!) videodokumentierten Aussagen von Kollegen, die ich zum Teil vorher noch nie gesehen hatte. Das alles mache ich dann als zu militärischer Führer, wenn ich im TV sitze. Aber ich weiß, darum geht es Dir gar nicht. Du willst etwas anderes. Lieber Torben, in der einen von zwei Sitzungen des Arbeitskreises, in der Du je teilgenommen hast, hast Du mehrfach betont, dass "wir ja schließlich Männer seien", die jetzt den Lucassen abschießen müssen. Ich hatte nie Zweifel daran, dass ich ein Mann bin, aber wenn man sich das heute ab und zu sagen muss, wird es einen Grund dafür geben. Und weil Du und ich Männer sind, sprechen wir es doch einfach aus: Der Dissens fing an, als Du und Deine Thüringer Landesgruppe nach der Sommerpause mitbekommen habt, dass ich bereits VOR der Sommerpause den Antrag auf Wiedereinsetzung der Wehrpflicht in den fraktionsinternen Prozess zur Abstimmung gegeben habe. So wie es unser Grundsatzprogramm, unsere Bundestagswahlprogramme, die Beschlüsse in Fraktion und in den Arbeitskreisen verlangen. Das wolltet Ihr nicht. Und als Ihr nach der langen Sommerpause mal wieder in Eure Postfächer geschaut habt, ist Euch das aufgefallen. So einfach ist es. Ihr wolltet das nicht, weil Ihr glaubt, dass das im Osten Deutschlands schlecht ankommt. Und Ihr seid bereit, unser Grundsatzprogramm, unsere Bundestagswahlprogramme, die Beschlüsse in Fraktion und in den Arbeitskreisen und sogar eine parteiinterne Abstimmung, in der sich unsere Mitglieder mit über 70% FÜR die Wehrpflicht ausgesprochen haben, einfach zu ignorieren. Ihr wollt eben etwas anderes. Und Ihr seid offensichtlich der Auffassung, dass alle Gremien und sogar das höchste Gremium, der Parteitag, falsch liegen. So einfach ist es. Angefangen hat das alles, als die Russen aus dem Manöver Zapat 22 schnellen Schrittes in die Ukraine gefahren sind. Da bekam die Erzählung vom friedenssuchenden Kreml einen gewaltigen Riss. Und ab da änderte sich das Interesse an der Verteidigungspolitik in Eurer Peer-Group schlagartig. Auf einmal galt Euch (Du warst damals noch im Thüringer Landtag) eine einsatzbereite Bundeswehr als schlecht. Wehrpflicht in Deutschland würde die Russen provozieren. Das war der Sound. Und da Du ein Mann bist, könntest Du es auch einfach mal offen sagen. Es weiß sowieso jeder. Und ich will Dir was sagen: Wäre an irgendeiner Stelle mal einer von Euch gekommen und hätte gesagt: "Passt auf Freunde, Stimmung im Osten gerade schwierig. Thema "Wehrpflicht" kommt nicht gut an." Keiner von uns hätte sich dem widersetzt. Wir hätten in einem gemeinsamen Beschluss natürlich das Thema „Wehrpflicht“ nach hinten schieben können. Ganz normale Parteitaktik. Machen alle. Aber mit der Zeit, lieber Torben, ist ein anderer Sound dazugekommen. Der Anti-BRD-Sound. Die Re-Etablierung des alten DDR-Kampfbegriffs. Und auf einmal geht es nicht mehr nur um die Wehrpflicht. Es geht um unseren Staat. Es geht ums Große. Dein Habitat, lieber Torben, strotzt davon. Alles, was in unserem Land falsch läuft, wird auf einmal der Bundesrepublik Deutschland sui generis in die Schuhe geschoben. Weil wir die Bundesrepublik haben, ist unser Land am Kippen. Das ist die These aus Deiner Peer-Group. Und Du selbst machst in einem Deiner Posts sogar die längst beantwortete Frage nach der verpassten Chance durch die Stalin-Note 1952 auf. Ich dachte, ich sehe nicht recht. Sind das Diskurse, die man heute noch in Blumenau führt? Wenn ja, muss ich Dir leider sagen, dass Du mit Deinen Gedanken rund 70 Jahre hinterherhinkst. Und Leute wie ich werden von Euch dann als Vertreter des BRD-Establishments geschmäht. Als Vertreter eines Staates, der der mittlerweile älteste auf deutschem Boden ist. Und in den Wortschöpfungen seid Ihr erstaunlich kreativ. Zu den "Halben" und den "NATO-Boys" aus 2015 kamen die "Westextremisten", "Cuckservatives", "Larper", "Simper", "Fremdnationalisten", "NATO-Stiefellecker", "NATO-Schwanzlutscher", "BRD-Boomer" und "NATO-Huren". Und seit neuestem auch einfach das Kürzel HS, das für das Wort "Hurensohn" steht und aus Cleverness von Deiner Peer-Group nicht ausgeschrieben wird, weil Strafanzeige und so. Ja, so leicht kriegt das BRD-Establishment Euch nicht, stimmt’s? In den 90ern haben immer die Migranten-Gangs die Deutschen als Hurensöhne bezeichnet, aber wenn Deine Peer-Group das jetzt auch so macht, wird es einen Grund dafür geben. Ich bin nur der Boomer, Du weißt schon. Dass man mich aus Deinem Habitat (auch von Accounts, die durch Mitarbeiter der Thüringer Landtagsfraktion betrieben werden) heraus unflätig beleidigt, stört mich nicht. Mein Alter wird von Euch jungen Burschen auch immer besonders gern erwähnt. Ich weiß, dass ich 74 bin, aber was zieht Ihr für einen merkwürdigen Lustgewinn daraus? Könntet Ihr eigentlich genauso gut einstecken, wenn ich ähnlich schreiben würde? Mich über Eure altbackenen Dreiteiler, eure Körperfülle, Euer unfreiwilliges Zölibat, oder Eure ganzen Lücken zwischen weltanschaulicher Kraftmeierei und privater Lebensführung öffentlich auslassen würde? Könntet Ihr? Nein, lieber Torben, was mich stört, ist die Schmähung unseres Staates. Denn daraus wird niemals die Kraft zur Rettung Deutschlands erwachsen. Und ich frage mich auch ernsthaft, woher kommt diese Feindseligkeit in Deinem Habitat? Was habt Ihr Euch von ihm versprochen, was Euch jetzt dazu treibt, ihn aufzugeben? Nanny-Versorgung all inclusive? Natürlich spielt das Erlebte und Ererbte eine große Rolle. Die von mir erwähnten fast 60 Berufsjahre und bald 75 Lebensjahre habe ich in der Bundesrepublik Deutschland verbracht. Ich bin hier nachweislich bis in 5. Generation verwachsen. Leute wie ich sind Deutschland. Und ja, Ihr habt Recht: Leute wie ich sind die Bundesrepublik. Alle Tragödien, Erfolge, den Wiederaufstieg und vieles mehr stecken in meiner Familiengeschichte. Sie stecken in Millionen Lebensgeschichten. Und manchmal verstellt das den Blick auf Menschen, die eben andere Erfahrungen gemacht haben. Zum Beispiel im Osten Deutschlands. Davon bin ich sicher nicht frei. Auch die enttäuschten Vorstellungen der russisch-deutschen Spätaussiedler sind ein bereits beschriebenes Phänomen. Sie haben sich in Kasachstan und an der Wolga eine Deutschlandbild konserviert, welches mit der Realität nicht mehr viel zu tun hatte. Deutschland ist nicht mehr das Land von 1850. Wer an solchen romantischen Bildern hängt, wird politisch scheitern.

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Raskolnikow
Raskolnikow@Raskolnikow7777·
Ich halte dagegen. Wenn ich dich richtig verstanden habe, wirfst du Rüdiger Lucassen vor: > eigenmächtig gegen Partei und Basis zu handeln > innerparteiliche Gegner öffentlich zu schwächen > sich strategisch an politische Gegner anzunähern > die AfD langfristig in eine angepasste, wirkungslose Partei verwandeln zu wollen 1. Deine Aussage: ,,die Basis lehnt eine Unterstützung der Ukraine zu 86% ab'' ist so schlichtweg falsch. Die betreffende Statistik, die du hier anführst, hat den Befragten nur die Frage gestellt, ob Deutschland WAFFEN an die Ukraine liefern soll. Die Frage, ob Deutschland die Ukraine in diesem Konflikt weiterhin unterstützen soll, ist aber eine andere. Denn Unterstützung kann auch in anderer Gestalt erfolgen, beispielsweise in Form von Lebensmittellieferungen oder finanziellen Hilfen. Auch ist die betreffende Statistik über anderthalb Jahre alt und wurde im September 24 erhoben. Zudem sind die AfD-Wähler nicht dasselbe wie die AfD-Basis. 2. Innerparteiliche Gegner anzugreifen und zu schwächen ist ein völlig normaler Vorgang in der Politik. Es setzen sich nicht die klügsten Positionen durch, sondern diejenigen, hinter denen die größere Macht steht. Auch ein Björn Höcke hat in der Zeit des Konflikts mit dem damaligen Vorsitzenden Jörg Meuthen, gegen diesen geschossen, und öffentlich gegen ihn Position bezogen. Insofern kann man das Lucassen nicht vorwerfen. Zumal Leute wie Benedikt Kaiser, die deiner Sphäre angehören und für AfD-Abgeordnete arbeiten, auch ständig gegen Abgeordnete der AfD schießen, wenn sie die Freund-Feind-Dichotomie verlassen. 3.+4. Ja, die AfD sollte sich darum bemühen, zeitnah in Regierungsverantwortung zu kommen. Denn in diesem Land besteht großer Handlungsbedarf. Populisten wie Höcke, Braga und Konsorten wollen auf ewig am Rand stehen und Opposition bleiben. @paul_strieder hat hier zutreffend ausgeführt: ,,Populismus fühlt sich wohl in der Unverantwortlichkeit''. Man glaubt den vollen Durchblick erlangt zu haben, und will so lange warten, bis man die Politik der letzten 10 Jahr vollständig Rückabwickeln kann. Weder wird man in diesem Land auf absehbare Zeit die absolute Macht erringen, noch ist es möglich, die Folgen der Migrationspolitik nur der letzten 10 Jahre wieder rückgängig zu machen. Alles in allem hat Rüdiger Lucassen mehr Kredibilität das Amt des VPol.-Sprechers auszuüben, als ein Torben Braga, der 8 Jahre für einen Politikmaster gebraucht hat. Der Mann hat als Offizier über Jahre hinweg in der BW gedient und kennt sich bestens mit den dortigen Strukturen aus und ist auch bis in die Mitte der Gesellschaft gut vermittelbar. Ein Lucassen wird auf die MSC eingeladen, ein Höcke oder ein Braga nicht. @MdB_Lucassen @shlomo96 @torben_braga
Zertifikatsmaurer Aron Pielka@shlomo96

Lieber Rüdiger, ich bin überrascht, hier als Fetischmasken-Junge mehrfach Erwähnung zu finden, obwohl du dem Betreiber von "Honigclips" auf der Gründung der Generation Deutschland in NRW sagtest, du hättest von meiner Kritik gar nichts mitbekommen. Deinen Schwierigkeiten, meine zerstückelten Sätze zu entschlüsseln, will ich hier mal etwas entgegenwirken. Bevor ich zu meinen Kernpunkten komme vorneweg: Deine Erwiderungen gehen an der Substanz der allgemeinen Kritik an dir vorbei. 1.: Der Eindruck, dass du "dein eigenes Ding" machst, liegt nicht in erster Linie an einem Interview-Schnipsel, sondern an deinen Handlungen. Du hast dich als VPol Sprecher faktisch selbstständig gemacht, und führst einen Feldzug, um deinen Bundeswehr- & Natokurs durchzudrücken, der im Konflikt mit Parteilinie und Basis steht. Die Basis lehnt eine Unterstützung der Ukraine zu 86% ab- entschiedener als die Anhänger aller anderen Parteien im Bundestag (de.statista.com/statistik/date…). Baumann hat im Namen der Spitze im Oktober eine Abkehr von der Wehrpflicht unter der derzeitigen Führung Deutschlands verkündet und sie mit "Bedenken, dieser Regierung unsere jungen Leute anzuvertrauen" begründet. (stern.de/news/afd-frakt…) Das ist zum einen pragmatisch und logisch: Unter irren Herrschern, die jeden, der überhaupt an die Existenz eines deutschen Volkes glaubt, geheimdienstlich bespitzeln und juristisch verfolgen lassen, dabei mitzuhelfen, die Macht genau dieser Clique dermaßen drastisch auszuweiten, wäre bescheuert. Der Forderung aus deinem "Pioneer"-Interview (thepioneer.de/originals/othe…), in dem du Höcke mit Dutschke verglichen hast, sich an den Machtstrategien der grünen Realos zu orientieren, wirst du hier selbst nicht gerecht: Während das Land aus ihrer Sicht noch unter feindlicher Kontrolle stand, haben sie gegen Befugnisse des Militärs agitiert, jetzt weiten sie sie aus. Das ist gesunder Menschenverstand. Dein Handeln ist irrer Dogmatismus basierend auf gefühlsduseliger Verbundenheit mit der Institution selbst aufgrund deiner Vergangenheit dort. Aber zurück zum Punkt: Ende letzten Jahres nutztest du dann dein Amt als VPol Sprecher, um entgegen der im Herbst von der Spitze klar ausgegebenen neuen Linie die Ablehnung des Wehrdienstmodernisierungsgesetzes im Bundestag damit zu begründen, dass die AfD für eine sofortige vollständige Wiedereinführung der Wehrpflicht anstatt einer Musterungspflicht stehe. Dass du in Interviews zusätzlich damit prahlst, dir mit dem Willen deiner meisten Parteikollegen, der Spitze & Basis den Arsch abzuwischen und dein Amt dafür zu nutzen, die AfD zur wehrpolitischen Lucassen-Partei zu machen, ist nur Beiwerk & dein "weggelassener Kontext"-Rumgedruckse entsprechend irrelevant. Der springende Punkt ist, dass du es eben tust. 2.: Verrat & Kameradschaft Deine Ausführungen über militärische Begriffsdefinitionen sind belanglos. Der Verrat besteht darin, dich mit übermächtigen Feinden der Partei in ihrer Gesamtheit (!) gemein zu machen, um Parteikollegen, die deinem Kurs im Wege stehen, zu schaden. Der Grundkonsens, der die Verwendung von Mainstreamplattformen für solche Angriffe mit zur Markierung für die politische Verfolgung geeigneten Darstellungen untersagt, ist folgender: Alle, die überhaupt an die Existenz eines deutschen Volkes (das nicht nur aus einem liberalen Wertekanon besteht) glauben und es erhalten wollen, stehen damit einer Übermacht aus Medien, Justiz, NGOs uä. gegenüber. Diese Organe sind sowohl imstande, die politischen Karrieren ihnen besonders unliebsamer Politiker zu beenden, als auch, Repressionen in Form von VS-Bespitzelung, Markierung für Antifa-Gewalt & politische Strafverfolgung gegen sie loszutreten. In Sachen Wehrdienst, Ukraine & Nato vertrittst du dieselben Positionen wie sie. Das ist schön und gut: Es geht nicht um eine Anti-Mainstream-Puritanismusspirale. Diese Interessenüberschneidung allerdings auszunutzen, um mit ihrer Millionenreichweite (bild.de/politik/inland…) Chrupallas Ukraine-Aussagen aus einer Lanz-Sendung als "keine Politik mehr", "abstrus" & ihn als eine "Gefahr für die Regierungsfähigkeit 2029" hinzustellen (also recht unverblümt seine Absetzung zu fordern), womit das Dreiergespann der Bild-Journos aus höchsten AfD-Reihen den Frame des russlandnahen, landesverräterischen Chrupallas stärken konnte, ist Verrat. Der nächste Artikel der drei hieß übrigens "Diese AfD-Abgeordneten hat Putin am liebsten" (bild.de/politik/inland…), mit Chrupalla als Vorschaubild. Das ist ein Frame, der für die Rechtfertigung von nachrichtendienstlichen & juristischen Machtmitteln gegen Chrupalla persönlich und die Gesamtpartei geeignet ist- und genau dazu auch gedacht ist. Wo wir schon bei Landesverrat sind: Nichts anderes wolltest du in besagter "Lucassen verkündet die Lucassen-Linie als neue Parteilinie"-Bundestagsrede zur Musterungspflicht mit Lügen über seine Wehrpflicht-Rede ("zu dem Schluss gekommen, dass Deutschland es nicht mehr wert wäre, dafür zu kämpfen") über Höcke andeuten, und wenig verblüffend wurde es auch medial genau so verwurstet. Wenig später bekundetest du in einem Welt-Interview (x.com/shlomo96/statu…), wenn ein Gericht festgestellt hat, dass man Höcke auf der MSC nicht reden lassen kann, weil er mit hoher Wahrscheinlichkeit dort den Holocaust relativieren würde, dann "muss da ja schon irgendwas dahinter sein", nur was, das erschließe sich dir noch nicht. Selbes Muster: Du bekommst diese Bühnen und kannst dort dein Profil schärfen, weil sie wissen, dass du ihnen ernsthaft beschädigende Aussagen über ihre Hauptfeinde in der Partei liefern wirst. Aber deutlich wichtiger, kommen wir dazu, warum deine politische Strategie den Untergang der AfD bedeuten würde, wenn du sie durchsetzen könntest: Schon 2020 hast du versucht, die Partei biegsamer zu machen & Höcke zu marginalisieren oder loszuwerden. Anfang des Jahres schriebst du einen Brandbrief an die Meuthen-Spitze, in dem du die Auflösung des Flügels, das Verbot von Namen & Symbolen sowie ein Forcieren der "vorbehaltlosen Anpassung" Höckes & Höcke-Naher "in Diktion und Duktus" an die Meuthen-Linie fordertest. (lto.de/recht/nachrich…) Begründet hast du das mit der Notwendigkeit, eine "schon begonnenen Austrittswelle zu stoppen", die auf die VS-Einstufung des Flügels als rechtsextremen Verdachtsfall folgen würde. Damals hatte die AfD übrigens noch keine 35.000 Mitglieder. Anfang Januar '26, während die Gesamtpartei seit einem knappen Jahr als "gesichert rechtsextrem" eingestuft war, hatte sie mehr als doppelt so viele. Die Befeuerung von Panik aufgrund Einstufungen seitens feindlich kontrollierter & politisch korrumpierter Organe wie dem VS macht dich zu ihrem erweiterten Arm, denn Druck, sich inhaltlich & personell zu entkernen, ist der Hauptzweck davon. Ende 2020 zeichnetest du dich in einem Cicero-Interview (archive.is/JCjXo) selbst als Hintermann der Brandrede Meuthens gegen Corona-Kritiker auf dem Parteitag in Kalkar. Ein paar Zitate: "Herr Meuthen ist bereit, den Weg, den ich auch vertrete, konsequent zu Ende zu gehen." "Wir standen vor der Frage: Tragen wir den Konflikt in den Bundestagswahlkampf hinein? Oder haben wir jetzt noch dieses Window of Opportunity, um es noch vorher auf den Punkt zu bringen? Und da waren Herr Meuthen und ich uns einig, dass dieses Zeitfenster bis Weihnachten das richtige wäre." "Wenn Herr Höcke das (die Buhrufe bei Meuthens Rede) für sich als Erfolg beansprucht, liegt er verkehrt. Wenn er der Meinung ist, dass es eine große Opposition gegen Herrn Meuthen gegeben hat, frage ich mich: Warum ist er nicht einmal selbst aufgetreten?" Dein Kreuzzug gegen grundsätzlichere Parteikollegen, um VS und Medien entgegenzukommen, Repressionen abzuwenden & Regierungsfähigkeit herzustellen, ist also nicht neu. Die Ukraine/Wehrpflicht/Nato-Causa ist nur der neueste Aufhänger, um ihn an der Substanz (Einknicken bei Migration) vorbei auszutragen. Damals war dieser Aufhänger eben Nähe zu Gegnern der Corona-Maßnahmen. Das Herausdrängen von Höcke & Co hätte aber nichts anderes zur Folge. Übrig bliebe eine von weltanschaulich Ungefestigten oder sogar Mainstreamnahen dominierte Partei, die fruchtbares Ackerland für den "machiavellistisch-liberalen Move" darstellen würden, den Welt-, Politico- & Business Insider-Herausgeber Ulf Poschardt anlässlich Krahs Anti-Remigrations-Kampagne skizziert hat (archive.is/3DdyY): "Das bürgerliche Lager sollte das Gespräch mit den moderaten Parteivertretern suchen – schon aus Eigeninteresse. Die CDU muss in ein Gespräch mit jenen eintreten, die als gemäßigte Teile der AfD die Kritik der Bürgerlichen an der AfD teilen. Es geht um einen machiavellistisch-liberalen Move, mit solchen ausgesuchten Gesprächspartnern die AfD in eine Klärung zu zwingen." Diese Klärung soll zu einem Herausschneiden der "ultraradikalen AfD-Rechten aus dem Umkreis von Schnellroda" führen, unter denen "eine 'Melonisierung' als Verrat gelten" würde. Diese Melonisierung, also die Ermöglichung einer CDU/AfD-Regierung, die keine nennenswerte demografische Veränderung anstrebt, wäre das Ende der AfD als ernstzunehmender rechter Kraft. Ihre Rolle wäre die des Mehrheitsbeschaffers für "CDU pur"-Politik, die darauf abzielt, die demografischen Umwälzungen der letzten Jahrzehnte durch autoritäreres Vorgehen gegen "illiberale" Umtriebe symtomärmer zu gestalten. Gemeint wären damit Islamisten genauso wie alle Rechten, die mit dieser politischen Endlagerung nicht zufrieden sind. Die grünen Realos, mit denen du dich in besagtem "Pioneer"-Interview identifiziert hast, haben sich gleichzeitig nie von ihrem radikaleren Vorfeld losgesagt. Im Gegenteil: Sie haben die extremistischsten Aktivistengruppen, NGOs, Thinktanks & Co, die man sich nur vorstellen konnte, in Windeseile an die Futtertröge des Staates gehievt und maximal legitimiert. Und wenn ich von "radikal" und "extremistisch" spreche, dann geht es um Dinge, die jeden Schnellroda-Rahmen um Größenordnungen sprengen: Antideutsche, die offen ethnische Vernichtungsabsichten hegen wie AAS-Gründerin Kahane ("größtes Versagen der Politik seit der Wende, dass ein Drittel Deutschlands weiß blieb") und 'Mission Lifeline'-Gründer & Chef Axel Steier ("Wir machen weiter, bis es hier richtig bunt ist. Bald ist Schluss mit dem lustigen Leben als Weißbrot") wurden mit Millionen finanziert und staatlich legitimiert. Die "wir wollen keine Politisierung von Kultur & Medien, wir wollen keine rechten NGOs"-Fraktion, die nach einem erfolgreichen Lucassen-Feldzug die Partei prägen würde, verkündet wiederum ihre Kapitulation auf genau diesen Feldern, die den langfristigen Kurs des Landes bestimmen werden, noch bevor es überhaupt Verhandlungen gibt. Das ist das Gegenteil der grünen Realo-Strategie. Das ist dasselbe system-konservative Losertum, das "rechte" Politiker seit Jahrzehnten zum Schoßhündchen ihrer kulturell revolutionär denkenden Feinde gemacht hat. Deine Motivation dahinter, ein solches Ende der AfD zu begünstigen, bringst du in einem traurigen Absatz über deine Hoffnung darauf, mit 80 eine AfD-Regierung aus Spanien heraus anfeuern zu können auf den Punkt: Torschlusspanik. Du willst die Politikwende noch erleben, oder es dir zumindest einreden können. Der Ruhestand in 5 Jahren sei dir gegönnt. Aber du wirst nicht die einzige Chance, die wir haben, die Zukunft unserer Kinder zu retten, verschenken, um zu deinen Lebzeiten noch die Regierungsbeteiligung einer gezähmten AfD sehen und dir einreden zu können, du hättest Deutschland gerettet. Wir wollen echte Resultate, keine leere Kitschgeschichte, in die du dich im Altersheim nach drei Gläsern Eierlikör flüchten kannst. Fetischmasken-Junge over & out

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