Prometheus
15.9K posts











Es ist der nächste beispiellose Kahlschlag in der Herzkammer der deutschen Wirtschaft. Nach dem historischen Beben bei Volkswagen, wo unfassbare 50.000 Arbeitsplätze zur Disposition stehen, zieht nun der größte Automobilzulieferer der Welt nach: Bosch rasiert in seiner Kernsparte sage und schreibe 22.000 Stellen im eigenen Land. Was uns von den Verantwortlichen in den Ministerien und Konzernzentralen in geradezu zynischer Sprachverdrehung als unausweichliches „Sparprogramm“ oder als notwendige „Transformation“ verkauft wird, ist in Wahrheit etwas ganz anderes. Es ist die systematische, politisch herbeigeführte Deindustrialisierung Deutschlands. Wir werden Zeugen eines wirtschaftlichen Selbstmordes, orchestriert von einer ideologiegetriebenen Klimapolitik und gnadenlos vollstreckt durch absurde EU-Flottengrenzwerte. Man zwingt unsere Schlüsselindustrie mit der planwirtschaftlichen Brechstange dazu, den Verbrennungsmotor auf dem Altar einer grünen Utopie zu opfern. Ein technologisches Meisterwerk, mit dem wir jahrzehntelang den globalen Markt dominiert haben, wird mutwillig zerstört. Der Ersatz? Elektroautos, die politisch verordnet, aber vom Kunden schlichtweg nicht in der gewünschten Menge gekauft werden und die auf dem Weltmarkt zusehends nicht mehr wettbewerbsfähig sind. Wie sollen deutsche Hersteller auch konkurrieren? Während China den globalen Markt mit Elektrofahrzeugen überschwemmt – flankiert von billigster Energie, niedrigen Steuern, rudimentärer Bürokratie und massiven staatlichen Subventionen –, tut die deutsche Politik exakt das Gegenteil. Sie erdrosselt die eigenen Unternehmen mit den höchsten Energiepreisen der Welt, einer erdrückenden Abgabenlast und einem bürokratischen Irrsinn, der jede unternehmerische Freiheit im Keim erstickt. Die Standortbedingungen in diesem Land sind mittlerweile rein toxisch geworden. Der Dominoeffekt ist verheerend: Die Autobauer verkaufen weniger, die Gewinne kollabieren, und die Zulieferer wie Bosch, Continental oder ZF werden direkt mit in den Abgrund gerissen. Zehntausende hochqualifizierte Facharbeiter, Ingenieure und Familienväter verlieren ihre wirtschaftliche Existenz. Sie zahlen die Zeche für eine realitätsblinde Politikerkaste, die lieber moralische Luftschlösser baut, als die Grundlagen unseres industriellen Wohlstands zu sichern. Es sind keine unvorhersehbaren Naturkatastrophen, die unsere Industrie zerschmettern. Es sind bewusste, zerstörerische Entscheidungen aus Brüssel und Berlin. Wer angesichts dieses Kahlschlags immer noch von einer bloßen konjunkturellen Schwäche faselt, leidet unter pathologischer Realitätsverweigerung. Wenn diese irregeführte Politik nicht umgehend gestoppt wird, wenn wir die planwirtschaftlichen E-Auto-Zwänge nicht sofort kippen und die Energieversorgung wieder auf ein rationales Fundament stellen, wird von dem einstigen Wirtschaftsmotor Europas bald nur noch ein industrielles Freilichtmuseum übrig bleiben. apollo-news.net/neues-sparprog…

















