Rolf Wagner

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@RhettX

// War or peace, I'm a profiteer // Gone with the wind sometime in future // Vinyl, Americana, Soul & Jazz aficionado

Hessian Bergstrasse, Germany Katılım Aralık 2023
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Libertas 🇩🇪
Libertas 🇩🇪@Libertas2906·
Endlich sagt es einer, den sie nicht als Wutbürger abtun können Es musste also ein Professor für Politikwissenschaft an der TU Darmstadt kommen, damit eine Wahrheit, die in jeder Werkstatt, in jedem Wartezimmer, an jedem Stammtisch dieses Landes seit Jahren ausgesprochen wird, plötzlich satisfaktionsfähig ist. Christian Stecker nennt die Brandmauer eine „fehlgeleitete Autoimmunreaktion“ – und mit diesem einen Satz reißt er die ganze moralische Kulisse weg, hinter der sich eine politische Kaste seit einem Jahrzehnt versteckt. Man muss sich das Bild einen Moment auf der Zunge zergehen lassen. Eine Autoimmunreaktion: das ist exakt das, was im Körper passiert, wenn das Abwehrsystem die Orientierung verliert. Wenn es keine echten Feinde mehr findet, sich selbst überschätzt, in Hysterie kippt – und anfängt, gesundes Gewebe zu zerstören. Aus dem Schutzmechanismus wird Selbstverstümmelung. Und genau das, sagt der Professor in nüchternem Ton, machen diese Republik und ihre selbsternannten Wächter mit sich selbst. Mit Millionen ihrer eigenen Bürger. Mit dem Parlament. Mit dem Rechtsstaat. Mit der Demokratie, die sie angeblich verteidigen. Wer das schreibt, wer das sagt, wer das ausspricht, wird seit Jahren öffentlich hingerichtet. Mit den immer gleichen Vokabeln, aus den immer gleichen Redaktionen, aus den immer gleichen Bundestagsbüros. „Spaltung“. „Tabubruch“. „Dammbruch“. „Rechtsruck“. Ein vorgestanzter Sprachbaukasten, mit dem jede unbequeme Frage schon im Ansatz erstickt werden soll. Aber nun sitzt da einer aus der akademischen Mitte, kein Krawallmacher, kein Aktivist, ein Mann mit Lehrstuhl und Buchveröffentlichungen, und benennt klipp und klar, was hier eigentlich passiert: Die Brandmauer ist nicht das Bollwerk gegen die AfD. Sie ist deren bestes Wahlkampfgeschenk. Sie ist die Erfolgsgarantie der Partei, die sie angeblich kleinhalten soll. Dass es so kommen würde, war kein Geheimwissen. Wer Wähler in Sippenhaft nimmt, treibt sie zusammen. Wer Millionen Bürger pauschal zu Demokratiefeinden erklärt, weil sie das Kreuz an einer ungeliebten Stelle gemacht haben, der bestätigt jede einzelne Klage über Arroganz, Abgehobenheit und Bevormundung. Wer sich anmaßt, ein Drittel des Landes per Dauerquarantäne aus der parlamentarischen Mehrheitsbildung auszuschließen, der zerstört die Idee der repräsentativen Demokratie viel gründlicher, als es jeder Pegida-Marsch je könnte. Genau das hat Stecker ausgesprochen. Und das ist das Verbrechen, das ihm jetzt noch nachgetragen werden wird. Schauen wir uns dieses sogenannte Bollwerk doch einmal in seiner ganzen lächerlichen Konstruktion an. Eine „Brandmauer“, errichtet von einer SPD, die in mehreren Ländern fröhlich mit der Linken regiert hat – einer Partei, deren Ahnenreihe direkt in die Mauerschützentruppe der DDR führt. Eine „Brandmauer“, gehütet von Grünen, deren Vorfeldorganisationen offen Antifa-Strukturen romantisieren, in denen junge Leute mittlerweile mit Hammer und Eisenstange auf Andersdenkende einprügeln. Eine „Brandmauer“, gegen die die CDU sich täglich neu verbeugt – während sie bei jedem Migrationsantrag, bei jedem Haushalt, bei jeder Wirtschaftsfrage in Wahrheit längst die Politik der Linken mitexekutiert, weil ihr sonst die Mehrheit fehlt. Diese Mauer steht nicht zwischen Demokraten und Extremisten. Sie steht zwischen einem politischen Kartell und seinen eigenen Wählern. Und genau hier wird die medizinische Metapher des Professors so unangenehm präzise. Eine Autoimmunreaktion erkennt man nicht an dem, was sie zu schützen vorgibt, sondern an dem, was sie zerstört. Und zerstört wird im Moment alles, was diesem Land einmal Stabilität gegeben hat: das Vertrauen in die Wahlurne, das Vertrauen in die Regierungsfähigkeit, das Vertrauen in die Polizei, in die Justiz, in die Schulen, in die öffentlichen Sender, in die Medizin, in das Geld. Stück für Stück. Und immer mit demselben Refrain: Wir tun das doch nur, um euch zu schützen. Wir tun das doch nur gegen rechts. Wir tun das doch nur für die Demokratie. Wer mit offenen Augen durch dieses Land geht, sieht das Ergebnis. Bahnhöfe, in denen man abends keine Frau mehr alleine warten lässt. Innenstädte, in denen Messerangriffe in die Rubrik „Wochenrückblick“ rutschen. Krankenhäuser, in denen Ärzte verprügelt werden, weil sie nicht schnell genug bedienen. Schulen, in denen Lehrer mehr Angst vor Eltern haben als die Eltern um die Bildung der Kinder. Eine Wirtschaft, die ins Ausland flieht. Eine Energiepolitik, die jedes Schulkind in einer Klassenarbeit als Witz auseinandernehmen würde. Eine Migrationspolitik, die seit zehn Jahren keine einzige der Versprechen einhält, die ihr 2015 vorgelegt wurden. Und gleichzeitig eine politische Klasse, die darüber nicht etwa demütig wird, sondern noch fester die Faust in die Höhe reckt und jeden, der Fragen stellt, in die Nähe von Hitler rückt. Dass aus dieser Mischung die AfD wächst, ist keine kosmische Strafe und kein Zufallsereignis – es ist Physik. Es ist die unvermeidliche Reaktion eines Volkes, das sich vom eigenen Politpersonal nicht mehr ernst genommen fühlt. Wer das verstehen will, muss kein politischer Beobachter sein. Es reicht, einmal in Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt oder Brandenburg an einem Tresen zu stehen und zuzuhören. Stecker sagt nichts anderes als das, was dort jeder weiß: Die Brandmauer wirkt nicht gegen die AfD. Sie wirkt für die AfD. Jeder neue Empörungsschub, jeder „Schock-Kommentar“ in den Hauptnachrichten, jede dieser albernen Lichterketten in deutschen Innenstädten ist ein weiterer Wahlkampftermin der Partei, die offiziell bekämpft werden soll. Besonders bitter ist, dass die Union diesen Selbstmord auf Raten freiwillig mitvollzieht. Eine Partei, die einmal das Wort konservativ in ihrem Selbstverständnis trug, lässt sich von einer geschrumpften Funktionärs-SPD und einer in den Umfragen verzwergten grünen Sekte vorschreiben, mit wem sie in Parlamenten reden darf und mit wem nicht. Eine Partei, die mehrheitlich von Wählern lebt, die nichts so sehr verachten wie diese Form der politischen Verlogenheit, wirft sich Tag für Tag in Pose, um nicht das zu tun, wofür sie gewählt wurde. Wer sich an seine eigenen Wähler nicht mehr erinnert, dem werden sie irgendwann auch nicht mehr einfallen, wenn er sie braucht. Genau das geschieht gerade. Der Professor bringt einen Vorschlag ins Spiel, der eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte: rote Linien statt Brandmauer. Inhalte statt Bannflüche. Politische Auseinandersetzung statt moralisches Schminkfest. Mehrheiten dort, wo es sachlich richtig ist – und Streit dort, wo die Inhalte unvereinbar sind. Anders gesagt: Demokratie. Genau die Demokratie, die uns in jeder Sonntagsrede um die Ohren geschlagen wird, sobald sie ihren Trägern unbequem wird. Das ist keine radikale Forderung. Das ist Staatsbürgerkunde, Klasse acht. Dass sie heute von einer Hochschule herab vorgetragen werden muss, sagt mehr über den Zustand dieses Landes als jede Statistik. Die ehrliche Lehre aus dem Gespräch ist keine, die auf einer Talkshow-Couch noch Platz hätte. Sie lautet: Diese Republik wird nicht von rechts zerstört. Sie wird von einer politischen Klasse zerstört, die das Wort Demokratie noch im Mund führt, während sie ihre eigentliche Substanz – den freien Bürger, den gleichen Wähler, den offenen Streit – aushöhlt. Stecker formuliert es höflich. Er nennt es Krankheit. Wer ehrlich ist, nennt es Verrat. Und Verrat heilt man nicht mit weiteren Lichterketten, weiteren Talkshows, weiteren bigotten Sonntagspredigten. Verrat heilt man nur an der Wahlurne. Vielleicht ist das die eigentliche Hoffnung in diesem Interview: Dass die Bürger längst weiter sind als ihre Beauftragten. Dass die Brandmauer, von der die Berliner Studios so feierlich sprechen, draußen im Land schon längst Schutt ist. Die Menschen wissen, was los ist. Sie sehen es jeden Tag. Sie spüren es in ihrem Geldbeutel, in ihrer Heizungsrechnung, in ihrer Sicherheit, in ihren Schulen, in ihren Krankenhäusern, in ihren Innenstädten. Das einzige, was diesen Volkskörper jetzt noch krank macht, ist die fehlgeleitete Reaktion seiner eigenen politischen Eliten. Der Befund ist gestellt. Jetzt fehlt nur noch der Mut zur Therapie. nius.de/schuler!-frage…
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👑Beno10
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Only the wisest person can solve this mathematical problem. Test your brain thinking level. Can you solve?
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Rolf Wagner
Rolf Wagner@RhettX·
Does anyone else remember Wendy's "Where's the beef?" slogan? I often feel the same way about prog rock and similar genres. I often find myself asking, "And where's the melody?"
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Rolf Wagner
Rolf Wagner@RhettX·
My wife loves her. So, today's Saturday morning music: Kate Bush's 2016 live compilation box set "Before The Dawn". @grok: Let us know the details about this box set.
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Rolf Wagner
Rolf Wagner@RhettX·
No Deadhead can tell me otherwise: The second side of this album is mostly junk!
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Rolf Wagner
Rolf Wagner@RhettX·
I'm not a Deadhead, not by a long shot. I just think their album "American Beauty" is one of the best albums ever recorded (and yes, "Workingman's Dead" is almost as good, but only "almost"). But when I get on a GD trip (which happens every now and then), there's no stopping me!
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Rolf Wagner
Rolf Wagner@RhettX·
NowPlaying / NowSpinning this one. You dont lnow what album it is ? Well, gp on with other posts. I’ve always believed (and still do today) that if they had released only the third plate as the quintessential record of their Europe 72 tour, no one would have missed the first two. @grok: Summarize crtic's reviews on this album.
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Rolf Wagner
Rolf Wagner@RhettX·
😂 Nee, die Beweislastumkehr spielen wir hier nicht. Bevor ich beweisen muss, dass es keinen "Gott" gibt (und keinen Allah und was weiß ich noch für einen Blödsinn, den sich die Menschheit hat einfallen lassen im Laufe der Jahrrausende) müssten sie erstmal beweisen, dass es Ihren "Gott" gibt. Solange Sie das nicht können, brauche ich nicht beweisen, dass mein Interpretation der Bibel als philosophisches Werk die richtige ist.
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Liberal.Konservativ.Lesen
Liberal.Konservativ.Lesen@LibKonservLesen·
@RhettX @CH64 Ihre These ist so abgefahren, dass die Beweislast eindeutig bei Ihnen liegt. Aber natürlich: Auch Ihnen ist es unbenommen.
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Liberal.Konservativ.Lesen
Liberal.Konservativ.Lesen@LibKonservLesen·
Predigt am Sarge von Habermas: Ich empfinde es -- selbst kein Christ -- als Treppenwitz, oder auch als eine gewisse Art von Hohn, dass jemand wie Jürgen Habermas Mitglied einer christlichen Kirche blieb und sich nun christlich beerdigen ließ. Samt einer Predigt, die auf ein Pseudo-Christentum ohne christliche Substanz hinausläuft. -- Ganz ehrlich: Wenn Ihr nicht mehr gläubig seid, wenn Ihr nicht glaubt, dass Jesus von den Toten auferstanden ist, dann solltet Ihr aus der Kirche austreten. Weil eine Kirche kein Trachtenverein sein sollte, sondern eine Glaubensgemeinschaft. Ihr solltet auch aufhören, spezifisch christliche Rituale zu vollziehen. Der Weihnachtsbaum mit Kerzen ist weiterhin erlaubt: Das ist Kultur. Aber in die Christmette gehen und christliche Lieder singen: Das ist nur für Gläubige. Das als Nichtgläubiger nicht zu tun, wäre eine Form von Respekt gegenüber denen, die gläubig sind. Außerdem solltet Ihr Euch Gedanken machen, was Ihr denn statt dessen glaubt, wenn es nicht das Christentum ist. Alles andere wäre orientierungslos. -- Und hier die Predigt am Sarge von Jürgen Habermas, die ich nur als grotesk empfinden kann. Auszug: "als Jürgen Habermas mich im Januar bat, den Gottesdienst zu seiner Beerdigung zu halten, sagte ich ihm selbstverständlich zu; schon seiner Frau Ute hatte ich dies vor fünfzehn Jahren versprochen. Auf mein „Ja“ reagierte er mit dem Satz: „Sie wissen ja, dass ich nicht wirklich gläubig bin.“ „Aber ein knallharter Atheist sind Sie auch nicht“, lautete meine Antwort. Wir haben gelacht und nicht weiter über das Thema gesprochen. Deutlich ist jedoch: Jürgen Habermas wollte kein Kirchenchrist sein. Zugleich blieben Ute und er bewusst Mitglieder der evangelischen Kirche. Darin zeigt sich keinerlei kognitive Dissonanz, sondern Treue zur eigenen Herkunftsgeschichte. Wie stark er durch protestantisch bestimmte Sittlichkeit geprägt war, konnte und wollte er nicht verbergen. Protestantische Nüchternheit war zum Habitus geworden. Mehr ist dazu nicht zu sagen. Jedes weitere Wort wäre nur religiös übergriffig." -- Und hier wird Religion instrumentell gedacht, statt sie in ihrem eigenen Sinn gelten zu lassen: "Solle „nicht noch der Rest des intersubjektiv geteilten Selbstverständnisses, welches einen humanen Umgang miteinander ermöglicht, zerfallen“, sei die deutende Aneignung religiöser Vorstellungsgehalte unausweichlich. Jürgen Habermas hat dies dann als „Übersetzen“ der Symbole der positiven Religionen in rationale Gehalte bezeichnet." -- Und dann die Behauptung, wir seien unrettbar den traditionellen Religionen verhaftet, wie wenn Metaphysik nicht auch nichttraditionell denkbar wäre: "Denn er weiß: Es gibt keinerlei Vernunftreligion jenseits der positiven Religionen. Vernünftige Religion gibt es nur insoweit, als sich in den Vorstellungswelten der historisch überlieferten, also positiven Religionen rationale Gehalte identifizieren lassen, welche die Humanisierung des Menschen befördern" faz.net/aktuell/wissen…
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Liberal.Konservativ.Lesen
Liberal.Konservativ.Lesen@LibKonservLesen·
@RhettX @CH64 Communis opinio der Wissenschaft (nicht zu verwechseln mit Konsens), sowie meine eigene unmaßgebliche Überzeugung, die auf langjähriger historischer Arbeit beruht.
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Rolf Wagner
Rolf Wagner@RhettX·
@LibKonservLesen @CH64 Meine Meinung: Die Bibel v1 (Altes Testament) als auch die Bibel v2 (Neues Testamnet) sind philosophische Werke, keine Tatsachenerzählungen. Sie sind nur als Tatsachenerzählungen abgefasst, weil alles andere zu ihrer Erstehungszeit nicht verstanden worden wäre.
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Liberal.Konservativ.Lesen
Liberal.Konservativ.Lesen@LibKonservLesen·
@RhettX @CH64 Meine Meinung: Jesus hat als historische Person gelebt, ein Sohn Gottes war er aber nicht, und auferstanden ist er auch nicht.
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Rolf Wagner
Rolf Wagner@RhettX·
@LibKonservLesen @CH64 Sorry, diese Frage kann ich mir jetzt nicht entgehen lassen: Jesus – also derjenige, der irgendeines Gottes Sohn sein soll – hat jemals gelebt? 🤔
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Liberal.Konservativ.Lesen
Liberal.Konservativ.Lesen@LibKonservLesen·
Ich lasse mir von Ihnen nicht vorschreiben, wie ich meine Vernunft zu benutzen habe, es sei denn, Sie haben ein besseres Argument. Haben Sie das? Ein besseres Argument? Ich sehe keines. -- Es ist die Pflicht eines jeden Christen, final nichtgläubige Menschen zum Austritt aus der Kirche aufzufordern. Alles andere wäre ja lachhaft und heuchlerisch. -- In einem christlichen Gottesdienst eindeutig christliche Lieder zu singen, ist logischerweise etwas für christgläubige Menschen. Es macht keinen Sinn, ohne das. -- Und was das "neu entdecken" des Glaubens anbelangt: Sie denken jetzt an die lauen Christen. Oder völlig Orientierungslose auf der Suche. Ich nicht. Ich rede von Menschen, die ziemlich klar darin sind, dass Jesus tot ist.
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Rolf Wagner
Rolf Wagner@RhettX·
@E_Boeminghaus Ich habe gelernt: Gott hilft denen, die sich selber helfen. Soviel zu "Gott steh uns bei."
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Emanuel Boeminghaus
Emanuel Boeminghaus@E_Boeminghaus·
Meine Lieben, ich sage es immer und immer wieder. Was uns erwartet, ist keine kleine Delle, keine vorübergehende Schwächephase und kein statistischer Betriebsunfall. Was uns erwartet, ist ein Wohlstandsverlust historischen Ausmaßes. Die Armut ist gekommen, um zu bleiben. Nun bestätigt Jens Spahn in der Frankfurter Allgemeinen erstmals genau das, worauf ich hier seit langer Zeit immer wieder hinweise: „Deutschland ist ärmer geworden, und das spüren die Menschen jeden Tag. Und solange es uns nicht gelingt, Wachstum zu bringen, spürbar im Alltag, verbunden mit einer Zuversicht, auch für den eigenen Job, so lange wird die Zustimmung nicht wachsen. Das ist die Schicksalsfrage der Nation. Und es ist auch die Schicksalsfrage der Koalition.“ Genau darum geht es. Deutschland ist nicht nur gefühlt ärmer geworden. Deutschland ist real ärmer geworden. Die Menschen merken es beim Einkaufen, bei der Miete, bei der Stromrechnung, bei den Steuern, bei den Abgaben und bei der Angst um den eigenen Arbeitsplatz. Ich sehe keine Wirtschaftswende. Ich sehe nicht einmal den ernsthaften Versuch einer Wirtschaftswende. Ich sehe in Berlin Hunderte Blinde, die auf einem Fußballplatz stehen und glauben, sie könnten das Spiel drehen. Aber sie treffen nicht einmal den Ball. Vielleicht gelingt ihnen irgendwann einmal ein Zufallstreffer. Doch wer über Jahre bewiesen hat, dass er weder das Spiel versteht noch die Regeln beherrscht, wird dieses Land nicht zurück an die Spitze führen. Diese Leute können keinen Fußball, im übertragenen Sinne. Und Wirtschaft können sie schon gar nicht. Das haben sie über viele, viele Jahre eindrucksvoll bewiesen. Gott stehe uns bei! faz.net/aktuell/politi…
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Amy
Amy@20th_Centurygal·
Therapy’s great… but have you tried record collecting? 😜🎶💿
Amy tweet media
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Rolf Wagner
Rolf Wagner@RhettX·
@fynanze_ Weß denn dein neuer AG, dass dein Wort immer was wert war? Nein? Dann vergiss es. Er gibt auf dein Wort nichts, weil er garnicht weiß, daß er etwas darauf geben könnte. Nimm den Job, der dir am meisten zusagt.
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Max
Max@fynanze_·
Ich stecke in einer moralischen Zwickmühle - eigentlich war mein Wort immer etwas wert, aber breche ich das jetzt? Ich habe gerade ein Jobangebot angenommen, der Vertrag liegt versandbereit vor mir auf dem Tisch. Jetzt kam gestern eine Anfrage rein. Ich könnte bei einem vergleichbaren Unternehmen eine Position höher einsteigen (müsste mich natürlich erst bewerben). Das würde bedeuten, ich wäre, wenn man es mit den bereits akzeptierten Angebot vergleicht, mein Chef und hätte die Vertretung dessen Chefs. Sicherlich nochmal andere Gehaltsebene, aber natürlich auch mehr Verantwortung. Es reizt mich sehr, aber zum einen wollte ich ja einen „ruhigeren“ Job und zum anderen habe ich schon zugesagt. Mein Wort war bis dato immer etwas wert…was machen wir denn da jetzt…Höre ich mir das neue mal an, oder lasse ich das besser gleich sein?
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Keli
Keli@KilpatrickKeli·
Anyone else love record stores? 🙂🤘
Keli tweet media
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Eds Dad
Eds Dad@TKsAudioRoom·
ZZ TOP TRES HOMBRES 1973
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