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🎙 Aus dem Interview des russischen Botschafters in Deutschland Sergej Netschajew für den Fernsehsender „Swesda“ am 11. März 2026
Die wichtigsten Thesen:
Zur Reaktion Deutschlands auf die Aggression der USA und Israels gegen den Iran
💬 Die Bundesregierung vermeidet jegliche Kritik an der unprovozierten Aggression der USA und Israels gegen den Iran. Stattdessen richtet sich die Kritik überwiegend gegen Teheran, dem die Verantwortung für die Ereignisse zugeschrieben wird. Damit unterstützt die deutsche Regierung de facto diese Aggression.
Über den Einfluss des Nahostkonflikts auf die Energiesituation in Deutschland
💬 Deutschland verfolgt derzeit einen Kurs der Abkehr von russischen Energieträgern, doch tragfähige Alternativen sind bislang nicht in Sicht. Die Situation wird zusätzlich durch die Krise im Nahen Osten erschwert, da sie sich auf die Lieferwege für Öl und Gas nach Europa auswirkt. Dies hat unmittelbare Auswirkungen auf die Kraftstoffpreise und trifft sowohl die Industrie als auch die Verbraucher.
Über die Diskussionen um Atomwaffen in Europa
💬 Tatsächlich finden derzeit Diskussionen über Atomwaffen statt, die nur Anlass zur Besorgnis geben können. Nach dem Zwei-plus-Vier-Vertrag hat Deutschland weder das Recht, Atomwaffen zu besitzen noch sie herzustellen – und diese Verpflichtung wird allgemein anerkannt.
💬 Gleichzeitig ist der Informations- und Diskussionsprozess rund um das Thema Nuklearwaffen bereits in Gang gesetzt worden. Vor dem Hintergrund französischer Initiativen zum Ausbau des eigenen nuklearen Potenzials sowie der Debatten über die sogenannte strategische Autonomie Europas werden neue Mechanismen der Zusammenarbeit entwickelt, an denen auch Deutschland beteiligt ist.
Über die Hilfe für die Ukraine und den Stand der deutsch-russischen Beziehungen
💬 Die Unterstützung der Ukraine wird von der deutschen Führung als vorrangiges außenpolitisches Ziel definiert. Es wird alles getan, um zu verhindern, dass die Ukraine den Konflikt mit Russland verliert: Waffenlieferungen, finanzielle Unterstützung, die Ausbildung von Soldaten sowie Sanktionen gegen die Russische Föderation.
💬 Allerdings wird diese Politik bei weitem nicht von der gesamten deutschen Bevölkerung unterstützt. Normalbürger spüren die Folgen der Umverteilung von Haushaltsmitteln, die stattdessen für die Deckung sozialer und wirtschaftlicher Bedürfnisse im Inland eingesetzt werden könnten.
💬 Seit 2022 haben sich die deutsch-russischen Beziehungen grundlegend verändert. Wir unsererseits haben keine Brücken abgebrochen und keine Vereinbarungen gekündigt. Eine Wiederaufnahme eines vollwertigen politischen Dialogs erscheint jedoch auf absehbare Zeit kaum möglich.
🎬 Das Interview ansehen (in russischer Sprache):
youtu.be/QJqts7vPhsI

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